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„Wir k o in . men nicht als Eroberer und R au b k öjl on isatoren nach Palästina; wir kommen nach Palästina als Kulturträgerl“, Aus dem1 reichen Inhalte sei noch die nachdenkliche Arbeit Dr. Ern st Müllers „Ztim Kulturproblem“ und die dankenswerte, instruktive Zusammenfassung der. bisherigen Kongreß- und Palästinaarbeit von Hugo Schachtel erwähnt, die in der Hoffnung ausklingt, daß wir endlich einmal „die nervöse Angst vor der eigenen Courage“ ^biegen. … Hausmanns, das auszugsweise in deutscher Sprache schon in der Zeitschrift „Palästina“ (Jahrgang 1910, Hefte 6—12) veröffentlicht wurde, stellt einen ganzen neuen Typus dar. Gg. Dr. Hausmann, der Palästinareferent des Lemberger Zentralkomitees, gibt darin einen Bericht über die „Beobachtungen“, die er auf seiner, im März und April stattgehabten Reise in Palästina gesammelt hat, und zwar vom Standpunkt des kritisch' wertenden und prüfenden Zionisten, der sich bemüht, so weit es die Liebe zu seinem' Gegenstand erlaubt, ohne jede Voreingenommenheit alles, was er beobachtet, mit dem Maßstab dessen zu messen, was der Zionismus anstrebt, *) „Palästina“, Monatsschrift für die Erschließung Palästinas, Wien, Juli 1911, Sondernummer. und sich ein möglich klares Urteil über das, was zu tun ,pötig ist, zu verschaffen.
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Demnächst erscheint im Verlage von J. C. Hinrich in Leipzig der 3. Band der Palästina- Literatur |von Professor Dr. Peter Thomsen. Er verzeichnet die gesamte Literatur, also Bücher, Karten, Zertschriftenaufsätze und Rezensionen der Jahre 1910 bis 1914, isoweit sip irgendwie Palästina betrifft. … Suta: Der neue Dichter; J. Aitan: Dichter und Künstler; K. L. Silmann: Bialik in Palästina (Erinnerungen) und Anderes. Preis des Heftes Mark 2.—. Adresse: Jacob Efter, Jaffa (Palästina). Das dritte Sammelbuch „Beschaah su . . .“ ist bereits in Druck und erscheint demnächst. ■ Cafe Jägerhof (Weiss) ■ IX., Porzellangasse 22. ■ Vornehmes Familien-Cafe j modernst eingerichtet * gut ventilierte Spielsäle. ■ Zentral-Lokal der Zion.
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Bedingungen: 150.— Francs monatl., außerdem werden die Reisespesen ersetzt. Zionistin bevorzugt.“ Offerten zu richten an das Palästina-Informationsbüro, Wien, 11., Karmeliterplatz 1. Ferner wird uns aus Palästina mitgeteilt, daß Landarbeiter, speziell in den Kolonien Rechewoth und Chederah, jetzt Arbeit finden können, wo auch Anfängern die Möglichkeit geboten wird, die Arbeit zu erlernen. Da sich bei uns sehr oft Auswanderer melden, die unentgeltlich nach Palästina befördert zu werden wünschen, machen wir hiemi. bekannt, daß eine Gratisbeförderung nach Palästina durch uns auf keinen Fall erfolgen kann.
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Es gibt keine Richtung im Galus, die nicht ihre Vertreter in Palästina hätte. Wenn aber früher ein Kampf der Menschen, des alten, und neuen Fischub stattfand, so gibt es jetzt nur einen Kampf der Anschauungen. … Merkwürdig sei, daß die Orthodoxen keine Größe des Rabbinismus aufweisen können. Die Lehrer, welche die Frankfurter Orthodoxie nach Palästina schickt, werden von beiden Richtungen nicht voll genommen und sie stellen einen Typus dar, der nach Palästina nicht passe.
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Münchhausen (12 Sujets) 20 h. Herzl-Karten nach Kretschmer, per Stück SO^h. Palästina-Serie 1, 10 Stück K 3—r Palästina-Serie 2, BezaMbüder, 5 Karten K 1.50. Jüdische -Schriftsteller, 5 Karten ä 30 h u. a. Kleine Palästina-Wandbilder zu K2.50.
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Bedingungen: 150.— Francs monatl., außerdem werden die Reisespesen ersetzt. Zionistin bevorzugt.“ Offerten zu richten an das Palästina-Informationsbüro, Wien, II., Karmeliterplatz 1. Aufruf! Ein Uebergewicht des jüdischen Volkes, sowohl hinsichtlich der Zahl, als auch bezüglich der kulturellen Machtstellung in Palästina, sind die Voraussetzungen für die Verwirklichung des Zionismus. Von dieser Erkenntnis ausgehend, haben wir in wenigen Jahren und mit geringen Mitteln ein großartiges Schulwerk in Palästina geschaffen, das uns beweist, welch fruchtbare Wirkungen gerade diese Arbeit in Palästina auslöst. Es würden darum viele ungeahnte Werte verloren gehen, wenn wir nicht mit erhöhter Energie und unablässiger Ausdauer in dieser Richtung weiter arbeiten werden.
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Als zweite’ Veranstaltung im Rahmen der zionistischen Propagandatätigkeit für Oberösterreich, fand am 6 August im Kursäale in Bäa Hall ein Vortrag des Herrn Dr. Wilhelm Stein aus Wien, über „Palästina und der Weltkrieg“ statt. In einer einstündigen Rede schilderte der Vortragende in trefflicher Weise die Entstehung der jüdischen Kolonien in Palästina, welche die heldenhaften Pioniere unsere Idee schufen. Nach einer kurzen Darlegung der Beziehungen unseres Altneulands zum Weltkriege, wies der Redner auf die Bedeutung Palästina als der Brücke zwischen Orient und Okzident hin, woraus sich Seine Wichtigkeit in wirtschaftlicher, kultureller und strategischer Hinsicht erklärt, Mit einem Mahnworte, Palästina Stets als unseren geistigen Mittelpunkt und Kulturzentrum zu ‘betrachten, Schloß -er seine gelungenen Ausführungen, die mit tosendem Beifall gelohnt wurden.
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Es gereicht uns. zur Genugtuung, an Hand obiger Erklärung feststellen zu können, daß die österreichische Hl'liskommission für Palästina 1915 . mit dem ist unserem Aufsätze „Mauschcl denunziert“ genügend charakterisierten ungarischen Palästina-Hilfskomitee, zu dem sie früher vom . … Johannagasse_ 4, einen Lichtbildervortrag des Herrn' Dr.' Hein rieh Glänz-Sohar über „Jüdische Pionierarbeit in Palästina“. Saaleröffnung 6 Uhr. Anfang halb 7 Uhr. Karten zu K 5.—, 4.-/3.—, 2.50, 2:—, 1.80, 1.50 und 1— bei Löwlt, i.m Zion.
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Nr. 40 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 Bus Palästina. Zurückgehaltene Medikamente für Palästina. Eine Sendling von Medikamenten im Werte von 15.000 Dollar, die von iamerikanisdh-jüdisclien Kreisen nadh Palästina gesandt worden waren, sind von den englischen Zollbehörden in Alexandrien zurückgehalten worden. … Ob ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden, ist um so wissenwerter, als dem zionistischen, Frauenverein „Hadassah“ 25.000 Dollar zur Verfügung gestellt wurden, um eine Expedition von Aerzten und Schwes'tem und eine weitere Sendung, von Medikamenten nach Palästina abgehen zu lassen, deren Abreise nur noch von der Einwilligung der englischen Behörden abhängt. Literarische Neuigkeiten.
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Zusammenhalt der Juden durch die 2000'Jahre Golus bewirkt haben, sondern die aus dem Orient stammende Raffen- und Bluts- Verwandtschaft, daß auch diese aus dem Orient stammende Bluts- und Raffenverwandtschaft heute noch die Mittel geben, daß die Propaganda des Zionismus zur Heimführung der Juden nach Palästina, sowie für die Sicherheit der Ansiedler in Palästina und ihrer Existenzberechtigung daselbst bietet. Da wir Juden jedoch aus unserer Geschichte und aus unserer Ueberlieferung die feste Ucberzeugung ge- Wonnen haben, daß nur unsere heilige Thora es ermöglicht hat, daß wir alle Leiden und alles Elend des zweitausendjährigen Golus überwunden haben, daß nur die Thora und die derselben entstammenden religiösen Sitten und Gebräuche das einzige Bindemittel der Juden waren, so find wir auch fest überzeugt, daß ein Gedeihen des Zionismus in Palästina nur auf Grundlage unserer heiligen Thora möglich ist.
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Ben-Zwi (Awr.er) veröffentlichte eine (heue .Broschüre „Palästina als Land der jüdischen Kolonisa: tion“. Die Broschüre enthält vier Abschnitte fKolbnisations-Mög'ichkeiten, industrielle Mögi hk i en, das große e (Pa äs.i a lunll 3 hlußwor ). Eine genaue Landkarte Palästinas ist ihr beigegeben. Die Broschüre erschien im Verlag des Palästina-Komitees der amerikanischen Poale- Zion. Zur Palästina-Literatur der Kriegsjahre, die ungewöhnlich fruchtbar war, kommt jetzt wieder ein neuer Beitrag, ein Buch der palästinensischen Arbeiter: „Ben Hasmanim“ (Zwischen . den Zeiten).
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(„Handel und Industrie14) iir dtr Auistellung. und dem Mastermarkt der alät ‘ “ ‘ ‘ .. - Ooppi Produkte Palästina« sowie dem Palästina-Pavillon in der britischen Ausstellung in London gewidmet Aas dem Inhalt des Blattes:. Katalog der Ausstellung in Tel-Awiw / Vollständiges Verzeichnis der jüdischen- . Fabriken und Produzenten in Palästina / Katalog des Palästina-Pavillons in&d London / Artikel'und Betrachtungen .über das.Wirtschaftsleben im Lande undfe|] über Fragen der Landwirtschaft, des Gewerbes, die Handels und der Kolcal-W . satten des neuen Palästina .
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Franenarbeit Henriette Szold vor Berliner Zlonistlnnen. Aut die Bitte der F rauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina sprich Henriette Szold anläßlich ihrer Anwesenheit in Berlin zur Aktions-Comitö-Sitzung: vor einem Kreis von Mitarbeiterinnen der F. … Hannover. Der Verband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina versammelte am 18. Dezember in der Wohnung der Frau Senator Fischer etwa 35 Frauen zu einem äußerst fesselnden Vortrag von Frau Dr.
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Für den Versuch einer methodischen Charakterisierung unserer Arbeit aber is£u nsere Einteilung die gegebene. In Palästina zeigen unsere Positionen eine adlige stetige Entwicklung, die auch der türkisch-italienische Krieg bisher nicht unterbrochen hat. In Konstantinopel, dem Zentrum des türkischen Reiches und des türkischen Judentums, muß auch die Entscheidung über unsere Arbeit in Palästina fallen. Ist doch Palästina als Provinz des türkischen Reiches von den allgemeinen Schicksalen dieses Reiches, von der Ausgestaltung seiner Gesetzgebung, seiner Verwaltung, seiner kulturellen Entwicklung abhängig.
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. — Kornitzer Auguste, 1878, Wigstadtl, ledig, Private, XII., Bonyg. 12. ZUR GEFL. BEACHTUNG! Die Zeitschrift „Palästina“ hat die Redaktion und Administration in das Jüdische Volksheim, II., Stefaniestraße 12, verlegt. Alle Zuschriften und Sendungen sind ausschließlich an diese Adresse zu richten. … Zweite umgearbeitete Auflage. Soeben erschienen. Davis Trietsch. Palästina h an dbuch. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage. Preis K 3.60 gebunden. Soeben erschienen. Dr. E. Auerbach. Palästina als Judenland.
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Einige Industrielle werden sich der Kommission anschließen. die die Gesellschaft im Laufe dieses Sommers nach Palästina entsendet um die Begründung der Kolonie an Ort und Stelle zu betreiben. Ortsgruppen, in denen sich Interessenten befinden, werden gebeten, diese auf die Siedlungsgesellschaft Degei Jehuda aufmerksam zu machen und selbst Prospekte anzufordern. … Nach der Jahreskonferenz fru London werden die Delegierten des Hapoel- Hazair aus Palästina zusammen mit den Delegierten dar Tochter Organisationen aus Mitteleuropa in Wien Zusammentreffen und! über die Fragen der Arbeit in und für Palästina beraten.
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Albas geeignetste Gebiet für die Kolonisation von Juden habe sich erfahrungsmäßig Palästina mit seinen Grenzländern erwiesen. Sier gedeihen die Kolonien aus wirschaftlichen und moralischen ründen am besten. … Ankauf oder Pachtung von Grundstücken in Palästina oder dessen Nebenländern behufs Ansiedlung, ihrer Vorbereitung und Förderung; 7. Förderung des wirtschaftlichen Gedeihen jüdischer Kolonien in Palästina und dessen Nebenländern', namentlich durch Begünstigung des Absatzes der dortigen Boden- und Gewerbeerzeugnisse; 8.
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Fast allwöchentlich treffen hier Massen jüdischer Heimloser, größtenteils aus dem Kaukasus, sin. dis sich nach Palästina begeben. Den größten Teil ihres Weges haben sie zu Fuß zurückgelegt. Die hiesige jüdische Jugend errichtete ein EmIgrationSburcau, um Liesen Heimlosen zu helfen und sie schnell nach Palästina zu bringen. … Von den zu verteilenden dreieinhalb Millionen Dollar entfallen auf Rußland eine Million, Polen 620.000, Oesterreich 200.000,^ Ungarn 200.000, Palästina 400.000, Tschecho-Slowakei 100.000, Litauen 76.000, Rumänien 195.000 und Lettland 100.000 Dollar. Die Mischen Studenten an den polnischen AnlversiLLLen.