Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1900
- Issue
- Die Juden in Deutschland II.
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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34 „Lasset die Toten die Toten begraben. Heute ersteht, der Heiland vom Scheintode des Winterschlafs, wir sehen ihn Knospen treiben in Feld und Wald, den Gottgeborenen, den Erlöser der Pflanzen und Tiere, auch der Menschen, den Christus, Baldur, Ormuzd.... Hosianna tönt aus der Menschenbrust, aus der Kehle der Lerche, aus dem Brüllen der in weiten Sätzen die Weide durcheilenden Rinder. Im hellen Sonnenschein gilt kein Mysterium, Legenden mögen die langen Winterabende kürzen, aber nach dem Aequinoktium fliehen alle Wunder vor der schönen Wirklichkeit (Tägl. Rundsch. 5. 4. 98.) Das „Kleine Journal" vom 9. 7. 92 enthielt einen Artikel, in dem die Thätigkeit der christlichen Missionare einer herben Kritik unterzogen wurde. Es heißt darin: „Statt der christlichen Missionare solle man lieber Mongolen nach Afrika senden, die die Lehre Buddhas ausbreiten würden, aus der das Christentum seine Wahrheiten zumeist erworben habe. Der Katholizismus habe mit teuflischer Beharrlichkeit nach Machtentfaltung gestrebt u. s. w." (Staatsbürger-Ztg. 20. 12. 92). In einem Pariser Briefe des „Kleinen Journals" schreibt ein jüdischer Preßbengel, daß „Jesus an einem Freitag den Aposteln sein letztes Diner gegeben habe." (Deutsche Wacht 18. 9. 95). 3. Diesen Preßäußerungen des Judengeistes lassen wir einige hervorragende Beispiele grimmigen Judenhasses gegen alles, was christlich heißt, in zeitlicher Ordnung Nachfolgen. Die Sammlung könnte mit Leichtigkeit beliebig vermehrt werden. Der Berliner Verein „Eulenspiegel", der nur aus gebildeten und reichen Juden besteht, führte in der Passionswoche 1880 eine gemeine Posse auf. Ein gottvergessener Mensch in Talar und Bäffchen stellte einen evangelischen Geistlichen dar, hielt zum. Ergötzen der Anwesenden eine Kapuzinerpredigt, in der Worte Christi spöttisch zitiert wurden und trank dazwischen aus einer Schnapsflasche. Hofprediger Stöcker erzählt diese Geschichte im Staatssozialist vom 3. 3. 1880 und sagt: „Das waren die feinen Juden und Jüdinnen von Berlin. Man hat mir immer entgegengehalten, daß ich ungerechter Weise ein paar nichtswürdige Redakteure als Vertreter des modernen Judentums hinstelle und das ganze Judentum um etlicher schlechter Subjekte willen verurteile. Ich kenne dies Volk aber besser. Nach jener Eulenspiegelei wird kein Mensch mehr im Zweifel sein, daß ein großer Teil des feinen modernen Judentums noch ordinärer ist als seine Presse." Im Mai 93 wurde der jüdische Metzger Bernhard Bär in Karlsruhe zu 1 Woche Gefängnis verurteilt, weil er einem Christen gegenüber geäußert hatte: „Ich haue dir eine auf den Kopf, daß du die Jungfrau Maria für ein Fabrikmensch ansiehst." Kann man sich eine schändlichere Gemeinheit überhaupt denken? (Reichsherold 2. 6. 93). In Jung-Br es lau (Jnowrazlaw) ging am 31. Oktober 1893 der Arbeiter Chodzinski in das Gasthaus des Juden Goetz. Beide gerieten in ein Wortgefecht, in dem der Jude zu dem Christen sagte: „Dein Glaube ist Mist." Zur Anzeige gebracht wurde Goetz wegen Beschimpfung der christlichen Kirche mit 4 Wochen Gefängnis bestraft. Das Reichsgericht hob jedoch das Urteil auf, da das Wort „Kirche" nicht gebraucht sei und eine Beschimpfung des Glaubens nicht gleichbedeutend mit Beschimpfung der Kirche sei. (Frei-Deutschl. 19. $. 94). Fm Februar 1894 wurden 3 Juden gefesselt in Koblenz eingeliefert, da man ihnen zur Last legte, ein steinernes Christusbild vollständig zerstört zu haben. Man hielt sie schon lange für die Thäter; jetzt sollen sie sich ihrer That öffentlich gerühmt haben. (Staatsb.-Ztg. 20. 2. 94).