LIEBER, Nathan Wolf
Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012687
- Born (as recorded)
- ca. 1805
- Place of birth
- Weisendorf
- Place of birth (as recorded)
- Weisendorf, Mittelfranken
- Died (as recorded)
- 13. Nov. 1880
- Place of death
- Preßburg
- Occupation
- Rabbi
Sohn des Handelsmanns Lieber, 1818 zur Jeschiwa nach Fürth, dort sechs Jahre lang Schüler von Wolf Hamburger. Er erhielt sein „jugendliches Zeugniß sogenannte morenu vom seeligen Rabbinathe aus Fürth“. Bei der ersten Schließung der Hochschule im Jahr 1824 geht er nach Preßburg, um dort bei Moses Sofer weiterzustudieren wird von diesem in dessen Todesjahr 1839 ordiniert, soll aber verschiedene rb. Berufungen ausgeschlagen haben. „Er wollte schlechterdings keinen materiellen Nutzen von der Thorakrone haben, und verheiratete sich dort mit einer frommen edlen Frau, die den Hausbedarf durch Handel herbeischaffte, damit ihr Mann ungestört dem Thorastudium obliegen könne. Erst durch äußerste Noth getrieben übernahm er später die vakant gewordene Stelle als dayyan und nachher [1857?] als R[o’š] B[eth] D[in]“, d. i. Rabbinatspräses.
Sources (1)
LIEBER, Nathan Wolf
16 statements
- literature
- Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 297, mit dem Todesdatum
- literature
- Nachruf in Jüdische Presse 1881, Nr. 2, Beilage, über die von Rb. Wißmann in Schwabach zu seinen Ehren gehaltene Gedenkrede
- literature
- Schreiber, ’Iggeroth Soferim, Bd. II, S. 14f, 32; er sei auch in der Geheimlehre bewandert gewesen
- literature
- Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 181, 390.
- birth date
- ca. 1805
- place of birth
- Weisendorf, Mittelfranken
- place of birth (IRI)
- Weisendorf
- death date
- 13. Nov. 1880
- place of death
- Preßburg
- place of death (IRI)
- Preßburg
- described at
- https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1113
- has abstract
Sohn des Handelsmanns Lieber, 1818 zur Jeschiwa nach Fürth, dort sechs Jahre lang Schüler von Wolf Hamburger. Er erhielt sein „jugendliches Zeugniß sogenannte morenu vom seeligen Rabbinathe aus Fürth“. Bei der ersten Schließung der Hochschule im Jahr 1824 geht er nach Preßburg, u…
Sohn des Handelsmanns Lieber, 1818 zur Jeschiwa nach Fürth, dort sechs Jahre lang Schüler von Wolf Hamburger. Er erhielt sein „jugendliches Zeugniß sogenannte morenu vom seeligen Rabbinathe aus Fürth“. Bei der ersten Schließung der Hochschule im Jahr 1824 geht er nach Preßburg, um dort bei Moses Sofer weiterzustudieren wird von diesem in dessen Todesjahr 1839 ordiniert, soll aber verschiedene rb. Berufungen ausgeschlagen haben. „Er wollte schlechterdings keinen materiellen Nutzen von der Thorakrone haben, und verheiratete sich dort mit einer frommen edlen Frau, die den Hausbedarf durch Handel herbeischaffte, damit ihr Mann ungestört dem Thorastudium obliegen könne. Erst durch äußerste Noth getrieben übernahm er später die vakant gewordene Stelle als dayyan und nachher [1857?] als R[o’š] B[eth] D[in]“, d. i. Rabbinatspräses.- occupation (IRI)
- Rabbi
- dcterms:bibliographicCitation
- BHR I.2, 600
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- LIEBER, Nathan Wolf
- skos:prefLabel
- Lieber, Nathan Wolf