-
Hd. v, Arnold Wiener, Bahnhofstr. 15. — Breslau 5: Zweigstelle Breslau des Palästina-Amtes Berlin, z. Hd. v. Lina Levy, Gartcnstr. 25. — Darmstadt: Zweigstelle Darmstadt des Palästina-Amtes Berlin, 7. … Berlowitz, KneiphöFsche Lang׳35 .״U. — Le'׳r׳!g: Zweigstelle Leipzig des Palästina-Amtes Berlin, z. Hd. v. R.-Ä. Nemann, Keilstr. 4. — Magdeburg: Zwcigstcl'e Magdeburg des Palästina-Amtes Berlin, 7.
-
In allen anderen Dingen ist, falls es eine Meinungsverschiedenheit zwischen dem babylonischen und dem jerusalemischen Talmud gibt, ersterer ausschlaggebend. Denn in allen Hochschulen in Palästina wird der babylonische Talmud gelernt. Die Dezisoren, Maimuni, der ganze Westen, Spanien, der Osten, Palästina und Babylon richten sich nach dem babylonischen Talmud. … CCGLXIII N. 1, 2 und Kommentare — Ueber den Brauch Erde aus Palästina ins Grab zu geben — das.
-
Ich zitiere aus dem „Jüdischen Lexikon": Sandler, Ar/t und zionistischer Gcmcindcpolitikcr in Berlin, geb. 1S7'J in Inowrazlaw (Posen) begründete I«I4 die „Jüdische Gesellschaft für sanitäre Interessen in Palästina", und schuf in Verhandlungen mit dem Malariakomitee der deutschen Regierung das Internationale Institut in Jerusalem. — Er schrieb „Anthropologie und Zionismus" (1904) sowie die erste „Medizinische Bibliographie für Palästina, Syrien und Cypern", die von Thomsen in dessen Palästinabihliographie fortgeführt wurde". — Hierzu bemerke ich ergänzend, daß der erwähnte Peter Thomsen ein christlicher Archäologe is(, der als Mitarbeiter am Deutschen evangelischen Institut für Altertumswissenschaft in Jerusalem die Erforschung Palästinas vom religiös-bedingten Standpunkt auf die Höhe europäischer Gelehrsamkeit gebracht hat. - Das ferner obengenannte, von Sandler geschaffene hygienische Institut hat Abteilungen lur Malaria, für Trachom (eine Form der ägyptischen Augenentzündung), für Tollwut und für serologische Untersuchungen. — Sandler schrieb in dem fünfbäi.digen „Jüd.
-
Von Berlin über Marseille dauert die Reise nach dem afrikanischen Festland sogar nur drei Tage, und gar per Flugzeug ist Casablanca in 24 Stunden zu erreichen. Ebenso sind uns Palästina und Amerika ganz nahe gerückt; etwas Herzklopfen entsteht schon bei Angola, Südafrika und Australien. Aber erst bei Neuseeland überkommt uns die ganze Größe und Gewalt einer Entfernung, die selbst mit dem schnellsten Dampfer in nicht kürzerer Zeit als in fünf Wochen zu überbrücken ist Wie soll man sich aber heute eine' Vorstellung von einer Ausreise vor etwa 80 Jahren mit einem Segelschiff von einem polnischen Städtchen aus nach dem von i dort entferntesten Punkte der Erde, nach Neuseeland, machen! … Ein Roman, eine aus der Not geborenen Auswanderung einer Familie vor 80 Jahren, die .zu einem glücklichen Ausgang geführt hat, wie er auch heute von unsern Auswanderern aus Palästina, Argentinien, Afrika und andern entfernten Ländern erfreulicherweise nicht selten -j gemeldet wird. , 1
-
Hilderscheid unlängst veröffentlichte Untersuchung, der bisher vorhandenen Regen- Beobachtungen in Palästina gibt darüber interessante Aulschlüsse. Hiernach hat der südliche Küstenbezirk und das tiefer als der Meeresspiegel liegende Gebiet am Toten Meer und im Jordanthal eine durchschnittliche jährliche Regenhöhe von etwas unter 500, der höhere westliche Teil des Berglaucies eine solche von 700 bis 750, das übrige Bergland 600 bis 700, die Ebene 500 bis 600 Millimeter. Der Monat Juli ist in Palästina so gut wie völlig regenlos; auch Juni, August und September sind fast völlig trocken, dagegen sind. März und November die eigentlichen Regenmonate, in denen fast 0,9 aller Niederschläge fallen.
-
Zur Einführung in Schulen und Privatlehranstalten kann mit vollem Rechte empfohlen werden die Karte von Palästina, nach den jüngsten Forschungen berichtigt, in die alten israelitischen Stammgebiete und in die neuern jüdischen Provinzen getheilt, mit den Wegen Jesu einfach bezeichnet, und mit 5 Ansichten {Nazareth, Bethlehem, See Genesareth mit Tiberiits, Oelberg, Berg Tabor), einem Plane vom alten Jerusalem, einem Grundrisse des herod.
-
Monarchie: L?!ta. Lin;. Paks, tszernowitz. Tcrnopsl. Budapest. — Palästina: Icrujaieur. — Mesopotamien: Hillrh (Babel). — IruiUeton: Die tsonvenirin. — _ Inhalt -er erste» Beilage: Zeirungsnackrichten und Korrespondenten: Deutschland: Au* Bavern.
-
Wiener nennt den Talmud ,eine Schraube ohne Ende, aus dem sich alles Mögliehe beweisen lässt“, und wir müssen gestehen, er hat, wenn auch nicht objectiv, doch subjectiv vollkommen Recht, denn er bemüht sich ja sogar, aus dem Talmud, in dessen Augen das Erd-Grab — wenn auch nur in Palästina — ein versöhnender Altar (S. Kethuboth lila1), die Kremation aber, ״das Schrecklichste der Schrecken“, die furchtbarste Strafe, die die Abtrünnigen — ohne Unterschied der Confession *) — treffen kann, (Tosefta Synhedrin S. 434 Edit.
-
Aber mit Ihrer Entrüstung, dass diese jüdischen Anstalten auf türkischem Staatsgebiet sielt anderer als türkischer Postämter bedienen, sind Sic völlig im Recht. Aber den Juden in Jerusalem und überhaupt in Palästina wird man nicht anders ihre patriotische Pflicht gegen das Türkische Reich beibringen können, als dass man kein Gesuch überhaupt nur berücksichtigt, das nicht mit einer türkischen Marke frankiert ist.
-
Das ist die Zeit, in der, und das die Verhältnisse, unter denen die Beerdigungsfrage in Synhedrin 46 b erörtert und besprochen wurde. R. Jochanan in Palästina, R. Chama in Pumpadita, deren Ansichten und Lehren über קבורה wir dort hören, haben die traurigen Verhältnisse Israels unter der Herrschaft de Parsen miterlebt, uud au der Spitze des jüdischen Volkes stehend, war es ihre erste und heiligste Aufgäbe, das religiöse Leben des unglücklichen Volkes zu wahren und zu erhalten, uud dem ״nichtswürdigen Parsen-Volk“ gegenüber die Religion, das Gottesgesetz, zu schützen und zu retten, und das geschah durch das Wort ״ ״קבורה מ; התורה״die Beerdigung ist ein biblisches Gebot“.
-
XXXVI.ו gime (Sassauiden) in arge Bedrängniss geratheue baby- Ionische Jndenthum von Palästina aus lebhaft bekümmert. (Graetz das S. 292.) Nun begreifen wir die talmudische Besprechuug dieses Gegenstandes in ihrer vollen zeitgeinässen Wichtigkeit Sie war durchaus keine tnüssige gewesen.
-
Schlesinger-Buchau behandelt das sehr interessante Pi oblem der „Säkularisierung des Judentums", d. h. des Heroortretens olcher jüdischer Ziele und Inhalte, insbesondere in Palästina, die nicht eigentlich religiöser Natur sind. Er sieht darin, daß auch politische und, wirtschaftliche Ausgaben zum Inhalt des Judentums gehören, nicht sowohl eine modeirne Verweltlichung, als eine Wiederherstellung des alten, zwar religiös gefärbten, aber nicht auf religiöse' Inhalte beschränkten Be> iriffes des Judentums.
-
Für die Selbstbesteuerung 1919 wurden biaher | (eeeichnet 227 600 M. «I Rest der Palästina-Woche Berlin (dch. J. Engländer): J. Engländer 20.—, (Leop. Winiski, Rabb. Grünberg je 3.—, M. Hölzer, Drexler, H. … Grünberg, David "tmann, Feibelsohn, David Hartmann, Lippmann Ije 5.—, div, kl. Betr. 26. . Gesamtergebnis der Palästina- Woche ... 212882.- Ergebnis der Bäderpropagareda Aus Schlesien: Altheide: EhrüCh-BerMn, Seidemann-Breslau, Leschnitzer-Gleiwitz, Grübel-BerKn, Lange- Chartottenburg, Brienitzer-Bresku, Wdoschwiansky-Ber■« lin je 5.—, div. kl.
-
Dies wäre für die Entwicklung des Handels und Verkehrs zwischen Palästina und A e g y p t e n von der allergrößten Bedeutung. Von der Klageiiiauer. Die Jenisa]einer Stadtverwaltung hat die Aufstellung von Stühlen und Ruhebänken auf dem Platze vor der Klagemauer verboten.
-
Titel .D i e lea und ihr Tun" den Protestbrief des Lidacr Rabbi• icrs und Vorsitzenden des ״Misrachi". Reines, gegen die Aufhebung der Chederschuleu in Palästina. Reines sicht darin eine ״systematische Verdrängung des Judentums" und schreibt weiter: ״Zwei Wege sind es. die aus dem Dilemma führen: lintweder Sie gestatten den Oesctzvstreucii. für ihre eigene Rechnung Chederschuleu •zu gründen und verzichten auf Ihre hislier geübte Praxis, ihnen für diesen Fall mit Vertreibung aus den Kolonien und der Entziehung der Unterstützung zu drohen oder Sie gewähren den Gesetzestreuen Platz in der Leitung der Schule, damit sic den Gang des Unterrichts überwachen können.
-
Von Konstantinopel setzte Herr Nathan seine Reise nach Syrien und Palästina fort. *) In Konstantinopel gibt es seit langen Jahren keinen Chacham-Baschi, sehr, zum Schaden der türkischen Juden, sondern nur einen Stellvertreter ״Kaimakäm Eifendi“.
-
Als der Dozent des Jüdischen Theologischen Seminars in Breslau Dr. Israel Rabin nach Palästina auswanderte wurde er ausgewählt den “Talmud Schiur” für eine bestimmte Zeit dort fortzusetzen. Ausser den funktionellen Tätigkeiten eines Rabbiners, Predigen, Rituelle Entscheidungen, Wohlfahrt benützte er seine Ruhestunden zum Schreiben vieler historischer Werke.
-
Wie aus Paris gemeldet wird, sprach der französische Außenminister Georges Bonn et über die gegenwärtige Lage in Palästina init dem französischen High Commissioner in Syrien, de Märtel, der augenblicklich in Paris weilt. Wir berichteten in Nr. 65 über Ansiedlung jüdischer Familien in der Nähe von Richmond (USA.), Wie wir hierzu hören, handelt es sich nicht um eine Familicnsiedlung, sondern um die Ansiedlung ehemaliger Schüler des Lehrgutes Groß-Breesen.