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für Palästina angenommene Einwohnerschaft von drei Millionen Einwohnern oder HO pro Quadratkilometer würde also von dem ziemlich gleichwertigen Sizilien schon jetzt fast um die I lälfte übertroffen sein. … Wenn dies schon durch eine Besiedlung von knapp 10 000 jiidischeu Bauern in ganz Palästina bewirkt ist, so kann man sich vorstellen, was cs für die ökonomische Stärkung der Türkei bedeuten wird, wenn diese Zahl erst zehn- oder zwan/igmal so groß geworden sein wird, geschweige denn, wenn Palästina erst wieder, wie zur Zeit von Joscphus, ein blühender Garten sein wird, in dem sich Dorf an Dorf, Pflanzung an Pflanzung reiht.
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Doch lassen Sie mich zunächst einiges über Kattowitz und über „Vor Kattowitz“ sagen; Was galt im 19. Jahrhundert Palästina dem modernen Juden? Ich ' spreche nur vom modernen Juden. Das Verhältnis der orthodoxen Juden zu Palästina stand unverrückbar fest — es war in der ganzen Reihe der Jahrhunderte ein Teil seines großen religiösen Bekenntnisses, und wie die Religion selbst, war ihm Palästina etwas Transzendentes, das vollständig der Wirkungssphäre menschlicher Arbeit entrückt ist. So kam es, daß Palästina das letzte Ziel frommer Leute geworden ist. Die Chalukka hat für Palästina und das jüdische Volk nie einen positiven Wert bedeutet.
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Möge ihm ein Lebensabend in ungebrochener Frische beschieden sein. D. K. Auftakt zum Kongreß für das Arbeitende Palästina. Im Zusammenhang mit dem ara 27. September in Berlin beginnenden Weltkongreß für das Arbeitende Palästina findet am Sonnabend, den 23. August, abends, im großen Saal der Musiker- Fcstsäle zu Berlin, eine öffentliche Massenkundgebung statt, aut der die Führer der Bewegung für das Arbeitende Palästina in Palästina und In Deutschland, D. Ben-Gurion, S. Kaplansky, J. Sprinzak, Fritz Naphtali, M. Neustadt, AI. Kaplan, S.
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Februar d. J. in New York 200. amerikanische Juden mit dem Ziel Palästina eingeschifft; der größte Teil dieser Reisenden will sich in Palästina der Orangenzucht widmen. i Jabotinsky spricht in Amsterdam. … Auch von England haben die Juden augenblicklich nichts zu erwarten. Die Juden der ganzen Welt müssen eine eiserne Mauer um Palästina bilden. Die zionistische Propaganda müsse darauf hinzielen, Palästina in den Brennpunkt des Interesses der Nationen zu stellen.
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Seite 14 JÜDISCH* RUNDSCHAU Nr. 22, 17. m. 1936 Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Palästina-Tonfilm ״Land der Verheißung‘*« Nächste Vorführung am 17. Märx, 20.30 Uhr, im Brüderverein, KurfÜrstenstr. 115-116. … (Näheres siehe Anzeige.) Frauen-Arheitsgemeinschaft für Palästina. Alle nruppcnveranMalttmgen (soweit nii/hN ändert',» l>ek,־u1n!ge־1״l>cn) fallen bis zum 29. März aus. Nicht, davon hrtrofien weiden die IJÜH’lkur.'.c. — Das Büro ist nur Montag bis Irena״ von 9—12 Uhr geöffnet.
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Eisemann erössnete und schloß die Veranstaltung mit eindrucksvollen Worten der Begrüßung und des Dankes, Frankfurt a, W. Bei der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel ist ein ausführlicher, Bestedlungsplan7des Jksalbodens der Agudäs Jisroel eingetroffen. … Die Organisation der agudistischen Arbeiter in Jerusalem zählt bis jetzt 149 Mitglieder, in Tel-Aviv 54 Mitglieder. Ein Teil der Mitglieder hat durch Bemühungen der Palästina-Zentrale beim Bau des Diskinfchen Waisenhauses in Jerusalem, beim Bau der Mädchenschule in Saffet, bei der Ziegelfabrikation in Jerusalem und Tel-Aviv Arbeit gefunden.
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Der durch die Organi- ״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffenflieh-rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina." Baseler Programm. sation angeregte und gewährleistete persönliche Zusammenhang läßt uns die Vorahnung des jiidischen Lebens empfinden, das wir für die Zukuuft unserer Gesamtheit ersehnen. … Zionistischer Zeniralfomls, Jüdischer Nationalfoncls, aber auch unsere beiden Sammlungen für Palästina und für notleidende Juden in Deutsch-!and haben fast wie in 1 rieilenszeiten die Unter- Stützung <101־ deutschen Zionisten gefunden.
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Dezember 1915 — 24. Tebeth 5676 xx. Jahrgang. Zionistische Kraft 111 Palästina erschien vor kurzem unter der Redaktion des hebräischen Schriftstellers Scrubabel ein Saminelbuch ״Ben hatiuzarira“. Aus der Einleitung des Herausgebers bringen wir ein kleines Stuck in Üebersetzung, weil es kundtut, welcher zionistische Geist aus diesem Zeugnis hebräischen Schaffens in Palästina spricht. Die zionistische Bewegung war die einzige, die der Einfluß aller erschreckenden Ereignisse nicht aus der Fassung zu bringen vermochte und die die folgenreiche Zeit, in der wir leben, richtig eingesehiitzt hat.
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.: »Für den Kaiser", königstreue Worte aus dem jüdischen Schriftlvm . . . . Mt.2.20 Brunwald Dr.: HilfSkommiffion Palästina 1915 Mk.0.60 Giinzig Dr. I.: Israel Bal Schem der Stifter des Chassidismus . . , . . Mk. 2.20 Haa» Dr. LH.: Die Juden in Mähren . … Mk. 0.80 Predigtensammlung zeitgen. Kanzelredner , Mk. 3.-^ PinkuS Fel. L. Dr.: Palästina und Syrien Mk.: 5<—! Protokoll des 5. ZionistenkongresseS . , . Mk. 1.50 Pinsker Leo: Autoemanzipation . , * , Mk. 1.—1 Rothblum Dav.
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Joseph Klausner überbrachte die Grüße des Odessaer, Komitees: Es gereicht mir zur besondern Ehre, im Namen des Odessaer Palästina-Komitees eine Ansprache an diese feierliche Versammlung zu halten, denn das Odessaer Komitee ist ja dasjenige, das Kattowitz zur Zeit der ersten Versammlung, der ersten Konferenz geschaffen hat. … Leo Pinsker, der Berufer der Kattowitzer Versammlung und der gleichzeitige Begründer der Chowewe Zion im Sinne der Arbeit des Odessaer Palästina-Komitees, er war der eigentliche Vorsitzende des Odessaer Komitees bis zu seinem Lebensende...... Wenn die Frage gestellt werden sollte: was für eine Aufgabe hat sich eigentlich die Kattowitzer Konferenz gestellt, was war der Grundgedanke, der die Kattowitzer Konferenz beseelt hat. so kann i:h nur sagen, die Kattowitzer haben sich zur Losung gemacht die Worte: Im Anfang war die Tat.
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Diese Elemente genügen aber kaum, das Bedürfnis nach „Fremdenverkehr" ausreichend zu befriedigen." Juden aller Parteien! . Bas an siebzig Juden* in Palästina verübte Unrecht geht alle Mit Ohne Gerichtsverfahren ülfd 'Urfett, oltii« den Schatten eines Beweises wurden siebzig Männer von Ihren Familien losgerissen Und bis zu einem Jahr in der berüchtigten Festung in Akko gefangen* gesetzt. … Er möge England zur Warnung vor voreiligen Experimenten mit Palästina dienen. Und er sollte jene Juden zum Nachdenken anregen, welche . für' einen Judenstaat um jeden Preis, sind, , mag er noch so klein und noch so unfähig zur Selbstverteidigung sein.
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Es möge dieser Arbeit bald gelingen, das Ideal: „L'hoschiw lew bonim al a*waussom" in die Tat umznsetzen. S. F. der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, Frankfurt, Postscheckkonto Frankfurt a. M., Nr. 53 900. Keren Erez Jisroel (Schlllfond). … Emil Hirsch 200; "Nasa -Gottgeher 1,80; Moritz Merzbach 10; Ludwig Vier 'anläßlich der Bris-Miloh seines Enkels 100; dch. Palästina-Lomitce Raüsch-Chaudesch-Spende 2C0. Breslau: Hugo Friedläuder 3; dch. Ivan Möller Rausch- Chaudesch-Spende der Ortsgruppe 99,50; Pinchas Synagoge 20; zus. 119,50; dch.
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Im vergangenen Geschäftsjahre haben die Stiftungen, die den Namen von teuren Verwandten mit dem Aufbauwerk Palästina verbinden sollen, einen starken Aufschwung genommen. Es wurden 39 Gärten gestiftet, auf die durchschnittlich pro Garten 600 S eingezahlt wurden. 17 Gärten sind voll eingezahlt worden.— Goldbucheintragungen wurden 24 gestiftet, auf die durchschnittlich pro Eintragung 312 S eingezahlt wurden. 5 wurden komplett bezahlt. … Der Jugendbund «Zirenu», der im vergangenen Jahre zu den besten Mitarbeitern des Keren Kajemeth gehörte und u. a. einen Garten auf den Namen seines nach Palästina übersiedelten Führers, Max Schrötter, gestiftet hat, beschlossen, einen neuen Garten zu' schaffen auf Namen des Bundes selbst anläßlich seines fünfjährigen Bestandes.
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Spenden für den Keren Hajischuw und den Keren Evez Jisroel sind zu richten: Postscheck-Konto 53 900 Frankfurt a. ZN. der Palästina-Zentrale der Agudüs Jisroel. Postscheck konto 67144 Berlin (Dr. Moses Auerbach für die Paläsiinaschulen der Agudas Jisroel) Postsparkassen-Konko: D-113.621 Vien (Palästinaschulwerk b'ev Agudas Jisroel, Men N, Leopvldsgaffe 10. Postscheck-Konto Ar. vM/12 017 Zstrich der Palästina-Zentrale ,der Astudas Jisroel,
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Nach eingehenden Vorarbeiten hat sich dieser Tage in Berlin die neue Erez Israel-Heimstätten-Organisation ״Nachlath .Gof ral” konstituiert, die unter Ausschluss parteipolitischer Be- Strebungen und unter Wahrung des überlieferten Religionsgesetzes ihren Mitgliedern zur Ansiedlu'ng in Palästina verhelfen will. Die Gesellschaft bezweckt auf dem Wege der Auslosung die Abgabe billiger, serienweise vorbevreiteter Heimstätten für kleine, mittlere und grosse Familien, für solche mit städtischem oder landwirtschaft- Hichöm Hauptberuf. … Ausserdem wurde beschlossen, bei den zuständigen Stellen Schritte zur Errichtung eines Palästina-Bureaus für orthodoxe Aulim zu unternehme«, sowie den. Verband, der samtliehe orthodoxe Vereinigungen in Polen, die sich die Durchführung der praktischen Erez Jisroel-Arbeit zur Aufgabe gestellt haben, in sich schliesst, ausjzubauen, um einerseits geschlossen ihre Interessen zu wahren, andererseits für die Stärkung des Schmirath Haschabbos in Erez Jisroel Sorge zu tragen.
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Als Nachfolger des kürzlich ermordeten Oenerals Bekr Sidky wurde General Hussein Tauzi zum Generalstabschef des Iraks ernannt. Fauzi el Kaukji, der Leiter der arabischen Banden in Palästina im vergangenen Jahr, traf in Bagdad ein. Ihm ist bekanntlich als Aufenthaltsort Kirkuk zugewiesen worden. Er hofft, daß ihm die Rückkehr nach Syrien gestattet werden wird. … Abraham' Katznelson, Jerusalem; Prof. B, Weill- Dokumente zur Palästina-Politik Prof. Max M. l.aserson: On the mandate. — Verlag Igereth, Tel Aviv 1937. Professor Lascrson, der bekannte Kenner des Völkerrechts, hat eine Dokumentensammlung herausgegeben, die die wichtigsten Dokumente, Erklärungen, Gesetze usw. zusammenfaßt, die sich mit dem Palästinamandat beschäftigen.
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Cohn »Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer ßffentlieh-rechtlich gesicherten Heimstätte ln Palästina." Baseler Programm. fürchtet aber nicht nur eine Verbindung mit dem O s t j 11 d e n t u m: ״Heber sic (die Grenzen unseres deutschen Vaterlandes) wollen wir nicht hinausschielcn nach den Juden anderer Länder...
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für das jüdische Volk die Schaffung einer dffeni• lieh-rechtlich gesicherten Heimstätte ln Palästina.״ Baseler Programm. Ostjnden eine willkürliche lehensfremde Konslruktion darstellt. Was wollte man nicht alle* aus dem jüdischen Volke machen: Pole» mosaischer Konfession, litauisch-lettische Staatsbürger jüdischen Glaubens, ktiiliindische Deutsche israelitischen Bekenntnisses, russische Juden deutscher ״Seelenlieimat“ und noch manches andere.
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״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlieh ־rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina." Baseler Programm. Es kam die würgende Schmach der Ritualmord- Prozesse, die haßerfüllte Boykotthetze in Polen und zuletzt das Grauen dieses Krieges mit seinem Massenelend, seinen Austreibungen und Verdächtigungen, seinem Meer von Blut und Tränen.
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״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffenflieh-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina.״ Baseler Programm. kämpft, dort, wo es sich um die Feststellung der Beziehungen der jiddischen Sprache zur deutscheu handelt, darauf verzichtet, daß das Jiddisehe ״als Beweis der Treue gegenüber dem Deutschtum, als eine Art Offenbarung deutscher Kultur, als deutsch ,glorifiziert‘ oder als nützlieh für die deutsche Wirtschaft sozusagen entschuldigt werde.