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Es waren machtvolle Kundgebungen, die deutlich das wachsende Interesse an Palästina zeigten. In Melbourne und Sydney benutzten die Assimilanten die Gelegenheit für eine aktive antizionistische Propaganda. … Ein hebräischer Sprachklub (Iwriah) besteht in Melbourne, und hebräische Vorträge werden in Perth dank den Einwanderern aus Palästina gehalten. Als 1927 die ersten Immigranten aus Palästina nach Australien kamen, schufen sie eine antizionis tische; Atmosphäre, wie es auch in anderen Ländern geschah, doch sind sie inzwischen aktive zionistische Mitarbeiter geworden.
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Und er legt gleich zu Beginn ein Geständnis ab. So oft er sich im allgemeinen vornahm, viel über Palästina zu erzählen, mußte er immer wieder erleben, daß er eigentlich recht wenig wiederzugeben vermag. Denn von Palästina kann man nicht erzählen, Palästina, dieses jüdische Wunderland, muß gesehen und erlebt werden. … Ein eigenes Kapitel bildet das Konzertpublikum in Palästina. Das junge Palästina bekundet wieder die Tatsache von der j großen Musikalität des jüdischen Volkes. Und mit Hubermann kann ich wohl sagen, daß es in Palästina bei 250.000 jüdischen Einwohnern ebensoviele Konzertbesucher gibt, die das kunstsaohverständigste und dabei dankbarste Konzertpublikum sind, das man sich nur denken kann.
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ImmerjjKti, der aufmerksame Beobachter, der sich auch über *fie Entwicklung und die dem Palästina-Aufbau zugrunde ‘Gegenden historischen und sozialen Voraussetzungen ],״c״licrt, kann mit offenem vorurteilslosen Blick so jmnclics erfahren, was er sonst in der Welt nicht 1er- |lm kann, Palästina ist nicht nur sehr alter historischer! … Was n Palästina geschieht, kann jeder sehen, und wir Rhenen uns nicht vor Freund und Feind. Denn cs ist Land im Werden, ein Volk im Werden, — *s muß man wissen.
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Bei aller Anerkennung der eminenten Wichtigkeit des in Palästina vor sich gehenden Aufbaas hat sich bei ihm die Ueberzeugung festgesetzt, daß Palästina das große Aufbauwerk in Osteuropa nicht entbehrlich macht. … Gewiß, wir siad heute mit den Sorgen der werdenden Realität in Palästina ״belastet“,
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Lebensmittel sind nur noch äußerst schwer zu. erhalten und die Kinder sind meist ohne Nahrung. . Kriegsrecht in ganz Palästina. London, 26. August. Die Lage in Palästina hat sich trotz des Eintreffens englischer Truppen seit gestern erheblich verschlimmert 1 Die Regierung des Mandatsgebietes hat heute früh über das Gesamt« gebiet von Palüstina den Belagerungszustand verhängt, nachdem die Unruhen Ausdehnung auf das flache Land erfahren hatten. … An alle Teile der Bevölkerung, erging eine Warnung, sich jeder Gewalttätigkeit zu' enthalten. (J. T. A.) Die Regierung hat den Groß-Mufti von Palästina, der in Palästina allgemein als der Urngber der unter den Arabern betriebenen Hetze in Verbindung mit dem Klagemauer-ProlbJem gilt, verwarnt ürtd ihm mitgeteilt, daß sie ihn persönlich für die - weiteren Vorkommnisse in Palästina verantwortlich macht.
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J. R: Argentinische Einwanderungsprobleme Die Beilagen: Palästina-Umschau — Recht und Wirtschaft — Sportblatt — Schachecke London, 26. Oktober (telephonisch) In einer großen Kundgebung, die den Höhepunkt einer in ganz England durchgeführten Versammlungsreihe für das jüdische Recht auf Palästina bildete, sprach am Abend des 25. … Zunächst ist es von größter Wichtigkeit, daß die jüdische Einwanderung nach Palästina ohne Beschränkung fortgesetzt wird. Mehr als 200 000 Juden sind nach dem Kriege nach Palästina gekommen. Sie -vvären berechtigt, auf Englands Woi't zu vertrauen, und sie glaubten," daß die Politik des Jüdischen Nationalheims eine dauernde Verpflichtung der englischen Regierung darstelle.
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Sodann begann die Periode der Verfolgungen und der Alijah nach Palästina. Im ganzen sind in den Jahren 1924—1930 1034 Mitglieder des russischen Hechaluz nach Palästina gegangen. Es ist bekannt, daß diese Menschen zum größten Teil vorzüglich ausgebildet sind und ein ausgezeichnetes und auch national besonders wertvolles Menschenmaterial für den Aufbau des Landes stellen. … Werner Bloch ein packendes Bild von dem gegenwärtigen Stand des Palästina-Aufbaus. Dr. Blochs Ausführungen hinterließen einen nachhaltigen Eindruck, und der Beifall nach seinen Schlußworten, daß der weitere Fortschritt unseres Werkes in der Hauptsache von den Juden selbst abhängig sei, bewies die innige Verbundenheit der Anwesenden mit dem werdenden jüdischen Palästina.
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ן werden, die Pfennige in Empfang zu nehmen, erniedrigen, uns vor uns und vor der gesamten *uschanden zu machen und in Einsamkeit zu verwenn auch ferner die, die kommen werden, in- IWer kein ' ־ :el 8 > 11 Die gegenwärtige Lage in Palästina Die iri Berlin eingetroffenen neuesten Zeitungen aus Palästina, sowie die Bulletins der Korrespondenz-Büros lassen das gegenwärtige Bild der Lage in Palästina etwa wie folgt erscheinen: Abschaffung der Vorzensur, die hebräische Presse. … Januar dieses Jahres interessante Zahlen veröffentlicht: Insgesamt wurden während dieser drei Monate Waren für 1 098 958 ägypt. Pfund nach Palästina eingeführt. Aus Palästina wurden in der gleicher! Periode Waren für 130 463 ägypt. Pfund ausgeführt. Die niedrige Ziffer für die Ausfuhr erklärt sich zum Teil daraus, daß es in letzter Zeit so gut wie gar keinen Export an Orangen und Weinen gab, die zum größten Teil von der Okkupationsarmee verbraucht wurden.
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Bei einem Frühstück, welches zu Ehren des arabischen Prinzen Habib Xiotfallah gegeben wurde, äußerte Lord Sydenhaim abermals, man müsse die Versprechungen gegen die Araber erfüllen und es bestünden keine Schwierigkeiten, Palästina dann zu verlassen, wenn, man es nur den Arabern überlassen wollte. Es wäre außerdem niemals das Versprechen gegeben worden, daß die Juden Palästina beherrschen sollten. … Bedeutende amerikanische Investierung für Häuserbau in Palästina. (JPZ) Der bekannte amerikanische Industrielle Voilet gedenkt einige Millionen Dollar im palästinensischen Häuserbau zu investieren.
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Teap io.reines fii ore wejtl>chen Bezi k: in W en. — Generalversammlung des „Mrsrachr". — G ne a v.rsammlung des BerdandeS der israelitischen Religiouslehrer. — B er mlschtes. — Briefkasten. — Notizen. — Inserate. Der Sprachenkovflilrl in Palästina. Der Konflikt, der zwischen dem „Hilfsverein der deutschen Juden" und seinen Lehrern in Palästina wegen der Unterrichtssprache in den Hilfsvereinsschulen ausgebrochen, be.ührt aucy insofe.ne äste re chi,che Juden als die „Lämelschule" welches ein österreichisches Institut ist, in den Konflikt einbezogen wurde. … Paul Nathan und Herrn Direktor Ephraim Cohn nahestehenden Seite wird uns geschrieben : „ Ungeheuerliches hat sich in den letzten Wochen in Palästina erreinet. Ein Schülerstreik, hinter dem Lehrer standen, ein Lehrers treik von Demagogen angefacht und angeführt. E ii Kampf quasi um die hebräische Sprache, dem aber, wie Eingeweihte wissen, nicht lautere Motive zugrundelagen.
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Eder gab eine Uebcrsicht über die Tätigkeit der Zionistischen Organisation ln Palästina und kam zum Schlüsse, daß von! Starul• punkt der Schaffung eines jüdisch-nationalen Heims sidi in Palästina glänzende Perspektiven eröffnen. Luden Wolff protestierte gegen die Forderung, daß sidt J. T. O, auf die Arbeit in Palästina beschränken soll und erklärte, in Osteuropa befinden sich gegenwärtig 250000 jüdisdic Flüchtlinge in furchtbarer Not, wogegen Palästina jährlich nur 8—10 000 Menschen atifnchmcn und also das Problem nicht lösen kann.
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Juli. (Del. d. ,Mr. Morgenzeitung".) Der Obevkonmüssar von Palästina, Sir Herbert Samuel, besuchte das Bureau der Zionistischen Organisation und hackte mit den MibMedem der ExskuÄve eine längere Aüs- Haache A«r die Lage in Mastimu In .Nr. 96 des Münchner „Jüdischen-. … Auf l^efem »MrtschaMchen HünLerynrnd'^ baut sich nun der Wffch-Wmrmvevffche Mm der Gewinnung von Palästina auf. , SeftmÄch. Sie SmchWnms der Wlkerbundanleihe. Wie die KorrefPondenz Herwöi berichtet, ist nach den ei ngelaufenm Meldungen die V ö l k e r b u n d a n l e i h e in Oesterreich nicht imr glatt «-n-tergebracht, sondern vielfach sogar üb er-zri-ch«« i worden.
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Die von der Konferenz proklamierte Aktion für den Monat der zionistischen Organisation sollte bald die günstigste Gelegenheit hierzu bieten. Die Palästina-Regierung hat eine Kommis ion eingesetzt, um ein Grundsteuergesetz auszuarbeiten, das die Stelle des veralteten Zehent cinrichmcn soll. … Aus diesem Gedankengang heraus hat man in England die Baugilden, in Palästina den Solelboneh geschaffen. Ihr Charakteristikum ist, daß die Besitzer der einzelnen Genossenschaft nicht mehr die in ihr arbeitenden Genossen sind, sondern die Gesamtheit der Arbeiterschaft, die meistens durch die Gewerkschaft vertreten wird.
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Ue6cr Me BefäSftHagc i» PalästinS um die f ^ot)em^)cr•<^,cacm0cr>■2Bcn^e bcrid>tct „Palostine Weekly^: ^uch Palästina ist. in die Weltkrise mit hmeingesogen «nd^das Geld ist sehr knapp. Die Banken halten mit * Krediten so viel wie möglich zurück und dies hindert das Geschäft sehr. … So ist.hier ein gurer Absatz für Bau- Materialien, -deren Preise in Palästina noch alles Matz übersteigen. Auf der letzten Versammlung der Jerusalemer Handelskammer wurde das Angebot estres HÄ/rn Khoury, betreffs Uebernahme von Sammelladungen bei Eis e n b a h n t r a n s p o ri e n, lebhaft 'besprochen.
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Der Vorirag des Herrn Reg.-R. Baervald über ״Industrielle Möglichkeiten in Palästina“ war außerordentlich besucht. Ein glänzender Erfolg war die Chamikkahfcicr, die in würdigem Rahmen — ohne Tanz - stattfaml East die ganze judisdic Gemeinde war erschienen. … Die Aktion für die Aliiah, wckdic ihren Höhepunkt in einem Palästina-Abend fand, trachte uns zirka •MX) 000 M. —■ Am Montag, den 11. Dezember, führten wir den Palästina-Film vor und erzielten für den N.
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Und doch wäre ein Konsistorium .von großer Bedeutung, — besonders für die Palästinenser Gejneinden! In Palästina ist dis jüdische Leben schön enüoM&ft, und wo Leben ist, entstehen zahlreiche Fragen. Die Palästinenser Genieinden sind reich an Fragen, die. immer Prompte Beantwortung fordern. … Der europäische Markt verlangt auch meist eine Mandel mit harter Schale, während in Palästina überwiegend die feinschalige Mandel kultiviert wird." Gluskin schlägt nun vor, daß sämtliche jüdischen Kolonisten, die Mandelpflanzungen besitzen, sich zu einer Genossenschaft vereinigen mögen.
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.: Sektion 1-5; 17.- d.: Sektion 3. * Professor Einstein besucht Palästina. Professor E i n» stein, der am 28. September nach Japan abgereist ist, wird auf seiner Rückreise auch Palästina besuchen, wo er voraussichtlich Ende Februar oder anfangs Mürz'für zehn Tage eintreffen wird. … Einstein geht von Japan für kurze Zeit nach Niederlärrdisch- Jndien, dann nach Palästina und zum-Schluß nach Spanien, von wo er Eiche März nach Berlin zurückzukehren gedenkt * Der chinesische Nationalfeiertag.
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Dem Damaskus, wo einst — in der kurzen Zeit der Herrschaft König Feisals — der Traum von einem großarabischen Reich geträumt wurde, ein Traum, von dem man dort noch heute nicht erwacht ist und der sich in den Bildern eines wiedererweckten Kalifats ergeht, das alle arabischen Länder Asiens umfaßt — ״Südsyrien", wie diese gefährliehen Träumer Palästina mit Vorliebe nennen, mit einge- Schlossen. Diese Kreise, die maßgebenden und einflußreichsten im Lande, fordern nun von den Juden weitgehende Hilfe und Unterstützung. … Auf der Tel-Aviver Messe war die Republik Libanon mit einem eigenen Pavillon vertreten, obwohl die Messe bekanntlich gerade während der Unruhen in Palästina stattfand und die arabische Presse gegen jede Teilnahme daran in schärfster Weise Stellung nahm. Auch die Hetze gegen die Belieferung Palästinas mit Lebensmittein war im Libanon im großen und ganzen von geringem Erfolg begleitet.
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Die überwiegende Mehrheit aller Juden der Welt begleitet die Arbeit jüdischer Männer und Frauen am Aufbau des jüdischen Nationalheims in Palästina mit großer seelischer Anteilnahme. Trägerin des Aufbauwerkes ist die Zionistische Organisation. Ihre Bedeutung und Leistung auf diesem Gebiet steht unbestritten da. … Strauß hat sich viel der öffentlichen Wohlfahrt gewidmet. Auch dem jüdischen Aufbau in Palästina schenkte er sein Interesse. Als Dr. Weizmann vor zwei Jahren in Amerika weilte, kam er auch mit Oscar Strauß zusammen.
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Anwesend waren 70 Delegierte aus allen Ländern der Welt sowie Vertreter zahlreicher jüdischer Organisationen. Auch drei Gesellschaften aus Palästina, „Hadassah", „Waad Hibriuth", „Krankenkasse", waren durch Delegierte vertreten. Auch Prof. E i n st e i u nahm an der Eröffnung teil. … Auch die Gesellschaften „Ort", „Hadassah" und „Kipath Cholint" (Palästina) sind an der Ausstellung beteiligt. In der Aüendsitzung vom 28. August hielt Prof. L. R ofenthal ein Programm-Referat über „die Aufgabett des' jüdischen Gesundheitsschutzes".