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  1. 1929-11-01 · Heft 11-12 (November 1929) · p. Seite 638 · Zu den Prozessen in Palästina [Illustration]

    638 MENORAH Zu den Prozessen in Palästina: High Court (Gerichtsession) in Tiberias Die Oberrichter begeben sich in feierlicher Prozession zum Gerichtsgebäude OSKAR STRNAD Anläßlich seines 50.

  2. 1931-09-01 · Heft 9-10 (September 1931) · p. 401 · Palästina, das Land der Gegensätze [Abbildungen]

    Palästina, das Land der Gegensätze 13 Photos von Ignatz Gidalewitsch Palästina in Sicht!!

  3. 1931-09-01 · Heft 9-10 (September 1931) · p. 402 · Palästina, das Land der Gegensätze [Abbildungen]

    Nirgends auf der Welt existiert auf so kleinem Raum dicht nebeneinander eine solche Unzahl von kulturellen, religiösen und zivilisatorischen Gegensätzen wie in Palästina. In derselben Stadt ist für die einen die Einehe Gesetz, für die anderen die Vielehe. Das jüdische Tel Am Strand standen Juden, die uns begrüßen wollten.

  4. 1931-09-01 · Heft 9-10 (September 1931) · p. 403 · Palästina, das Land der Gegensätze [Abbildungen]

    Bahnhof Jeruschalajim — das gibt es wirklich Alle amtlichen Schilder und Aufschriften in Palästina sind dreisprachig Aviv und das arabische Jaffa sind durch eine Straße von 2000 Meter Länge -verbunden, aber durch einen kulturellen Abstand von 2000 Jahren getrennt. Die Juden haben mit den Arabern, diese wiederum mit den Christen nicht mehr gemeinsam als den Himmel über sich; schon das Recht auf das Straßenpflaster ist oft blutiges Streitobjekt. Wer aber das jüdische Palästina kennengelernt hat und das Leben in den Kwuzoth, wer die jüdische Stadt Tel Aviv erlebte und im Emek war, der wird zurückkommen in dieses Land, das die Heimat der Juden ist.

  5. 1931-09-01 · Heft 9-10 (September 1931) · p. 404 · Palästina, das Land der Gegensätze [Abbildungen]

  6. 1931-09-01 · Heft 9-10 (September 1931) · p. 405 · Palästina, das Land der Gegensätze [Abbildungen]

  7. 1931-09-01 · Heft 9-10 (September 1931) · p. 406 · Palästina, das Land der Gegensätze [Abbildungen]

  8. 1931-09-01 · Heft 9-10 (September 1931) · p. 407 · Palästina, das Land der Gegensätze [Abbildungen]

  9. 1931-09-01 · Heft 9-10 (September 1931) · p. 408 · Palästina, das Land der Gegensätze [Abbildungen]

  10. 1926-11-01 · Heft 11 (November 1926) · p. [Seite] · Die Hierosolymitanische Stiftung [Illustration]

    In fast sämtlichen Gemeindeordnungen früherer Jahrhunderte finden wir Bestimmungen vor, die es, entsprechend der damaligen Möglichkeiten und Lebensbedingungen in Palästina, der Judenschaft zur Pflicht machen, für Palästina Geld zu spenden und die dortigen jüdischen Einwohner zu unterstützen. … So wurde beispielsweise in einem lithauischen Judenparlament vom Jahre 16231) beschlossen, daß es angesichts der traurigen Lage der Juden in Palästina Pflicht sei, jede Woche bei den einzelnen Genieindemitgliedern Spenden für Palästina zu sammeln. Zu diesem Zwecke wurden spezielle Funktionäre (Gabai anijei-Erez-Israel) eingesetzt.

  11. 1925-01-01 · Heft 1 (Januar 1925) · p. Seite 19 · Vogelperspektive der Anlage von Hettin [Illustration]

    Ja, nicht einmal in der Literatur hat Palästina Nennenswertes, ja auch nur irgendwie Berücksichtigenswertes hervorgebracht, wenn wir von der letzten Zeit arabischer Publizistik sprechen wollen. … Und daß für unsere Kultur nicht maßgebend sein darf, daß es schon ein Verdienst ist, wenn Herr X oder Y ein hebräisches Buch herausgibt, sondern, daß das Buch so gut sein muß, daß es wert ist, in europäische Sprachen übersetzt zu werden. Und dieses — europäische — Niveau haben wir in Palästina fast nirgendwo erreicht. Kulturell ist Jerusalem eine Provinzstadt, ist Palästina — Provinz. Gegen che Selbstzufriedenheit mit dieser kleinen und kleinbürgerlichen Provinzkultur, die in Palästina herrscht, muß man ankämpfen.

  12. 1926-04-01 · Heft 4 (April 1926) · p. Seite 204 · Dr. Gabriel Riesser [Illustration]

    April 1926 Gem. von Moritz Oppenheim / Gest. von Chr. Hoffmeister Präs. Dr. Weizmann reiste im März nach Palästina. — In Jerusalem wurde die Großloge des J. O. B. B. für Palästina und Syrien eröffnet. — Im Jahre 1925 sind 33.801 Juden in Palästina ein- und 2141 ausgewandert, im Februar 1926 sind 2700 Personen eingewandert. — In Palästina wurde eine jüdische Völkerbundliga gegründet. — Die Rutenberg- Konzession für Gewinnung des elektrischen Stromes aus den Wasserkräften Palästinas ist nunmehr endgültig bestätigt worden. — Die Messe für den Nahen Osten in Tel-Aviv dauert vom 10. … Man befürchtet wegen der traurigen Erwcrbslage den Ausbruch einer Epidemie. — Aus Polen sind im Februar 930 Personen nach Palästina abgereist. Die Auswanderung nach Südamerika und Australien hat ebenfalls stark zugenommen. JÜDISCHE LEHRE UND LEHRER Rabbi Weiskopf, einer der ältesten Rabbiner Frankreichs, beging seinen 90.

  13. 1914-09-01 · Heft 9-12 (September-Dezember 1914) · p. Seite 673 - 674 · Typen der Bevölkerung Palästinas und der Halbinsel Sinai [Abbildungen]

    •673 Dr. Alphons J. Sussnitzki: Palästina als Kriegsland. Typen der Bevölkerung Palästinas und der Halbinsel Sinai 674 Scheich Heulender Derwisch PALÄSTINA ALS KRIEGSLAND. … Unwillkürlich drängt sich einem das zaubervolle Wort auf die Lippen, sobald man sich die Rolle zu vergegenwärtigen sucht, die Palästina in diesen ereignisschweren Zeiten zu spielen berufen zu sein scheint. Alt und dennoch ewig neu! Wir fühlen, wir erleben innerlich die ganze Größe des Vorganges.

  14. 1925-11-01 · Heft 11 (November 1925) · p. Seite 237 · Klagemauer [Illustration]

    Araery hat (auf Grund nicht ganz genauer Daten) den Arabern bei seinem letzten Aufenthalt in Palästina Erklärungen abgegeben, die ungemein beruhigend für das arabische Nationalgefühl geklungen haben. Er sagte: Die jüdische Einwanderung in Palästina im Laufe der letzten fünf Jahre sei weitaus geringer als die natürliche Vermehrung der Araber, so daß die Juden gar keine Aussicht hätten, in absehbarer Zeit die Majorität im Lande zu bilden. … Juni 1925) in Betracht ziehen. Die Bevölkerungsbewegung in Palästina setzt sich zusammen aus: 1. Geburtenüberschuß bei Juden und Arabern, 2. Überschuß der Einwanderung über die Auswanderung bei Juden und 3.

  15. 1925-05-01 · Heft 5 (Mai 1925) · p. 97 · Eröffnung der Hebräischen Universität in Jerusalem, 1. April [1925] [Illustration]

    APRIL Lord Balfour hält die Festrede Am Tische von links nach rechts: Der hebräische Dichter Achad Haam, Chief Rahhi Jakob Mcir, Chief Rabbi von Palästina Kuk, High Commissinnar Genera! Lord Allcnbv, Hiirh Commissionar von Palästina Sir Herbert Samuel, Prof. Dr. Ch. Wcizmann, Chief Rabbi von Groti-Britannien Dr. … Palästina müßte sich dann dementsprechend w e 11wirtschaftlich einstellen, es müßte seine beispiellos günstige Verkehrslage ausnützen.

  16. 1926-11-01 · Heft 11 (November 1926) · p. Seite 613 · Die Hierosolymitanische Stiftung [Illustration]

    Die Würde des Nasi Erez Israel, jenes Funktionärs, zu dessen Händen alle für Palästina bestimmten Gelder einlaufen sollten, bekleidete in diesem Zeitpunkte der bekannte österreichische Oberhoffaktor Samson Wertheimer (1658 bis 1724). … Bis zu seinem im Jahre 1724 erfolgten Tode war bei ihm für die aschkenasischen Juden in Palästina der Betrag von fl. 40.000 einge-

  17. 1926-11-01 · Heft 11 (November 1926) · p. Seite 616 · Die Hierosolymitanische Stiftung [Illustration]

    Avis diesem Grunde konnten daher seit diesem Zeitpunkte von den in seinen Händen befindlichen fl. 22,000 für die aschkenasischen Juden in Palästina gar keine Beträge zur Tilgung ihrer Schulden ausgefolgt werden. Erst lange nachher ist es ihm endlich im Jahre 1753 gelungen, die Liquidierung seiner Forderung beim Kurfürsten Maximilian III. durchzusetzen, wodurch er wieder zu seinem früheren Reichtum gelangte, und auch seine Ehrenschuld an die palästinensische Judenschaft abstatten konnte. Vor allem zahlte er der Frankfurter Gemeinde den von ihr gespendeten Betrag von fl. 10.000 zurück. Um aber hiedurch für Palästina den früheren Betrag von fl. 22.000 nicht zu vermindern, ersetzte er den fehlenden Betrag von fl. 10.000 aus eigenem, um auf diese Weise die bei ihm vor seinem Bankerott abgeführten Palästinagelder auf die ursprüngliche Höhe zu bringen.

  18. 1925-05-01 · Heft 5 (Mai 1925) · p. Seite 98 · Eröffnung der Hebräischen Universität in Jerusalem, 1. April [1925] [Illustration]

    . — Im Verlaufe des Monates März sind 3300 Einwanderer in Palästina eingetroffen. Gegenüber den 1919 Immigranten des Monates Februar bedeutet dies fast eine Verdoppelung der monatlichen Einwanderungsziffer. —Die palästinensische Regierung hat für Einwanderer aus Polen 8000 Zertifikate freigegeben. — Die Malaria-Kommission des Völkerbundes hat eingehende Untersuchungen über die Verbreitung und Bekämpfung der Malaria in Ägypten, Palästina und Syrien begonnen. — Der polnische Misrachi hat in En Charod (im Emek Isreel) 17.000 Dunam Boden erworben. — Eine Delegation Czenstochauer Agudisten hat für Familienkolonisation 8.000 Dunam Boden gleichfalls im Emek Isreel angekauft. — Nach einer wochenlangen Trockenheit begann es in Palästina anfangs April zu regnen. — Der Grieche Mavromatis, dem der Haager internationale Gerichtshof eine alte türkische Elektrizitätskonzession bestätigt hat, beabsichtigt Licht- und Straßenbahnanlagen in Jerusalem zu bauen. — An neuen industriellen Unternehmungen wurde in Palästina gegründet: eine Mühle, eine Schriftgießerei, eine Strumpfwirkerei, eine Zigarettenfabrik, eine Spiegelfabrik, eine chemische Wäscherei und Färberei. — In Tel Aviv sind derzeit 1500 Geschäftsunternehmungen im Betrieb. — Im Laufe des Dezembers legten in Jaffa zirka 63 Schiffe mit 107.009 Tons und in Haifa 50 Schiffe mit 74.786 Tons Waren an. — 14.356 jüdische Arbeiter sind in der Zentralgewerkschaft Palästinas organisiert. — Der Misrachi hat in seiner Jerusalemer Tachkemonischule, die 1000 Zöglinge aufweist, eine Abteilung eröffnet, deren Bildungsgang die Kenntnisse einer Realschule vermitteln soll.

  19. 1926-11-01 · Heft 11 (November 1926) · p. Seite 621 · Die Hierosolymitanische Stiftung [Illustration]

    Infolge des Krieges und der Entwertung der österreichischen Valuta ist selbstverständlich das vorhandene Stiftungsvermögen zur Gänze verlorengegangen. Auch die neuen Verhältnisse in Palästina und der fortschreitende Aufbau der jüdischen Heimstätte haben vielleicht diese auf Unterstützung von Armen berechnete Stiftung überflüssig gemacht. 2) Siehe das vor kurzem von S. Dubnow in Buchform herausgegebene Protokoll des litauischen Waad (hebräisch), Berlin 1925, S. 43, 113, 211 usw. 2) Protokoll, S. 102. 8) Ein Zeitgenosse berichtet, daß die Juden in Palästina von Almosen der außer-

  20. 1926-09-01 · Heft 9 (September 1926) · p. Seite 501 · Aus einer Handschrift [Illustration]

    Viktor Rur rein Im Talmud berichtet R. Isak b. Abdimai, daß die Leute im alten Palästina bei Ausgang des letzten Tages vom Hüttenfeste die Richtung der Rauchsäule, die von der Opferstätte in Jerusalem aufstieg, aufmerksam betrachteten. … Zeigte aber die Rauchsäule einen Weg nach Westen, so bemächtigte sich aller Betrübnis, denn der Wind von der Wüste war allem Wachstum gefährlich und der Vorbote von Not und Teuerung. Wie ehedem im alten Palästina waren immer und überall die Menschen begierig, das Schicksal des kommenden Jahres voraus zu wissen. Denn niemals haben sich die Menschen über ihre Abhängigkeit vom Wetter getäuscht, das nicht nur die Laune bessert oder verdirbt, sondern das „Befinden" des Menschengeschlechtes im weitesten Sinne, Hunger oder Sättigung, Gesundheit und Krankheit, Armut oder Reichtum bestimmt.