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  1. 1937-07-09 · Heft 27 (9.7.1937) · page 2

    Dieser Ausweg ist in der ungeheuren Verlegenheit gefunden worden, in welche Großbritannien durch die Vorkommnisse in Palästina versetzt wurde. Er kann nur England momentan selbst befriedigen und vielleicht noch den Emir von Tnansjordanien. den zukünftigen Beherrscher des arabischen Palästina, sonst niemanden. … Die Assimilation der verwandten jüdischen und arabischen Rassen in Palästina konnte in den letzten zwanzig Jahren — nicht mehr Zeit stand zur Verfügung — nicht angebahnt oder erreicht werden, weil Araber und Juden, national verhetzt und verblendet, die gemeinsamen Vorteile eines einheitlichen arabisch-jüdischen Palästina nicht erkennen konnten.

  2. 1937-07-09 · Heft 54 (9.7.1937) · page 5

    Aber wahrend keines dieser Volker gerecht über Palästina herrschen kann, sehen wir keinen Grund, warum nicht jedes Volk, wenn es durchführbar ist, einen Teil davon regieren sollte. 20. … Es könnte jedoch sein, daß die Juden eine starke Unterstützung von einer Seite erhalten, von der man es nicht erwartete, nämlich von den militärischen Kreisen, insbesondere von dem Committee of imperial Defence, die über die mögliche Rückwirkung einer Teilung Palästinas auf die Sicherheit des Reiches in Sarge seien. Palästina sei eine der Säulen der Verteidigung Aegyptens und des Suez-Kanals. Ein einheitliches Palästina würde gegen einen feindlichen Angriff leicht zu verteidigen sein, dagegen könnte ein Palästina, das aus zwei kleinen und einander mißtrauenden Nachbarstaaten besteht, eine positive (jefahr für seine britischen Verteidiger darstellen.

  3. 1920-09-17 · Heft 32 (17.9.1920) · p. Seite 367

    Statt, wie ursprünglich .geplant, seine Ferienzeit der Universität in Bombay zu widmen, entschloß sich Prof. Gdddes, auch den Sommer über in Palästina zu verbleiben, um seine Pläne für den Bau der Ansiedelungen fertig zu stellen, damit er das nächste Jahr ganz seiner Arbeit .für die jüdische Universität obliegen könne, falls ihm ein diesbezüglicher Auftrag von der Zionistischen Organisation zugeht. … Ein Delegierter von 5000 jüdischen Kriegsg-esangenen aus Oesterreich, die sich in Tobolsk befinden, weilt in Jerusalem, um die Bedingungen für die Immigration dieser Kriegsgefangenen nach Palästina kennen zu lernen. Wie aus Jerusalem telegraphiert wird, ist Major Bia nchini, ein italienischer Jude, der seinerzeit noch Mitglied der ersten Palästina- Kommission war, von Beduinen in verräterischer Weise ermordet worden.

  4. 1937-07-06 · Heft 657 (6.7.1937) · page 4

    Pinkas, eine Übersicht über die Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen Österreich und Palästina, Aus den Statistiken ergibt sich, daß der Import aus Österreich einen größeren Rückgang anfweist, während der Export nach Österreich gestiegen ist. … Aus deim Fremdenverkehre aus Palästina nach Österreich fließen der österreichisch erwirtschaft namhafte Beträge zu. Auch für die Ausgestaltung deß Exportes nach Österreich war die Kammer tätig.

  5. 1891-10-02 · Heft 19 (2.10.1891) · p. Seite 6

    Uebrigens verstehen auch die meisten jüdischen Zeitschriften die Zwecke der jüngst gegründeten „Jewish Colonisatton Assoziatton" in der Weise, daß auch Palästina und Syrien in den Bereich ihrer Thättgkeit gezogen werden sollen. . . * Anm. der Red. Lhronik. (Professor Dr. Heinrich Grätz.) … Aus Dublin, Irland, wird der in B a l t i m ore erscheinender „Hapisgah"geschricben, daß der dortige Palästina- Colonisationsvercin nach einjährigem Bestände 60 Pfund Sterling (über 700 fl.) an den Hauptverein in London abgcführt hat. — Demselben Blatte wird aus B o st o n .

  6. 1936-09-25 · Heft 40 (25.9.1936) · page 5

    ffeimlstnaft — die (fatsacfke. Unter der Ueberschrift „Die Sackgasse in Palästina. — Erbitterte Feinde" veröffentlichen die „Time s" einen Stimmungsbericht ihres Jerusalemer Korrespondenten der feststellt daß die Kluft zwischen Arabern und Juden tiefer sei als je und daß ihr Zutrauen zur Regierung abnehme. … (Dieses niederschmetternde Urteil der „Times'' über die falsche Politik der Jüdischnationalen in Palästina und ihre beklagenswerten Folgen bestätigt nur das, was in diesen Blättern vorausschauend immer and immer wieder gesagt wurde.

  7. 1917-04-18 · 12 (18.4.1917) · page 2

    Die Paläsilnafrage. Der Versuch der Engländer, den Krieg nach Palästina hineinzutragen, hat unter anderem auch die Palästinafrage wieder aufs Tapet gebracht. England aspiriert schon lange auf den Besitz von*Palästina, wodurch es in der Lage sein würde, seinen Plan, ein großes afrikanisch-asiatisches Reich, das sich von Südafrika bis Indien hinziehen sollte — mit einem Worte: von Haudu bis Kusch — zu verwirklichen. Palästina un:l die angrenzenden Nachbarländer durchschneiden aber diese Linie u. müßten zuerst in den Besitz der Engländer gelangen.

  8. 1920-09-09 · Heft 37 (9.9.1920) · page 5

    Ben-Jehuda, beim Oberkommissår Sir Samuel, wurde der Gesellschaft, die Erlaubnis får die Vornahme von wissenschaftlichen Ausgrabungen in 5 wichtigen Punkten Palåstiuas erteilt. Ertellung von PaBvlsa nach Palåstina. London, 28. August. J. C. B. Die zionistische Organisation hat såmtliche englische Konsulate angewiesen, die PaBvisa nach Palåstina auf Empfehlung der zionistischen Aeinter zu erteilen. … Kriegsgefangenen aus Oesterreich, die sich in Tobolsk befinden, weilt in Jerusalem, um die Bedingungen fttr die Immigration dieser Kriegsgefangenen nach Palåstina kennen zu lernen. J. p. Z. Z. Flåchtllnge nach Palåstina. Konstantinopel, 25. August. J. C. B. Hier sind 300 jUdische Emigranten aus BeBarabien, Rumanien und Ungarn mit dem Ziele nach Palåstina eingetroffen.

  9. 1917-08-17 · 32 (17.8.1917) · page 11

    Der Referent schilderte ausführlich die Geschichte der Juden in Grusien, die nach den Landesüberlieferungen nach der Zerstörung des Tempels in das Land einwanderten und durch Jahrhunderte hindurch sehr lebhafte Beziehungen mit Palästina und Babylonien unterhielten. Im Mittelalter sind dank der Judenmission, die von einein getauften jüdischen Mädchen, die heilige Nina, eingeleitet wurde, 50.000 Juden zum Christentum übergetreten. … Trotzi aller Verfolgungen ist der größte Teil der Juden ihrem Glauben treu geblieben und treu ihrer nie verlöschenden .Anhänglichkeit für Palästina. Gegenwärtig sei die Zahl der Juden in Grusien auf 50.000 bis 60.000 zu schätzen, die in verschiedenen Orten des Kaukasus wohnen.

  10. 1919-09-18 · Heft 239 (18.9.1919) · p. Seite 4

    Aus Eomel wird gemeldet, daß der Generalgouverneur von Kiew, General von Bredow, einem Berichterstatter der „Kiewer Zeitung" erklärte, es fei äußerst schwierig, Ruhe und Ordnung wiederherzustellen, da Morde und Plünderungen ohne Scheu am Hellen Tage begangen würden. Die britischen Truppen raumen Palästina und Syrien. Lyon, '17. September. -(Funkspruch des Korr.-Bur.) Nach dem „Temps" sieht der zwischen Clemenceau und Lloyd George in der syrischen Frage abgeschlossene Vertrag vor, daß die britischen Truppen bis November Syrien und Palästina räumen. … Das Schicksal von Damaskus und Aleppo ist unbestimmt, aber Eil inen bürste von srcuizö fischen Truppen besetzt werden. Reise -es Kardinals Giustini nach Palästina. Rom, 17. September. kKorr.-Bur.) Der päpstliche Legat Kardinal G i u st i n i ist an Bord des Kreuzers »Quarto" nach Palästina abgereist.

  11. 1929-07-19 · Heft 96 (19.7.1929) · page 8

    Schließlich wird auf dem Grundstück ein Tempel als Zentrum des Gottesdienstes der Juden*Christen in Palästina errichtet werden. An Stelle der zurückgetretenen Kuratoren des Besitztums, Earl of Shaftesbury, Rev. A. H. Pinn, Miß Finn und Frau D. … Sir Leon Levison begibt sich im März zur Durchführung der gefaßten Pläne nach Palästina. Charlie Chaplin kommt nach Palästina. Aus Beirut wird auf Grund einer Meldung von Cook mitgeteilt, daß Charlie Chaplin Amerika zu einer zweimonatigen Tour durch die Alte Welt verlassen hat.

  12. 1929-07-19 · Heft 29 (19.7.1929) · page 5

    Führende Frauen aus England (Frau Henriques-New York), Holland (Frau Schwimmer-Amsterdam, Frau Polak-Haag), Amerika (Frau Ethel Sternberger), Schweiz (Frau Abraham-Zürich), Polen (Frau Dr. Reichenstein-Lemberg), Palästina (Frau Helene Hanna Thon-Jerusalem) berichteten über jüdisches Leben in ihren Ländern, die Stellung der jüdischen Frauen, ihre Leistungen auf sozialem Gebiet und über die Organisationsformen und Einrichtungen sozialer Frauenarbeit. In fast jedem Lande liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf einem anderen Gebiete: so ist es in England die jüdische Settlementsidee, in Polen die Idee der konstruktiven Hilfe: Berufsumschichtung, hausfrauliche Erziehung, und in Palästina gilt es, aus dem Judentum eine ganz neue Volksgemeinschaft mit eigener Sprache zu schaffen. Die Frauen in Holland und in der Schweiz sind dabei, sich in der ähnlichen Art zu organisieren, wie der Jüdische Frauenbund in Deutschland Eine .ganz besondere Stellung nimmt Amerika ein.

  13. 1837-01-01 · Editorial · p. None

    Meklenburg, No. 11. Tunis^ No. 14. Religions! No. 18. Dresden, No. 19. Palästina, No. 22.24.114. Breslau, No. 25. Leipziger Ostermesse, No. 32. Mendelssohn, No. 32. Abba Glosk, No. 30. 33. 37. Prager Synagoge, Ro. 34.

  14. 1931-05-05 · Heft 34 (5.5.1931) · page 3

    Alles soll angewandt werden, um den ״egoistischen“ Teil der jüdischen Ver* mögen nach Palästina zu dirigieren. Jabotinski teilt die Ver* mögen in einen kleinen ״idealistischen“ Teil und den erheblich größeren ״egoistischen“ Teil. … Muselmanen in Indien haben andere Interessen als ihre Olau* bensbrüder in Palästina. Vielleicht demonstrieren sie für sie. Mehr nicht. Widerstand der Araber gegen einwandemde Juden verständlich, er muß überwunden werden.

  15. 1906-11-09 · 45 (9.11.1906) · page 16

    Es ist der „Jüdischen Correspondenz" offenbar nur aus Versehen passiert, daß sie bei der Wiedergabe der Ansprache des Staatssekretärs Root an die argentinischen Zionisten gerade die Stelle ausläßt, wo Herr Root seiner Überzeugung Ausdruck gibt, daß die letzte Hilfe für die jüdische Nation nur darin bestehen kann, daß „es ihr gelingt, ihre alte Heimat Palästina wieder zu erlangen". Sie haben aus diesem einen Fall noch kein Recht zu schließen, daß die „Jüdische Correspondenz" direkt antipalästinensisch geleitet wird.

  16. 1927-09-15 · Heft 3069 (15.9.1927) · p. Seite 5

    Es kommt vor, daß -der Verbannte die Erlaubnis bekommt, nach Palästina zu reisen (mit dem Verbot, jemals wieder nach Rußland zu kommen). Der Reffepaß. kostet aber 22 bis 33 Pfund Sterling. Mt den ReiseauSgaben rnuß also ein Verbannter, dem nach Palästina zu reffen erlaubt wird, 45 Pfund Sterling aufbringen. Da er das nicht kann, bleibt cv weiter mit der Palästinareffeerlaubnis in der Tasche in der Verbannung und wird, wenn er bis zur gestellten Frist den Reisepaß nicht erwirbt, in einen schlechteren Ort versetzt.

  17. 1917-04-13 · 15 (13.4.1917) · p. Seite 173

    Die Hälfte dieser Summe wurde zur Wiederherstellung der jüdischen Wirtschaft in Palästina nach Beendigung des Krieges bestimmt. Von der anderen Hälfte werden 100 000 Rubel zugunsten der jüdischen W'ohltätigkeitsinstitute in Petersburg verwendet.

  18. 1904-03-11 · 11 (11.3.1904) · page 17

    .—, auf einer Hochzeit gesammelt durch Becker 1.87, zur Eintragung der Vereines „Hatchio" ins goldene Buch des Nationalfonds : von Isak Goldberg 0.50, von Ewsiej Steinberg 1,35; zus. 1.85, aus den Sammelbüchsen nach Abzug der 5 Prozent örtlichen Spesen und der Umkosten für Inkasso 69.841/2; in Summa......... Rbl. 265.— Ccuponspencen für die El-Arisch- und Palästina-Expedition: Dem Kongressbureau eingesandt: Shares Transport 6105.— S. Barbaeh, Odessa................. 1 — Comite Central des S'onistes de Bnlgarie....... 24.— Frau Kasainowaki, Bern ............... 1.— Bogratschoff, Bern . . . •............. 1.— Mossinsohn, Bern.................. 2.— Summe 6134.— Sammlung des mährisch-schlesischen Distrikts-Komitee Coup. v.

  19. 1906-10-26 · Heft 41 (26.10.1906) · p. Seite 4

    Die Begründung, daß die Israeliten in Rußland unter Ausnahmegesetzen stehen und daß infolgedessen schweizerische Israeliten dort vielleicht kein Hausierpatrnt erhalten würden, vermag formell allenfalls noch als richtig hiugcnominen werden, aber sie entspricht wirklich sehr wenig den Anschauungen, die sonst 'beim Bund vorausgesetzt werden." ' Palästina. Jerusalem. Eine solenne Trauung. Am 2. er. führte ein Mllarbcitcr dieses Blattes, Herr Jsaac Sand, Lehrer der deutschen Disziplinen an der Gemeindeschule zu Philippopel, die Tochter von Dr.

  20. 1919-05-26 · Heft 127 (26.5.1919) · p. Seite 3

    Insgesamt gibt es tu der ganzen Welt Ui/4 Millionen Juden, von denen sich vorläufig nur 3 Mtlliouen in Palästina ansiedeln könnten. * Trdffkmng der städtische» SvmmrrSäder. Die Müschen Sommerüäder sind nun geöffnet, und zwar di« Strombäder bei der Augartenbrücks, Sophienbrücke, Kaiser Josef«- Brücke, da» Strombad in Nußdorf, dem auch ein Bonnen-' und Luftbad angealiedert wurde, ferner das Bchwimm-, Luft- und Sonnenbad „rkucheloü" im Kahlenbergerdorf, das Strandbad „Stadkau" und das Freibad „Alte Donau".