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  1. 1914-07-17 · 29 (17.7.1914) · p. Seite 4

    Eine Sammlung für den Herzl-Wald findet gegenwärtig statt. Fortsdipiffe der Palästina-Idee. (Aus1 der Achusa-Bewegung.) Die glänzenden Erfolge der Londoner Palästina-Pflanzungsgesellschaft „Acliusa“ und die dadurch geschaffene Möglichkeit einer stärkeren Emigration von England nach Palästina haben vor einigen Tagen in der englischen Hauptstadt zur Gründung des Vereines „Hechaluz“ (Der Pionier) geführt, der sich die Aufgabe stellt, die Auswanderung nach Palästina zu erleichtern und zu regeln. In einem1 Aufrufe des neugegründeten Vereines, an dessen Spitze bewährte Zionisten stehen, wird auf die in letzter Zeit immer mehr zunehmende Einwanderung nach Palästina hingewiesen und auf die Notwendigkeit einer Informationsstelle für äße, die die Möglichkeit und den Willen haben, si.ch in Palästina anzusiedeln.

  2. 1932-06-08 · Heft 45-46 (8.6.1932) · page 5

    Ein Novum in Polen sind Kundgebungen polnischer Persönlichkeiten für Palästina. Es traten letztens in Warschau einige bekannte polnische Persönlichkeiten, so der gewesene Minister Pruchnik der berühmte ReiseschriftstellerOsse ndowski und der Geistliche Kneblewski mit öffentlichen Vorträgen auf, in denen sie ihre Palästina-Eindrücke schilderten und ohne die Schwierigkeiten des Aufbaues zu verkennen, die ungeheuren Leistungen und künftigen Möglichkeiten der Juden in Palästina eindringlich und voll Sympathie darstellten. … Schabad hinzu — trotzdem ich ein Gegner des Zionismus bin. Während meines Aufenthaltes in Palästina — fuhr Dr. Sch. fort — hatte ich die Möglichkeit festzustellen, daß das im Qolus gesammelte Geld für die zionistischen Fonds in Palästina in höchst produktiver Weise verwendet wurde.

  3. 1932-09-08 · Heft 244 (8.9.1932) · page 7

    Die neue Exekutive dürfte Anfang 1033 nach Genf übersiedeln. Moskau wiifitt in Palästina In letzter Zeit mehren sich die Nachrichten, die auf eine verstärkte kommunistische Agitation in Palästina hindeuten. … Es ist gleichgültig, ob einige hundert Menschen mehr oder weniger aus einem Kolonisationsgebiet rückwandern. Unser Jischuw ist so stark in Palästina verwurzelt, daß der Abfall dieser Menschen nicht in die Waagschale fällt. Es ist gleichgültig, ob unsere Feinde im Judentum hämisch die Tatsache der Auswanderung von Palästina nach Blro Bidjan registrieren.

  4. 1921-07-27 · Heft 898 (27.7.1921) · p. Seite 3

    Seite 8 Nr. 898 Wien, Mittwoch Wiener Morgenzewm- 27. Juli 1921 Inland. Palästina-öndriicRe eines jüdischen Kaufmannes. Das Wtrtfch aftsleden in voller EntVirklung. Bevorstehende Aenderung wichtiger Militärischer Vorschriften? … Wie die Politische Korrespondenz erführt, wurde der bisherige LegationSrat der königlich bulgarische» Gelandschaft, Doktor M a l i n o w zum Geschäftsträger mit d-m Bollylachte» eines außerordentlichen Belrr Fü r st, ein Kaufmann aus Zenta, der wegen Gründung einer Spiritus-, Preßhefe- und Essigfabrik in Palästina weilte, hat auf seiner Rückreise über Budapest einem Mitarbeiter des „Mult es Jövö" seine Eindrücke in Palästina geschildert.

  5. 1934-02-06 · Heft 326 (6.2.1934) · page 1

    Gegenwärtig werden 15.000 bis 16.000 Junge Leute für das Leben in Palästina ausgebildet. Aber auch andere deutsch-jüdische junge Leute erklären: «Wir wollen zwar um unsere Existenz in Deutschland kämpfen, aber wenn wir auswandern müssen, wollen wir nach Palästina gehen.» Sie sagen das nicht als Zionisten, aber sie denken folgerichtig: Müssen wir ein neues Leben beginnen, müssen wir neu Wurzel fassen, so wollen wir es dort tun, wo die moralische Atmosphäre dafür vorhanden ist. Bleibt die Einwanderung nach Palästina die gleiche wie 1933 : 38.000 bis 40.000 — Sachverständige glauben nicht, daß sich diese Ziffer verringern wird —, so werden wir in der Lage sein, zwei Drittel der jährlichen deutschen Auswanderung, nämlich 10.000 Menschen, nach Palästina kommen zu lassen.

  6. 1928-05-23 · Heft 40-41 (23.5.1928) · page 3

    Um das Resultat vorauszunehmen und es in einem Satz zusammenzufassen: Palästina normalisiert sich, der Geist der Gärung und des Projektierens ist einer ge wissen Nüchternheit, Besonnenheit, Vorsicht gewichen. … Eine ״Normalisierung“ hat eingesetzt, wie sie früher in Palästina unbekannt war. In erster Linie bemerkt man in weiten Kreisen ein Desinteressement und eine Müdigkeit gegenüber allem, was Politik heißt oder damit zusammenhängt.

  7. 1937-03-02 · Heft 17 (2.3.1937) · page 5

    Im ganzen hat die Hadassah in 25 Jahren C 1965 000 für Gesiindheitsarbeit in Palästina ausgegeben. der nächsten Keren l iajcssod-Arbcit und Vorbereitung der Herbstkanipagne wurde der Schriftsteiler Dr. … Dann klopft mir Bartel gleich auf die Schulter, wegen Kalif morgen, er sei auch zur Katif angeordnet, da werde ich schwitzen lernen, mein Lieber, da lernst du erst mal kennen, was Palästina beißt. So als ob er schon ganz genau Palästina auswendig kennt. Dabei ist er mit mir auf einem Schiff gewesen. Ich kriege Wut auf Bartel, weil er sich so wichtig tut, beschließe aber sofort, gerecht zu sein und ihn zu verstehen und ihn sympathisch zu finden, er ist nun einmal so, nicht

  8. 1919-09-05 · Heft 227 (5.9.1919) · p. Seite 4

    Ist die Zionsliebe zur seelischen Dominante einer Schar von Juden geworden, dann wird sie rnit zwingender N otwend igkeit zrw Tat führen: zum Aufbau des geistigen Zentrums in Palästina. Gewiß verkennt Achad Haam nicht, was ihm zu Unrecht vorgeworfen wird, daß ein solches nicht ohne einen Unterbau von jüdischem Volksleben in Palästina — insbesondere in der Erde verwurzeltenr — von gewisser' Breite entstehen, daß es nicht quasi in der. … Aber bei diesem Unterbau kommt gar nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an. E ine Musterkölonie in -Palästina ist deshalb mehr wert als ein halbes Dutzend solcher, ioie sie die Chotvewe Zion geschaffen, die den Leuten! nach Abflauen der erftert großen Begeisterung, \m sie zur Niederlassung jgu bewegen, vorgerechnet haben, daß es sich „rentiere", chach Palästina zu gehen, daß ihnen dort materiell 'geholfen sein wird, was übrigens gar nicht einmal .'

  9. 1924-05-15 · Heft 1885 (15.5.1924) · p. Seite 6

    Lichtbildervortrag Siegfried Graubarts. Man schreibt uns ans Innsbruck: Me sehr der Palästina-Gedanke im Judentum an Boden gewinnt, zeigt sich an der Innsbrucker Judenschast. Trotzdem unsere Judengemeinde jedem größeren jüdischen'Zentrum weit entrückt , ist, steigt von Jahr zu Jahr das Werktätige Interesse für den Aufbau des jüdischen Palästina. - - Außerordentlichen Eindruck machte ein Palästina-Bor,- trag, den Herr Siegfried’Graubart über Einladung der Innsbrucker B'nai B'rith-Loge im überfüllten Saale des Hote! … Herr Vraubartx er habe Palästina bexefft, um mit kritischen Auaen Die Bevötterungebewegung in Me« im Fahre 1928. 888 Selbstmord«. Ae neu-este Numnier der „Beiträge. zur Stattsttk der Stadt Wien" ist zur Gänze der Devölkerungsbewegnng im Jahre 1923 gewidmet.

  10. 1921-04-29 · Heft 810 (29.4.1921) · p. Seite 6

    Karten ä, K 40 erhältlich: Jüdischer Nationalionds. lk.. Zirkusgaff: 33, Palästina-Amt, l, Bauern' markt 24, Somit, l, RotenlurrMaße 2? und bei dtp »Wener Morar«Ltü»qL^ Labockr^t 1« ' Die ErMhmmg. Ver Marktbericht. … ®ißt: Weg über Triest ist eine der billigsten und bequemsten Handelsrouten nach Palästina. Der Lloyd, der schon vor dem 5kriege in der Levante eine hervorragende' Position inne hatte, machte große und erfolgreiche Anstrengungen, sich im Schiffahrtsverkehr mit Palästina einen ersten Platz zu sichern.

  11. 1932-08-25 · Heft 242 (25.8.1932) · page 7

    Denn es folgt die weitere Bestimmung, daß das alles keines- Im Herbst 1932 2 Palästinareisen Es werden bei genügender Beteiligung folgende zwei Palästinareisen veranstaltet: 1. Palästina-Reise: Abreise von Wien am 25. Oktober, von Triest mit der «Adria», Führung durch Palästina bis 16. November, Rückfahrt mit der «Adria». … Die jüdischen Flüchtlinge in Konstantinopel wollen nach Palästina Konstantinopel, August. (J. T. A.) Von den 500 persischen Juden, die im Zusammenhang mit Verfolgungen nach Konstantinopel flohen, sind soeben 41 nach Palästina abgereist.

  12. 1938-03-17 · 11 (17.3.1938) · page 2

    Hierin münden alle internen Lebensprobleme des jüdischen Palästina, insbesondere die Frage der Einordnung der Religion in die neu entstandenen Arbeitsformen. Jedoch das ist eine innerjüdische Angelegenheit, die in Anbetracht der Schärfe der jüdischarabischen Spannung in den Hintergrund tritt. … Den Juden aber, die sich auf die Balfour-Deklaration beriefen, hat der englische Staatsmann Churchill' fünf Jahre später bedeutet, dass man ihnen nur eine Nationale Heimstätte in Palästina, aber uicht Palästina als nationale Heimstätte in Aussichi gestellt habe. Diese Interpretation . hat begreiflicherweise keine der beiden beteiligten Parteien befriedigt.

  13. 1912-09-11 · 37 (11.9.1912) · p. Seite 4

    Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 37 „Palästina im Bild“ vor der Berliner Jahresbonferenz. Den Teilnehmern der Jahreskonferenz in Berlin wurde das vom Verlage „Jüdische Zeitung“ herausgegebene Illustrationswerk „Palästina im Bild“ in Form einer in den Beratungsräumen arrangierten Ausstellung vorgeführt. Die Delegierten, die fast insgesamt das Land Palästina aus eigener Anschauung kennen, bezeichneten die Albums, Wandbilder und Mapepnblätter als das Schönste und Anschaulichste, was je auf diesem Gebiete geleistet wurde.

  14. 1928-05-24 · Heft 21 (24.5.1928) · page 7

    Leo Goldhammer, wird für die im letzten Jahre geführte Politik, welche unter den vielen anderen Erfolgen zur Schaffung des Pro-Palästina-Komitees, zur Einigung der zionistischen Jugend und der Akademiker führte, Dank und vollstes Vertrauen ausgesprochen; für die Herausgabe der Monatsschrift „Palästina", des offiziellen Organes „Die Stimme" und der Jugendzeitschrift „Die jüdische Jugend" gebührt dem Zionistischen Landeskomitee besonderer Dank; ebenso anerkennt die Distriktskonferenz die verständnisvolle Arbeit des Zionistischen Landeskomitees für die Provinz und fordert die Fortsetzung in diesem Sinne. … Die Weidah des österreichischen Hechaluz sendet Grüße der Solidarität an die palästinensische Arbeiterschaft und schließt sich ihrem Kampfe um die Ueberwindung der Krise in Palästina und in der zionistischen Bewegung an und wird zusammen mit I ihr alle Kräfte und Mittel einsetzen, um die weiten Schichj ten der Judenheit und ihrer Jugend zu aktiver Beteiligung j an der Schaffung eines jüdischen arbeitenden Palästina , heranzuziehen. | 2.

  15. 1918-11-01 · 31 (1.11.1918) · page 3

    Daher können wir kaum annehmen, daß die alliierten Regierungen die Errichtung eines künstlichen Staates entgegen den Gefühlen und Wünschen derHandelsbevölkerung unterstützen werden. 3. In Palästina ringen die drei großen Religionen um die Vorherrschaft; das einzige wirksame Band zwischen ihnen ist ein kulturelles, vermittelt durch die arabische Sprache und Literatur. … Die Errichtung eines Staatswesens aus nationaler Grundlage würde nur die Streitigkeiten wieder ausleben lassen, die wir in Palästina auszurotten bemüht sind. Unsere Haltung gegenüber den Juden, die in Palästina wohnen, ist eine sreundnachbarliche... .

  16. 1924-01-12 · Heft 1763 (12.1.1924) · p. Seite 2

    Bon Umversitätsprofessor Adolf Strauß.*) Die Bodens rage in Palästina dürft« die Bezieht, ngen Kvischen der avaibffchsn und jiüdffchsn BevAkevu-ng schwerlich , gefährden. In Palästina verbleibt noch für lauge Zeit genügend kuituirfähiger Ackerboden iür beide VoLksÄLMeme, denn auf wmgsfähr 30.000 QuadraMom«i«r lbben bi'oß 800.000 bis 900.000 Menschen und der Boden ist überhaupt noch nicht in euchprechenver Weise bebaut. … Das Ambertunr arbeitet daher im Interesse seiner eigenen großen Zukunft, wenn es Hand in Hand mit dom Palästina anfbauenden Judentum schreitet. Zwei Verbündete ftchen hier vor den Auigen der Welt, die jeder mit anderen Kräften einander ldurchdrmgen, bedingen und orgmrzen.

  17. 1920-02-15 · Heft 383 (15.2.1920) · p. Seite 3

    Wenn Europa sich nicht bereit zeige, den Friedensoertrag zu revidieren, dann sei es unmöglich, daß Amerika ihn in dieser Fassung ratifiziere. Jüdische Kolonisten aus Südrutzland «ach Palästina. London, uv. Februar. (Privat.) Hiev find Vertreter von 19 jüdischen Ackerbaukolouieu im Gouvernement I e k a t e r i n o s l a w eingetroffen, welche bnest sind n a chP a l ä si i n a zu fahren und Vorbereitungen dafür zu treffen, daß sämtliche jüdischen Kolonisten dieser 19 Kolonien sich in Palästina ansiedeln könne»/ * Eine Verpflanzung der jüdisch-russischen Kolonisten, deren Kolonien bis zum Kriegsausbruch den höchstentwickelten Typus agrikulturellec Arbeit in Rußland darstellten, nach Palästina würde eine überaus wertvolle Bereicherung der jüdischen Siedelung durch vollkommen fachkundige Kräfte bedeuten. … Insbesondere sei cS allen, die sich auf eine Reise n..ch Palästina vv^-- pexeüttl, .best«»- kS.rpjohleL, B. MaKAkk«. 4

  18. 1927-03-27 · Heft 2902 (27.3.1927) · p. Seite 2

    Man hat sich in der letzten Zeit daran gewöhnt, in den Rückwanderungszahlen aus Palästina ein Argument dafür zu erblicken, daß die in den Jahren. 1924 und 1936 so rapid gestiegene Anzahl der PaÜstinawanderer nur eine vorübergehende Erscheinung ist. … Wenn man jedoch bedenkt, daß seit dem Beginn der Eimvanderung von Jtwen nach Palästina niemals die Zahl der Rückrvandever die der Einwarütercr überstieg, ja sogar nur einen kleinen Bruchteil der Immigranten betrug, daß seit den Achtziger- Jahren des vorigen Jahrhunderts eilte wettn auch absolut genommen geringe, aber doch stets wachsende Zahl von Einwanderern nach Palästina festgcstcttt werdet: kann, ft wird man ohneweiters zugebetr müssen, daß Palästina heute bereits ein Land niedrigeren politischen mtb ökonomischen Druckes ist, mit änderet: Worten: daß der Attfang der Lösung des jüdischet: Wattderttitgsprvblems und danril der Judenfrage selbst in Palästina bereits gegeben erscheint.

  19. 1935-06-18 · Heft 458 (18.6.1935) · page 5

    Sein Verlust ist fast unersetzbar, ein Trost bleibt, daß dieses Leben in Palästina erlosch und daß er, der nie ein „weinender Jude“ war, schallensfreudige jüdische Menschen sah. Die ganze jüdische Welt trauert um ihn, unseren geliebtesten Führer, im Geiste und, was mehr ist, im Herzen. … Wir werden ihn nicht ersetzen können; den Stoff, aus dem solche Menschen gebildet werden, gibt es nicht mehr. Ich hoffe, daß Palästina einen neuen Typ dos Juden her- ,Vorbringen wird; dieser Typ ist dahingescliwunden. Er war der letzto einer Gruppe, deren jüngster ich bin; alle anderen sind tot.

  20. 1936-02-21 · Heft 525 (21.2.1936) · page 1

    Ruppin werden während ihres Aufenthaltes in London mit Sir Herbert Samuel, Viscount Bearsted und Simon Marks grundsätzlich festlegen, welche Rolle Palästina in dem Rettungswerk für die deutschen Juden — Herausnahme von 100.000 Juden und deren Seßhaftmachung in anderen Ländern — zuzuweisen ist. … Aber gerade die letzte Krise hat bewiesen, daß die Wirtschaft in Palästina solide unterbaut ist. Die Spekulanten sind verschwunden und die künstlich emporgetriebenen Bodenpreise haben normale Proportionen erlangt. * Das Bodengesetz Entgegen der Erklärung des Kolonialministers J.