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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1900-01-01 · Die Juden in Deutschland II. · p. Seite 44

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1900
Issue
Die Juden in Deutschland II.
Date
1900-01-01
Page
Seite 44 (sequence 16)
Language
German
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44 Als Kaiser Wilhelm II. den bekannten Schulerlaß veröffentlichie und darin unter Anderem forderte, daß die deutsche Geschichte im Jugendunterricht fortan stärker betont werden "müsse, da schrieb das „Berl. Tagebl.": „Die deutsche Geschichte eigne sich nicht zum Jugendunterrichte, dazu sei die englische oder amerikanische viel besser. Die deutsche Geschichte sei mit Ausnahme weniger Jahrzehnte jämmerlich traurig!" Kann man sich eine größere Verunglimpfung des deutschen Volkes durch das Judentum denken? Wenn jemand in Paris etwas ähnliches zu schreiben wagte, er wäre keine 24 Stunden mehr dort. Aber der deutsche Michel ist ja so tolerant, er läßt sich alles bieten! Schmach und Schande über ein Volk, . das ohne Erregung seine Vorfahren, seine ruhmvolle Vergangenheit, sein Vaterland von fremden, vaterlandslosen Juden beschimpfen läßt! Als eine Verhöhnung deutschen Volkstums ist es auch anzusehen, wenn unser Nationalheros Fürst Bismarck von frechen jüdischen Gesellen mit Schmutz beworfen wird. Hierher gehört folgende Leistung des „Berliner Börs.-Cour.": entgegenzunehnxen. Der wahrhaft große Mann am Königsplatz (Moltke) lächelte und — schwieg. Aber es existiert eine meisterhafte Moltkesche - Geschichte des deutsch-französischen Krieges. In dieser Gejchichte kommt der Name des gewerbsmäßigen Ausbeuters der Moltkeschen Erfolge nicht vor. . . „Im Zirkus erscheint zum Entzücken der Gallerte nach den Leistungen großer Artisten ein Mann (der dumme August), der sich ernsthaft verbeugt und stolz erhobenen Hauptes abgeht, als ob der Beifall ihm gebühre. — Nach Düppel und Alfen, nach Königgrätz, Metz und Sedan erschien auf dem Welttheater Bismarck, um den Dank für die erreichten Erfolge Bismarck in der Rolle des August im Zirkus — wahrlich, der Gipfel jüdischer Niedertracht! (Almer Schnellpost 10. 7. 92). Im „Generalanzeiger für Landsberg a. W." stand am 5. 12. 94 folgende Geschäfts-mzeige: Bismarcks Schmerz. Es sitzt im Schloß Varzin Fürst Bismarck so allein. Es ging die edle Gattin Zum ew'gen Schlummer ein. O teurer Eisenmann Ganz Deutschland fühlt mit Dir, Legt mit Dir Trauer an, Verehrt Dich für und für! Und wer ne schwarze Robe sich darum schaffen will, Eil zu dem Kleiderpascha, lobe die Ware und schweig nicht still. Denn alle Welt muß hören, wie billig man dort kauft, Und wie die Kunden strömen, wo jeder gern hinlüuft . . . Herrenpaletots u. s. w. Der Kleiderpascha heißt — Jonas Cohn! Pfui Teufel! (Tägl. Rundsch. 7. 12. 94). Ein anderer Kleiderjude (B. Rund, Charlottenburg, Berlinerstr. 98) ließ Reklamezettel öffentlich verteilen, auf denen durch große Buchstaben hervorgehoben der Satz ins Auge sprang: „Fürst Bismarck ist verschieden." In dieser schamlosen, jedes deutsche Nationalgefühl verletzenden Weise nutzte der Hebräer den Umstand aus, daß Fürst Bismarck kurz vorher von schwerer Krankheit genesen war. Ist es nicht unerhört, daß es ein hergelaufener Schnorrer wagen darf, den Glauben an das Hinscheiden des von allen Deutschen verehrten Mannes zu erwecken, um seine schmutzige Hosenreklame daran zu knüpfen? (Staatsb.-Ztg. 20. 11. 93). 3. Daß der Jude kein Deutscher ist oder sein kann, ist selbstverständlich. Daß er in Wahrheit auch keiner sein will, erhellt aus folgenden Aeußerungen hervorragender Juden: Der Wiener Rabbiner Güdeman sagt in seinen „Sechs

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