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184419111979
  1. 1914-01-09 · 2 (9.1.1914) · p. 40 · Ost und West zum Sprachenkampf [Kommentar]

    Achad Haam hebt mit Recht hervor, daß die Sprachenfrage, die jetzt die Gemüter in Palästina zur Siedehitze gebracht hat, nicht eine Parteifrage der Zionisten ist. Auf diesen Punkt muß noch größter Nachdruck gelegt werden. … Man durfte also das Hebräische nicht aus Gründen, die mit der Sache selbst nichts zu haben, prinzipiell und für immer als Unterrichtssprache ausschalten, ohne sich zu sagen, daß dies den Sturm entfesseln wird, der heute tatsächlich in Palästina unter der arbeitenden, schaffenden, kulturell einzig wertvollen jüdischen Bevölkerung tobt. Es wäre ein verhängnisvoller Irrtum, zu wähnen, daß der Sturm sich bannen ließe, wenn man drei oder vier „zionistische Aufwiegler“ in Palästina unschädlich machen oder gar durch die Vermittlung der Behörden aus dem Lande weisen ließe — wie dies, laut zuverlässigen Nachrichten aus Palästina, angestrebt worden ist.

  2. 1912-02-09 · 6 (9.2.1912) · page 13

    Es wird ferner geplant, nach Vollendung der Eisenbahnlinie Kerak—Jerusalem sogleich mit dem Bau einer zweiten Zweiglinie Haifa — Jerusalem zu beginnen. Gesellschaftsreise nach Palästina Das Wiener Palästina-Informationsbureau veranstaltet auch in diesem Jahre eine Gesellschaftsfahrt nach dem heiligen Lande. … Der Zeitpunkt der Reise ist sehr glücklich gewählt, da Palästina in dieser Zeit im herrlichsten Frühlingsschmucke steht. Es liegt im Interesse derjenigen, die sich der Gesellschaftsfahrt anschließen möchten, ihre Teilnahme ehebaldigst dem Informationsbureau für Palästina, Wien IX., Türkenstraße 9, anzumelden, bei Angabe der Klasse und ob Herren¬ oder Damenkajüte, damit die Plätze rechtzeitig reserviert werden können.

  3. 1913-02-28 · 9 (28.2.1913) · page 21

    DIEIqKELT Der Jüdische Nationalfonds ist dazu bestimmt, in Palästina Grund und Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes zu erwerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von über 3 Millionen Mark erreicht. … Hier finden sie als ottomanische Untertanen ihre Menschen- und Bürgerrechte. _ Die Einwanderung unserer jemenitischen Volksgenossen nach Palästina bedeutet zugleich mit der Erlösung eines jüdischen Stammes eine wirksame Förderung unseres Kolonisationswerkes. Die Jemeniten sind berufen, eine längst empfundene Lücke in Palästina auszufüllen, nämlich: ein jüdisches Arbeiterelement zu schaffen.

  4. 1930-03-06 · Heft 10 (6.3.1930) · page 8

    Er befürwortete eine Nachtragsbewilligung von 140.000 Pfund für den Mittel-Oft-Dienst, und zwar 16.000 Pfund für den Irak und 124.000 Pfund für Palästina und Transjordanien. Im Zusammenhang mit den jüngsten Unruhen in Palästina wurde der Etat um folgende Beträge überschritten: für die Admiralität Lst. 1000, für das Kriegsministerium Lst. 35.000, für das Luftfahrtministerium Lst. 63.000, zusammen also um Lst. 99.000. … Hat der Herr Unterstaatssekretär die Rückwirkungen auf die Palästina benachbarten Länder in Betracht gezogen? Heute sind diese Länder noch unsere Alliierten, aber wenn die jetzige Politik in Palästina fortgesetzt werde, so werden sie uns als Feinde gegenüberstehen."

  5. 1915-01-01 · Editorial · p. None

    Posen (Rabbinerversammlung.) — Hannover (Gefangenenfürsorge.) - Basel (Die Hilfsaktion für Palästina in der Schweiz.) — Petersburg (Neues ans „Petrograd".) — Aus den Gemeinden: Budapest, Budapest, Stein am Anger, S. … („Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums".) — Berlin (Hilfe für die notleidende Bevölkerung in Polen.) — Göttingen (Gesailgenenfürsorge.) - Wien (Das Budget der Wiener Kultusgemeinde.) — Aus den Gemeinden: Budapest, Klein-Wardein. - Jerusalem (Araber und Juden in Palästina.) Newyork (Die amerikanische Hülfsaktion.) — Newyork (Weitere Hilfeleistung.) - Ein Lebensmittelschiff für Palästina.) — Newyork (Franks Hinrichtung aufgeschoben.) — Newyork (Tie Einwanderungs-Bill.) „ 5.

  6. 1915-06-17 · Heft 26 (17.6.1915) · page 2

    Die zweite Organisation, die in Deutschland und dem neutralen Anslande eine Sammlung für Palästina veranstaltete, war die zionistische. Sie hat einige ihr Nahestehende Vereine wie Bezalel, Frauenverein für Kulturarbeit rc. unter der Bezeichnung „Hülfswerk für Palästina" zusammengrsaßt, und hat außerdem in Kopenhagen eine internationale Sammelstelle eingerichtet für die auf breitester Basis in der Tagespresse Propaganda gemacht wird. … Wir hoffen, daß Agudas Israel, Freie Vereinigung und Deutsch- Holländische Palästina-Verwaltung -sich dieser Ihrer Verpflichtung bewußt sein, und daß die großen materiellen Mittel rechtzeitig aufgebracht werden, die nach dem Kriege zum verjüngten Aufbau der zertrümmerten Erziehungs¬ und ForschungSstätten im ganzen Welt-Osten — nicht nur in Palästina — sich notwendig erweisen werden.

  7. 1919-05-09 · Heft 10 (9.5.1919) · page 7

    Anin Maxim: Die Nationalikätenprobleme der Gegenwart. 2 K. — Ascher D.: Zionslieder 60 h. — Auerbach Dr. El.: Palästina als Judenland. K 1.50. — BambuS W.: Die jüdischen Kolonien in Palästina und ihre Entwicklung. K 2.40. — Blumenfeld Kurt: Der Zionismus eine Frage der deutschen Orientpolitik. 1 K. —״ Cohen Zwi: Das jüd. Palästina. K 3.60. — Cohn, Dr. E.: Die Geschichte meiner Suspensation. 80 h. — Der Zionismus. 40 h. — Die ethische Bewegung im Judentum.

  8. 1896-07-17 · 29 (17.7.1896) · page 1

    ausgeübt hat, so wird dieser Gegenbeweis durch die jüngsten Ergebnisse der Forschung bestärkt, daß mindestens schon 1500 v. Chr. eine blondhaarige und blauäugige Race nach Palästina einwanderte und seitdem dort neben dem dunklen Racengepräge des Orients hauste. Und gibt man auch zu, daß mütterlicherseits (!!) … Zur Zeit Jesu allerdings gab es bereits germanische Volkselemente in Palästina — das römische Besatzung sh e er bestand aus germanischen Kriegern. Thatsache ist auch, daß Pontius Pilatus, der die Kreuzigung Jesu angeordnet und vollziehen ließ— ein Germane war, aus Pforzheim am Rhein gebürtig.

  9. 1915-05-28 · Heft 15 (28.5.1915) · page 6

    Dann sagte er mit peinlichen! Tone: ״Ja, Mama, sie kamen aus Palästina, und Vater hatte sie so gern, er schützte sie so zärtlich, so lieb, wie er nur Palästina selbst so sehr liebte! Doch, was n! … *״ ־Nein, Kind, es flog dorthin, woher es gekommen ist." ״Nach Palästina gar, Mutter, was sollte es denn dort?!" ״Auf der Weißen Erde streute es Pie roten Tröpfchen aus." ״Mama!" rief das Kind begeistert aus, ״wenn n!

  10. 1905-04-07 · Heft 14 (7.4.1905) · page 10

    in langsamer Erziehung eitwickeln und durch stetige Auffrischung festigen und vermehren. j Je mehr wir an Palästina denken, desto mehr werden wir! dort arbeiten, und je näher wir Palästina stehen» j desto näher wird Palästina uns kommen. … | betrachten, wenn in den Kreisen der deutschen Judenheit sich jetzt auch ein grösseres Interesse für unser Heimatland geltend macht; st• sind in 10 Vereinen Vorträge über Palästina gehalten worden: in 3 Städten (Ludwigsliafen. Mainz, Mühlheim) lrat unser Dr. Priedemaiui-Wiosbaden über seine Palästinareise berichtet. v״׳r dürften wohl auch nicht feh.lgchen. wem!

  11. 1918-08-02 · Heft 31 (2.8.1918) · p. Seite 2

    Chemnitz, 26. Juli. Ein Aufklärungsvortrag des Komitees „Pro Palästina", den Redakteur Kranold aus Berlin hier hielt, war gut besucht. Der Redner schilderte eingehend die Verhältnisse in der Türkei, die auf allen Gebieten reformbedürftig seien, namentlich in bezug auf düs Verwaltungssystem und die Beschaffung produktiver Arbeitskräfte; Probleme, die nicht ohne großes Kapital und viel geistige Arbeit zu leisten seien. Die jüdische Kolonisation in Palästina habe ihre Erfolge gezeitigt, die Kulturfähigkeit des Bodens sei bedeutend gehoben worden. Die Juden wollen die jetzigen Bewohner in Palästina nicht schädigen, und sie wollen auch keinen Fremdkörper in der Türkei bilden.

  12. 1915-01-01 · Editorial · p. None

    Im Kriegslager. — Hilfe für den Osten (Aufruf.) „ 11. Ein „englisches" Palästina. „ 12. Das Veto des Präsidenten. „ 13 14. Aufruf: Familiensinn und Volksgeist. „ 15. Aufrus: Paläftinatag. „ 16. Zum 25. … Flüchtlingsfürsorge in Oesterreich. „ 28. Die Heuschreckenplage in Palästina. „ 29. A. Mannheimer. Dettelbach: Das rechte Wort. „ 30. Jüdische Wählerkurien? — Das palästinensische Hilfswerk. — Französisches Ashlrecht. „ 31.

  13. 1914-01-01 · Heft 1 (Januar 1914) · p. Seite 35 - 36 · Nachwort der Redaktion

    Durch den Versuch der gewaltsamen Aufdrängung des Deutschen als der einzig möglichen Kultursprache der Juden in Palästina hat der Hilfsverein diese Sympathie der Juden für das Deutsche sehr erschüttert, wenn nicht gar für lange Zeit verscheucht. … Die Herren nun, welche päpstlicher als der Papst sein wollten, haben jedenfalls bewiesen, daß ihnen der weite und freie politische Blick für die realen Verhältnisse mangelt, und daß sie sich keineswegs zu Lenkern einer großen jüdischen Organisation mit weitausgreifenden Plänen eignen, wo es gilt, Herz und Kopf am richtigen Fleck zu haben. Faßt man also den Kampf, den die Juden in Palästina jetzt gegen den Hilfsverein führen, ruhig ins Auge, so wird man zugeben müssen, daß es ein Kampf für ein hehres Ideal ist gegen eine leichtfertige, dilettantische Politikastern, die jüdische Mittel und jüdische Kraft Zwecken dienstbar machen will, die mit Juden und Judentum nichts zu tun haben.

  14. 1899-02-27 · Heft 17 (27.2.1899) · page 9

    Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Berlin. lUber den GeschäftSkceis der Palästina-Bank gibt Herr Karl v. d. Heydt (i. F. von der Heydt u. Co.-Berlin) nachstehenden Ausschluß: „Dieses kleine Unternehmen wird, um den missionsfreundlichen Kreisen beiden Konfessionen, die es begründet haben, dienlich zu sein, von meiner Firma verwaltet. … Religiöse oder konfessionelle Ziele sind dem Unternehmen ganz fremd, und auch seinen nationalen Absichten will es nur dadurch dienen, daß es vorsichtige und lohnende Geschäfte macht. Da in Palästina die religiösen Unternehmungen zur Zeit noch die Hauptsache bilden, so ist es nicht zu verwundern, daß die kleine Bank an den protestantischen und katholischen Missionsanstalten und ganz besonders an den reichen italienischen, österreichischen und armenischen Klöstern eine angenehme Kundschaft erworben hat, die Vertrauen zur Bank zeigt, indem sie ihr größere Guthaben anvertraut.

  15. 1914-05-29 · Heft 22 (29.5.1914) · p. Seite 3

    Das Phonograrnmarchiv der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften hat durch zahlreiche und höchst interessante Aufnahmen des Herrn I. Z. Jdelsohn in Palästina eine Bereicherung erfahren. Jdelsohn ist schon seit Jahren damit beschäftigt, eine Sammlung hebräischer Bibel- und Gebetrezitationen der verschiedenen orientalischen Juden herzustellen und arabische, samaritanische und abessinische Gebetweisen festzuhalten. … Der genannte Forscher hat überdies zahlreiche Ausspracheproben des Hebräischen, Arabischen und Neuassyrischen phonographiert, die in der nächsten Sitzung der Akademie der Wissenschaften vorgeführt werden sollen. — Mit Hilfe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften hat Professor Sellin der hiesigen Universität seine Ausgrabungen des alten Sichern in Palästina seit diesem Frühjahr wieder

  16. 1908-11-01 · 2 (11.1908) · p. [Seite]

    Stipendien-Kasse ' (Ausbildung von Rabbinern, Lehrern, Mohelim, Schochtim, Chasonim, Sofrim) IV. Palästina-Kasse (Förderung der religiösen und wirtschaftlichen Wohlfahrt unserer Brüder im heiligen Lande) Reichliche Spenden für diese Kaffe find znrAeit besonders erwünscht.

  17. 1856-01-01 · Editorial · p. [Seite]

    Wien S. 21. 38. 49. 61. 75; 9L 106. 149. 164. 187. 203. 260. 305. 341. 354. 381. 394. 423. 474. 494. 546. 558. 573. 588; 598.611. 621.645.661.673.696. Palästina. Magdeburg S. 145. . •. Persien. PersienL.477. . Preußen. Aachen S. 201. Ahlen S. 60.147. .. AnclamS.183.435. . . Anrath S. 660. '; Aken S. 660. … Boß, JaldeSchaschuimS. 299. ' ' Büb er, Leben Levita's S. 397. , Bürgli, Relieskarke voy! Palästina S.-579. D^llasTo-r r e, da.sRabbinatS. 210. -- 7 Ehrentheil, der jübischePredigerS.!45. E h r-m a n n, die Bibel S. 554> .

  18. 1935-03-22 · Heft 24 (22.3.1935) · page 9

    .-, 39.75, 23.50 JOSEF SIMON Unter den Linden 17-18 Grundstücks- und Hypothekengeschaft «eil 1904 Hausverwaltungen R D. M. A2 6959 Ich reise demnächst nach PALÄSTINA und kann noch einige Aufträge zur persönlichen Dr. Berntl. Spitz Erledigung übernehmen. Deutschland-Palästina Varkehrsges.m.b.H. … DI (lleinlcken4orf) 0117 mt5D8ltpansport-Spedition-Lagerhäuser Speziailt: Palästina-Transporte In Liftvans u. Sammelladung Vom Palästina-Amt empfohlen Stellcngeaa^ izahlung ans;9-18Uhii 10 Uhr, Ha tag 10 Unr) iramm) ters" kiir2; ge* .

  19. 1901-12-01 · Heft 9 (Dezember 1901) · p. Seite 40 · Bericht über die literarische Thätigkeit der Vereine im Winterhalbjah 1900/1901

    . — Schriftsteller Leo Erichsen, Breslau: Die Juden und die jüdische Kulturarbeit in Palästina. — Rabb. Dr. I. Cohn, Nawitsch: Rabbi Meir. Bibliothek mit ca. 200 Bänden.

  20. 1913-12-01 · Heft 21 (Dezember 1913) · p. Seite 40 · Verzeichnis der Vereine für jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland und Bericht über deren literarische Tätigke

    . — Vorträge: Schulrat Kempff-Kempen: Meine Reiseeindrücke in Palästina, mit besonderer Berücksichtigung der jüdischen Geschichte. Rabbiner Nobel-Filehne: Heinrich Heine. Jarocynski-Berlin: Unsere Ziele.