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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1900-01-01 · Die Juden in Deutschland II. · p. Seite 51

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1900
Issue
Die Juden in Deutschland II.
Date
1900-01-01
Page
Seite 51 (sequence 23)
Language
German
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51 Schande und Entehrung bestimmt zu sein und es gilt in den Augen der Juden nur als naturgemäß, sie durch Wort und That auf diesen Weg zu führen. Mit -welcher Schamlosigkeit sie dabei verfahren, erzählt uns ein einwandfreier Zeuge, btx Jude Sittenfeld (Konrad Alberti), in Nr. 12 der „Gesellschaft" vom .Jahre 1889: „Das Verhalten reicher Judenjungen armen Mädchen, Nätherinnen usw. gegenüber erreicht eine unglaubliche Stufe der cynischen Roheit, zu welcher ich christliche junge Leute nie habe herabsinken sehen. Diese bewahren dem Weibe gegenüber meist doch noch einen letzten Rest von Scham, die unseren Börsenjobbern bis auf das Fünkchen ausgeht." Aus der großen Masse des vorliegenden Materials greifen wir einige Beispiele heraus. Bekannt ist das cynisch-gemeine Wort des Singerschen Kompagnons, des Berliner Mänteljuden Rosenthal: „Laßt die Mädel nur auf den Strich gehn und liefert die Mäntel billiger." (Ausführlich behandelt im Antis. Jahrb. v. 1897 S. 221 ff.). Eine ähnliche Aufforderung richtete die jüdische Frau Kn oll er (Berlin Elsafferstraße) an ihr armes böhmisches Dienstmädchen, das sie verleitet hatte, auf feine eigenen Kosten mit nach Berlin zu fahren und das sie dann ohne Lohn nach -kurzer Zeit auf die Straße warf mit den Worten: „Sie solle nur auf die Straße gehen und mit Männern Bekanntschaft machen, dann würde sie schon Geld verdienen." (Staatsb.-Ztg. 26. 10. 92). Ueber den Kaufmann Julius Gattel (Jude) in Leipzig, der von der Verkäuferin Minna Schr., ehe er sie anstelle, eine Besichtigung ihres nackten Körpers verlangte, ist schon im Jahrbuch für 1897 S. 230 berichtet worden. Ein ganz ähnlicher Fall jüdischer Schamlosigkeit beschäftigte im November 1899 (Staatsb.- Zeitung 16. 11. 99) das Gericht in Berlin: Der jüdische Kaufmann Richard .Franck, Burg-Str. 17/18, gestand zu, er habe sein Dienstmädchen gezwungen, sich nackt auszuziehen und über einen Stuhl zu legen, und habe ihm dann mit einem Rohrstock eine ganze Anzahl Schläge über das Gefäß versetzt; später habe er das Mädchen veranlaßt, ihm noch einmal den geschlagenen Körperteil zu zeigen, da er sich überzeugen wollte, ob die Züchtigung auch etwa zu derb gewesen sei. Es seien ihm nämlich nachträglich Bedenken in dieser Richtung aufgestiegen. Das Dienstmädchen hat in Folge dieser Mißhandlung ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Frünck entschuldigte sich damit, das Mädchen habe Kleidungsstücke -seiner Frau getragen und, wie ihm mitgeteilt sei, in der Wohnung mit fremden Männern Orgien gefeiert; die Entkleidung habe er befohlen, um sich zu überzeugen, üb sie Wäsche seiner Frau trage. Sehr bezeichnend war, daß auch in diesem Falle verlautete, es werde versucht, die Sache mit Geld tot zu machen. Franck bestritt zwar, daß. dies von seiner Seite geschehen sei, doch waren die Angaben in der Presse (Staatsb.-Ztg. 10. 10. 99) so ins einzelne gehend, daß man kaum an ihrer Richtigkeit zweifeln kann. Der Mädchenhandel, bekanntlich ein spezifisch-jüdischer Geschäftszweig, ist bereits im Jahrbuche für 1897 (S. 231 ff.) gewürdigt worden. Es scheint jedoch nötig, auf diese Sache wiederum einzugehen, da man zwar je zuweilen von behördlichen Erlassen hört, die sich mit dieser Frage beschäftigen, ein kräftiges Vorgehen jedoch an den maßgebenden Stellen immer noch nicht für nötig befunden wird. Und .doch nimmt offenbar dieser jüdische Sklavenhandel, den man mit vollstem Recht als eine Schmach des Jahrhunderts bezeichnen kann, unter den Augen der -europäischen Staatsbehörden einen immer größeren Umfang an. 4*

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