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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1900-01-01 · Die Juden in Deutschland II. · p. Seite 37

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1900
Issue
Die Juden in Deutschland II.
Date
1900-01-01
Page
Seite 37 (sequence 9)
Language
German
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37 4. Es ist von jeher eine besonders beliebte Unverschämtheit der Juden gewesen, den Namen Gottes und Bibelsprüche zu ihren widerlichen Reklamen zu mißbrauchen. Wegen groben Unfugs in Geschäftsanzeigen wurde der Kaufmann E. Aronstein vom Schöffengericht in Frankfurt a. M. zu 100 M. Geldstrafe verurteilt. Es war sogar Untersuchung wegen Gotteslästerung gegen ihn eingeleitet gewesen, weil er in der Anzeige Bibelsprüche zur Empfehlung seiner Waren verwendet hatte. Die schamlose Anzeige begann mit den Worten: „Es werde Licht und es ward Licht." Schon vor einigen Jahren gab er einer Anzeige die Ueberschrift: „Lasset die Kindlein Zu mir kommen." Was thut nun Aronstein, nachdem er die Strafe erhielt? Er annonciert: „Nach Kanossa gehn wir nicht! für 100 Mk. und die Kosten. Es werde dunkel und es ward dunkel! Cachemire, Crepe u. s. w.". Wegen dieser neuen Frechheit bekam er noch 160 Mk. Strafe dazu, und das von Rechts wegen. (Staatsb -Ztg. 25. 5. 1892.) Ein jüdischer Kleiderhändler im Südosten Berlins ließ auf der Straße Tausende bunter Reklamezettel für sein Geschäft, das den Namen „K lei der - -Baron" führt, verteilen, die mit folgendem Gedichte anfangen: Das Christkind kam aus Maria Schoß Hier auf die Welt ganz nackend und bloß, Hätte der heilige Joseph auch damals schon Gekannt den berühmten „Kleiderbaron", Er hätte ihn gewiß — was kann da sein — Dann eingekleidet höchst nobel und fein. 5000 hochelegante Winterpaletots u. s. w. (Tägl. Rundsch. 17. 1. 1894.) In ähnlicher Weise verletzt ein Leipziger Jude die religiösen Gefühle der Christen durch ebenso jämmerliche Verse. Herr Georg Simon von der .„Goldenen 24" schreibt: Mein Sohn Hans. Mein Bratenrock ist mir zu eng, Den wollt' ich wenden lassen, Mein Hans hat eine solche Lang', Daß er ihm müßte passen. „Da machte mir gar keinen Spaß Das ganze Konfirmieren Komm, Vater! Zur Grimmaschen Straß'," Sprach Hans, „will ich Dich führen!" Denn billiger als der Arbeitslohn, So kalkuliert der Hans sich, Giebt Kleider zur Konfirmation Jetzt „Goldene Vierundzwanzig". Herrenanzüge usw. Die „Staatsb.-Ztg." vom 3. 3. 96 meldet aus Kiel, daß der jüdische Händler Jacobsen, der das Wort Christi „Es ist vollbracht" in frevelhafter Weise zu Meklamezwecken ausnutzte, auf Veranlassung des Probstes Becker zu 150 M. Geldstrafe verurteilt wurde. ' Die „Staatsb.-Ztg." vom 3. 6. 96 meldet die Bestrafung des jüdischen ^Kaufmanns Arthur Heinemann (Berlin) zu 30M. Geldstrafe, weil er eine Anpreisung seines Wäschegeschäfts im „Berl. Lok.-Anz." mit den fettgedruckten Worten: „Lieber Gott im Himmel" eingeleitet hatte. In der Wiener „Neuen Freien Presse" vom 24. 4. 98 erläßt der jüdische Schuh- und Paprikahändler Rob. Schlesinger (Walfischgasse zu Wien) folgende Anzeige:

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