Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1900
- Issue
- Der Zionismus
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 20 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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20 sind aber bei den verschiedenen Rassen verschieden. An den Zielen, welche sich dieeinzelnen Rassen auf Grund dieser Denkgesetze stellen, erkennen wir die Rasse, Wieden Baum an den Früchten. Sollten auch alle äußerlichen Rassenmerkmale unsicher sein, einer wiffenschaftlichen Betrachtung nicht standhalten, an ihren leitenden Ideen würde man die einzelnen Rassen doch immer wieder unterscheiden können. Und zwar sind die in.Blut und Natur der einzelnen Rassen gegründeten Denkgesetze so überwältigend mächtig, daß wir' uns auf keine Weise vorzustellen vermögen, daß auch andere Ziele als die unsrigen erstrebenswert sein könnten. Deshalbgiebt es überall da, wo die Denkungsart der einen Rasse der der anderen gegenübertritt, niemals Vermittlung, sondern nur Kampf. Wo in der Geschichte sich der Drang nach Vermittlung des Nichtzuvermittelnden zeigt, da darf man getrost schließen, daß man es mit Bastarden, aber nicht mit Angehörigen reingezüchteter Rassen zu thun hat. Jede lebensfähige Rasse kann nur ihre Ziele gelten lassen. Wer die Verschiedenheit der Menschenrassen anerkennt, weil ihn die Logik der Thatsachen dazu zwingt, wird aus demselben Grunde nicht umhin können zu gestehen, daß von allen in Europa vertretenen Rassen die jüdische als die markanteste, die am reinsten gezüchtete erscheint. Und besser als an allen andern läßt sich am ihr das Wesen der Rasse erfassen, weil keine andere eine so alte und so umfangreiche Ueberlieferung hat, wie gerade diese sonst an Zahl und Leistungen so geringe Sippe. Die kennzeichnenden Merkmale der jüdischen Rasse — von den körperlichen wollen wir ganz absehen, obgleich nur blöder Unverstand oder böser Wille sie leugnem kann — dürfen wir als unfern Lesern bekannt voraussetzen, so daß wir sie nicht im einzelnen anzuführen brauchen. Zusammenfassen lassen sie sich in zwei grundver-- schiedenen Eigenschastsgruppen, welche das auffällig unharmonische Wesen der jüdischem Rasse begründen: Einerseits eine ungemein entwickelte Fähigkeit der Willenskonzentration, ein völliger Mangel schöpferischer Gestaltungskraft andererseits. Diese beidem Grundeigenschaften haben dem Leben der jüdischen Rasse die Richtung gegeben, solange sie existiert hat, oder besser gesagt, solange ihre Geschichte sich verfolgen läßt.. Man kann nämlich, trotzdem wir über die Urgeschichte des jüdischen Volkes ältere, ausführlichere und zahlreichere Dokumente haben, als von sonst irgend einer Rasse, doch über den Ursprung der Juden im eigentlichen Sinne sehr verschiedener Amstcht sein. Daß die Juden eine Bastardrasse sind, hervorgegangen aus dem Verhältnis-, mäßig edlen Beduinenschlage der Völkerfamilie, die wir gewöhnlich als Semiten bezeichnen, und einer tiefstehenden Urbevölkerung Syriens, die Chamberlain im seinen „Grundlagen des 19. Jahrhunderts" als „homo syriacus“ anspricht, ist wohl als zweifellos anzunehmen. Daß es sich bei dieser Mischung um eine Bastardierung,, das heißt um eine Vermengung schlecht zusammenpassender Elemente handelt, nicht um eine Mischung mit einander harmonierender Völkerbestandteile, geht schon ausder großen Variabilität der äußeren Rassenmerkmale der Juden hervor. Als ebenso wahrscheinlich dürfen wir die Hypothese gelten lassen, daß dieser Bastardstand der- Juden durch spätere Inzucht einen geradezu klassischen Rassencharakter erhalten hat.. Wir bestreiten dagegen auf das Entschiedenste, daß sich der Vorgang jener Bastardierung und die spätere Absonderung und Festigung der Rasse an den überlieferten Sagen und geschichtlichen Nachrichten in sicherer Weise verfolgen lasse.. Namentlich halten wir es für völlig falsch, wenn man ein historisches Ereignis, wie die Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft als den Moment ansieht, wo die rassenbildende Inzucht des jüdischen Bastardvolkes begonnen habe. Nein, von dem. Augenblicke an, da das Judenvolk überhaupt in die Erscheinung tritt, zeigt es sich