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33 Viktor Weißmann: Palästina während des Krieges. 34 Der Tempelplatz mit der OmarsMoschee in Terusalem. Naturalisationserlaubnis eingereicht worden; und nun setzte eine große Ottomanisicrungsbeweguiig ein, i& deren Verlauf gegen zwanzigvtausend zum allergrößten Teil russische Juden ottomanische Staatsbürger wurden. … Behaeddin Bey zeigte sich als entschiedener Gegner der ganzen jüdischen Arbeit in Palästina. Seinem Programm entsprechend suchte Behaeddin Bey auch zu handeln. Er tat alles, um die Ottomanisierung der ausländischen Juden nach' Möglichkeit zu erschweren.
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So öffnet sich, sobald die im Schwinden begriffene Abneigung der massgebenden Kreise gegen die Verwendung von Elektrizität zu Beleuchtungs- und Kraftzwecken gänzlich geschwunden ist, dem ausländischen Kapital und der ausländischen Industrie ein neues weites Betätigungsfeld, Banken im Orient. Der Aufsichtsrat der Deutschen Palästina^Bank schlägt 6 °/0 Dividende vor (gegen 5 % i. Vorj.). Die . Deutsche Orientbank A.-G. in Berlin erzielte einen Reingewinn von 392814 Mk.
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Gegenwärtig funktioniert in Odessa ein Bureau, welches auf die zahlreichen schriftlichen und mündlichen Anfragen in allen Angelegenheiten, die das Ansiedelungswesen in Syrien und Palästina angehen, unentgeltlich Auskunft erteilt. Das Bureau versieht die nach Palästina Reisenden mit Fahrkarten der „Russischen Gesellschaft für Schiffahrt und Handel" bei einer Ermäßigung von 40 % für die dritte und 30 °/0 für die erste und zweite Klasse, ferner mit Landungsscheinen für Jaffa nach einem festgesetzten Preise. … Indem das Komitee von der enormen Bedeutung der „Geoülath- Haarez", des Erwerbs von Grund und Boden in Palästina, ausging, beschloß es, aus seinem bescheidenen Budget zu diesem Zweck nach Kräften beizutragen und gewährte einer Gruppe von Arbeitern und einer Anzahl kaukasischer Bergjuden eine langfristige Anleihe (ca. 50 000 Fr.) behufs gemeinsamer Erwerbung des Landstrichs Beer- S c h a 1 o m in der Nähe von Ramleh, w^o eine neue Kolonie gegründet werden soll.
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Es eröffnet sich hier ein ganz besonderes Absatzgebiet mit immer mehr steigendem Konsume, dessen Befriedigung am leichtesten und am natürlichsten vom nächsten Weinproduktionslande, d. i. von Palästina aus erfolgen kann*). Gluskin hat die Gunst der Situation erfaßt und hat sich mit aller Macht auf dieses neue Absatzgebiet, welches bisher mit schlechten europäischen Sorten, insbesondere mit französischen versorgt wurde, geworfen.
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Orangen. Die Orangenkultur ist schon seit vielen Jahrzehnten in Palästina heimisch. Die Juden haben sich seit ungefähr 20 Jahren dieser Kultur zugewandt und sie in außerordentlichem Maße in die Höhe gebracht. … Ebenso verspricht die erst in den letzten Jahren von den Juden systematisch in Angriff genommene Anpflanzung von Tafelobst (Aepfel, Birnen und Pfirsiche) gute Erfolge, da Bedarf an gutem Tafelobst vorhanden ist und die bisher in Palästina bei den Arabern existierenden Obstbäume sehr minderwertigen Sorten angehören. 35
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Betreffs des Exportes kommen drei große Ländergruppen in Frage, da Palästina, wenn man Aegypten ausnimmt, konkurrenzlos in bezug auf die Frühzeitigkeit seiner Gemüse ist. Es sind dies zuerst die Länder des Adriatischen Meeres, Italien und Jugoslawien, sowie als Hinterländer Deutsc'hösterreich und Süddeutschland. … Große Bedeutung werden auch die Länder des Schwarzen-fMeeresbeckens als Abnehmer von Palästinagemüse gewinnen, wie Rumänien, die Ukraine und Ungarn, mit den Häfen Konstanza und Odessa; ferner wird auch Aegypten große iMengen von Qualitätsgemüse aufnehmen können. Man sieht also, daß in Palästina nicht leicht zuviel Gemüse gebaut werden kann. IV. Wie jede andere Bodenkultur unterliegt der Gemüsebau bestimmten Betriebsgesetzen, deren Nichtbeobachtung sich immer rächt.
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C A. unternimmt erziehliche Aufgaben nur im Anschluss an ihr Kolonisationswerk, der Alliance fehlt aber in Bezug auf Palästina der nötige Elan, im Gegensatz zu ihren Begründern betrachtet sie Palästina mehr und mehr nur noch als einen durch Tradition werten Lastposten, aber nicht mehr als Feld energischer Arbeitstätigkeit. Weit eher ist auf den kräftig aufstrebenden Hilfsverein der Deutschen Juden zu rechnen, doch ist derselbe durch andere Aufgaben auch in Palästina so sehr in Anspruch genommen, dass er, der leider keine I. C. A. als Geldspender hinter sich stehen hat, wohl kaum in absehbarer Zeit auch noch diese Arbeit in Angriff nehmen dürfte.
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Bekämpfung der Heuschrecken in Palästina. Der bekannte palästinensische Agronom Aaronson hat den türkischen Behörden einen Plan zur Bekämpfung der Heuschrecken überreicht, die in ganz Palästina auch in einer Reihe jüdischer Kolonien, Schaden angerichtet haben. … In den meisten Ländern wurden unter Initiative der Zionistischen Landes-Komitees spezielle Sammlungen für Palästina eröffnet; in einigen Ländern wurde ein Teil der für die infolge des Krieges in Not befindlichen Juden gesammelten Beträge für Palästina bestimmt.
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Ein jüdisches Technikum in in Palästina" 27, 73, 196. Gesellschaft Bnei Jehuda 29- Arbeiterorganisation „H apoel-Hazair" 31. Anglo-Palestine Company Limited 32, 196 Das Schulwerk des „Hilfsvereins in Palästina 43, 77, 97. … Lage der Jemenitischen Juden in Jerusalem 13. Arbeiterheimstätten in Palästina 14. Das Deutschtum in Palästina 34 Die Lebensverhältnisse der deutschen Bauern 102. Die Juden in Bagdad 135. Die Auswanderungsbewegung nach Palästina v 1 Januar bis z. 30- Juni 1908. 188.
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VI. Die Palästina-Ämter in Galuth. Die Palästina-Ämter im Galuth erfüllen in der Organisierung des Einwanderungs-Stromes die Vorbedingung derjenigen Arbeit, die die Einwanderungsämter im Lande leisten. … Wir sahen den einzigen Weg einer finanziellen Kontrolle der Palästina-Ämter in folgenden Beschlüssen: 1. Alle Ausgaben und Einnahmen innerhalb einer vorher festgesetzten Qrenze eines von unserem Departement genehmigten Palästina-Amtes sind auf Rechnung des Budgets der zionistischen Organisation. 2.
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Die Generalversammlung erblickt im Informationsdienst einen der wichtigsten Faktoren für ein allseitiges Gedeihen des jüdischen, ökonomischen und kulturellen Lebens in Palästina und erachtet die weitere Entwicklung und Stärkung des Netzes der Palästina- Informationsbureaus, sowohl in Palästina selbst, als auch außerhalb desselben für geboten. 2. … (Schluß folgt) □ □1 y PALÄSTINA □1 D □ Eine erdichtete Sensationsnachricht Verschiedene Zeitungen haben eine sensationelle Nachricht von angeblichen Unruhen gegen die Juden in Safed (Palästina) gebracht.
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Rubinow spricht sein Bedauern aus, daß man die Arbeiterfrage in Palästina gänzlich ignoriere. Wir müssen das bereits in Palästina vorhandene Menschenmaterial organisieren. Die Arbeiter, die nach Palästina kommen, leben in großer Not. … Was den Vorschlag bezüglich der Agrarbank in Palästina betrifft, so sei er verfrüht. Goldberg habe unrecht, wenn er die Meinung vertrete, daß wir nur die Agrikultur in Palästina fördern, die Entwicklung der Städte-Industrie außerhalb des Bereichs unserer Tätigkeit lassen sollen.
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Ich glaube ehrlich, daß alle diese Befürchtungen grundlos sind; es muß aber auch gezeigt werden, daß sie es sind. Wir halten das Mandat für Palästina als besondere Treuhänder der Welt, die Palästina mit anderen Gefühlen als vielleicht jedes andere Land betrachtet. … Wären die Verhältnisse wirklich so unerträglich für die Araber, dann wären nicht 250.000 Araber in den letzten zwölf Jahren nach Palästina eingewandert. Von einem rein arabischen Standpunkt gesehen, sei die wirtschaftliche Lage der Araber in Palästina niemals so gefestigt gewesen wie heute.
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Wir freuen uns mitteilen zu können, daß diese Beschlüsse seitens der zionistischen Organisation und seitens der bestehenden Palästina-Ämter angenommen wurden. Um diese Beschlüsse in die Tat umzusetzen, besuchten unsere Vertreter im Jahre 1926 verschiedene Palästina-Ämter, so z. … Auch dienten die organisatorischen Grundlagen der Zusammenarbeit der verschiedenen Parteien, auf denen dieses Palästina-Amt aufgebaut war, den übrigen Palästina-Ämtern und den Einwanderungsämtern im Gallith zum Vorbild. Das Amt diente nicht nur zur Informationserteilung, es ordnete in breitem Maßstaabe alles, was die Übersiedlung der Einwandernden nach Palästina erforderte: es besorgte die Verhandlungen mit den Schiffsgesellschaften, besorgte die Visen, half bei der Überführung von Hab und Gut der Übersiedelnden usw.
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Diese Immigranten sind teilweise zur Kategorie „D" gehörige Leute, die zu ihren Verwandten nach Palästina gehen, und teilweise Chaluzim und Handwerker, die auf Grund der speziellen „permits'' (,Zertifikatel) die Einreiseerlaubnis nach Palästina erhalten. … Bis vor kurzem pflegte die Seereise der Palästinawanderer von Konstantinopel nach Palästina etwa 10—13 Tage zu dauern; jetzt ,nach der Einrichtung der Konstanza-Palästina-Linie, wurde jedoch die Möglichkeit eines schnellen und bequemen Transportes der Immigranten ab Konstantinopel nach Palästina geschaffen.
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Konnte er denn anders? Können wir denn auf einen Charter in Palästina hoffen? Solange die Juden keine reale Macht in Palästina bilden werden, werden wir nie einen Charter, höchstens eine größere Konzession erlangen können. Infolgedessen müssen wir anerkennen, daß wir rastlos unsere Arbeit in Palästina fortsetzen müssen. Diese Arbeit in Palästina wird ihrerseits auch die Energie der in der Diaspora lebenden Juden beeinflussen.
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(In letzter Zeit sind nämlich Araber unter Duldung seitens der Palästina-Regierung aus Transjordanien nach Palästina gekommen.) Auf die Frage, ob auch deutsche Juden ausgewiesen und ferngehalten werden sollen, antwortete General Wauchope mit ja. … Peter BlacDonald strenge Maßnahmen gegen „illegale" Jüdische Einwanderung in Palästina an. Es gibt, sagte der Minister, zwei Kategorien von Einwanderern, die ohne Erlaubnis nach Palästina kommen: 1. Personen, die die Grenze ohne Erlaubnis überschreiten, und 2.'