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Eine derartige rein geschäftliche Unternehmung würde imstande sein, jüdischen Kreisen zu beweisen, dass die „Terra nova" eine „Terra aurea" sei, während bisher die praktische Betätigung in Palästina grösstenteils den Zweck hatte, betende Bettler zu unterhalten. Die in Gründung begriffene Palästina-Agrikultur-Gesellschaft wird rein geschäftliche Ziele verfolgen; während sie den wohlhabenden Juden Europas zu einer guten und sicheren Kapitalanlage Gelegenheit bietet, gewährt sie gleichzeitig dem von so vielen Ländern durch Einwanderungsverbot fern gehaltenen jüdischen Proletariate des Ostens das, was es am meisten bedarf: Arbeit und Brot. … Der Teil Aegyptens, der zunächst für jüdische Einwanderung eine Rolle spielen kann, nämlich Unterägypten mit den Städten Kairo und Alexandria, kommt weder als ein Teil, noch als ein Nachbarland Palästinas im engeren Sinne in Betracht., Da aber Palästina in vielen Dingen (Export und Verkehr usw.) auf Aegypten angewiesen und ein lebhafterer Verkehr zwischen
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Es wird nun viel von den Möglichkeiten gesprochen, welche Palästina noch in der Schiffahrt hat. Sie sind zweifellos vorhanden, aber doch nur in beschränktem Umfange, denn das Hinterland, welches durch palästinensische Häfen versorgt werden kann, findet in der Nord-Süd-Richtung seine Grenzen in den flankierenden Häfen Port Said und Alexandria einerseits, Beirut und Tripoli andererseits.
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Wenn unser Volksthum der Welt nicht klar ist, dann muss es deutlicher in die Erscheinung treten, wir müssen aus den Trümmern der Vergangenheit und aus den Ueberresten, die zwischen fremden Völkern versprengt sind, ein Volk formen, ehe sie in Elend verkommen, damit es Palästina verlange, ihnen allen nach rücke und ihrer Arbeit die letzte Weihe und den vollen Wert verleihe. Und in dieser Arbeit von allen Seiten beengt und bedrängt, verleumdet und angefeindet, setzen wir alles aufs Spiel, denn wir vertrauen auf die Kraft des jüdischen Volkes, das genau sowie jedes andere Volk seine Landwirte, seine Ackerbauer und seine geschulten Arbeiter haben muss, wenn es nicht verderben und verkümmern soll. … Wenn cs auch lange dauern mag, bis unser Ziel erreicht sein wird, arbeiten Sie ruhig fort, trotzen Sie nach wie vor jedem Ungemach und lassen Sie sich von dem Bewusstsein erheben, nicht gewöhnliche Bauern zu sein, sondern Sendboten des Schicksals, das Sie ausersehen hat, eine grosse geschichtliche Begebenheit ins Rollen zu bringen, die R ii c k k e h r d e s j (i d i s c h e.n Volkes nach Palästina! AIle, die an diesem Werke theilnehmen, Ihre Beamten und jene, die dieses Werk mit grossen Summen gefördert haben, sie alle schreiben ihre Namen in die Bücher unserer Geschichte ein. und darum soll keiner von uns oder von Ihnen in kleinlicher Weise durch Enttäuschungen, Entbehrungen oder persönliche Verluste sich abhalten lassen, dem grossen Werke weiter zu dienen.
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Inden gegen die Beschnl'dlglrng. das; die Inden irgend etwas mit dem Bolschewismus zu tun hätten. * Aus Palästina liegen folgende Nachrichten vor: Tagtäglich kenn men ans allen Richtungen der Wett siidische Emigranten nach Palästina. … Wir geben diese Nachricht nur unter Vorbehalt wieder. Die Einwanderung nach Palästina. Zufolge eines Beschlusses der Londoner Ziomstenkvnserenz ist in London ein Zentrat-Palästina-dtint der Zionistischen .
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Selig Brodetsky, Leiter der Exekutive der Jewish Agency in London, hielt in einer Versammlung des Londoner zionistischen Kreises Brondesbury-Cricklewood eine Ansprache, in der er sich auch mit dem Plan der englischen Regierung, einen Legislative Council in Palästina zu schaffen, befaßte. Er wolle, sagte er, jedes Mißverständnis hinsichtlich der legalen Position der Juden in Palästina im Zusammenhang mit der kürzlich im Unterhaus gestellten Frage, betreffend Schutz der jüdischen Minderheitenrechte in Palästina, zerstreuen. Der Status der Juden in Palästina sei keineswegs der einer Minderheit. Die Errichtung des Jüdischen Nationalheims ist durch ein internationales Gesetz beschlossen worden, in welchem die historische Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Palästina anerkannt wird.
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Sie hat überdies einen Palästina- 'Hanzungs-Verein und ein Palästina-Industrie-Syndikat ins Leben Brufen. Ein Vermessungsbureau wurde gegründet, das beim Anne! … Mehrere hervorragende Führer der zionistischen Organisation haben ihren Sitz dauernd in Palästina aufgeschlagen, so daß aus Mitgliedern des Aktions-Komitees in Palästina eine Agrar- und Kolonisationskommission gebildet werden konnte.
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Das derzeitige Erscheinen der »Topographical Map of Palestine« (Topographische Karte von Palästina) läßt es angebracht erscheinen, hier Entwicklung, Stand und Aufgaben des Kartenwesens Palästinas darzulegen. Palästina blickt in kartographischer Hinsicht auf eine lange Tradition zurück. … Derartige Karten und Routenaufnahmen finden sich in einem großen Teil der klassischen Reiseliteratur über Palästina. Wohl die beste aller dieser Karten ist die »Karte von Palästina«, die Heinrich Kiepert 1840 »vorzüglich nach den Itinerarien und Messungen von E.
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Ein jüdisches Komitee hat sich in Palästina gebildet,, am für die Bedürfnisse der Kolonien zu sorgen, ln Kairo, Alexandria, Port Said haben sich unter dem Namen „Sliivat Zion“.Komitees geformt, um die Rückkehr, der Juden nach Palästina zu organisieren. … Weitzmann berichtete auch, daß die englische Regierung sich für ihre Geldoperationen in Palästina der zionistischen Angto Palestine Company bedienen werde. Jüdische Ingenieure, für Palästina. Die vor einem Jahre gegründete zionistische Technikerorganisation in New-York. erließ einen Aufruf an die. jüdischen Ingenieure .mit der Aufforderung, schon jetzt ihre Fachkenntnisse an .die Bedingungen, der .Arbeit, in Palästina anzupassen, damit sie in denv Moment; wo das jüdische Volk'ihre Kenntnisse und Fähigkeiten benötigen wird, , nach Palästina auswandern können.
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Das Palästinakomitee in Odessa. Der Vofsitzende: Ussischkin. Vom Informationsdienst in Palästina (Auszug aus einem Berichte über das erste Halbjahr des Informationsbureaus) Die ersten Versuche eines Informationsdienstes für Palästina wurden durch eine Privatperson, Herrn Sch. … Eine kleine Zahl von Handwerkern und Arbeitern kam aber doch auf Grund der erhaltenen Informationen nach Palästina. Nach den Oktoberpogromen vermehrte sich die Zahl derer, die nach Palästina auszuwandern beabsichtigten. Darunter waren auch Leute, die irn Besitz von mehreren tausend Rubeln waren.
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November, den Tag der Balfour- Deklaration, zur Veranstaltung größerer zionistischer Knndgebungen und Sammelaktionen im ganzen Lande für die Ausrüstung größerer Chaluzimsiransporte nach Palästina. (Ziko.) Einwanderung nach Palästina. Vom 1. September bis 15. Oktober sind insgesamt 1650 Juden nach Palästina eingewandert. … Außer einer Gruppe von 250 Personen, die erst Mitte Oktober eingetroffen ist und deshalb noch nicht eingereiht werden konnte, gibt es gegenwärtig 'n Palästina keine Erwerbslosen. (Ziko.) Ausmanderung nach Palästina über Konstanklnopeli Im Monat September haben sich allein über Konstantinopel 400 Auswanderer nach Palästina begeben.
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Schiffe gibt es doch genug auf dem Milteimeer und Uolels und Beförderungsmittel in Palästina auch. Aber die Makkabiah verlangt be.sondere Lösungen, die in den üblichen Formen der Palästina-Touristik nicht ohne weiteres zu finden sind. … Der Strom der Immigration, der lange Jahre hindurch eine reale und lebendige \;erbimlung zwischen Palästina und dem Galuth darstellte, ist am Versiegen. Die Makkabiah selbst und die große Zahl derer, die mit ihr im Frühjahr 1932 nach Palästina kommen werden, kann diese Verbindung wenigstens
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Wir haben landwirtschaftliche Arbeiter jetzt in Palästina in weit größerer Zahl, als sich ernähren können, auch manche darunter, die ein kleines Vermögen besitzen. Weit größer ist aber noch die Zahl junger, kräftiger Leute im östlichen Europa, die nichts sehnlicher wünschen, als nach Palästina als Landarbeiter zu gehen. Sehr gering hingegen ist, wie übrigens überall bei der ländlichen Bevölkerung, die Zahl derjenigen, die in der Lage sind, einen Bauernhof zu kaufen und vollständig bar auszubezahlen, wozu in Palästina ein Vermögen von 12—20000 Frcs. erforderlich ist. Da es nun andererseits in einem so kapitalarmen Lande wie Palästina fast unmöglich ist, Hypotheken aufzunehmen, — auch gibt es ja im türkischen Recht keine Hypotheken in unserem Sinne, sondern nur unvollkommene Ersatzmittel dieser, wie Verpfändung etc. — und da anderseits der Zinsfuß für geliehenes Geld in Palästina ein für einen Landmann geradezu unerschwinglich hoher ist, so lassen sich neue Kolonien ohne einen großen Beleihungsfonds kaum schaffen.
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Ein Mittel aber gibt es, um uns jetzt schon in starkem Maße mit Palästina zu verbinden, uns in wachsendem Umfang in das Gefühl hineinleben zu lassen, daß wir Bürger des jüdische*! Palästina sind. … Je stärker wir in uns selbst das Gefühl der Notwendigkeit werden lassen, zu Palästina so zu steuern, wie wir zu der bürgerliehen Gemeinschaft steuern müssen, die uns unsere Existenz ermöglicht, und deren Bürger wir sind, umso eher wird die jüdische Gemeinschaft in Palästina die Gemeinschaft der Juden sein.
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In der Orangen-Verschiffungsperiode laufen auch holländische und dänische Oslasien-Lim'en die Palästina-Häfen regelmäßig an, außerdem selbstverständlich zahlreiche ,,Tramp"-Dampfer verschiedenster Nationalität. Eine sehr interessante Neuerung wird die kommende Orangensaison bringen, nämlich einen neuen regelmäßigen Palästina—Großbritannien—Nordeuropa- Frachtverkehr durch die norwegische „Scandinavian Steamsliip Company" (Oslo), die mehrere neue Spezialdampfer für Orangentransport in Dienst stellen wird. … Der plötzliche starke Vorstoß neuer, insbesondere norwegischer Konkurrenz bewirkte, daß die Frachtraten wesentlich ermäßigt werden mußten, ein Vorgang, der sich vielleicht während der kommenden Saison noch fortsetzen wird, da in der Welt noch viel unbeschäftigter Schiffsraum vorhanden ist, dessen Eigner sich die Palästina- Konjunktur gern zunutze machen werden. In Palästina selbst sind die Meinungen über Vor- und Nachteile solch einer Entwicklung geleilt; einerseits begrüßt man es, daß Palästinas Import durch niedrigere Frachtraten verbilligt wird und Palästinas Export dadurch die Chance besserer Erlöse erhält.
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Er bchandclte die besondere Stellung des jüdischen Volkes zu Palästina. Die jüdische Einwanderung in Palästina stellte er der Einwanderung in Amerika gegenüber, ln Amerika gibt es keine organische Verschmelzung der Menschen mit dem Lande; denn man kommt in feste, bestimmte Lebensformen. … Palästina kann dem jüdischen Volke gehören, wenn cs nicht nach dem von außen geschenkten Ercz-Isracl trachtet, sondern nach einem jüdischen selbst erarbeiteten Erez-lsrael, auf das sich Menschen, die den Wunsch nach einer Ueberführung ihres eigenen Lebens nach Palästina in sieh tragen, schon hier und jetzt vorkcreilcn sollen.
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680 Das Jüdische Echo Nr. 43 breiten, Freiheit begründen. Dies aber ist es, was die Juden tun, die für Palästina arbeiten. Man sagt, nur wenige könnten nach Palästina gehen;.wie kann man das wissen? Wir können heute gar nicht übersehen, welche Perspektiven das neu erschlossene Land bieten wird. … Es gibt vielleicht kein Land, wo der Arbeiter glücklicher ist als in Palästina. Er arbeitet viele Stunden, die Nahrung ist karg und wenig schmackhaft, er arbeitet für sich und die Seinen, er schafft sich ein Heim und für die Brüder und Schwestern im Exil eine Zuflucht, für das ganze Volk eine Zukunft.
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Eine kleine Zahl von Handwerkern und Arbeitern kam aber doch auf Grund der erhaltenen Informationen nach Palästina. Nach den Oktobcrpogromeu vermehrte sieh die Zahl derer, die nach Palästina auszuwandern beabsichtigten. Darunter waren auch Leute, die im Besifz von mehreren tausend Rubeln waren. … Von letzteren hat einer, auf unseren Rat hin. eine Fabrik für Daclizinnen eröffnet. Unter den Arbeite::!!, die nach Palästina kamen, waren nur einzelne, die sich früher an das Bureau gewandt hatten, die andern haben sieh wahrscheinlich bei den Arbeiter- Organisationen in Palästina Rat geholt.
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welche Veränderungen unter den jüdischen Mädchen der letzten Generation vorgegangen ist. Palästina als Schiffahrtsland1 Von Dr. Sebba, Tel Aviv. Seitdem in der jüdischen Bevölkerung Palästinas das Interesse für Schiffahrt erwacht ist, beschäftigt sich auch die Öffentlichkeit und die Presse mit den Problemen, welche sich bei Gründung einer Schiffahrt ergeben. … Gelegentliche Zahlen und primitive Statistik können kein Bild der schiffahrtspolitischen Situation geben. Die Möglichkeiten für einen aktiven, das heißt von Palästina ausgehenden Schiffsverkehr sind von sehr vielen Faktoren abhängig, deren Analyse geboten ist, wenn man planmäßig vorgehen will, um die Schiffahrt aufzubauen.
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Vielleicht ist eS doch richtiger, dieses Geld zu teilen und den Juden iw Osten ein gut Teil davon abzugeben. Die Frage drängt sich öem auf, der Palästina gesehen Hai. Denn was haben wir von dem ganzen Kolonisationswerk in Palästina an dem Tage, an dem im Osten die Juden in die größte und gräßlichste Not geraten? … Der erste Aufenthalt für Einwanderer ist das Zelt, dann kommt die Holzhütte, dann der Stall und dann das steinerne Haus. Steine scheinen ja in Palästina billiger zu sein als Holz, Steine hat Palästina wahrlich genug. Früher waren mehr Oelbämne da. Die haben großenteils die Truppen im Weltkriege geschlagen, um sich zu erwärmen.