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Januar, in einer Beratung in Jaffa das Statut für den zu gründenden palästinensischen Schulverein endgiltig festgesetzt. Mit einer großen Aktion wehrt Palästina, verbündet mit der Zionistischen Organisation, den Angriff ab, der die Zukunft der hebräischen Kultur in Palästina bedrohte. Bewundernswürdig sind die Anstrengungen, die die Zionisten und viele Freunde des hebräischen Schulwerks in Palästina auf sich genommen haben, um im entscheidenden Augenblick für den Zionistischen Zentralfonds, durch den die Zionistische Organisation diese große neue Aufgabe in Palästina zu erfüllen hat, die notwendigen bedeutenden Mittel zu schaffen.
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Kaplansky, ferner als Gast Herr Agronom Oettinger, der auf der Reise von Brasilien nach Palästina befindlich in Berlin Aufenthalt nahm. Die Sitzung dauerte mit einer kurzen Mittagspause von morgens bis spät abends und beschäftigte sich mit einer Reihe aktueller Fragen, die teils die Kolonisationsarbeit in Palästina, teils die Propaganda und Organisation in verschiedenen Ländern betrafen. Ausgestaltung des Palästina-Amtes. Infolge der fortwährend zunehmenden Agenden des Palästina-Amtes sowohl für den Nationalfonds wie für andere Institutionen und Gesellschaften, hat sich die Notwendigkeit einer Erweiterung nach Ressorts ergeben.
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Während dieses Zeitraumes hat die jüdische Bevölkerung in Palästina die niedrigste Zahl erreicht. Im Jahre 1096 begann der erste Kreuzzug mit den Juden-Massacres in Mainz, Worms, Speyer und Verdun. … So findet auch Benjamin von Tudela nur sehr wenig Glaubensgenossen in Palästina. In Anttochia gab es kaum zehn Glasschleifer, in Tyrus an vierhundert Glasschleifer und Schifffahrer, in Ascalvn, Galiläa, Tiberias kaum einige Dutzende jüdischer Färber, in Jerusalem etwa zweihundett, in Acre vierhundert, alles in allem in ganz Palästina weniger als 2000 Juden.
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310 Im beirtft^ea Reich Palästina. Sogar die „Jüdischen Jugendblätter" bringen in einer ihrer letzten Nummern einen ausführlichen Bericht über „Palästina unter englischer Verwaltung", der, nach Schweizer, vom englischen auswärtigen Amt inspirierten Blättern, Wunder erzählt von all dem, was die Engländer in der kurzen Spanne Zeit seit der Besitznahme des Landes dort vollbracht haben sollen; sogar die Aufforstung des Bodens sei schon in Angriff genommen. … Bereits Anfang 1918 lasen wir, daß eine Kommission von Ingenieuren sich von London ausgemacht habe, um in Palästina Städte zu gründen. Seltsamerweise lasen wir im März d. l. Jahres, in Paris habe man beschlossen, eine Kommission nach Palästina zu entsenden, die die — Aufnahmefähigkeit des Landes zu untersuchen hätte!
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Liest man seine Flugschrift, so wird man jedoch zugestehen müssen, daß sie im Ton äußerst maßvoll und versöhnlich ist: „Die Grundlage, aus der,,sich das neue Palästina aufbauen muß, ist Freiheit, nämlich Freiheit des Gewissens und Freiheit dev-- öffentlichen Meinung. Es ist unerhört, wenn unsere jungen Leute den Boykott erklären gegen alle Kaufleute, die keine hebräischen Schilder aushängen oder gegen jene Unternehmer, die keine jüdischen Arbeiter beschäftigen. … Was würde man dazu sagen, wenn die orthodoxen Juden über diejenigen Brüder den Boykott verhängen würden, die den Sabbat entweihen? Gerade in Palästina ist dieses System am gefährlichsten. Die Agitationsmethoden unserer linken Elemente halten das Kapital von Palästina fern und untergraben die Privatinitiative."
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Jänner 1902 an erster Stelle nachstehenden Artikel: Palästina hat schon heute einen nicht unbeträchtlichen Handelsverkehr. Die Ausfuhr umfasst hauptsächlich Erzeugnisse des Pflanzenreiches, wie Orangen. … In richtiger Würdigung dieser Sachlage bildete sich seinerzeit die wesentlich aus Missionskreisen hervorgegangene „Deutsche Palästina- und Orient-Gesellschaft", zu dem Zwecke, wirtschaftliche Unternehmungen aller Art ins Leben zu rufen und so die reichen Hilfsquellen des Landes zu entwickeln.
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England spiegelt dem Juden den „Judenstaat" vor, führt sie mit Vorbedacht irre, und schasst schon jetzt künstlich einen Gegensatz zwischen Juden und Arabern in Palästina, um beide Völkerschaften gegeneinander aufzuhetzen und auszuspielen und beide um so leichter zu beherrschen. Der Emir Faissul spielt offenbar ein Doppelspiel. … Frankfurter mrd die anderen Zionistenführer gut, sich 'diesen neuesten Beschützer der jüdischen Nation etwas naher anzrrsehen.' ' ' * ' Palästina und Aegypten. Die ganze zionistische Presse ist ' voll enthusiastischer. Kundgebungen für England,. als Herr - zu- Wnftigen Mandatar des Völkerbundes-in-der Oberhoheit über
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180 Im deutschen Reich In Ueöersinstimmung mit den bedeutendsten und hingehendsten Zionisten glaube ich nicht, daß beim Weltfrieden wirklich ein selbständiger zionistischer Staat in Palästina herauskommen wird. In Uebereinstimmung mit ihnen glaube ich, daß ein solcher Staat, plötzlich gewonnen, eine Belastung vorstellen würde, die die heutigen ökonomischen und politischen FähigkerLen der Juden überstiege. … Doch wieviel immer auch von allen den Hoffnungen, die jetzt die jüdische Oefsentlichkeir in Hinsicht auf Palästina bewegen, und wie immer es auch in Erfüllung gehen mag, für jeden Fall beschäftigt mich eine Frage ganz anderer Art, wie mich dünkt, die wichtigste unter allen Palästina-Fragen: ob wir sicher sein dürfen, daß diejenigen, die in das heilige Land unserer Ahnen heimkehren, dort durch das Land werden geheiligt werden, oder ob nicht vielmehr eine Gefahr besteht, daß Las Land, Gott behüte, durch sie unheilig werde?
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Für Leu Ausstand in Aegypten ist es hingegen bezeichnend, daß sich die Kopten an ihm Seite an Seite mit den Mohammedanern beteiligen. Palästina (und Mesopotamien) sollen für England die Brücke zwischen Aegypten und Indien bilden. Es scheint indessen, daß die Herrschaft Englands im Orient stark ins Wanken geraten ist. … Heimstätte" bereiten, „in der der müde Wanderer endlich Ruhe findet" ... * Klaffenkämpfe unter den Juden in Palästina! Die folgenden, vom Kopenhagener zionistischen Zentralbureau verbreiteten Nachrichten dürsten dem Uneingeweihten seltsam klingen: Palästina steht jetzt imZeichen der
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Alfred Nossig: Ueber die Notwendigkeit von Erforschungsarbeiten in Palästina. — Das Berliner Komitee zur Erforschung Palästinas und erste Mitteilungen desselben. — Industrien in der Türkei. — Dr. … Das schön ausgestattete Heft enthält auch Illustrationen, Kartenskizzen und eine grosse Zahl von Anmerkungen. „Palästina" wird im Umfange von ca. 40 Seiten sechsmal im Jahre erscheinen. Rembrandt. (Berliner Museum.) Rabbiner. Jüdische Abgeordnete in Ungarn.
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Während viele Zionisten in Gedanken schon den Judenstaat in Palästina unter englischem Protektorat aufrichten, tobt in Paris ein scharfer Kampf zwischen der englischen und der französischen Diplomatie um die Oberhoheit über Syrien und Palästina. … Was der Emir hier sagt, ist klar und einleuchtend. Die Juden werden nach Palästina einwandern dürfen, w i e b i s h e r, aber Ansprüche aus staatliche 'Unabhängigkeit oder Souveränität dürfen sie nicht erheben Im Grunde erheben die Juden auch
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Rur die größte Oberflächlichkeit kann zu diesem Schluffe kommen. Der sogenannte Judenstaat in Palästina, den England jetzt der ganzen Judenheit vorspiegelt, existiert noch nicht. einmal auf dem Papier, und wenn er jemals verwirklicht wird, wird er vorderhand etwa 80000 Juden untfässen, die, mit vereinzelten Ausnahmen, nie in Deutschland gewesen sind. … Im April vorigen Jahres bildete sich in Berlin ein fast ausnahmslos aus Christen bestehendes „Pro-Palästina-Kamitee", dem deutsche Staatsmänner, Politiker und Gelehrte Mer Parteirichtungen angehörten und das sich zur Aufgabe stellte, im Interesse d er deutschen Politik und Wirtschaft die Schaffung eines Judenstaates in Palästina zu erstreben, der 6 Millionen Menschen fassen sollte.
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Cigaretten- Hülsen jeder Art Liihographia München 2 SW. ort nach allen Lindem. (T Palästina- Gesellschaftsfahrt :: im Frühjahr Abfahrt von Triest am 3. April mit dem Lloyd-Eildampfer. Ankunft in Jaffa am 10. April. Während des 19 tägigen Aufenthaltes in Palästina Besuch aller historischen Stätten ■ - und jüdischen Kolonien. ■■■■ Rückfahrt am 27. April ab Jaffa; Ausflug nach Aegypten.
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Die von ihm geleiteten Ausgrabungen an dieser Stelle haben interessante Funde zutage gefördert. Die jüdische Aerztegesellschaft in Palästina veröffeiS^IcIrt einen offenen Brief an die jüdischen Aerzte in Europa, in dem diese gewarnt werden, unbemittelte lungenkranke Personen nach Palästina zu senden, wie dies in letzter Zeit mehrfach vorgekommen ist. … Jakob Rabbino witz behandelt in einem längeren Artikel die Tätigkeit der Agudath N’taim in Palästina und ihr Verhalten inbezug auf die Beschäftigung jüdischer Landarbeiter das in letzter Zeit zu heftiger Kritik Anlaß geboten hat Ein literarisch-kritischer Aufsatz von A.
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Mit reichem Beifall lohnte die Versammlung die herrliche Rede, in welcher Herr Uork-Steiner auch Schilderungen und Einzelheiten seiner Palästina-Reise einfügte. Nach der Versammlung zeichnete ein Theil der Anwesenden Aetien. Auch jetzt wird vom Vereine die Agitation fortgesetzt. … Er ist einer der Studenten, welche, durch die Verfolgungen des Jahres 1882 veranlasst, die russischen Universitäten verließen, um in Palästina dem jüdischen Volke ein Beispiel zu geben, wie es Ruhe und Glück finden könne. Anlässlich seiner Durchreise durch Genf gelang es dem hiesigen Zionsvereine ihn zu dem Vortrage zu veranlassen.
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Es wird durch das öffentliche Gebaren seines Ritters lächerlich gemacht, zur Dulcinea von Toboso degradiert. Erwin Bosenberger. Industrielle Unternehmungen in Palästina. Von H. Uork-Steiner. Von Liebe umgeben, von Freundschaft betreut, erlebte ich einige Wochen im Lande unserer Voreltern, das nun beginnt, das Land unserer Brüder zu werden. … Die ägyptische Baumwolle zu verarbeiten scheint nicht gerathen, weil sie fein und zartfaserig ist, während die vielen Gewebe, die im Orient zur ' Kleidung verwendet werden, grobfaseriges Material, derbe Fäden verlangen. Ob es sich je lohnen wird, indische Baumwolle in Palästina zu verarbeiten? Warum nicht? Es geschieht ja in England, in Oesterreich, inRussland. Und wenn erst Kleinasien wirtschaftlich exploitirt sein wird, was nun durch neue Eisenbahnen und Häfen immer wahrscheinlicher wird, dann wird noch manch industrielles Project in Palästina reifen.
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Tilgung der Golusschäden. 6. Gründung einer jiidischen Universität in Palästina. 7. Die Acquirirung des ganzen jüdischen Territoriums Palästinas für das jüdische Volk für die speciell beim ganzen Volke gesammelten Volksgelder ist unbedingt nöthig. … Palästina erzeugt Früchte der mitteleuropäischen, subtropischen und tropischen Klimaten. Die erstgenannten Arten finden sich in den höher gelegenen Landestheilen (Libanon, Ober-Galilea und dem judäischen Hochlande).
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Auch Po Ina liegt, obwohl dies sehr gelehrte Geographen entschieden bestreiten werden, an den schilfbewachsenen Ufern des alten Nil. Erwin Rosenberger. » Brief aus Palästina. Von T. Blanco. I. Der Bibelsatz, Palästina sei das Land, wo Milch und Honig fliesst, ist jedem Juden, jedem Gebildeten bekannt. Wie es heute um Palästina bestellt ist, wissen die Wenigsten, und zumeist sind ganz falsche, oberflächliche und unrichtige Ansichten verbreitet.
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Die in London erscheinende „Implement and Machinery Review“ beschäftigt sich in einer ihrer jüngsten Nummern mit den landwirtschaftlichen Verhältnissen in Palästina und constatiert, dass die jüdischen Colonisten zu dem allgemeinen Aufschwung, der sich auf dem Gebiete des Acker- und Weinbaues in Palästina seit einiger Zeit bemerkbar macht, ihr gut Theil beigetragen haben. Das Blatt macht die englischen Fabrikanten von Landwirtschaftsmaschinen darauf aufmerksam, dass sie für ihre Erzeugnisse ein gutes Absatzgebiet in den aufstrebenden jüdischen Ansiedelungen von Palästina und Syrien finden könnten. Sodom und Gomorrha in geologischer Beleuchtung. Von Dr. Ludwig Karell. Die sündigen Städte Sodom und Gomorrha raffte der göttliche Zorn hinweg.
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Es wirkt zurück auf jene amerikanischen Juden, deren Besuch in Palästina den dort wohnenden Juden von Nutzen sein kann. Wenn diese „amerikanischen Bürger“, welche die Ursache zu fortwährenden Unannehmlichkeiten sind, die Einwanderungsversuche — auf geraden oder auf Schleichwegen — fortsetzm, dann fürchte ich, es wird in nicht zu ferner Zeit Ungemach und Leid jenen bringen, die ein Recht haben., in Palästina zu wohnen.“ „Ich weiss, dass die Zionisten weit davon entfernt sind, der Einwanderung jener irregeführten und unintelligenten Classe von Menschen Vorschub zu leisten, aber ich fürchte, der Zionismus ist die Ursache. … Die jüdische Presse und namentlich die zionistische, kann nichts Besseres thun, kein humanitäreres Werk leisten, als unaufhörlich und beharrlich zu predigen, dass dieser Art Einwanderung in Palästina Schranken gesetzt werden. In anderer Beziehung hätte ich nichts zu bemerken. Diese Angelegenheit allein ist aber von solcher eminenter Wichtigkeit, dass man si> nicht mit unnöthigen Redensarten abspeisen darf.