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Wir versammeln uns, schloß Sprinzak, in einer Zeit, wo die Lage in Palästina eine Wendung zum Besseren genommen hat. Die Wahlen zum XVI. Zionistenkongreß haben eine Verstärkung der Kräfte der Bewegung für das Arbeitende Palästina erbracht. … Ueber die konkreten Aufgaben der Ligen für das Arbeitende Palästina referierte Remez (Palästina). Die Arbeitsaussichten in den Staatsunternehmungen Palästinas bessern sich für die jüdische Arbeiterschaft.
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Ucbcr Herbert Samuel, auf dessen Einladung, mit gleichzeitiger Einpfchtung Dr, Weizmanns, er nach Palästina gekommen ist, sagte Straus: ״Ich bin mit dem High Commissioner *eit zwanzig Jahren befreundet. Ich sehe in ,ihm einen der hervorragendsten britischen Staatsmänner, Auch die Landesbewohner, die ich während meines kurzen Aufenthaltes bi*her gtr, troffen habe, betrachten ihn mit großem Respekt“ Die Einwanderung nach Palästina im März Jerusalem. … Die Streitfrage besteht darin, daß der rechte Flügel in der Frage der Teilnahme von F rau en an der Nationalversammlung eine entschiedene Opposltlonsstcllung cinnlmmt. Die Einbeziehung Metnllaiis in Palästina Jerusalem. (I. T. A.) Am 8. April wurde über Metullah, (Ins nach den Bestimmungen der syrisch-palästinensisclicn Grenzabmachung von 1922 in Palästina cinbczogen worden ist, die britische Flagge gehißt.
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\ Seife 262 f UEDISCHERUNDSCHAU Nr. 38 den Palästina,־uiflinii gibt cs mit diesen ,,Nichtzsoninten“ I!;eine prinzipiellen Meinungsverschiedenheiten, die cs nicht unter Zionisten gäbe. … Oscar Sirius ©er Zlonlsans und Paläsllna Vor dem Verlassen Palästina» hatte Oskar Straus mit einem Vertreter der Pal. Tel.-Agentur eine Unterredung, in der er sagte, Palästina »olle als Zuflucht derjenigen Juden dienen, die in anderen Ländern nicht leben könnten, oder die in Palästina zu leben verlangten; aber es «ei P flieht der Juden der ganzen Erde,׳ den Crbauern Zions in jeder Weise, die ihre staatsbürgerliche Stellung in den verschiedenen Ländern ihre» Wohnens nicht becinträchtigr, zu Hilfe 7u kommen.
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In Palästina müsse ein jeder arbeiten. Darum sei auch die Einwanderung nach Palästina beschränkt. Es sei ein Aufbau -, nicht ein Einwanderungsland. Palästina müsse von den Juden erarbeitet werden. Und nur das Weltjudentum sei berufen, Palästina aufzubauen. Wenn die Engländer oder irgendeine andere Nation Palästina für die Juden aufbauen würden, oder wenn sich ein größerer jüdischer Philanthrop finden würde, der das jüdische Volk von seiner Verpflichtung, für Palästina materielle Opfer zu bringen, entbinden würde, könnte das Land niemals das wahre Erez-Israel werden.
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Am Sonntag tritt bereits die größere Versammlung zusammen, die an neues Organ für den Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina bilden wird. Die Tagung der Jewish Agency wird, so hoffen alle, eine neue Aera des Palästina-Aufbaus und der jüdischen Geschichte herbeiführen. … Aber di« Politik der Palästina- Exekutive gegenüber dem Jischuw wurde durch zwei Haupt* Prinzipien bestimmt: a) Ermutigung des jischuw in der Richtung, daß der .. nahmen ergreife.
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Aber das Ziel stand 1017 fest und steht und er rückt heute fest, trotz des Zickzacks, in dem sich die englische Palästina-Pol-tik in der Zwischenzeit bewegt hat. Gerade jetzt, in der Zeit der Palästina-Krise, haben wir die Empfindung, daß England uns als seinen Partner betrachtet, denn die Mandatsregierung befaßt sich gerade jetzt mit der ökonomischen Se-te des Palästina-Aufbaues. … Politisch sei seit 1617 unsere Situation niemals so günstig gewesen wie jetzt, was zum Teil auch eine Folge der Wirtschaftskrise in Palästina ist. -Oberwbbiner Ch-ajes führte ins Treffen, daß jeder Nichtjude, der nach Palästina kommt, auch jetzt, während der Krise, das Land in der festen Ueberzeugung verläßt, daß Palästina die jüdische nat-oirale Heimstätte werden wird, nicht mir' werden kann.
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Nrrhum Goldman», der vor einigen Tagen nach einem längeren Aufenthalt in Palästina von dort zurückgekehrt ist. über die gegenwärtige Lage des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina. „Seit meinem letzten Besuch in Erez Israel", führte Dr. … Es ergibt sich aus dieser Krise die Lehre, daß im gegenwärtigen Stadium das Land nur eine organisierte Einwanderung und eine systematische Kolonisation, die einen größeren Teil der Emigranten von vornherein in der Landwirtschaft ansiedolt, verträgt. Für lange Jahre hinaus wird der Keren Hajessod (Palästina-TlnfbaufondD) als der zentrale Kolonisationsfonds die entscheidende Rolle im Aufbau des jüdischen Palästina spielen müssen.
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Zwar haben sich die geographischen Entfernungn nicht verändert; aber geistig existiert keine Distanz mehr zwischen uns, dem ..Jischuw" in Palästina, und den jüdischen Gruppen auch in den abgelegensten Teilen des „British Empire" und der U. S. A., Ostasiens und Latein- Amerikas; sie sind uns heute seelisch ebenso nahe wie die jüdichen Massen der Alten Welt. … Lieber sprechen wir von dem echten Palästina des harten Daseinskampfes für Individuum und Nation, jenem Palästina, das auch jeder Tourist kennenzulernen vermag, wenn er sich nur die Mühe nimmt, einmal abseits von der Hotelhalle und vom „Autocar" die Menschen bei ihrer Arbeit aufzusuchen und von ihren Sorgen und ihren Hoffnungen zu hören.
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Aufruf "Im Sommer 1907 hat sich ein ״Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit In Palästina“ mit dem Sitz in Berlin gebildet. Die Begründer sind von der Uoberzeugung zusamniengeiührt, dass Palästina, welches als Heimatland des Jüdischen Volkes }:1 unsern Tagen mehr denn je ein Zufluchtsort vieler verfolgter Stammesgenosscn geworden ist. unsere Teilnahme dringend erheischt Es fehlen in Palästina iast alle Einrichtungen iür eine gute hygienische Erziehung der Kinder, für eine gedeihliche und praktische Vorbereitung der schulentlassenen Mädchen zu einem Beruf und zu ihrer Bestimmung als Hausirau; auch iehlt es an Wohlfahrtseinrichtungen für die Armen, Kranken und Schwachen. … Es ist deshalb unsere Pflicht, einen Teil der Be- Strebungen, die wir in so hohem Masse unserer näheren Umgebung zuwenden, diesem fast ausserhalb aller sozialen Fürsorge stehenden Lande zuteil werden zu lassen. . Wir Frauen der Kulturländer wollen den Frauen in Palästina helfen, indem wir ihnen zunächst Kindergärten. Haushaltungsschulcn. Heime für Krankenschwestern und Lehrerinnen u. a. m. schaffen.
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Es ist schon oben bemerkt worden, daß Palästina zum großen Teil von Geldern lebt, die vom Auslände hierher fließen. Dies gilt nicht bloß für das jüdische Palästina, sondern /um Teil auch für das christliche. … In Palästina gibt es als hauptsächliches Umlaufsmittel nur Gold, und zwar in erster Reihe 20-Francs־Stückc, die man liier Napoleons nennt.
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DIElggELT 7 und gewöhnlicher „Luftmenschen," in Bauern umzuwandeln, ist selbstverständlich' eine Utopie. Die Juden sind Stadtbewohner, und sie können nach Palästina überführt werden nur, wenn sie sich in Städten niederlassen können. Ist das möglich? Kann ein Staat ohne ackerbautreibende Bevölkerung existieren? … Man kann sich aber nicht auf dieKapitalisten verlassen, daß sie speziell Palästina ihre Energien widmen werden. Aber ein jüdisches Zentrum mit Selbstverwaltung kann das nötige Kapital - auftreiben und die Arbeit selbständig beginnen.
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Die Mopsim aber werden sicher nicht verfehlt haben, ihre Moskauer Zentrale auf ihre Heldentaten aufmerksam zu machen. Die nunmehr ihrem Ende zuneigende Touristensaison hat Palästina eine Fülle interessanter und wichtiger Besucher. gebracht, deren Aufenthalt im Lande von den verschiedensten Geisichtspunkten aus für Palästina wichtig werden kann. Wie alljährlich, weilte auch, jetzt eine große Reihe führender Zionisten in Palästina. Unter den Nichtjuden . ist der Präsident der tschechoslowakischen Republik M a s a r y k zu nennen, der bei seinem Aufenthalt seinen Sympathien für die zionistische.
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Der Kongreß wird einen intimen und direkten Kontakt zwischen den jüdischen Frauen in der ganzen Welt und Palästina schaffen. Es besteht, wie ich glaube, die Möglichkeit, diesen Kongreß in etwa einem Jahre stattfinden zu lassen. Meiner Meinung nach sollte er in Palästina tagen. Der revolutionierende Einfluß, den Palästina auf jeden, der dieses Land besucht, ausiibt, wird auch auf die Frauendelegierten wirken und ihr Interesse an der Zukunft des Landes steigern.
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Geschäftliche jflotirm. Jüdische große Gesellschaftsreise nach Palästina, Syrien, Aegypten, Griechenland nndKonstanstinopel. Im Herbst l. I. veranstaltet das Reisebureau „Tabor" A. Grajevsky <L Co., Jerusalen! … September an das Reisebirreal „Tabor" A. Grajevsky & Co., Jerusalem, Palästina, zu richten. 4> j Die nächsten Abfahrten von Post- und Passagier-Dampfern de! Hambnrg-Ainerika-Linie finden statt: Nach New Aorkr 6.
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September, um 9 Uhr abends, findet im Bureau der Gesellschaft, Berlin W. 15, Bleibtreustraße 34/35 die ordentliche Gesellschafterversammlung der Immobiliengesellschaft „Palästina“ mit beschränkter Haftung statt. Die Tagesordnung lautet: 1. Vorlegung des Geschäftsberichtes für 1913. 2. Vorlegung der Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrechnung für 1913. 3. … Eventualia. Berlin, im Juli 1914. Immobiliengesellschaft „Palästina“ mit beschränkter Haftung Prof. Dr. O. Warburg, A. Awadiowitz, Vorsitzender des Verwaltungsrates. Geschäftsführer.
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ZI u, Teplitz, zwei Bäume auf Namen der verewigten Fräu iilie Kann.................... 14.— 14.— Summe Kr. 35.- F-'ir einen Olbaumgarten in Palästina auf Namen Gustav Q. Cohen: .) Administration der „Welt" in Köln. d Wolffsohn-Köln zehn Bäume......... . Mk. 60.— hold Feiwel-Köln einen Baum..........„ 6.— Summe Mk. 66.- Jüdische Kolonialbank in Sir Francis Montefiore, London . . . … Mk. 20.- Zentralbureau des Jüdischen Nationalfonds in Wien: i Schallinger, Langau ............... 3.- ■omon Landerer, Jaworzno Summa Kr. 6.— Jüdische Kolonialbank Für den Pflanzungsverein Palästina: r The South African Zionist Federation, Johannesburg: Von The Chovevi Zion Society, Bulavavo, für 4 Anteile..............£ 16.—,— Für den „Bezalel": r The South African Zionist Federation, Johannesburg: Von The Chovevi Zion Society, Bula- \ ayo.....................£ 14.—,— Administration der „Welt«' in Köln Für die Kischenewer Waisen: M.
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IX. 1031 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 410 Probleme der Kwuza Das hebräische Schrifttum in Palästina hat eine besondere Literaturgattung in den Sammelbüchern geschaffen, welche von Zeit zu Zeit, besonders aus den Kreisen der Arbeiter, herausgegeben werden. … Es wird sie auch jetzt nicht verlieren. Es muß bei seinen Palästina-Bestrebungen, die ihren tiefen Sinn haben, zäh und unentwegt ausharren und darf nicht erwarten, daß gerade in diesem Erdenwinkel ein stiller Hafgtt ist, während die ganze Weit durch rasende Stürme geschüttelt wird.
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L Verwirklichung der Ziele der Aguda in England. 2. Thorafonds und religiöse Erziehung. 3. Palästina-Arbeit der Aguda. 4. Kriegswaisenhäusei und rekonstruktive Reliefarbeit. 5. Wahl der Delegierten in den Zentralrat der Aguda-Weltorganisation. … Als ein Agudaführer das Gleichnis brachte, daß wir, wie Esra von den vorkommensten Menschen am Aufbau des Landes nicht gehindert wurden, auch trotz unserer irreligiösen Brüder ein religiöses Zentrum in Palästina werden schaffen können, da wurde selbst in unseren Reihen Erregung laut ob dieser scharfen Ausdrucksweise. Wer hätte damals gedacht, daß heute nach einem Jahre erschütternde Berichte aus Palästina kommen werden, die besagen, daß dies damals nicht ein Gleichnis, sondern leider der Wahrheit nahe war.
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Feldmann aus Nachlath-Benjamin in Ihrer Nummer 24 findet sich als Beweis gegen die Nützlichkeit der Privatinitiative folgender Satz: „Belgische Zionisten bilden eine Gesellschaft, die in Palästina arbeiten will. Erfolg: Beschäftigung hauptsächlich nichtjüdischer Arbeiter.“ Zur Illustrierung dieser Behauptung diene Ihnen: 1. die buchmäßige Konstatierung, daß die betreffende Gesellschaft im Laufe ihres Geschäftsjahres 1912/13 an Arbeitslöhnen die Summe von ca. 9000 Frcs. ausgezahlt hat, wovon ca. 3000 Frcs. an Araber und ca. 6000 Frcs. an Juden; 2. daß außer den beiden von Herrn Feldmann genannten Unternehmungen fast sämtliche landwirtschaftlichen Privatgesellschaften in Palästina ausschließlich jüdische Arbeiter beschäftigen, so z.
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Hier verlautet, daß Dr. Arthur Ruppin ln die Exekutive der Jewish Agency in Palästina berufen werden wird, um das landwirtschaftliche Kolonisationswerk der Agency zu leiten. Vor der Konstituierung der Die Führer der amerikanischen Judenhelt in der Jewish Agency — Auch zwei Agudah- und drei Arbeiterführer Erste Sitzung des Councils der Jewish Agency (Eigenbericht der «Stimme».) … ShLppdacoff, ein Führer der amerikanischen Arbeiterbewegung und Mitglied der Palästina-Kommission der zweiten Internationale; Mr. Louis Wiley, Geschäftsführender Direktor der «New York Times», der sich gegenwärtig in London als Gast des amerikanischen Botschafters General Dawes und Mrs.