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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1900-01-01 · Die Juden in Deutschland II. · p. Seite 55

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1900
Issue
Die Juden in Deutschland II.
Date
1900-01-01
Page
Seite 55 (sequence 27)
Language
German
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55 den schändlichen Sklavenhandel immer mehr aufblühen läßt, sondern ihre gewissenlose Profitgier. Jeder Versuch der Juden oder ihrer Presse, diese Thatsache irgendwie zu bemänteln, muß als eine Begünstigung des Treibens der Sklavenhändler gebrandmarkt werden. Und wenn auf dem Londoner Kongresse der Oberrabbiner Dr. Adler erklärte (Allg. Ztg. d. Judent. 7. 7. 69). „gerade die jüdische Religion perhorresziere das schreckliche Laster am meisten, denn die ersten Erfordernisse eines religiösen Lebens seien für das Judentum Reinheit und Heiligkeit", — so wird er es uns, zumal angesichts der eigentümlichen Erzählungen des alten Testaments über das Eheleben der Erzväter, nicht verübeln, wenn wir dieses sich Vordrängen von Juden gerade in dieser Frage recht wenig bescheiden finden. Denn wenn es Juden geben sollte, die den Mädchenhandel ernstlich bekämpfen, so ist ihr Einfluß auf ihre Stammesgenossen offenbar sehr gering. Auch die weitere „Verwertung" der Menschenware wird zum großen Teil von Juden betrieben. Hierüber bemerkt die Schrift „Dämonen der Unzucht" (Leipzig b^i Gustav Uhl), die übrigens eine große Fülle von Material zu dieser Frage erbringt, (S. 57), „daß fast überall, wo es öffentliche Häuser in größerem Maßstabe giebt, die Inhaberinnen oder Geschäftsführerinnen, die sogenannten H . . . . mütter, Jüdinnen find. Das sieht man nicht blos in England und in Belgien, sondern ganz besonders in Rußland, in Oesterreich-Ungarn, in Rumänien, in der Türkei und überall im Orienl, wo das Bordellwesen in Blüte steht." Wie der Jude seine Stellung als Dienstherr auffaßt, war bereits im Jahrb. f. 97 (S. 228ff) besprochen, sodaß wir uns für diesmal begnügen können, ein paar weitere Fälle dem dortigen Material anzufügen. Bei einer Wiener Schwurgerichtsverhandlung gegen den Expeditionsbeamten des „Neuen Wiener Tagblatts" Isidor Fleischer vom 19. 11. 94 wurde festgestellt, daß Fleischer stch eine Menge grober Unsittlichkeiten gegen die ihm unterstellten Zeitungsverkäuferinnen hatte zu Schulden kommen lassen. Verschiedene Mädchen sagten aus, daß Fleischer vor keiner Gewaltthat zurückschreckte, um die Mädchen zu mißbrauchen. Wenn eine Verkäuferin seinem Ansinnen widerstand, wurde fie schonungslos entlassen. Auf diese Weise hatte sich Fleischer einen förmlichen Harem geschaffen. Eins der bedauernswerten Mädchen gab sogar an, daß Fleischer an ihr das Verbrechen der Notzucht verübt habe. Alle diese Schändlich leiten blieben leider ungesühnt: dagegen wurde Fleischer wegen anderer Vergehen zu 5 Jahren schweren Kerkers verurteilt. (Staatsb.-Ztg. 27. 11. 94). Simon Pincus in Magdeburg, Kaiserstraße 20, beschäftigt seine weiblichen Angestellten von früh 8 bis 11 Uhr abends und noch länger. Dafür giebt es Redensarten, wie: „Wenn ihr natürlich nachts herumhurt, könnt ihr am Tage nicht arbeiten." — Als man Herrn Pincus einst bei einer Sonntagsarbeit abfaßte, schrie er die Mädchen an: „Wem sein Louis hat denn das angezeigt?" (Deutsch-soziale Bl. 25. 2. 97). Man urteile selbst, wie es mit der Sittlichkeit junger, kaum der Schule entwachsener Mädchen stehen muß, wenn sie sich von verkommenen Juden mit solchen Redensarten regalieren lassen müssen. Hierher gehört auch die schamlose Aeußerung des Mannheimer Zigarrenfabrikanten Löb, der am 2. 7. 97 in der Wirtschaft „Zum Sohn der Wildnis" öffentlich prahlte, wie gut es seine Arbeiterinnen bei ihm hätten, indem er sagte: „Wenn die Sortiererinnen fleißig sind, stellen sie sich pro Tag auf 2 Mk. und können abends noch auf den Strich gehen!" (Deutsch-soziale Blätter 15. 7. 97).

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