Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1900
- Issue
- Die Juden in Deutschland II.
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 41 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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41 Derselbe Prediger Schwalb ließ Anfang 1894 durch die Verlagsbuchhandlung Ed. Hampe (Bremen) eine neue Schrift: „Ist Jesus der Erlöser?" ankündigen. In dieser Ankündigung heißt es: „Allen christlichen Lehren entgegen legt Schwalb in dieser Schrift den Beweis nieder, daß Jesus nicht der Erlöser gewesen ist, die Menschheit nicht befreit hat. . . Und der Mann, der das erklärt, war nichts destoweniger 25 Jahre lang christlicher Prediger an der reformierten Kirche St. Martini in Bremen! (Staatsb.-Ztg. 14. 1. 94). Ein ganz ähnlicher Fall ereignete sich in Dresden. Die „Deutsche Wacht" vom 16. 3. 94 schreibt darüber: Vor einigen Tagen hat ein Prediger Dr. Wall fisch in Dresden einen Vortrag gehalten über das Thema: „Unparteiisches über die Judenfrage." Nach einem schwungvollem Hymnus auf das „Wundervolk" Juda und nach einigen groben Beschimpfungen des Antisemitismus erklärt der Redner zum Schluffe: „Ich bin ein Jude und bleibe es auch, ja jetzt, nachdem ich den christlichen G laub en. kennen gelernt, bin ich erst ein rechter Israelit geworden." Vor der Strafkammer zu Trier stand am 26. 11. 94 der galizische Jude Nehemias Tisch mann. 1887 war er zur katholischen Kirche übergetreten, offenbar in betrügerischer Absicht. Er gab sich für einen Geistlichen aus und bettelte seitdem bei den Katholiken Deutschlands umher, auch erschien er häufig bei evangelischen Geistlichen, um Geld zu erhalten: er gab dann vor, die katholische Kirche übe einen solchen Druck auf ihn aus, daß er entschlossen sei, auszutreten und evangelischer Missionar zu werden. Als er in Trier in der Klosterkirche sogar einmal das Hochamt hielt, merkte man, daß er den Ritus nicht kannte. So wurde er entlarvt, vor Gericht gestellt und zu einem Jahr 3 Monaten Gefängnis verurteilt. (Staatsb.-Ztg. 30. 11. 94). Wir schließenunsere Gallerie mit dem „berühmten" Juden Emin Pascha. Die „Allg. Ztg. des Judentums" (R. Moffe Berlin) druckt aus der „Jewish South" eine Ausführung des Julius Edward Cohen über seinen Freund Emin Pascha (Br. Schnitzer) ab: Schnitzer sagte danach zu Cohen: „Daß ich ein jüdischer Renegat bim weißt du: trotz meines Uebertritts zum Christentum und später zum Islam habe ich nie aufgehört, meiner Religion (Judentum) treu zu bleiben, in der ich geboren und erzogen worden bin. . . Religion habe ich, nur äußerlich habe ich meinem Glauben entsagt, innerlich würbe ich demselben nie entfremdet." Die beiden jüdischen Zeitschriften haben offenbar keine Empfindung dafür, in welch' trauriges Licht sie ihren Helden durch diese Erzählung setzen. (Deutsche Wacht, 30. 7. 95). Die angeführten Beispiele dürften genügen, um den Wert der Judentaufe zu beleuchten. Der verderbliche Einfluß des jüdischen Geistes auf das Christentum kann von keinem Einsichtigen mehr geleugnet werden und es wäre Pflicht eines Jeden, der noch christlich denkt, einerlei welcher Konfession er angehört, gegen dies unflätige Gebühren des Judentums in heiligem Zorne energisch Front zu machen. Kapitel II. Juden als Feinde des Deutschtums. Solange man die Juden in der Geschichte kennt, sind sie jeder Nationalität außer ihrer eigenen feindlich und verderblich gewesen. 5. Mose 7, 16: „Du sollst alle Völker fressen und sollst ihrer nicht schonen." Der jüdische Staat baute sich auf auf der Intoleranz gegen andere Volks-