LAMBERG, Max, Dr.
Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012555
Also known as (1 names)
- –
- Lamberg, Max
- Born (as recorded)
- 1820
- Place of birth (as recorded)
- Ostroh (Ungarisch-Ostra), Mähren
- Died (as recorded)
- 1890
- Place of death
- Wien
- Occupation
- Rabbi
Sohn des später in Miroslav (Mißlitz) amtierenden Rb. Ascher L., ordiniert vom Bet-Din in Nové Mesto nad Váhom (Waag-Neustadtl), Slowakei, sowie vom mährischen Landesrb. Nehemias Trebitsch. Zum Studienjahr 1843/44 immatrikuliert an der Universität Wien. Arbeitet längere Zeit in verschiedenen Hofmeisterstellen, um 1852 ist er zu seinem Vater nach Miroslav zurückgekehrt und hilft ihm im Rabbinatsfach aus 1853 Prediger der neugegründeten Gemeinde in Opava (Troppau), Österr.-Schlesien, auch Religionslehrer am Gymnasium 1857 Rb. in Rožmberk nad Vltavou (Rosenberg a. d. Moldau) in Südböhmen, auch für die Juden in České Budìjovice (Budweis) und in Linz zuständig. 1861 versucht er, eine Schule in Wien zu gründen, wird dann Rb. in Mořina (Groß-Mořin) bei Prag, 1863 Rb. in Dobříš (Dobrisch), um 1869 vermutlich Rb. in Kasejovice (Kassejowitz), Westböhmen, dann Rb. in Jevíčko (Gewitsch), Mähren, mit 350 fl. Gehalt und 200 fl. Schulgeldern ist auch Religionslehrer an Volksschule und Bürgerschule sowie dem Staatsgymnasium im benachbarten Moravská Třebová (Mährisch-Trübau). 1875 Rb. in Velké Meziříčí (Groß-Meseritsch), Mähren. 1883 bis vor 1886 Rb. in Strakonice (Strakonitz), Westböhmen. Religionslehrer in Wien, zuletzt im Ruhestand.
Sources (1)
LAMBERG, Max, Dr.
21 statements
- literature
- Abendland 1865, S. 7, über Predigt in Smichov. „Er sprach im Mannheimer’schen Stile frische und kräftige Worte; namentlich gefiel mir sein rein deutsches Organ“
- literature
- BCh 1859, S. 31
- literature
- Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 103, orthographiert „Max Lambert“; ebd. S. 254 nennt „Lamberk“ als Rb. in Strakonice
- literature
- Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 207
- literature
- Lippe 1879/81, S. 261
- literature
- Schematismus, 1869, S. 90 erwähnt einen „Rabb. Dr. Lamberg“ in Kasejovice
- literature
- Todesmeldung Neuzeit 1890, S. 511
- literature
- Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 559.
- publication
- „Blut und Wasser. Eine Studie“, Abendland 1866, S. 66f.
- birth date
- 1820
- place of birth
- Ostroh (Ungarisch-Ostra), Mähren
- death date
- 1890
- place of death
- Wien
- place of death (IRI)
- Wien
- described at
- https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1003
- has abstract
Sohn des später in Miroslav (Mißlitz) amtierenden Rb. Ascher L., ordiniert vom Bet-Din in Nové Mesto nad Váhom (Waag-Neustadtl), Slowakei, sowie vom mährischen Landesrb. Nehemias Trebitsch. Zum Studienjahr 1843/44 immatrikuliert an der Universität Wien. Arbeitet längere Zeit in v…
Sohn des später in Miroslav (Mißlitz) amtierenden Rb. Ascher L., ordiniert vom Bet-Din in Nové Mesto nad Váhom (Waag-Neustadtl), Slowakei, sowie vom mährischen Landesrb. Nehemias Trebitsch. Zum Studienjahr 1843/44 immatrikuliert an der Universität Wien. Arbeitet längere Zeit in verschiedenen Hofmeisterstellen, um 1852 ist er zu seinem Vater nach Miroslav zurückgekehrt und hilft ihm im Rabbinatsfach aus 1853 Prediger der neugegründeten Gemeinde in Opava (Troppau), Österr.-Schlesien, auch Religionslehrer am Gymnasium 1857 Rb. in Rožmberk nad Vltavou (Rosenberg a. d. Moldau) in Südböhmen, auch für die Juden in České Budìjovice (Budweis) und in Linz zuständig. 1861 versucht er, eine Schule in Wien zu gründen, wird dann Rb. in Mořina (Groß-Mořin) bei Prag, 1863 Rb. in Dobříš (Dobrisch), um 1869 vermutlich Rb. in Kasejovice (Kassejowitz), Westböhmen, dann Rb. in Jevíčko (Gewitsch), Mähren, mit 350 fl. Gehalt und 200 fl. Schulgeldern ist auch Religionslehrer an Volksschule und Bürgerschule sowie dem Staatsgymnasium im benachbarten Moravská Třebová (Mährisch-Trübau). 1875 Rb. in Velké Meziříčí (Groß-Meseritsch), Mähren. 1883 bis vor 1886 Rb. in Strakonice (Strakonitz), Westböhmen. Religionslehrer in Wien, zuletzt im Ruhestand.- publication
- „Blut und Wasser. Eine Studie“, Abendland 1866, S. 66f.
- occupation (IRI)
- Rabbi
- dcterms:bibliographicCitation
- BHR I.2, 556
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- LAMBERG, Max, Dr.
- skos:prefLabel
- Lamberg, Max