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Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich, das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Samstag regelmäßig. 35. Leipzig, den 28. August 1841. Orient. Palästina (Uebersi'cht der Kiistenstadte Palastina's. Gaza. Ramla. Jaffa. Akka. Miöka. Kakun. Khaifa. Sck)ichor- Libnat rc. Smyrna, große Feuersbrunst). — Großbritannien (London. … Emancipation). — Personalchronik u. Miscellen. Nachricht aus Posen. — LB.d.O. Orient. A Palästina. (Fortsetzung.) I. Küstenstädte. Das eigentliche, beschrankte Palästina erstreckt sich von der Küste von Gaza an der Südgrenze bis zum Karmel-Berge; der Boden ist eben, gleichförmig und fruchtbar wie das Nil-Delta; aber Palästina im weitesten Sinne, welches das sogenannte Phönizien in sich schließt, reicht weit hinauf bis überLadakia hinaus, wo das o.lte Phönizien endet.
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Außerdem soll Frankreich Konzessionen bekommen zum Bau der Häfen Jaffa und Haifa in Palästina und von Tripolis (nördlich von Beirut) in Syrien. Aus dem allem geht unzweifelhaft hervor, daß im Sinne dieses Abkommens in der nächsten Zukunft Palästina unter französischen Einfluß gestellt sein wird. … Diese hat sich bis jetzt fast ganz aus Palästina zurückgezogen. Aber die Verschiebung der politischen Machtverhältnisse, die Vormachtstellung, zu der nach dem Obigen Frankreich in Syrien und Palästina berufen scheint, wird die Alliance zu einer neuen Orientierung, ihrer Stellung zu Palästina zwingen.
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Ein weiterer Unterschied, der als Folge dieses Wandels erscheint, läßt sich daran wahrnehmen, daß -früher ganze geschlossene Gruppen nach Palästina auswanderten, aber die Mißwirtschaft der Administration brachte Zerwürfnisse und Unhelligkeiten in diese Gruppen, wahrend gegenwärtig einzelne Personen nach Palästina ziehen, die Kraft der neu geschaffenen Verhältnisse sich auf Ort und Stelle zu Gruppen zusammentnn und so ein ausgeprägteres soziales Zusammenwirken hcrbeiführen. … Manche Kolonisten haben Rizinusbaumpflanzungen angelegt und versprechen sich mit Recht davon ein gutes Erträgnis. Eine Pflanze, deren Anbau man mit Verwundernin Palästina vermißt, ist die Baumwolle. Egypten, das dasselbe Klima wie Palästina hat, betreibt diese Kultur im großen Matzstabe.
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Die Kirche zeigte sich dem Zionismus feindlich, -weil sein Ziel Palästina ist, auf dessen Boden die Grabstätten der jüdischen Gründer des Christentums si^ befinden. , . Die Großmächte hielten sich in der Palästina-Frage reserviert, weil ,Palästina eines jener ProtektoaMsgebiete war, die zwar sprmW unter der Souveränität des „kranken Mannes am Bosporus stau-, den, in Wahrheit aber das Ziel der Sehnsucht der Proteltoratsmächte bildete, weshalb jede Macht eifersüchtig darüber wachte, daß die andere dort nicht in zu. starkem Maß< zur Geltung gelange. … Ein Äerussamt für Palästina. Offettes Schreiben an den Zionistentougretz. Bon Dr. David Barsi (Safed). , .Als Arzt und SozicHygienik-er unterhrsite ich dein.
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Nicht Selbstzweck ist die Untersuchung, sie ist nur ein Mittel zum Zweck, ein Mittel, um das zu erreichen, was uns allen so aufrichtig am Herzen liegt — wirkliche Hilfe für unsere bedrängten Brüder und Schwestern! Ausfuhr landVirtfihastljlhtt Erzeugnisse aus Palästina. In Ergänzung der Mitteilungen in der vorigen Nummer unseres Blattes über die Ertragsfähigkeit des palästinensischen Bodens können wir heute folgende aus amtlicher Quelle stammende statistische Angaben machen: Die Ausfuhr von Orangen aus Palästina war im Jahr 1899 sowohl der Menge als dem Wert nach bedeutend geringer als im vorhergehenden Jahr. … Wenn man zu allen diesen Verlusten nun noch die Besteuerung rechnet, so zeigt sich, mit wie vielen Widerwärtigkeiten die Bienenzucht in Palästina zu kämpfen hat und wie viel Geduld und Ausdauer sie erfordert. Auch die jüdische Kolonie Wady Heinan besaßt sich mit Bienenzucht.
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Seinen sonstigen Artikeln gemäss müsste es jede Kolonisation in Palästina ablchnen und eigentlich statt eines Ausbaues der Klcinkolonisation .in Palästina deren Abbau verlangen. Im vorliegenden Artikel wirddas Gegenteil proklamiert: ״Man ersieht aus diesen einzelnen Beispielen, das in Erez Jisrocl ein weite׳* ergiebiges Gebiet für untern c h m u n g s 1 u s t i g e K r ä i t e offen steht. … Viele Araber־ aus Tripolis und anderen Ländern wandern nach Palästina und erwdrbcn weite Ländctsürecken: so haben sie . zwischen dem eine 'Stunde Gang von Jaffa gelegenen Dorfo Jasur und Ramla eine ganze Reihe von Orangcpilanzungcn angelegt.
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Land schlagen, sich verbinden, um sich für die Errichtung von Wohnhäusern in und um Jerusalem und für die Ermuthigung des Ackerbaues in Palästina zu 1 bemühen. Mögen sie für die sechzig - Familien in Safed, wie es der österreichische Konsul empfahl, Land anschaffen, sie mit den nöthigen Hausgeräthei^ Sämereien und Vieh versehen und für sie die Häuser errichten, deren sie nothwendig zum Schutze gegen Hitze und Regen bedürfen. Mögen ähnliche Schritte zur Ermuthigung des Ackerbaues in Palästina geschehen, und die Armuth wird bald zum großen Theil vom Angesicht des h. Landes verschwinden. „Mag es ferner keineswegs vergeffen werden, wie stark die Beweise sind, daß die gegenwärtigen Umstände und die Negierung des h.
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Darum gerade darf man vielleicht hoffen, da^ eines Tages doch, diese irnrnanente Logik der Tatsachen» sich durchsetzen nnö zu jener ersehnten Einheit dev Orthodoxie führen : wird, die die unerläßliche Vorbedingungen für die Rückkehr des ganzen jüdischen Volkes zu seinem Vater im Himmel ist. Eine Schmach. Das Verhalten der Palästina-Regierung und der Zentralregierung in London gegenüber den Opfern des Erdbebens in Palästina bezeichnen die hebräischen Zeitungen in mit nmn überschriebsnsn Artikeln als eine Schmach. … Äes fin£ hekaMütch Bsst gischer, als mm zunächst in Jerusalem und Palästina selbst geahnt hat, und sie werden noch täglich durch neue Feststellungen, die Obdachlosigkeit bedingen, vermehrt und gesteigert.
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Selah Merill, wird demnächst hier erwartet. Seine Anwesenheit in Palästina wird zweifellos von nicht geringem Vortheile für die Juden sein, da derselbe von jenseits des atlantischen Oceans den Ruf eines ausgezeichneten Hebraisten mitbringt. … Scheid aus Paris, welcher öfters im Aufträge des Barons Edmond de Rothschild als Jnspector der jüdischen Ackerbau-Colonien Palästina besucht, wurde vom Sultan durch die Verleihung der Insignien eines Commandeurs des Osmanie-Ordens ausgezeichnet, in Anerkennung der Dienste, welche derselbe der türkischen Regierung durch die Organisirung der erwähnten Colonien erwiesen hat.
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Unsere letzten Nachrichten lassen dieses beklagenswerte Geschehnis, als einen isolierten Fall eines in Palästina beispiellosen polizeilichen Krawalls erscheinen. Die Bevölkerung liess sich durch die künstlich inszenierte lokale Hetze, die der Kaimakam auf eigene Faust betrieben hatte, nicht in den Zustand einer allgemeinen Aufregung .versetzen. … Die Generalversammlung der Weinbau-Gesellschaft, die jüngst -hier tagte, gab ein Bild' des. guten.. Gedeihens des Weinbaues in Palästina. ’ In -diesem Jahre wurde ein Rein- .gewinn von 13 Francs pro Zentner erzielt, wähe.rend im vorigen" Jahre/: der Verdienst gleich ‘'-Null-war.
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Sie verlangen Palastina in einem Umfang, den es in den beriihmtesten Zeiten hatte. Sic wtinschen eine Angliederung Nordgalilaeas und ganz Transjordaniens. … Feysal, erklart bei jeder Oelegenheit, daB er keine Hegemonie der Juden in Palastina zulassen werde. Er reklamiert Palastina, Syrien und Mesopotamien fiir die Araber, ist aber hereit, den Juden in Palæstina Gleichberechtigung mit den Arabern zuzugestehen.
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Allein es finden sich wenig Gelehrte zu Joppe, und Schule und Bibliothek werden wenig besucht. — Ehelo bereiste Palästina nach verschiedenen Richtungen"); die siebente Reise ging 8) Diese Fabrikation wird noch jetzt zu Chebron getrieben.
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Zum Schluffe gestatten Sie mir, der Meinung, die sich mir während meines Besuches in Palästina aufgedrängt hat, Ausdruck zu geben, daß, wenn es ein großer Theil des Volkes versuchen würde, das Land Palästina, das so fruchtbar ist, zu bebauen, und wie unsere Ahnen Schafhirten waren, heute Ackerbauer zu sein, so wäre ihr Leben länger, ihr Lebensunterhalt angenehmer und ihre Nachkommen gesünder".
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Doch es war so: Am Freitag ging er von dannen . . . Nit der Agudas Zisroel in Palästina.') I. Der Einzug ins Land. Es war gegen Mittag, als wir uns aus dem Hunten Gemühle des Jaffaer Basars auf die spiegelglatte Landstraße hinausarbeiteten, die zwischen blühenden Orangengärten nach Jerusalem führt. … Man nimmt an, daß nach der Zerstörung Jerusalems durch Titus (70 v. ü. Ztr.) Juden aus Palästina nach Malabar kamen. Vom 5. bis Ende des 15. Jahrhunderts bildeten sie ein unabhängiges Fürstentum unter einem Fürsten jüdischen Blutes.
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Samuel wiederholte auch hier, daB die Hdfen bald geoffnet werden diirften und daB alle, die nach Palåstina kommen wollen, um zur Entwicklung des Landes beizutragen, keinen Einreiseschwierigkeiten begegnen werden. In Rischon-le-Zion nahm Samuel an der Feier der Einbringung der ersten Trauben teil. … C. B. Mit RUcksicht auf die Freigabe der Einwanderung in Palåstina werden Vorbereitungen getroffen, um den jtidischen Emigrationsstrom aus Ost- und Zentraleuropa nach Palåstina zu dirigieren.
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Eine gewaltige Propaganda setzte ein, um die verhältnismäßig wenigen Juden im Lande für die starre Bibellehre und den G'ttesdienst der Karäer zu gewinnen. Als die. Kreuzzügler nach Palästina kamen und Gemetzel unter den Juden anrichtete, konnten sie der Karäergenieinschaft. kaum Abbruch tun. Gerade damals gab es karäische Bibelgelehrte von. … Man erklärt sich dieses folgendermaßen: Die Karäer ibaben besonders in Palästina keine geistige Bewegtüigsmöglichkeit und keiften" Räum 2&r Ausbreitung. Mit Andersgläubigen verschwägern sie sich nicht, und t^U)le^^e^^v^S'jta:br ♦ |stch mit ihnen ehelich zu^y^hm^ea^ Sorjiih-r^e. sie die Inzucht zum Untergang.
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Davon befinden sich auf dem Balkan 233 770. in Kleinasien 51 270, in Armenien und Mesopotamien 53250, in Arabien 45 000, in Tripolis 17 500, in Aegypten 21 800 und in Palästina und Syrien 89 612. Von den Balkanstaatcn zählt Serbien 6500, Griechenland 9000 und Bulgarien 33 663 und die europäische Türkei 184 637 Inden. Ferner wohnen auf den Inseln Cypern und Rhodos 5868 Juden. Ueber die Zahl der Juden in Palästina liegen neuere Daten nur aus 10 Städten vor. In Jerusalem bilden die Juden mit 28838 Seelen 62,5 Prozent der Gesamtbevölkerung.
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Zisi fM der arwerStt BevölkerungSelemente nur etwa iE PvvMt ausgemacht hätten, lvuvden von anderer Nichü. amtlicher Seite unter Berufung mrf mnerr Erhe^., buugen — Ziffern.angW-ben, die für die gesamte Bevölkerung nur eine hals«Million und für die Juden. 120.000 Seelen oder K4 Prozent auSlnachten. Der von der Palästina-Regierung für die 18 Monat« , von Juli MO W Ende Dezember-1921 herausgegeben« offizielle Bericht erwähnt für. jene Zeltspanni'-eine Eiw.' … Ostjoedanien ist eine beftudew arabische AWttrW' Mßer dem Emir-Abdullah, und die ÄerbrnMnsi ckit deck' toestisvdanischen Palästina liegt in einer Art Ob^MNtwsiedmch den High^^ TommissMerin JstiffalE WrW' estN"' fallen zirka lMVOv Einwöhmr auf das Gebiet' itck SNwär- und Thrus usw., dar in einer Ausdehnung, vaa ^irka 3OO0 OuadvatLilmneter m den vergrößerten französischen Libanon gefallen ist.
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5 430 DKAM^schM^K'Ä Palästina erobert, jedoch in einem Waffenstillstand zwischen ihm und Richard Löwenherz gestattete er den Christen, das heilige Grab ungehindert zu besuchen, und daß dem Feinde die Küsten von TyruS bis Jaffa und das Land von der Küste bis Ramla verbleiben sollte.
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Das Land der Philister bildet den Regierungsbezirk Gaza, das eigentliche Palästina, von dem das ganze Heilige Land seinen heutigen Namen hat. Der Re« gierungsbezirk Beer Seb'a, welcher erst in neuester Zeit von Gaza abgetrennt worden ist und das in der Bibel Negeb genannte Südland umfaßt, kann auch noch dazu gerechnet werden.