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Stern, Anschel

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/1725

This record is one of the sources of the entity page Stern, Anschel.

From bhr

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foaf:Person
epigraphy (gravestone)
Grabschrift auf dem Friedhof in Hamburg-Langenfelde mitgeteilt von Duckesz, ’Iwah le- Mošav, S. 128f.
image
JNUL Jerusalem, Schwadron Collection (Bildnis); reprod. Duckesz, ’Iwah leMošav, S. 126; Wolfsberg-Aviad, Drei-Gemeinde, gegenüber von S. 72.
literature
AZJ 1851, S. 300, er habe in Würzburg studiert, „ohne indeß von der jetzt dort einheimischen finstern Richtung ergriffen worden zu sein“
literature
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 230
literature
Brämer, Der Hamburger Israelitische Tempel, S. 70, 88, 267
literature
Brämer, Rabbiner und Vorstand, S. 125, bezeichnet seine Stellung gegenüber dem Vorstand als „ungünstig“
literature
C. Cohen, Oberaufsichts- und Schutzrecht des Staates über die israelitischen Gemeinden, Hbg. 1879, klagt über seine zu weit reichenden Vollmachten; cf. MGWJ 1879, S. 380-384
literature
Duckesz, ’Iwah leMošav, S. xxxii, 125-130
literature
Erika Hirsch, Jüdisches Vereinsleben in Hamburg bis zum ersten Weltkrieg: Jüdisches Selbstverständnis zwischen Antisemitismus und Assimilation, Frankfurt/M. 1996, S. 45-48 über den Verein Mekor Chajim
literature
Gedenkrede von M. Horovitz, Zichron Mošäh, Nr. 5; siehe Wachstein, Mafteah. ha-häspedim, I, S. 11
literature
Haarbleicher, Hamburg, S. 401-404
literature
Jeschurun I, 7 (April 1855), S. 390-400, insbes. 396-398: der junge Oberrabbiner, sicherlich der Fähigste unter den Bewerbern, ist ein Provinzler, der den Hamburger Intrigen und Anfeindungen nicht gewachsen ist, auch nicht einmal gut predigen kann
literature
Lippe 1879/81, S. 481
literature
Salomon Goldschmidt, Geschichte des Verein Mekor Chajim. Festschrift zur Fünfzigjahrfeier, Hamburg 1912
literature
Sophoni-Herz, Erinnerung an Bad Homburg, S. 152
literature
Wegweiser zu den ehem. Stätten jüd. Lebens, Bd. I, S. 65
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 517, 520, 532.
literature
Wolfsberg-Aviad, Die Drei-Gemeinde, S. 72f, „dessen ganze Persönlichkeit anders war als alle Rabbiner vor und nach ihm ... obwohl er auch ein großer Gelehrter war, so erwarb er doch seine hauptsächliche Popularität auf dem Gebiete der Wohlthätigkeit und der Erziehung“
manuscript
Halachische und private Korrespondenz mit seinem Nachbarrb. Jakob Ettlinger in Altona, erwähnt von Dukkesz, ’Iwah leMošav, S. 127.
manuscript
Mitschriftenheft aus Würzburg, 1840, in New York, JTS, Rab. 1528, 66 Bl
publication
Die Zschr. Univers israélite 1866/67, S. 246-248 druckt von „S.“ („éminent grand rabbin d’Allemagne“) das orthodox gefärbte Schreiben „Lettre au vénérable M. Isidor, Grand-rabbin du Consistoire central israélite, à Paris“, 20. Dez. 1866, mit dem Vorschlag eines neuen Pariser Sanhedrin, der die Befugnisse und Pflichten der Rabbiner und Prediger festlegen solle
publication
Gutachten gegen die halachische Zulässigkeit des Ohlsdorfer Friedhofs in Der Ohlsdorfer Begräbnisplatz in seinem Verhältniß zu den Israelitischen Gemeinden zu Hamburg, 1879, S. 24.
birth date
1820
place of birth
Steinbach, Kurhessen
death date
11. März 1888
place of death
Hamburg
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1725
has abstract
Sohn des rb. Gelehrten Meyer (nach anderen Jakob) S., mit 11 Jahren nach Fulda zu Rb. Seckel Wormser, der ihn durch den gelehrten Löb Heilbronn im Talmud unterrichten läßt. Weitere Studien bei S. B. Bamberger in Wiesenbronn, Unterfranken, dem er 1840 nach Würzburg folgt, 25. Apri…
Sohn des rb. Gelehrten Meyer (nach anderen Jakob) S., mit 11 Jahren nach Fulda zu Rb. Seckel Wormser, der ihn durch den gelehrten Löb Heilbronn im Talmud unterrichten läßt. Weitere Studien bei S. B. Bamberger in Wiesenbronn, Unterfranken, dem er 1840 nach Würzburg folgt, 25. April 1844 imm. als Orientalist an der Univ. Würzburg, ist als Hauslehrer bei Baron Joel Jakob von Hirsch angestellt. Während mehrerer Aufenthalte in Fürth wird er durch den ehem. Jeschiwaleiter Wolf Hamburger gefördert. 1848 Religionslehrer und „Hilfsrb.“ in Bad Homburg, ordiniert von Abr. Wechsler in Schwabach, S. B. Bamberger in Würzburg und Jakob-Koppel Bamberger in Worms. Sept. 1851 Rb. in Hamburg. Um in Erbschaftssachen Urteile abgeben zu können, unterwirft er sich bei Bamberger in Worms einer Zusatzprüfung im rb. Finanzrecht. 19. April 1855 Heirat mit Jente Adler, Tochter des britischen Chief Rabbi Nathan A. 12. Sept. 1859 Einweihung der neuen Hauptsynagoge Hamburg-Kohlhöfen. St. war ehrenamtlicher „Ephorus“ der Talmud- Tora-Schule, die er 1860 zu einer Realschule erhob und 1868 zu einer dreijährigen Elementarund sechsjährigen höheren Schule ausbaute. Gründet 1862 den Lernverein „Mekor Chajim“ und unterrichtet privat Talmudschüler. Nach der Neuordnung der Hamburger jüdischen Gemeindeverhältnisse vom 7. Nov. 1867 (eine Gemeinde mit zwei Verbänden) erhielt er im Folgejahr den Titel eines Oberrb. des orth. Deutsch-Israelitischen Synagogenverbandes, darf sich nach Protesten des Tempelvereins aber nicht Oberrb. der Gemeinde, sondern nur „Oberrabbiner zu Hamburg“ nennen. Sein Schwiegersohn war der orthod. Rb. Michael Cahn in Fulda.
publication
Die Zschr. Univers israélite 1866/67, S. 246-248 druckt von „S.“ („éminent grand rabbin d’Allemagne“) das orthodox gefärbte Schreiben „Lettre au vénérable M. Isidor, Grand-rabbin du Consistoire central israélite, à Paris“, 20. Dez. 1866, mit dem Vorschlag eines neuen Pariser Sanhedrin, der die Befugnisse und Pflichten der Rabbiner und Prediger festlegen solle
publication
Gutachten gegen die halachische Zulässigkeit des Ohlsdorfer Friedhofs in Der Ohlsdorfer Begräbnisplatz in seinem Verhältniß zu den Israelitischen Gemeinden zu Hamburg, 1879, S. 24.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.2, 840
rdfs:label
STERN, Anschel
owl:sameAs
https://d-nb.info/gnd/1059120658
skos:prefLabel
Stern, Anschel

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place of death (IRI)
Hamburg

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