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  1. 1916-02-11 · Heft 6 (11.2.1916) · page 1

    für Palästina angenommene Einwohnerschaft von drei Millionen Einwohnern oder HO pro Quadratkilometer würde also von dem ziemlich gleichwertigen Sizilien schon jetzt fast um die I lälfte übertroffen sein. … Wenn dies schon durch eine Besiedlung von knapp 10 000 jiidischeu Bauern in ganz Palästina bewirkt ist, so kann man sich vorstellen, was cs für die ökonomische Stärkung der Türkei bedeuten wird, wenn diese Zahl erst zehn- oder zwan/igmal so groß geworden sein wird, geschweige denn, wenn Palästina erst wieder, wie zur Zeit von Joscphus, ein blühender Garten sein wird, in dem sich Dorf an Dorf, Pflanzung an Pflanzung reiht.

  2. 1915-08-08 · Heft 20 (8.8.1915) · page 5

    So ist auch ein großer Teil der diesjährigen Ernte vernichtet und die durch die Unterbindung des Verkehrs entstandene Wirtschaftliche Not ist wieder verstärkt worden. Um so notwendiger ist es. daß die Hilfsaktion für Palästina, die die jüdischen Organisationen eingeleitet haben, weiter mit Eifer durchgeführt werde. In Deutschland haben sich die verschiedenen in Palästina arbeitenden jüdischen Organisationen 9K. … Weitere Spenden werden erbeten an das Hilfswerk für Palästina, Berlin W 15, Postscheckkonto Berlin 4192. furter und Rabbiner Dr. Taglicht. — Der Ver bliche ne, ein Sohn des Gutspächters M.

  3. 1916-04-28 · Heft 17 (28.4.1916) · page 3

    -Mitglicdcr, ebenso blieb er Freund und Mitarbeiter Wolffsolins, er war aber auch ein Jasager in bezug auf die praktische Arbeit in Palästina. In erster Linie zog er die Konsequenz für sich selbst und ergriff die erste Gelegenheit, die ihm eine schwache Möglichkeit bot, mit seiner Familie nach Palästina zu übersicdcln. … Er hatte eine hohe Auffassung von seiner Aufgabe als Arzt in Palästina, mit aller Liebe und hochstein Interesse nahm er Anteil am Leben seiner Kolonie und allen Erscheinungen in Palästina.

  4. 1916-02-25 · Heft 8 (25.2.1916) · page 2

    In seiner Beantwortung von Professor Warlmrgs Einwendungen, gellt er sehr systematisch vor. Zunächst erklärt er cs für gleichgültig, ob Palästina heule 7(10 000 oder <)00 000 Einwohner hat. Wem die ganze Palästinafrage gleichgültig ist, der braucht sieh allerdings über diese Einzelheiten nicht aufzuregen. … Wenn man aus der Fruchtbarkeit auf güustige geologische Bedingungen schließen wollte, so könnte mau das in Palästina in zahlreichen Fällen schon heute und in noch viel höherem Maße hei fortschreitendem Anbau tun, obwohl dadurch der geologische Aufbau des Landes doch kaum verändert wird.

  5. 1916-02-04 · Heft 5 (4.2.1916) · page 1

    uns die (ielegenhcit erwünscht ist, ihm hierfür gerade in diesem Zeitpunkte herzheben Dank zu sagen. Palästina )st durch den Weltkrieg aus den im Frieden geknüpften Be- Ziehungen und Verbindungen so lierausgerisscn worden, dal) die wenigstens teilweise Ucber- Windung der damit zusammen hängende 11 Schvvierigkeiten eine auch heute noch kaum iibcrschbare Fülle von Aktionen und Arbeiten erforderte. … ■r .sorgte, mit der es die Ucberweisung grolWr׳1 ׳ (icUlsummen unterstützte und schlichlieh au!ן f״r die Beförderung jener Juden Sorge bug, die Palästina während des Krieges vcrhellen, Die Hilfsaktionen dieser Art verraten ״k'ht nur den Charakter einer grollzügigen Mctiseln-iiliebc, sie sind auch von unschätzbarem für die Erhaltung des neuen Jischuh, des gcs.ainti-H jüdischen Werkes in Palästina gewesen, ^,unn einmal die Geschichte dieses Krieges und ‘1'i'H's Einflusses auf das Geschick Palästinas Keseliiit lH u werden wird, wird die Unterstützung, der Botschafter der Vereinigten Staaten, Mr. ־ Henry Morgetitliuu, den jüdischen Palästinn-Be- Strebungen, den zionistischen vor allem, geleistet ״jd״ ihre volle Anerkennung finden müssen.

  6. 1913-04-18 · 16 (18.4.1913) · page 27

    .—, 4 Bäume a. d. N. Ghana Rabinowitz anl. ihrer Abreise nach Palästina, 1 Baum 3.—, d. ihre Bekannten, a. d. N. Broche Kaufmann anl. Reise nach Palästina 1 Baum 3.— d. Bekannte, Gittel Buschmann 1 Baum 3.—, d. … Bekannte a. d. N. Mirjam Kaufmann anl. ihrer Reise nach Palästina 1 Baum 3.- zusammen Rbl. 27.— — „ 58.32 üolowanewsk: d. M. Sch. Saborski: 66 905 Tillegator Rbl. 1.50, 91 490 Feige Tokmann. 1.06, 91463 Sabarski 0.75, 63 902 Schenkermann 0.55, 63 376 Barski 0.52, 91 461 Sitschin 0.50, 91433 Fleischmann 0.50, Vogel 0.50, 66 908 Kasminski 0.40, 63 384 Tschernow 0.38, Hastroi 0.26, 6 80 Halpem, 91 478 Chiger, 91451 Bogopolski, 66 910 Gittis je 0.25, 91 485 Tublin 0.23, 91470 Leidiksch 0.23, 91 476 Gerschuni 0.21, Sudschin 0.21, 66 906 Brodsky 0.20, 66 907 Federmann 0.20, 63 383 Daskal 0.20, 91 477 Kobsantsow 0.20, 91 445 Hostroi 0.20, Groschger 0.19, 66 904 Sudschin im Laden Israelit 0.16, 91 462 Teppir 0.10, 91 501 Sole 0.10, 91 468 Sega- Iow 0.07.zusammen Rbl. 10.42 — „ 22.51 Berediansk: d.

  7. 1915-11-05 · Heft 45 (5.11.1915) · page 1

    Der durch die Organi- ״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffenflieh-rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina." Baseler Programm. sation angeregte und gewährleistete persönliche Zusammenhang läßt uns die Vorahnung des jiidischen Lebens empfinden, das wir für die Zukuuft unserer Gesamtheit ersehnen. … Zionistischer Zeniralfomls, Jüdischer Nationalfoncls, aber auch unsere beiden Sammlungen für Palästina und für notleidende Juden in Deutsch-!and haben fast wie in 1 rieilenszeiten die Unter- Stützung <101־ deutschen Zionisten gefunden.

  8. 1916-05-05 · Heft 18 (5.5.1916) · page 1

    Alle zionistische Tätigkeit richtete sielt in ft'-tcr Linie auf Palästina.' Mit dem Land, dem uikciv zwanzigjährige heiligste Arbeit gehört!,׳,L nniliten wir auch in dieser schweren Zeit ״' innigem Zusammenhänge bleiben, um ihm die tätige Hilfe zu gewähren, die die Aitfrcchtcrhal- D|! … «Der ZionUmut erstrebt für da* jüdische Volk die Schaffung einer dffentlieh-rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina." Baseler Programm. Das Programm der Erhaltung des Bestehenden bedeutete hier den Kampf für die einzige jüdische Wirklichkeit, die wir bedingungslos zu bejahen vermögen, den Kampf für diejenige jüdische Posifion der Welt, von der die Erneuerung des gesamten Judentums ausgehen wird.

  9. 1910-03-25 · 12 (25.3.1910) · page 17

    Sie bezweckt auf kommerzieller Basis unter Anwendung moderner kolonisatorischer Methoden: 1. den Erwerb, die Ameliorierung und Parzellierung größerer Grundstücke in Palästina für eigene und für fremde Rechnung behufs Schaffung neuer Siedlungen (Kolonien); 2. die Anlage und Pflege extensiver und intensiver Kulturen für eigene und für fremde Rechnung; 3. die systematische Ausbildung und allmähliche Seßhaftmachung jüdischer Landarbeiter in Palästina. 1 Gründeraktie kostet £ 50.—.—- Jl 1025.— 1 Namensaktie „ „ 1.—.— „ 20.50 1 Vorzeigeraktie „ 1.1.6. „ 22.— Zahlungen für Rechnung der P.

  10. 1915-10-15 · Heft 42 (15.10.1915) · page 1

    Die ersten Kapitel seiner Schrift, die von der ״Rasse“, der ״gelben Gefahr“, der ״deutschen Kolonisation des Ostens“ ״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffent• lieh - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina." Baseler Programm. und dem Rassencharakter des deutschen Volkes handeln, haben uns nicht besonders zu bekümmern, sie werden nicht einmal dem Durchschnittsleser etwas sagen, was er nicht schon oft genug in den seit C hamberlain immer wieder neu- und umgeformten ,,Wissenschaftliehen“ Broschüren gefunden hätte. … Wir wollen die Erneuerung unseres bedrohten Volkstums durch die Schaffung einer starken jüdischen Siedlung in Palästina. Die systematische Arbeit für dieses Ziel ist mit ihren Triebkräften so fest verwurzelt, daß nicht einmal der extremste Assimilant den Wunsch wagen wird, wir sollten unsere Arbeit abmessen und einrichten nach der nicht auf die Erhaltung und Erneuerung jüdischen Lebens, sondern auf seine Zersplitterung und Zerstörung drängenden Sehnsucht von Kreisen, die das Recht nicht haben, im Namen der jüdischen Gemeinschaft zu sprechen.

  11. 1914-07-03 · 27 (3.7.1914) · p. 696 · Bisherige Eingänge nach Ländern geordnet

    696 DIESqKELT» Nr. 27 jliiü ZIONISTISCHER ZENTRALFONDS jjl|||i Bisherige Eingänge nach Ländern geordnet Rußland M. 122 725.81 Deutschland 62 471.40 West-Oesterreich: Böhmen M. 16186.38 Inner-Oesterreich „ 12 496.43 Mähren-Schlesien „ 10339.81 39 022.62 Süd-Afrika 24 558.65 Galizien 15524.37 England 10 091.80 Amerika 9 860.58 Türkei (mit Palästina) „ 7 125.60 Rumänien 6935.22 Kanada 6323.94 Holland 3 085.52 Südslavische Länder „ 2677.02 Belgien 2 662.15 Ungarn 2423.88 Bulgarien 1 760.07 Bukowina 1 758.56 China 1 419.10 Verschiedene 3 781.35 Bisherige Eingänge nach Städten geordnet (Beträge in Mark.) r Rußland Moskau . .

  12. 1915-10-29 · Heft 44 (29.10.1915) · page 1

    ״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlieh-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina." Baseler Programm. Dieses Bestreben, eine Lage herbeiziiitihreii, in’ der die Juden faktisch unter Ausnahmegesetzen stellen, ohne sieb gegen sie verteidigen zu können, ist von einem so offenkundigen Widerspruch zu dem Geist einer gerechten und weitausschauenden Politik und Verwaltung erfüllt, daß wir das Vertrauen haben, es werde, von den ohnehin rassenantisemitisch gerichteten Gruppen abgesehen, nicht Schule machen. … ״Wer glaubt oder zu glauben \ orgibt, daß die östliche Judenmassc ein Konglomerat ist, das erst nach vielen Jahren reif wird für die westliche Zivilisation, dem ist die Lösung der östlichen Judenfrage Verhältnismäßig einfach: Stauung dieser Masse im Osten, daneben Kolonisation in Palästina und anderen Feilen der Türkei, jedenfalls aber Feruhaltung von Deutschland. Wer jedoch die Empfänglichkeit dieser Ostjudemnasse für die europäische Zivilisation eingesehen hat, wird es leicht als Ungerechtigkeit empfinden, daß man nun mit einem Male einen Wall erbauen soll für diese Juden, gerade jetzt, wo aller Voraussicht nach ihr Fand politisch dem Westen zugeschlagen wird.“ Grabowsky verstellt also, wie grund- und zwecklos es ist, das Ostjudentuiu als ein unmündiges Objekt zu behandeln, dem kein Recht auf die eigene Art und die freie Entwicklung zustehe.

  13. 1913-06-05 · Heft 23 (5.6.1913) · page 6

    Dieses Gesetzesprojekt erkennt auch die jüdische Sprache als eine den europäischen Sprachen gleichwertige an. Emigration nach Palästina. Odessa. Tas Palästinakomitee meldet: Hm Jahre 1012 sind ans Rußland via Odessa 2200 jüdische Emigranten nach Palästina ausgewaudert.

  14. 1914-05-01 · 18 (1.5.1914) · p. 436 · Zentralfonds 1914

    Kahanow.„ 25.— S. N. Bentwich. „ 25.— Frcs. 125.— Jk 100.— Palästina. Sammlung M. Wischniak (z. Zt. in Jerusalem) während der Pessachfeiertage in Jerusalem: Rosner.Frcs. 100.— Nowomewsky .,, 100.— Wolkowitz .„ 100.— Wischniak .,, 100.— Sosawsky.,, 50.— Gubemik.„ 50.— Baranovsky.,, 50.— Bensky .„ 75.— Wolff.„ 50.- Kameika.„ 25.— Sammlung im Hotel „Amdursky“ „ 160.— Kleine Spenden: Dr.

  15. 1916-05-05 · 18 (5.5.1916) · p. Seite 168

    Als dritte seiner Aufgaben hat Leo Herrmanns Sammelbuch sich die erwählt, den Weg zu weisen zu den Gefilden, in denen allein aus dem Zwitschern ein Singen, aus dem Suchen ein Finden der Harmonie werden kann: Kluge Aufsätze und feine Schilderungen sprechen von dem Lande der jüdischen Sehnsucht, sprechen von Palästina, wo die jüdische Volksseele und mit ihr die Dichtung ihre Auferstehung feiern sollen! Das Buch wurde für die zusammengestellt, die draußen im Felde der jüdischen Zukunft entgegenharren.

  16. 1930-03-28 · Heft 132 (28.3.1930) · page 10

    Auch Wien und speziell das jüdische Publikum wird diesen Film mit Begeisterung aufnehmen. S. B. Achtung beim Einkauf von Palästina-Weinen. Es wird gebeten, beim Einkauf von Palästina-Weinen genau auf die Etikettierun^ und die Herkunftsbezeichnung so achten.

  17. 1920-03-20 · Heft 417 (20.3.1920) · p. Seite 7

    Die Budapester'Börse bleibt bis auf weiteres geschlosien. Die Standard Oil nnv die Naphthaindnstrie ln Palästina. Schon vor mehreren Jahren haben Sachverständige festiesteklt, baß Palästina an mehreren Punkten, so zwi'chm Asah und Hebron, ferner in der östlichen Umgebung de) Sa^mcerss usw. reiche^ Naphthaquellest besitze.

  18. 1916-01-14 · Heft 2 (14.1.1916) · page 1

    Cohn »Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer ßffentlieh-rechtlich gesicherten Heimstätte ln Palästina." Baseler Programm. fürchtet aber nicht nur eine Verbindung mit dem O s t j 11 d e n t u m: ״Heber sic (die Grenzen unseres deutschen Vaterlandes) wollen wir nicht hinausschielcn nach den Juden anderer Länder...

  19. 1916-01-21 · Heft 3 (21.1.1916) · page 1

    für das jüdische Volk die Schaffung einer dffeni• lieh-rechtlich gesicherten Heimstätte ln Palästina.״ Baseler Programm. Ostjnden eine willkürliche lehensfremde Konslruktion darstellt. Was wollte man nicht alle* aus dem jüdischen Volke machen: Pole» mosaischer Konfession, litauisch-lettische Staatsbürger jüdischen Glaubens, ktiiliindische Deutsche israelitischen Bekenntnisses, russische Juden deutscher ״Seelenlieimat“ und noch manches andere.

  20. 1915-11-12 · Heft 46 (12.11.1915) · page 1

    ״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlieh ־rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina." Baseler Programm. Es kam die würgende Schmach der Ritualmord- Prozesse, die haßerfüllte Boykotthetze in Polen und zuletzt das Grauen dieses Krieges mit seinem Massenelend, seinen Austreibungen und Verdächtigungen, seinem Meer von Blut und Tränen.