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Anschel Stern

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1000078

Also known as (3 names)
he
אשר אנשיל שטרן
–
A. Stern · Stern, Anschel
Born
1820
Place of birth
Steinbach
Place of birth (as recorded)
Steinbach (Burghaun)
Died
1888-03-11
Died (as recorded)
March 11, 1888
Place of death (as recorded)
Hamburg
Occupation
Rabbi · Rabbiner
Occupation (as recorded)
Rabbiner
Geb. 1820 in Steinbach, Kurhessen,Gest. 11. März 1888 in HamburgSohn des rb. Gelehrten Meyer (nach anderen Jakob) S., mit 11 Jahren nach Fulda zu Rb. Seckel Wormser, der ihn durch den gelehrten Löb Heilbronn im Talmud unterrichten läßt. Weitere Studien bei S. B. Bamberger in Wiesenbronn, Unterfranken, dem er 1840 nach Würzburg folgt, 25. April 1844 imm. als Orientalist an der Univ. Würzburg, ist als Hauslehrer bei Baron Joel Jakob von Hirsch angestellt. Während mehrerer Aufenthalte in Fürth wird er durch den ehem. Jeschiwaleiter Wolf Hamburger gefördert. 1848 Religionslehrer und „Hilfsrb.“ in Bad Homburg, ordiniert von Abr. Wechsler in Schwabach, S. B. Bamberger in Würzburg und Jakob-Koppel Bamberger in Worms. Sept. 1851 Rb. in Hamburg. Um in Erbschaftssachen Urteile abgeben zu können, unterwirft er sich bei Bamberger in Worms einer Zusatzprüfung im rb. Finanzrecht. 19. April 1855 Heirat mit Jente Adler, Tochter des britischen Chief Rabbi Nathan A. 12. Sept. 1859 Einweihung der neuen Hauptsynagoge Hamburg-Kohlhöfen. St. war ehrenamtlicher „Ephorus“ der Talmud- Tora-Schule, die er 1860 zu einer Realschule erhob und 1868 zu einer dreijährigen Elementarund sechsjährigen höheren Schule ausbaute. Gründet 1862 den Lernverein „Mekor Chajim“ und unterrichtet privat Talmudschüler. Nach der Neuordnung der Hamburger jüdischen Gemeindeverhältnisse vom 7. Nov. 1867 (eine Gemeinde mit zwei Verbänden) erhielt er im Folgejahr den Titel eines Oberrb. des orth. Deutsch-Israelitischen Synagogenverbandes, darf sich nach Protesten des Tempelvereins aber nicht Oberrb. der Gemeinde, sondern nur „Oberrabbiner zu Hamburg“ nennen. Sein Schwiegersohn war der orthod. Rb. Michael Cahn in Fulda.
Deutscher Rabbiner, wirkte 1851-1888 in Hamburg, ab 1867 Oberrabbiner

Identifiers

GND
1059120658 · about
Steinheim-Institut
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VIAF
308283509 · 308283509
Wikidata
Q18957602
de.wikipedia.org
Anschel_Stern de
hub.culturegraph.org
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isni.org
0000000434124087
www.isni.org
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www.lagis-hessen.de
1059120658

Sources (7)

Stern, Anschel

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gnd identifier
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birth date
1820
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1820
birth location
Steinbach (Burghaun)
birth location URI
Steinbach
birth year
1820
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1888
normalised death date
1888
described at
BHR I.2, 840, id:1725
has abstract
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Geb. 1820 in Steinbach, Kurhessen,Gest. 11. März 1888 in HamburgSohn des rb. Gelehrten Meyer (nach anderen Jakob) S., mit 11 Jahren nach Fulda zu Rb. Seckel Wormser, der ihn durch den gelehrten Löb Heilbronn im Talmud unterrichten läßt. Weitere Studien bei S. B. Bamberger in Wiesenbronn, Unterfranken, dem er 1840 nach Würzburg folgt, 25. April 1844 imm. als Orientalist an der Univ. Würzburg, ist als Hauslehrer bei Baron Joel Jakob von Hirsch angestellt. Während mehrerer Aufenthalte in Fürth wird er durch den ehem. Jeschiwaleiter Wolf Hamburger gefördert. 1848 Religionslehrer und „Hilfsrb.“ in Bad Homburg, ordiniert von Abr. Wechsler in Schwabach, S. B. Bamberger in Würzburg und Jakob-Koppel Bamberger in Worms. Sept. 1851 Rb. in Hamburg. Um in Erbschaftssachen Urteile abgeben zu können, unterwirft er sich bei Bamberger in Worms einer Zusatzprüfung im rb. Finanzrecht. 19. April 1855 Heirat mit Jente Adler, Tochter des britischen Chief Rabbi Nathan A. 12. Sept. 1859 Einweihung der neuen Hauptsynagoge Hamburg-Kohlhöfen. St. war ehrenamtlicher „Ephorus“ der Talmud- Tora-Schule, die er 1860 zu einer Realschule erhob und 1868 zu einer dreijährigen Elementarund sechsjährigen höheren Schule ausbaute. Gründet 1862 den Lernverein „Mekor Chajim“ und unterrichtet privat Talmudschüler. Nach der Neuordnung der Hamburger jüdischen Gemeindeverhältnisse vom 7. Nov. 1867 (eine Gemeinde mit zwei Verbänden) erhielt er im Folgejahr den Titel eines Oberrb. des orth. Deutsch-Israelitischen Synagogenverbandes, darf sich nach Protesten des Tempelvereins aber nicht Oberrb. der Gemeinde, sondern nur „Oberrabbiner zu Hamburg“ nennen. Sein Schwiegersohn war der orthod. Rb. Michael Cahn in Fulda.
has publication
Die Zschr. Univers israélite 1866/67, S. 246-248 druckt von „S.“ („éminent grand rabbin d’Allemagne“) das orthodox gefärbte Schreiben „Lettre au vénérable M. Isidor, Grand-rabbin du Consistoire central israélite, à Paris“, 20. Dez. 1866, mit dem Vorschlag eines neuen Pariser Sanhedrin, der die Befugnisse und Pflichten der Rabbiner und Prediger festlegen solleGutachten gegen die halachische Zulässigkeit des Ohlsdorfer Friedhofs in Der Ohlsdorfer Begräbnisplatz in seinem Verhältniß zu den Israelitischen Gemeinden zu Hamburg, 1879, S. 24.
occupation URI
Rabbi
preferred label
Stern, Anschel

Stern, Anschel

bhr interlinks

2 statements
occupation URI
Rabbi
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Stern, Anschel

Stern, Anschel

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birth date
1820
normalised birth date
1820
birth location
Steinbach
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Steinbach am Taunus
birth year
1820
death date
11.
described at
http://dasjuedischehamburg.de/inhalt/stern-anschel
has abstract
Rabbiner, geb. 1820 Steinbach, gest. 11.3. 1888 Hamburg. S., Sohn eines rabbinischen Gelehrten, betrieb religiöse Studien unter anderem bei den streng traditionellen Talmudisten Seckel Wormser in Fulda und Seligmann Bär Bamberger in Wiesenbronn, dem er 1840 nach Würzburg folgte. …
Rabbiner, geb. 1820 Steinbach, gest. 11.3. 1888 Hamburg. S., Sohn eines rabbinischen Gelehrten, betrieb religiöse Studien unter anderem bei den streng traditionellen Talmudisten Seckel Wormser in Fulda und Seligmann Bär Bamberger in Wiesenbronn, dem er 1840 nach Würzburg folgte. 1844 nahm er ein Studium der Orientalistik an der dortigen Universität auf, während er zugleich als Hauslehrer in den Dienst des Barons Joel Jakob von Hirsch trat. 1848 wirkte S. zunächst als Religionslehrer und Hilfsrabbiner in Bad Homburg. Nach seiner Ordination war er seit 1851 als Rabbiner in Hamburg tätig. Allerdings wurde ihm die besondere Ehrenstellung vorenthalten, die sein Vorgänger Isaac ...
occupation
Rabbiner
occupation URI
Rabbiner
alternative label
Anschel Stern
preferred label
Stern, Anschel
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Bernays, Isaak
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Deutsch-Israelitische Gemeinde (DIG)
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Synagogenverband, Deutsch-Israelitischer
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Talmud Tora Schule (TTR)

Anschel Stern

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https://de.wikipedia.org/wiki/Anschel_Stern

Stern, Anschel

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Anschel Stern

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Deutscher Rabbiner, wirkte 1851-1888 in Hamburg, ab 1867 Oberrabbiner @de
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Anschel Stern

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