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  1. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. Seite 149

    Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, sondern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden. … Kreishauptmann Buck (Dresden) setzte die Motive auseinander, die ihn zu der Pro-Palästina-Bewegung geführt haben. Ihm sei als Verwaltungsbeamten die Not des wandernden Teils der Judenheit bekannt, denen nun in Palästina eine bleibende Wohnstätte geschaffen werde.

  2. 1928-11-23 · Heft 93 (23.11.1928) · page 2

    Es war stets ein Axiom der zionistischen Politik, daß wir das Nationalheim in Palästina nicht für das palästinensische Judentum verlangen, sondern für das gesamte jüdische Volk, dessen auf Palästina gerichtete Kräfte in der Zionistischen Organisation politisch zusammengefaßt sind. Die Zionistische Organisation ist befugt, im Namen des Volkes zu sprechen, soweit es sich um Palästina handelt. Sie vertritt die Forderungen aller Juden, die Palästina als Jüdisches Nationalheim wollen, auch wenn sie selbst nicht in Palästina sitzen, und die ihre Ansprüche herleiten aus der — übrigens aach Völkerrechtlieh anerkannten —‘ historischeh Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Erez-Israe] und aus dem Willen, das Nationalheim in Palästina aufzubauen.

  3. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. Seite 148

    Die Verehrung der Judenhcit für Albert Einstein kommt in einem Aufruf führender jüdischer Persönlichkeiten Deutschlands aus allen Lagern zur Begründung eines Einstein-Waldes in Palästina zum Ausdruck, der in die Worte ausklingt: „Ein Einstein-Wald in Palästina soll als lebendiges Denkmal für ewige Zeiten seinen Ruhm und unsere Verehrung künden, aber auch Zeugnis jüdischer Schöpferkraft, Arbeit und Kultur sein. … Aber es hat ihn gefreut, daß wir beschlossen haben, ihm als Ehrengabe einen Einstein-Wald in Palästina zu pflanzen. Wir hoffen, daß alle Zionisten freudig die Gelegenheit ergreifen werden, Bäume für den Einstein- Wald zu stiften und so den Namen Einsteins für alle Zeiten mit einem der Kultur wiedergewonnenen Stück Boden in Erez Israel zu verbinden.“ Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina Die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung fand am 27.

  4. 1929-03-09 · 10 (9.3.1929) · p. [Seite]

    Der Palästina-Aufbau sei nichi mir ein Kolonisationswerk, sondern Palästina solle wieder das Kulturzentrum iiir die gesamte Judenheil werden. … Kreishauptmann Huck (Dresden schilderte dann die Motive. die Ihn zu der Pin Palästina-Bewegung gefQhrl haben. Ihm sei Verwaltungsbeamten die Not des wandernden Teils der Judenheit kaum, denen nun in Palästina eine bleibende Wohnstätte geschai werde.

  5. 1927-12-31 · 8 (31.12.1927) · p. [Seite]

    November fand im Saal der Bürgergesellschaft in Köln die erste Kundgebung des .Deutschen Komitee» Pro Palästina §ur Förderung der jüdischen Palästina-Siedlung" außerhalb Berlin» vor geladenen Gästen statt. Die Einladung war von Graf Bernstorff, dem Borsitzenden de« Präsidiums de» Komitee», und Dr. … Dieser begrüßte die offiziellen Gäste und Teilnehmer der. Kundgebung und sprach kurz über die Geschichte der Pro-Palästina-Bewegung, sodann verlas er folgende»! Schreiben de» Oberbürgermeisters Dr. Adenaner: Köln, den 22. November 1827. >« da» Präsidium des Deutschen Komitees Pr» Palästina, H.

  6. 1927-11-29 · Heft 95 (29.11.1927) · page 1

    Der Zionismus erstrebt für das iUdlsche Volk die Schaffung alner «llentllch rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. ״Baseler Programm.« Die Weizmann -Tage Pro Palästina •Kundgebung in Köln ־״. Köln, 23. November 1027. Am 22. November fand im Saal der Rürgergescllschaft in Köln die erste Kundgebung des ״Deutschen Komitees Pro Palästina zur Förderung der jüdischen Palastina-Siedlung" außerhalb Berlins vor geladenen Gästen statt. … Dieser begrüßte die offiziellen Gäste und Teilnehmer der Kundgebung und sprach kurz über die Geschichte der Pro Palästina-Bewegung, sodann verlas er folgendes Ichrdben des Oberbürgermeisters Dr. Adenauer: Köln, den 22,. November 1*527. Präsidium des Deutschen Komitees Pro Palästina, x. ft.

  7. 1926-12-17 · Heft 99 (17.12.1926) · page 2

    Darum wollen wir nicht murren, daß wir in sechs oder sieben Jahren soweit gekommen sind und nicht weiter. Unsere Beziehungen zur Palästina-Regierung werden durch einen hauptsächlichen Faktor bestimmt: durch unsere Stärke im Lande selbst. Wir sind heute 163003 in Palästina gegen 500 000 bis 690000 Nichtjuden. … Bevor ich dieses Kapitel verlasse, möchte ich eine Sache erwähnen, die ein Diskussionsgegenstand wird und aus der politischen Situation erwächst. Es ist die Frage der Staatsländereien in Palästina. Ich möchte diese Erklärung im Bewußtsein meiner Verantwortung als einer, der einige Kenntnis von Palästina hat, abgeben.

  8. 1934-06-15 · Heft 48 (15.6.1934) · page 13

    Ostdeutschland, Ostpreußen In Angerburg führte Dr. Licht am 6. 6. einen Lichtbiklstrcifen ״Palästina und die jüdische Zukunft" vor. — In Hartenstein sprach a!n 2. 5. Dr. Licht,_ Königsberg, über rlns Thema: ״Warum bauen wir Palästina? … Eiehcnstciit über: ״Private tnut nationale Kolonisation in Palästina“. A111 11. 5. sprach Benno Colut über: ״Die Einordinnig der deutschen Alijah in Palästina“. Am lfi. 5. wurde der 1 ichtbiklsfreifen ״Adlojada“ gezeigt.

  9. 1929-03-05 · Heft 18 (5.3.1929) · page 2

    Dann ergriff Regierungspräsident Haussmann, Stralsund, das Wort, um begeistert von seinen persönlichen Eindrücken in Palästina zu erzählen. Die jüdische Renaissance sei in Palästina kein Schlagwort, ein neues, freies und glückliches Geschlecht wachse dort in engster Verbundenheit mit der Urheimat empor. Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, son* dern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden.

  10. 1929-09-17 · Heft 73 (17.9.1929) · page 5

    IX 1929 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 485 Statt einer Polemik In der schwierigen Situation, die nach den blutigen Ereignissen in Palästina entstanden ist, herrschte im zionistischen Lager darüber Uebereiastimmung, da» nunmehr alle jüdischen Kräfte zu entschlossener Aktion für Palästina zusammengefaßt werden müssen. … Fritz Löwenstein gab dann zunächst ein Bild über das Ausmaß der Zerstörungen und das Geschaffene und erklärte, daß wir Juden als friedliche Menschen nach Palästina gekommen seien. Es sei unser Wille, auch weiter friedlich und ohne Waffen den Aufbau zu vollziehen. Allerdings müßten grundlegende Aenderungen in der Palästina-Verwaltung eintreten.

  11. 1913-01-01 · Editorial · p. None

    Otto Abc!es: 30 Jahre Kadimah — Vom Wiener Kongreß nach Palästina Dr. Elias Auerbach: Eine •Häuscrbau-Gesellschaft für Palästina Dr. S. Bernstein: Bilu — L. O. Lewanda Moses Cal vary: Ein Buch vom Judentum Dr. … *Spcnden 90 Statistische Tabelle der vom 1. 1. bis 30. 9. 1913 eingegangenen N.-F.-Spcndcn 92 A. P. C. 96 Deutsche und Juden in Palästina 97 Die arabische Presse und der Zionismus 98 Die Resolutionen der Palästina-Kommission 99 Zionismus und Moderne 100_ Die Eingänge für Schekel und Zentralfonds 100 Die 7.

  12. 1927-05-20 · Heft 40 (20.5.1927) · page 6

    Weil wäre, selbst wenn er den Willen zur Objektivität hat, als langjähriger Streiter gegen den Zionismus gar nicht in der Lage, Palästina auf Grund seines Besuches objektiv zu werten. Palästina sei zwar klein, aber die Besiedlungsdichte ließe sich vervielfachen. … Sollte aber Weil wirklich nicht wissen, daß der Völkerbund, nicht aber die zionistische Idee die Grenze von Palästina im Osten am Jordan, im Norden von Akko bis Metullah gezogen hat? Weiter erwiderte WeS: ״Der Herr Diskussionsredner hat ganz recht, in Palästina herrscht ein Kriegszustand.

  13. 1924-10-17 · Heft 82-83 (17.10.1924) · page 6

    Die Aktion wird in anderen Städten Belgiens fortgesetzt. 111 den Vereinigten Staaten Amerikas hat die Hitachduth: in diesem Jahre ihre Aktien für den H cch a I u 7 Fond* fortgesetzt und einen ״Arbeitstag" für die Arbeitslosen in Palästina diircbgcführt. Diese Aktionen haben 7000 Dollar eingebracht. Ein Teil dieses Betrages wurde den Htchalur- Organisationen Europas für Hachscharahzwecke zur Verfügung gestellt und ein Teil der Arbeiterorganisation in Palästina überwiesen. … Abends: Ocffcmlichc Versammlung. Vortrag: ״Das jüdische Palästina“. Der Landesvorst.ind wird vertreten sein. Eine Aendentng des Programms bleibt Vorbehalten. O r t d e r Tagung: Allcristcin, Jüdisches Gemeindehaus.

  14. 1924-03-21 · Heft 23 (21.3.1924) · page 6

    Dabei ist das gerade für sic um so wichtiger, als sie im Gegensatz zu der ersten Gruppe darauf angewiesen sind, von ihrem nach Palästina verlegten Geschäft zu leben, weil es ihre einzige Einkommensquelle ist und ein Fehlschlag für sic den Ruin bedeuten würde. … B. die benötigten Rohmaterialien und HUfsstoffc, welche Räumlich• keilen u, a.). Die Redaktion der ״Palästina-Wirtschaft“ hat daher ausführliche Fragebogen entworfen, die von jedem Inter• csscnten genau ausgcfüllt werden müssen, wenn die nötigen Auskünfte erteilt bzw. aus Palästina cingeholt werden sollen.

  15. 1928-06-08 · Heft 45 (8.6.1928) · page 5

    VI. 1928 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 32S 1 1200 deutsche Touristen in Palästina (Führung durch den Palestine Lloyd.) Wir erhalten aus Palästina nachstehenden Bericht: Das größte Ereignis der diesjährigen Touristensaison war der Transport des ״Monte Sarmisnto“, eines Schiffes der Hambürg—Südamerika-Linie, mit welchem das Reisebüro Bamberger in Hamburg eine Reise von 1500 Passagieren nach Aegypten und Palästina organisierte. … Der Palestine Lloyd nahm diejenigen Passagiere, die sich an diesen Landausflügen beteiligen wollten (es waren 1200 in Palästina und 1350 in Aegypten) beim Anlegen des Schiffes im Hafen in Empfang, führte sie sieben Tage durch Aegypten und Palästina und übergab sie alsdann wieder dem Schiff.

  16. 1929-02-22 · 8 (22.2.1929) · p. [Seite]

    Chamizer wünschte von der hiesigen Ortsgruppe mehr kulturelle Betätigung, damit uns die Jugend nicht verloren gehe und ein würdiger Nachwuchs Palästina aufbaue, Herzlicher Beifall der zahlreich Erschienenen dankte den warmen und temperamentvollen Ausführungen der Rednerin. Anschließend fand noch eine rege Diskussion statt. C. S. Deutsches Komitee Pro Palästina M..s Deutsche Komitee Pro Palästina (Vorsitzender: Graf Bernstnriii veranstaltet am 2s. Pebruar zum erstenmal eine Kundgebung in Leipzig, der andere Kundgebungen In Merlin.

  17. 1936-01-17 · 3 (17.1.1936) · p. [Seite]

    Die Ankündigung der Einsetzung eines Gesetzgebenden Rates erfüllt die Z.V.f.D. mit Befürchtungen um die weitere Entfaltung I der Nationalen Heimstätte in Palästina. Balfour-Deklaration und Völkerbundsmandat cip.d nicht einer jeweils in Palästina befindlichen Anzahl von Juden gegeben worden, sondern dem jüdischen Volke in aller Welt, dessen Recht auf Einwanderung, Ansiedlung und Begründung eines nationalen Gemeinwesens in Erez Israel sie feierlich anerkannt und festgestellt haben. … Appell an die britische Regierung. V. Angesicht« der jüngsten politischen Entwicklung in Palästina spricht die Zionistische Vereinigung für Palästina ihre ernsten Besorgnisse über die Folgen der Maßnahmen der Mandatarmacht aus.

  18. 1935-12-17 · Heft 101 (17.12.1935) · page 12

    Rechtsanwalt Dr. Aron, Stolp, sprach über das Thema: ״Was geht beute in Palästina vor? Zukunft der Kinder‘‘. — Am 24. November *prach Bezirksrabbiner Karl Rieittcr, Schicvelbein, zum Thema: *Palästina — Trennendes und Einendes im Judentum“. … November sprach Georg Kopydlowski, Stettin, ülser das Thema: ,.Zur jüdischen, Situation“. Ulm. Am 20. November sprach Dr. Kurt Licht über ״Palästina — ein werdender Staat?“ und nachmittags vor der Wizo über ״Palästina- Reise 1935". WeiBenfels, Am 9. November sprach Walter Tempel, Berlin, über ,.Probleme des Palästina-Aufbaues“.

  19. 1927-01-14 · Heft 4 (14.1.1927) · page 6

    Der Referent wies darauf hin, daß in den ersten Jahren nach der Bestätigung des Palästina- Mandates die Hauptaufgabe der Zionistischen Organisation in der Arbeit für die Finanzierung des Palästina-Aufbaues bcstehen mußte, so daß die Fragen der Zionistischen Organ! … Wer sagt, daß in Palästina kein Platz ist, der weiß nicht, daß heute der Weg für die großartigste jüdische Aktivität offenliegt -- wenn wir nur wollen.

  20. 1936-06-16 · Heft 48 (16.6.1936) · page 7

    Frau Gertrud Cohn sprach begleitende Worte. — Am 28. Mai sprach Dr. Wassermann» Oberhausen, über ״Palästina im Rahmen der englischen Orientpolitik“. Geilenkirchen. Am 25. Mai sprach Dr. Neuberger, Düsseldorf, in einer Gemeindeversammlung über die Ereignisse in Palästina. … Paul Eckdisch sprach über ״Die Ereignisse in Palästina — unsere Antwort“. Ankündigungen Br ca lau. Am 18. Juni, 20 Uhr, Lcsslngsaal: Gemeindeabend für die Jugend-AUJah-Bewegung.