Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1900
- Issue
- Die Entstehung des Juden.
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nun, diese todie Sprache annektierte der Jude und verwandte sie als Geheim- 'sprache.^ Nach Syrien kam zu Abrahams Zeit der Jude als Flüchtling aus den Eufratländern. Dort sprach er sumerisch, die alte Kultursprache vom unteren Eusrat. „Abraham" ist ein sumerischer Fürstentitel.* 2) Nachdem der Jude von Kanaan an den Nil gelangt war, sprach er die .dortige damals übrigens bereits wie gesagt halb syrische Landessprache und später -lernte er in Alexandrien Griechisch.3) In dieser Weise hat es der Jude immer gemacht bis in die Gegenwart: stets 'spricht er die Sprache seines Wirts Volkes, niemals hat er eine eigene gehabt. Auch gerne gönnen würde man dem Juden Eigentumsrecht an seiner Religion. -Und wie stehts damit? Gebräuche, Formen, Opferdienst, Kultuseinrichtungen, Priester« Organisationen, Tempelform, Sittenvorschriften (sogenannte 10 Gebote), Monotheismus, -ja sogar der Name „Jehovah", seines Gottes, alles entlehnt! — Nun wundert einem gar nicht mehr, daß selbst seine schönen Körperformen nicht mal „National" chei ihm stnd, vielleicht abgesehen von den schiefen Beinen und dem „koetor ^uckaioii8". Wenigstens seine Nase scheint entschieden ein Erbstück von Andern zu sein: Dem Merkwürdigen Volk der Cheta (bei Luther Hethiter), einem anscheinend armenischen (alarodischen) Stamm, der nach den Amoritern in Syrien eine hervorragende Stellung einnahm und dessen politischer Höhepunkt etwa in die Zeit kurz vor Moses -fällt. Mit diesem Volke scheint seitens der Juden ein ziemlich starker Verkehr statt- -gefunden zu haben. — Endlich sein Name: Israelit sich zu nennen, hat der Jude nicht das allergeringste Recht. Von allen syrischen Völkern hat er gerade mit den Kindern Israel, den Manas (Manasse) (der Name Israel stammt von ihrer Hauptstadt im Kison- .thal, einem keltischen Wort, das etwa hoher Haag bedeutet), wie man sie richtiger nennen wird, am wenigsten zu thun. „Juda" scheint ein zusammengezogenes Wort zu sein aus „Aoida" (auch keltisches Wort, vielleicht „Mondgesichter") und die auch der eindringende Jude, wahrscheinlich schon seit Abraham, so gut wie die ganze damalige Welt diese Sprache, aus der später die sogenannte Arabische Sprache hervorging, lernte. Aegypten nahm sie schon von der Zeit der Tuthmesu, 1700 vor Christi, an. 0 Den literarischen Nachlaß der Amoriter annektierte er natürlich mit und einiges davon ist im Alten Testament erhalten, so der Schöpfungsbericht und der Sündensall, welche beiden merkwürdig tiefsinnigen und echt arischen Darstellungen nicht den Babyloniern entstammen. Das ist der Grund, weshalb das Alte Testament durchweg in seinen einzelnen Büchern so wenig grammatikalische und sprachliche Verschiedenheiten aufweistr» Eine todte Sprache bildet sich nicht weiter. Ein großer Teil des Alten Testaments ist nun ja allerdings zweifellos in Zeiten entstanden, wo das Amoritisch-Hebräische bereits todt war. Diese Stücke sind dann wahrscheinlich ursprünglich Aramäisch abgefaßt gewesen, aber von den Rabbinern später — nach Christi Zeit — in ihre Geheimsprache übersetzt. — Das hebräische Alte Testament scheint als solches zu Christi Zeit noch garnicht existiert zu haben. Paulus zum Beispiel kennt nur die Septuaginta. Doch wir wollen nicht zu weit abschweifen. -) In den alten sumerischen Urkunden, wie sie uns aus Sardanapals (Asiurbanipals) Bibliothek -Zu Khorsabad zu Tausenden erhalten sind, tritt schon 1000 Jahre vor Abraham das Bild des hebräischen Banquiers scharf hervor (zum Beispiel Firma Jlu-Bani, eine Art Rothschild des Altertums). Aber die Namen find sumerisch. Die Identität ist also schwer festzustellen. 3) Das ist der Grund, weshalb das Alte Testament in Alexandrien griechisch kodifiziert (die sogenannte Septuaginta) wurde. Die Juden in Aegypten konnten damals weder aramäisch, noch hebräisch und waren infolge davon stark vom Tempel in Jerusalem, der die Auslegung der „Schrift" als Monopol hatte, abhängig. Das wurde ihnen unbequem und so schufen sie eine eigene Kodifikation, die später zu so hohen Ehren gelangte, aber sie schufen sie als Schlag gegen die Jerusalemer und Babylonischen Juden, die denn auch ihren Haß gegen das Alte Testament stets nur mühsam verhehlt haben. Aber wir -schweifen schon wieder ab.