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594 DIE ELT No. 27 darum, weil sie nach alter Golusgewohnheit nur in der Überbiidung des jüdischen Volkes das einzige Heil für dasselbe erblicken. „Kauft Erd'!" ist der Ruf, der in Palästina aus jedes Mannes Mund ertönt, und — „Kauft Erd', solange es noch Ztit ist!" — muß tatsächlich jeder rufen, wenn man in Palästina eine Heimstätte für jüdische Massen gründen will. Alles andere wird von selbst kommen, darüber ist sich jedermann in Palästina klar, und jene simple Kolonistenfrau hat recht, die mir zurief: „Herr Dr. Paul Nathan will Lehrer bilden; mag er doch zunächst Menschen hierher bringen, damit Lehrer nötig sind!"
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Es seien bloß Unterschiede in der Auffassung über die Jewish Agency, die vierte Alijah und die Arbeitsführung in Palästina zutage getreten. Grünbaum wirft dem zionistischen Zentralkomitee von Polen vor, daß es unter den Juden die falsche Meinung erweckt habe, daß man nach Palästina so auswandern könne, wie ehemals nach Amerika, ohne seine Lebensweise zu ändern und ohne zu Opfern für das zionistische Palästina-Ideal bereit zu sein. Hätte man hsie Möglichkeit gegeben, die Auswanderung nach Palästina zu regulieren, so hätte man im Jahre 1925 nicht 86.000, sondern bloß 20.000 Juden nach Palästina lassen dürfen. Dann NÄre uns die große Enttäuschung, die mehr als 8000 Rückwanderer erzeugt habe, erspart geblieben.
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Ist die Organisation erst ausgestaltet, dann werden wir mit größter Energie an die positive Aufbauarbeit in Palästina heranreten. Zu Ostern 1926 hofft das Zentralkomitee, eine neue Konferenz der erstarkten Union nach Gens zu berufen. … Lifschütz berichtete über die Erfolge der Propaganda in Palästina. Herr G r o ß m a n n (London) über Anknüpfung neuer politischer Verbindungen unter den englischen Parlamentariern, die der englischen Ortsgruppe gelungen sind.
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Er schlug vor, eine Genossenschaft für den Bau von Dampfern und Eisenbahnen zu gründen, die auch Palästina dem Sultan abkaufen solle, und zwar so, daß es unter seiner Souveränität verbliebe, auf Grund derselben Bedingungen und Privilegien wie damals die Balkanländer. … Die Alliance sollte Aktien ausgeben, für deren Erlös große sie Bodenflächen in Palästina erwerben und sie mit Juden besiedeln; sonst würde sie keine Existenzberechtigung haben. Das Problem des jüdischen Fortbestehens könne nur durch den Aufbau einer selbständigen Heimstätte im alten historischjüdischen Lande gelöst werden.
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Des aale wrd Aegypten in gar nich^ u absehbarer Z:ii unausweichlich in eine wir.,.chaMch: Abhäng gkeil von Palästina geraten. Wirtschaftlicher Aufs wn gi. Ter Jafcaer Dr. A. B.-Korrisp nü.nt der „Neuen Zürcher Zeitung" Übermittel seinem Blatte einen inltruktioen Berich: über die Entwicklung Palästinas, der vom 13. … Al» Antwort erhielt das Obrrrabrnat bedeutenderen Kraftwerkes in Palästina am vom Zroiffekrstär im Lu trage Samu:k; em' I rk. n-( udscha-Fiu. wu d be n ng i'f Schreiben, in welchem dieser den brtr. rel giö.en Dorschriften bezw. der neu zu gründenden jägenommen.
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Er gab alles auf und ging nach Palästina. Er verlebte die letzten zwei Jahre im Lande seiner Sehnsucht, — nicht wie ein kranker Mann. Er widmete sich der ärztlichen Praxis und — stand im Mittelpunkte zionistisch-palästinensischer Tätigkeit. … Und in der Schweiz, fern von seiner früheren Heimat, fern auch von seiner altneuen Heimat: Palästina, in einem Sanatorium, wo nur seine hingebungsvolle Lebensgefährtin mit ihm war, ereilte ihn der Tod. Wir verloren in Dr.
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Der da hatte sich gleich zwei Denkmäler gesetzt. Eines bei den Juden, denen er Palästina versprach, und eines in der Heimat, " der er dieses wichtige Terrain ge- W3jnn.-'' Welch ,geniale Idee dieses Staatsmannes: das Palästina-Mandat! … - Nein, nein und nochmals nein! Denn diesen Nationalismus hatte er in Palästina ja erst selbst geschaffen, indem er zuließ, daß professionelle Räuber und konzessionierte Wegelagerer durch das laxe Kommando, nein, durch die kommandierte Laxheit der Behörden zu Nationalhelden wurden.
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No, 30 t>IE3§KELT MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAÜS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Wir bringen hierdurch zur Kenntnis, daß das ' Palästinaamt des Zionistischen Aktionskomitees in Jaffa als Landessammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Palästina fungiert- Wir bitten die Gesinnungsgenossen in Palästina, sich in allen den Jüdischen Nationalfonds betreffenden Angelegenheiten an die genannnte Sammelstelle zu wenden.
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Jänner veranstaltete der hiesige Damen-Verein „Leah“ einen Palästina- Abend, an dem der Delegierte der Lemtierger akademischen Verbindung „Judea“ Herr H. F r u x einen bis ins kleinste Detail gelungenen Vortrag über Palästina hielt. … Derselbe Verein beabsichtigt jetzt einen zweiten grösseren Palästina-Abend zu veranstalten, an dem voraus-
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Wie in dem Bericht der den deutschen Tempiemiederlassungen in Palästina gehörenden Bank der evangelischen Tempel-Gesellschaft mitgeteilt wird, ist der Umsatz der Bank im Jahre 1933 gegenüber dem Vorjahr um 450 Prozent auf 16,14 Millionen Pfund gestiegen. … Für die englischen Zeitungen steht es außer Zweifel, daß die in England zu errichtenden deutschen Fabriken der Kontrolle seitens der deutschen Regierung unterstehen werden. Marschall Balbo im Palästina-Pavillon Aus Rom: Der Gouverneur von Tripolis und Marschall der italienischen Luftflotte, General Balbo, hat den Palästina-Pavillon auf der Levante-Messe in Bari besucht und sich insbesondere für die Stände der palästinensischen Industrie und die großen graphischen Darstellungen der Entwicklung Palästinas in den letzten zehn Jahren interessiert.
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„Daily Telegraph” nennt den Namen des Verurteilten nieht; vermutlich handelt es sich um den Bagdader Buchhändler Levy, dessen Brief von hebräischen Zeitungen in Palästina und vom Lodoner „Jewish Chronicle“ abgedruckt wurde. Jedenfalls illustriert das Bagdader Urteil die Unterdrückung. der die Juden im Irak, die beim Eintritt des Irak in den Völkerbund „freiwillig“ auf Minderheitenschutz verzichtet hatten, jetzt ausgesetzt sind. … Im Aufträge der Hißtadruth Haowdim von Haifa ist deren Vorstandsmitglied Aba Houchi in Saloniki eingetroffen, um 100 bis 150 jüdische Hafenarbeiter zwecks sofortiger Übersiedlung nach Palästina auszusuehen. Diese Hafenarbeiter werden hauptsächlich im Haifaer, zum Teil aber im Jaffaer Hafen Dienst tun. In Palästina leben bereits 300 jüdische Hafenarbeiterfamilien aus Saloniki.
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Reduktion-'min Unterzeichneten es nicht verübeln wird, erlaube ich .Mir zg. bitten, .diese.mei.ne.Zeilcn iy Ihr, auch hier allgemein hochgeschätztes Blatt aufnrhmen zu wollen» Währcnv.Mines sechsjährigen WohücnS hier in Jerusalem wurhe ich hon Hehreren oft auHe/öEert.^kerÄnüfakem. und wenn möglich, iwer'ganz Palästina vMZ'c'it zu-Zeit Nachricht . . zu gedenk -Ich -konnte mich aus verschiedenen giftigen Gründen darauf nicht Insassen, da. ich nun aber zufällig ernähren,'daß Herr Dr. Nenmann aus Mesrrrtz, nicht weit von' Warschau, -der.erst kaum ein halbes Zqiwrdier-M, gvgefangzn xizi-en Ar/ -tikel .über Palästina, oder.eigentlich 'besser über ,sich telbst in die »Allgem- Ztg. des JudenthuaiS.« -No.,8. .cinzurücken, so
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Ueberdies' liegen auch aus Novisad, Sombor, Belaezkwa, Subotnica und Zemun 254 Adoptierungsänmeldungen jüdischer Fammen vor. Blntzengen. UnstettviÜiger Aufenthalt ukrainischer Palästina- Fahrer in Wien. Sir kommen aus P r »fkur v w, K asan, Kiew, S ch i t o m i r, T s ch e r k a ß, Odessa. Jeder weiß also: Sie kommen aus der Hölle. … A«S dem Lande degräßlichste« BlutrauscheS, der je die Mmschheck entwürdigt hat, kommen die 1000 Männer und Frauen, dir nach Palästina wandern «nd für kurze Frist an der Weiterfahrt gehemmt sind. Der größte Teil von ihnen sind Thaluzim, für die Landarbeit in Palästina gerüsitte Pionine, ein fieintrer Teil (SO %) sind Handwerker.
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Viele Jünglinge wenden sich an das galizische Zionistische Zentralkomite mit der Bitte, ihnen die Fahrt nach Palästina, wo sie sich der Landwirtschaft zuwenden wollen, zu ermöglichen. Der Leiter der Palästinasektion im galizischen Zentralkomitee, Herr Dr. … Er wandte sich in einem Aufruf an die jüdischen Gutsbesitzer und Pächter mit der Aufforderung, diese jungen Leute als Volontäre in ihren Betrieb aufzunehmen. Wenn auch die Bedingungen in Palästina anders sind als in Galizien, so wird diese Aktion, die aller Voraussicht nach gelingen wird, erfolgreich wirken. Erfreulich ist auch die Tatsache, daß das j üdische Studentenheim in Lemberg, ein schöner dreistöckiger Bau in der St.
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David Alkalay, schrieb damals mehrere hebräische Bücher, bereiste Palästina und die wichtigsten Städte Europas und entwickelte eine lebhafte Propaganda für eine großzügige jüdische Kolonisation in Erez Israel. … Ju letztem Orte ist ein starker Drang zur Auswaniderung nach Palästina. Es ist ein Gesetz zur Regelung der luterkorvsesfwr:ellert Berhältrrisse in Vorbereitung, welches unleabsichtigteriveise die Interessen der jüdischerl Külltusgeureiiider: bedrohen könnte.
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195 ti) Ei) erinnert dieses an den thalnt.idischcn Ausspruch: אוירא ״ רארץ ישראל החכושdie Lust von Palästina macht klug." ') Es mag bei dieser Gelegenheit bemerkt werden, daß Philo glaubt, daß Hera kl it sein Buch ״über die Gegensätze" dem Pcntatench entnommen hat.
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Leopold Kahn, von der Versammlung lebhaft begrüßt, wirft einen Blick auf die Geschichte der Juden und zieht in geistreicher Weise einen Vergleich zwischen dem Stande der Kultur im damaligen jüdischen Palästina und dem damaligen Griechenlande und Rom. Aus diesen historischen Tatsachen zieht der Vortragende den Schluß auf die Gegenwart, indem er meint, ein Volk, das von einer solchen ethischen Weltanschauung erfüllt war, mußte auch in einer ferneren Zukunft ethisch bleiben, dieses Volk mußte der Träger des Idealismus bleiben, und so sehen wir auch heute, daß dieses Volk in der zionistischen Bewegung ein Mittel gefunden hat, um seiner idealistischen Weltanschauung Ausdruck zu verleihen.
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Es wurden drei Palästinavorträge veranstaltet, darunter einer für Kinder, wobei auch der bekannte Palästina film vorgeführt wurde. Die Veranstaltungen fanden große Beachtung, die am besten dadurch charakterisiert werden kann, daß man sich in jüdischen Kreisen ernstlich mit dem Plane der Gründung eines hebräischen Kindergartens befaßt Es wird beabsichtigt, die Agitation in den Ferienmonaten auf das ganze Komitat auszudehnen.
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. — Auf seinen letzten Konstantinopeler Aufenthalt übergehend, sagte Herr Wolffsohn wörtl'ch folgendes: „Ich kann versichern, daß die türkische Regierung unsere Bewegung durchaus nicht für eine Utopie hält und daß sie immer mehr zur Ueberzeugung kommt, daß sie nicht nur den Juden, nicht nur Palästina, sondern auch der. tückischen Regierung selbst große Vorteile bieten wird, wenn die große jüdische Einwanderung vollbracht sein wird, und daß es heute nicht mehr an der tü-kischen Regierung, sondern an uns selb st liegt.