Mannheim

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GEISMAR, David

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012069

Born (as recorded)
ca. 1800
Place of birth
Breisach am Rhein
Place of birth (as recorded)
Breisach
Died (as recorded)
nach 1887
Occupation
Rabbi
Sohn des Jakob G., Talmudstudium in Fürth heiratete Jette Falkenau (1799-1861), eine Tochter des dortigen Dajan Josua Moses F. Rabbinatsdiplome aus Fürth und Karlsruhe um 1820 versah G. unentgeltlich das Rabbinat in Breisach um 1824 wurde er Bezirksrb. in Eppingen, Baden. März 1827 Bezirksrb. in Sinsheim. 1830 Bewerber in Fürth. Seit 1848 Mitglied der Religionskonferenz beim Oberrat der Israeliten Badens. Führt Synagogenchor und gemäßigt liberale Kultusreformen ein, lehnt jedoch die Orgel ab. 1874 ging er in den Ruhestand, vermutlich zu seinem Sohn, dem Rechtsanwalt Joseph Geißmar in Mannheim. Seine Enkelin war die in Auschwitz ermordete Ärztin Johanna Geißmar (1877-1942).

Sources (1)

GEISMAR, David

bhr geo-enriched

17 statements
literature
AZJ 1840, S. 91; IA 1840, S. 267, gründet Lehrer-Gesangverein
literature
Brämer, Rabbiner und Vorstand, S. 148
literature
IA 1840, S. 38, führt den vom Oberrat verlangten Choralgesang in den Synagogen ein
literature
Rosenfeld, „Talmudschule“, S. 86, erwähnt neben dem Dajan Falkenau einen „David b. Morum Breisach“ 1791 unter den Hrsgg. einer hebr. Rede von M. S. Kohn
literature
Rosenthal, Heimatgeschichte, S. 362, 368, im Mannheimer Kultusstreit sprach er sich gegen die Orgel, aber für das Reformgebetbuch aus
literature
Wilhelm Bauer, „Die ehemalige jüdische Gemeinde von Sinsheim. Ihre Geschichte und ihr Schicksal“, Sinsheimer Hefte 10 (November 1995), S. 25-28. Zitiert S. 25 das Urteil von G.s Schwiegertochter Clara Regensburger (1862) über die Sinsheimer Synagogenmusik: „Die verschiedenen Stimmen trafen nicht den richtigen Ton, eine Orgel existierte nicht, um helfend zu berichtigen; ich hatte Mühe, das Lachen zu unterdrücken“
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 483.
birth date
ca. 1800
place of birth
Breisach
place of birth (IRI)
Breisach am Rhein
death date
nach 1887
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=552
has abstract
Sohn des Jakob G., Talmudstudium in Fürth heiratete Jette Falkenau (1799-1861), eine Tochter des dortigen Dajan Josua Moses F. Rabbinatsdiplome aus Fürth und Karlsruhe um 1820 versah G. unentgeltlich das Rabbinat in Breisach um 1824 wurde er Bezirksrb. in Eppingen, Baden. März 18…
Sohn des Jakob G., Talmudstudium in Fürth heiratete Jette Falkenau (1799-1861), eine Tochter des dortigen Dajan Josua Moses F. Rabbinatsdiplome aus Fürth und Karlsruhe um 1820 versah G. unentgeltlich das Rabbinat in Breisach um 1824 wurde er Bezirksrb. in Eppingen, Baden. März 1827 Bezirksrb. in Sinsheim. 1830 Bewerber in Fürth. Seit 1848 Mitglied der Religionskonferenz beim Oberrat der Israeliten Badens. Führt Synagogenchor und gemäßigt liberale Kultusreformen ein, lehnt jedoch die Orgel ab. 1874 ging er in den Ruhestand, vermutlich zu seinem Sohn, dem Rechtsanwalt Joseph Geißmar in Mannheim. Seine Enkelin war die in Auschwitz ermordete Ärztin Johanna Geißmar (1877-1942).
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 365
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GEISMAR, David
skos:prefLabel
Geismar, David

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