Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- Fragment Nr. 2 Einzelnummer = Pariser Ausgabe (17.3.1939)
- Date
- 1939-03-17
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 2, 17. III. 1939 dasein beschränkt, sondern lebhaft an den Geschehnissen der Gegenwart teilgenommen. Er ist in unserer Zeit einer der grossen Repräsentanten der unsterblichen Idee der Humanität. Ein gütiger und zugleich weiser Mann, ein Mensch von Überlegenheit und Humor, ist er, auch als er zum Gegenstand eines politischen Kampfes gemacht wurde, mit der Vornehmheit, die ihm eignet, nicht in nutzloses Gezänke abgeglitten. Mit einer bewundernswerten Zurückhaltung hat er sich von derartigen Kontroversen fern gehalten und ist seiner Arbeit nachgegangen. Aber er ist jederzeit mit dem ganzen Gewicht seiner Persönlichkeit und seines Ansehens für das Recht, für das Menschenrecht schlechthin und für das Lebensrecht der Juden und des Judentums im besonderen eingetreten. Einsteins helfende Hand ist immer tatbereit, wenn man seiner Hilfe bedarf. Dieser grosse Gelehrte ist ein stolzer Jude. Und er erkennt die ganze Problematik, die sich aus der Entwicklung des Nationalismus in unserer Zeit ergibt, er drückt auch die Augen nicht davor zu, dass auch innerhalb des Judentums diese Problematik vorhanden ist. Für ihn ist es eine entscheidende Frage, dass das jüdische Volk in dem Augenblick, wo es als Volk wieder in die Geschichte eintritt, nicht in entartete Lebensformen des Jahrhunderts hineingerissen wird, sondern gerade in seinem nationalen Erwachen seiner grossen ethischen Tradition treu bleibt. Einstein hat sich zu dem Bekenntnis des jüdischen Volkstums durchgerungen, aber er sieht mit aller Deutlichkeit die Aufgabe, die sich aus der notwendigen Synthese von Nationalismus -und Universalismus im Judentum ergibt. Wenn _ wir Einstein zu seinem 60. Geburtstag gratulieren, so müssen wir ihm dafür dankbar sein, dass er die Eigenart seines Denkens und sejiner Menschlichkeit auch in der jüdischen Bewegung geltend macht, dass er zu uns gehört und hier in unserer Welt die Freiheit seines Geistes bewährt. Palästina dankt Albert Einstein, dass er seinen Namen mit dem Lande verbunden hat. Das Einstein-Institut auf dem Skopus ist ein lebendiges Zeugnis dieser Verbindung. Wir alle würden wünschen Albert Einstein bald im Lande, in einem befriedeten Palästina zu begrüssen. Brandeis Das Ausscheiden von Justice Brandeis aus dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten ist ein amerikanisches Ereignis, nicht ein jüdisches. Brandeis ist ein grosser Jude, einer der grössten Juden unserer Zeit, er ist ein leidenschaftlicher Zionist und eng verknüpft mit der Geschichte der zionistischen Bewegung in den letzten 25 Jahren. Als Oberrichter der Vereinigten Staaten war er zu einer starken Zurückhaltung genötigt, er trat im jüdischen Leben nicht in Erscheinung, man nannte ihn den ,, schweigenden Führer“: Und^do^h^^rdurch den auf bauenden Kreisenf^^^^S^^^Hü^^mtT häufig in die Formung zionistischer Entscheidungen eingegriffen. In einer Zeit wie der heutigen, ist es für uns eine Genugtuung, die Verehrung zu beobachten, mit der eine Figur wie Brandeis vom gesamten amerikanischen Volke betrachtet wird. Seine Rechtlichkeit und Klugheit, seine Unbescholtenheit und seine persönlichen Tugenden heben Brandeis hoch über die Möglichkeit einer Anfeindung. Nun hat er wegen seines hohen Alters — er ist 83 — sein Amt niedergelegt, nachdem vor einiger Zeit das andere jüdische Mitglied des Obersten Bundesgerichts, Benjamin Cardozo gestorben ist. Nach dem Ausscheiden von Brandeis und Cardozo ist der neu ernannte Oberste Bundesrichter Felix Frankfurter (gleichfalls aus der Geschichte des Zionismus bekannt) der einzige Jude im Obersten Gericht. Wir hoffen, dass Brandeis sich noch lange Zeit in ungetrübter Kraft — und jetzt ungehindert durch Amtstätigkeit — für das jüdische Volk Einsetzen kann, besonders auch in dieser kritischen Stunde der Palästina-Politik. Zwei Fünfundsiebziger Zwei Männer ganz verschiedener Art haben dieser Tage ihren 75. Geburtstag gefeiert. David Yellin, der Altmeister der hebräischen Lehrerschaft Palästinas, ist ein Mann von grossen Verdiensten um den Jischuw und um das hebräische Schulwerk. Er ist eine zentrale Figur im Lande, eng mit der Geschichte des Jischuw verbunden. Jahrelang war er als Vorsitzender des Waad Leumi der Repräsentant des Jischuw. David Yellin kann an dem Tage, an dem ihm die Sympathien des palästinensischen und darüber hinaus des Weltjudentums deutlich dargebracht wurden, mit Befriedigung auf ein gewaltiges Lebenswerk zurückblicken. David Yellin ist ein Gelehrter und ein Kenner der arabischen Literatur und Sprache. Er ist, besonders in den letzten zwei Jahren, vom Schicksal hart geprüft worden, und es war ein grossartiges Schauspiel, mit welcher edlen Würde er das Unglück der Ermordung seines Sohnes getragen hat, ohne an seiner humanen Überzeugung irre zu werden. Der andere 75 jährige, Franz Oppenheimer, ist leider nicht in Palästina, sondern ist in diesem vorgerückten Lebensalter nach Japan verschlagen worden. Ein universaler Geist, ein Polyhistor, der die Geschichte der Menschheit und ihrer Gruppenbildung in ein System zu bringen versuchte, auch er ein Mann von tiefer Humanität, hingegeben dem leidenschaftlichen Wunsche nach Erlösung der Menschen und Völker aus der Bestialität durch den Geist. Franz Oppenheimer hat in Palästina nicht nur Söhne, sondern viele Freunde und Schüler, sein Name ist mit der Gründung von Merchavia, der ersten Siedlung im Emek Jesreel und mit der von ihm propagierten Idee der Siedlungsgenossenschaft eng verknüpft, Oppenheimer hat schon vor 10 oder 15 Jahren rn Bezug auf die politische Zukunft Pa- ENGLANDS POLITISCHE METHODE Von unserem Berichterstatter DIE PALÄSTINA-KONFERENZ G. W. London, im März 1939. Die Juden in allen Ländern der Welt blicken gespannt nach London. Der Kampf um Palästina ist in ein neues Stadium getreten. Bisher lag die ganze Last bei den Juden Palästinas, jetzt werden auch die Juden in England, Amerika, Polen usw. ihre Nervenstärke zu erweisen haben. War der Widerstand gegen die Bomben und Gewehre der Terroristen schwer, so ist das Ringen mit dem britischen Weltreich viel schwerer. Hier handelt es sich nicht darum, wie man sich gegen Schüsse verteidigen kann. Hier handelt es sich vielmehr darum, wer die stärkeren Nerven und den härteren Willen besitzt. Für die schwer genug geprüfte Judenheit naht eine neue Probe, vielleicht die allerschwerste. Die Juden der Welt versuchen zu verstehen, was hier vor sich geht, weshalb England plötzlich eine jahrzehntelang verfolgte Politik aufzugeben scheint, wie die öffentliche Meinung in England reagiert. Was geht in London vor? Man las von den Umrissen eines englischen Vorschlages, das Mandat aufzugeben und die Juden auch in Palästina zu einem Minderheitenschicksal zu verurteilen. Man greift begierig nach der englischen Presse, man liest die Blätter der Regierung, die Blätter der Opposition und findet — nichts. Ein paar dürftige nichtssagende Berichte, gelegentlich einen rein referierenden Artikel, aber keine Stellungnahme, keine Erregung. Interessiert Palästina die Engländer nicht mehr? Wer so urteilt, versteht die englische Politik nicht, weiss nichts von englischen Pressemethoden. Palästina interessiert die Engländer sehr, sentimental und strategisch. Seit 1936 wurde täglich ausführlich über die Ereignisse berichtet, die Redakteure wurden mit Briefen aus dem Leserkreis überflutet (immer ein Zeichen, dass ein Problem interessiert), das Für und Wider wurde oft leidenschaftlich erörtert, Klubs und Vereine beschafften sich Vortragsredner für den jüdischen und arabischen Standpunkt. Und jetzt, wo eine entscheidende Phase begonnen hat, plötzlich dieses Schweigen. Aus der Briefspalte scheint Palästina verbannt zu sein, höchstens technische Nebenfragen werden dort noch diskutiert (wie Siedlungsmöglichkeiten und Bewässerungsprobleme im Negew), über die Hauptfrage — Balfourdeklaration, Mandat, Teilung — spricht man nicht. Weshalb? Gibt es in England eine Pressezensur? Nein. Gibt es ein Propagandaministerium, das anordnet, worüber nicht gesprochen und geschrieben werden darf? Nein. Es gibt nur .eine Selbstdisziplin besonderer Art. Diese Selbstaiszapim i.eigLc »juaw«. kcirTETuitizasx i»e vom laäDtsie Surtgtee sieh in der Septemberkrise des Vorjahres zwischen Godesberg und München, sie zeigt sich heute wieder. Jetzt wird verhandelt, da gilt es, der Regierung eine Chance zu geben, nicht durch Kritik eine der Parteien zu unterstützen oder gar erfolgreiche Einigung z,u verhindern. Es ist eine alte Tradition in England, dass ein Fall, der „vor dem Richter“ (sub judice) ist, nicht erörtert werden darf. Man kann über die Gerichtsverhandlung berichten, aber man nimmt nieht Stellung. Erst wenn eine rechtskräftige Entscheidung vorliegt, darf die Erörterung wieder beginnen. Diese Tradition hat auf die Politik abgefärbt. Verhandlungen werden nicht gestört, solange noch die geringste Hoffnung auf Einigung besteht. Die Einigung, das Kompromiss, ist stets das Ziel jeder englischen politischen Aktion. So erklärt sich das Schweigen der Presse, so erklärt es sich auch, dass die Opposition im Parlament keine Debatte verlangt hat und sich eine günstige Gelegenheit entgehen liess, der verhassten Regierung Schwierigkeiten zu machen. Nur einmal versuchte der stets radikal antizionistisch eingestellte „Daily Express“ vorzustossen und den Juden mit schweren Konsequenzen zu drohen, wenn sie nicht nachgeben. Aber niemand reagierte und auch der „Daily Express“ schloss sich dann dem allgemeinen Schweigen an. Erst wenn irgendeine Entscheidung gefallen ist, wird der Meinungskampf wieder beginnen. Selbst dann werden verhandlungstaktische Gesichtspunkte weiter eine Rolle spielen. Es wäre durchaus nicht verwunderlich, wenn für den Fall des Abbruchs der Verhandlungen ein propagandistisches Trommelfeuer einsetze, mindestens in der Regierungspresse. Man braucht nur die Presseäusserungen in der „Times“, im „Daily Telegraph“ und in anderen regierungsfreundlichen Blättern nachzulesen. Als der Aufstand des Mufti begann, äusserten sich diese Blätter in ungewöhnlicher Schärfe, drohten den Palästina-Arabern mit scharfen Massnahmen mit dem Verlust aller Sympathien usw. Erst als es sich zeigte, dass die Drohungen erfolglos blieben, begann man sich umzustellen und plötzlich berechtigte Beschwerdegründe der Araber zu entdecken. Dieselbe Taktik hat man in der Tschechenkrise angewandt. Zuerst wurde Deutschland gesagt, dass es mit seinen Gewaltmethoden gar nichts erreichen würde, dass der Widerstand nur verschärft würde, dann wurde Runciman geschickt und dann kam München. So war es in Irland und Indien, so ist es auch in Palästina. Warum sollte nicht die gleiche lästinas das Wort von der „orientalischen Schweiz” geprägt. Ihm war es klar, dass die Zukunft des Landes nicht in Feindschaft und Zerfleischung, sondern nur im Zusammenwirken der hier wohnenden Völker liegen kann, und diesen Ausgleich dachte er sich in der Form selbständiger Kantone. Wir senden unsere Grüsse an Franz Oppenheimer und wünschen, dass er noch in seinem Alter einen neuen Wirkungskreis findet, der ihm entspricht. Taktik den Juden gegenüber angewandt werden? Wenn sie' nein sagen, dann kann man es ja mit Drohungen versuchen, Drohungen, die zugleich Versprechungen enthalten.. Wenn ihr nachgebt, so würde es dann heissen, werdet ihr ein friedliches, glückliches Leben führen und die ewige Freundschaft Englands ist euch sicher. Wenn ihr hartnäckig bleibt, dann können wir euch nicht helfen. Wer denkt nicht an den verhängnisvollen Artikel in der „Times“, in dem der Tschechoslowakei eine glückliche, gesicherte Zukunft versprochen wurde, wenn sie die fremdnätionaleh Gebiete abtreten würde. Erst wenn es sich zeigt, dass die andere Seite f exstundunbeugs a m bleibt, wird man anfangen, hach neuen Wegen zu suchen. Diese Methoden der englischen politischen Taktik zu kennen, ist wichtig; die jüdische Taktik muss sich danach richten. Die Stärke der jüdischen Position darf keineswegs unterschätzt werden. Selbst wenn es sich in Presse und Parlament nur in abgeschwächter Form zeigen sollte, die jüdische Sache geniesst nach wie vor weitgehende Sympathien in der öffentlichen Meinung. Gerade dieser Tage ist eine interessante Veröffentlichung erfolgt. Ein amerikanisches „Institut für öffentliche Meinung“ hat seit einiger Zeit verschiedene Untersuchungen vorgenommen, um die Volksstimmung in England in einer Reihe aktueller, Probleme zu erforschen. Soweit die Ergebnisse nachprüfbar waren, scheinen sie recht genau zu sein. Die letzte Rundfrage befasste sich mit Palästina. Das Ergebnis war: 6Ö Prozent der Befragten sprachen sich für den jüdischen Standpunkt aus, etwa 25 Prozent erklärten sich uninteressiert, hur der kleine Rest war für die arabischen Forderungen. Auch im Parlament und in der Presse würden starke Kräfte in allen Parteien die jüdische Sache unterstützen — vorausgesetztnatürlich, dass die Juden selbst kraftvoll und ohne Hysterie für ihre Sache eintreten. Dabei benötigen die Juden in Palästina und die Zionistische Organisation natürlich die Unterstützung der Juden in England, und Amerika. Wird diese Unterstützung gegeben, dann werden die starken Kräfte des englischen Volkes, die unserer Sache positiv gegenüberstehen, sich geltend machen können. Freilich wäre es verfehlt, die Stärke der gegnerischen Kräfte zu unterschätzen. Ihre Stärke beruht in der weltpolitischen Lage: Das Britische Empire ist strategisch in einer schwierigen Lage. Zum ersten Male sieht es sich einer starken Koalition gegenüber, die es an verschiedenen wichtigen Stellen zugleich bedroht : im Mutterland (Deutschland), im Mittelmeer (Italien und möglicherweisgjttBHBH^Btin Ostasien (Japan). Diese Englknd in dtfe Defensive gezwungen und es zu einer Reihe von Rückzügen genötigt. Wo es irgend möglich ist, versucht England die Linie des geringsten Widerstandes zu finden und neuen Verwicklungen auszuweichen. Als der arabische Widerstand in Palästina nicht so rasch zu überwinden war, als die anderen arabischen Staaten ihn mehr oder weniger unterstützten, versuchte England den anderen Weg. „Vielleicht ist der jüdische Widerstand nicht so zäh”. Wenn auch er sich-, als unübe rw i n d 1 i c h zeigen wird, wenn er sogar zu nachteiligen Entwicklungen in anderen wichtigen Gebieten führt, dann wird eben wieder ein anderer Weg gesucht werden müssen. Wie stets tastet England die Positionen ab und geht nur dort vorwärts, wo es ohne zu grosse Gefahren und Widerstände sich als möglich erWeist. Die strategischen Hintergründe der neuen Palästinapolitik wurden kürzlich von dem meist glänzend informierten diplomatischen Korrespondenten des „Daily Telegraphenthüllt. Am 22. Februar schrieb er: „Es musste in Rechnung gestellt werden, dass der gute Wille der arabischen Staaten für die Existenz des Empire von Wichtigkeit ist.... Bei der gegenwärtigen Weltlage und bei Berücksichtigung der Tatsache, dass Agenten fremder Mächte in diesen Gebieten subversive Tätigkeit entfalten, musste die Britische Regierung strategischen Erwägungen besonderes Gewicht leihen. Daher werden die Pläne, die bekanntgegeben werden, mindestens auf dem Papier für die Araber günstiger erscheinen.... ” Ob diese strategischen Erwägungen nicht letzten Endes kurzsichtig sind, ist eine andere Frage. Unzweifelhaft spielen sie eine Rolle. Diese Seite darf nicht übersehen werden. Für die Juden ist Palästina der. Mittelpunkt, für das Britische Imperium ist es nur eine der vielen kritischen Positionen. Auch das muss für unsere Taktik berücksichtigt werden. Die Politik des Widerstandes muss deshalb durch eine positive Politik ergänzt werden, eine Politik, die zeigt, dass ein jüdisches Palästina auch strategisch dem Empire mehr bietet als zweifelhafte Freundschaften. v - Zertifikate für Jugendliche Bezüglich der Erteilung von Zertifikaten für Jugendliche unter 16 Jahren teilen wir auf Anfrage zahlreicher Leser mit, dass — wie wir erfahren — eine gewisse Anzahl derartiger Schüler-Zertifikate durch die Hilfe des „Pidjon Schwujej Austria we Germania, vereinigte Aktion des Waad Leumi zur Auslösung der Kinder und Hilfe für Neueinwanderer“ zu erlangen ist. Die Erteilung solcher Zertifikate ist verbunden mit einer Barzahlung von £P. 15,600 und einer schriftlichen Garantie in Höhe von £P. 144.-. über Einzelheiten erteilt üas Büro des „Pidjon Schwujej Austria we Germania“, Tel- Aviv (Boulev. Rotschild 33), und in den anderen Städten des Landes Auskunft.