-
Der Bau der Universität braucht nicht sofort in Angriff genommen zu werden, andere, dringendere Aufgaben liegen vor, aber daß er einmal kommt und daß er allein im finite der Versöhnungjenes großen Gegensatzes errichtet werden und die Harmonisierung der Kultur als seine Hauptaufgabe autoritativ durchsetzen wird, davon bin ich fest durchdrungen. Wenn ich die Meinung hege, daß der gegenwärtig in Palästina herrschende Geist dem heiligen Lande unb seiner Tradition gegenüber gleichsam stilwidrig ist, ltitb die Forderung erhebe, daß Palästina ein Land j ü d i s ch e r Kultur werden muß, daß wir ein j ü d i s ch e s Palästina'bekommen müssen, so soll das nicht heißen, daß alte Methoden, die das Goluthjndentnm ersonnen und angewendet hat, um das jüdische Volk gegen den übermächtigen Ansturm der außerjüdischen Kultur zu schützen, nun auch auf die Verhältnisse im neuen Palästina anwendbar seien. … Der packende Appell an die anwesende Agndajngend. ihrer Altersgenossen in Palästina nicht zu vergessen und für die Erhaltung des orthodoxen Chinuch alle Kräfte einzusetzen, ging sicherlich an niemanden spurlos vorbei.
-
Auch er kommt zum Schluß, daß es eine endgültige Lösung der Judenfrage nur im Zionismus und in Palästina gibt, zu dem auch der jüdische Liberalismus, den er nicht verloren gibt, aus dem Assimilationsgedanken herauskommen müsse. … Den Standpunkt des Misrachi vertritt Dr. R a b i n, Breslau. Die Misrachisten, besonders die in Palästina, sind auf die zionistische Organisation und ihre Führung sehr schlecht zu sprechen. Sonntag abend sprach Prof. Dr.
-
. — AuS Westfalen. — Wien — Wien. — Wien. — Wien. — Ans Kopenhagen. — Palästina. — Mainz. — Stuttgart. — Freudmthal. Jebenhausen. — ° Breslau. — Aus Westphalen — London. — Asr.ka. Nr. 25. Stuttgart. — Flörsheim. — Hannover -- Kaposvar. … Ulm. — Ans dem norddeutschen 4ttmde. — Wien. — Wien. — Pesth. — Eisenstadl. — Aus Papa. — Palästina. — New-4)ork. — Mainz — München. - Fürth Aus Unterfranken. — Paderborn. — Posen. — Breslau. — Wien. — Bartfeld. — Aus Paris. — Paris. — Paris.
-
Die Aekerbansehnle zu Jaffa 61 L. L. in M. 5 M. Rördliugen Aus den Synagogenspenden für Palästina 6 M. N. 0. in 8. 4 M. Oettiugen. Durch Vorstand G. Michelbacher 5 M. Rhina. Durch Lehrer I. Emmerich 6 M. Saargemünd. … Im vorigen Jahre richtete eine Epidemie, die man für Influenza hielt, grosse Verheerungen im Norden Syriens an; im Frühjahr 1893 drang sie in Palästina ein nnd forderte namentlich in Jaffa, wegen des sumpfigen Bodens in dieser Gegend, zahllose Opfer. Unsere Anstalt ist der Seuche nicht entgangen.
-
Und dann vor kurzem erst, als er die Politik des Herrn Dr. Pinchas Kohn in Palästina, die darauf hinausging, eine Einheitsfront aller Gesetzestreuen zu schaffen, also eben jenes Ziel, welches zu erreichen auch heute noch Herr Dr. … Die Zeit werde hofentlich nach dieser Richtung hin die Einsicht in die wirklichen Verhältnisse bei den Misrachisten mehr und mehr zum Durchbruch bringen. . Spendenliste der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel in Frankfurt am Main Postscheck Nr. 53 900. Keren Erez' Jisroel Eschwege: dch. Dr. Baßfreund von Herrn Werner 50.
-
Es sei zwar richtig, daß im Falle der Aufbringung bedeutender Geldsummen Palästina allmählich für die Einwanderung geeignet gemacht werden könnte, aber gegenwärtig sei angesichts der von den Arabern gezeigren feindseltg-n Haltung und infolge verschiedener anderer Fragen die Zahl der Einwanderer äußerer begrenzt. Und infolgedessen könne die Frage, diese unglücklichen Flüchtlinge dorthin zu bringen, nicht auf die vorgeschlagene Art und Weise gelöst werden, soviel Geld man auch für Palästina-Zwecke zeichne und wie sehr der Board auch seine Uebereinstimmung mit den zionistischen Prinzipien bekunden wollte.
-
Generalconsulat in Beirut die Aufmerksamkeit auf den wiederholt beobachteten Umstand gelenkt, daß israelitische Reisende in Unkenntntß der Verfügungen der ottomanifchen Behörden bezüglich der Beschränkung der jüdischen Einwanderung in Syrien und Palästina in größerer Zahl dort eintreffen, wodurch sich für die Reisenden Schwierigkeiten und Verlegenheiten, oft auch empfindliche Nachtheile ergeben. Diese Perfügungen bestehen im Wesentlichen in dem Verbote der Masseneinwanderung fremder Juden nach Syrien und Palästina sowie in der ausschließlichen Zulassung von israelitischen Etnzeleinwanderern zum Grundbesitzerwerb in den gedachten türkischen Provinzen, ferner in dem Verbote von Massenreisen fremder jüdischer Staatsangehörigen. beziehungsweise in einer Beschränkung der Aufenthaltsdauer dieser Letzteren auf einen Monat.
-
Silast: Jacob Finger 52.20. Tiefenort: Salomon Ullmann 13. Hilfsaklton der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel Frankfurt a. M. Postscheckkonto 53 900 für durch das , Erdbeben Geschädigte in Erez Jisroel. Berlin: dch. Arbeitsausschuß des Palästina-Comitees.der- . Agudas Jisroel 620. Frankfurt a. M.: Jacob Strauß 10. Fürth: dch. Rafael Fellheimer 10/ Köln: dch.
-
Poppermann 4, Ungenannt 1, zus. 5 M. (Nach Amsterdam eingesandt.) Für die Colonisation in Palästina. Durch W. Rothftein in Mainstockheim, Madnas Jad, durch S. Kahn gesammelt, 10. — An Coupons 28 M. Für den Lawaan Zion-Verein.
-
.); Meklenburg-Strelitz; Frankreich; Lemberg; München; Rheinvreußcn; Missionsberichte über Palästina. Königreich Baiern. Verordnung über Bildung und Besetzung der Rabbinate in Ünterfranken und Aschaffenburg. Würzburg, den 31.
-
Die vom Zionistenkongreß angenommene Resolution zur Agency-Frage lautet: In der Erkenntnis, daß es wünschenswert ist, eine wirksamere Zusammenarbeit aller Juden herbeizuführen, die gewillt sind, an dem Wiederaufbau des jüdisch-nationalen Heims in Palästina im Geiste der Balfour-Deklaration und des Mandates teilzunehmen, und in der weiteren Erwägung, daß zu diesem Zwecke erwünscht ist, die Grundlage der Jewish Ageny zu erweitern, und in der weiteren Voraussetzung, daß bei jeder Maßnahme, als unverrückbare prinzipielle Grundlagen gelten sollen: a) dauernde Verstärkung der Alijah; b) Auslösung des Bodens als Volksbesitz,' c) landwirtschaftliche Kolonisation auf Grund der jüdischen Arbeit; d) hebräische Sprache und Kultur; erklärt der Kongreß folgendes: Der Israelit Blätter Resolution 1: Der Kongreß würde die Errichtung eines Councils der erweiterten Jewish Agency in Palästina unter folgenden Bedingungen begrüßen: a) Der Council der Jewish Agency, welcher, wenn volländig, aus ungefähr 150 Mitgliedern befielen soll, soll zur Hälfte aus Vertretern der Zionistischen Organisation zusammengesetzt werden und zur anderen Hälfte aus Vertretern jüdischer Gemeinschaften aus verschiedenen Teilen der Welt. b) Die Methode, durch welche die verschiedenen Gemeinschaften ihre Vertreter bestellen werden, soll in jedem Falle durch Uebereinkommen gemäß den örtlichen Verhältnissen festgelegt werden, und soll soweit als möglich die Form demokratischer Wahlen haben, c) 40 Prozent der Sitze, die anderen Körperschaften als der Zionistischen Organisation zugesprochen wreden, sollen für die Juden der Vereinigten Staaten reserviert werden. 6) Die Verteilung der übrigen Sitze, soweit sie nicht der Zionistischen Organisation zuerkannt sind, soll durch Uebereinkommen zwischen der Zionistischen Organisation und den verschiedenen in Frage kommenden Gemeinschaften geregelt werden, e) Die Mitglieder der verschiedenen Organe der Jewish Agency können in ihrer Abwesenheit nur durch ständige Ersatzmitglieder vertreten werden. … Resolution 5: Der Kongreß nimmt die Erklärung der Exekutive zur Kenntnis, wonach die in obigen Resolutionen in Betracht gezogenen Maßnahmen keine Aenderung in Artikel 4 des Palästina-Mandates nach sich ziehen. Er betrachtet diese Erklärung als von grundlegender Bedeutung und lenkt die Aufmerksamkeit der neuen Exekutive auf sie.
-
Juli und die dann beginnenden Sommerferien findet der nächste Vortrag erst am 13. August statt. Verband jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit. Ortsgruppe Frankfurt a. 2K. Äruppenzusammenkunft Montag, den 4. Juli abends 81/2 Uhr im Kolpinghaus, Eingang Fellnerstr. 1 und Gärtnerweg 13. … Steinitz aus Fürth i. B., geleitet. Wir erbitten die Sendungen an die Palästina Zentrale der dgudas Jisroel, Frankfurf-M., Sehwanenstr. 12 Bretter Gartenkies 2egrl8?£ ED. LEJEUNE 5$ KOHLEN KOKS, GRUDEKOKS HOLZKOHLEN SCHHFERGASSE35 Fernspr.
-
Harburg. Durch A. Epstein 5 M. Hainsfarth. Aus den Spenden für Palästina 4 M. Hüttenbach. Durch Lehrer I. Massenbacher 4 M. Kippenheim. Durch Vorstand Jos. Wertheimer 5 M. Krotofchin. Salomon Daniel und Geschwister 20 M.
-
Angriffe und Gewalttaten können'uns Juden nie davon abhalten, unser Recht auf die Errichtung der jüdisch-nationalen Heimstätte in Palästina zu vertreten. Sie können unsere Verbundenheit mit den Brüdern in Erez Jisrael und mit dem Werke des Aufbaus nur stärken und festigen.
-
Das Verhalten der Kultusgemeinde ist um so unbegreiflicher, als man selbst von ernsterer zionistischer Seite in Deutschland die Demonstrationen, mit denen nach berüchtigten Mustern die Eröffnung der Universität zu einem Spektakelstück gemacht wird, lebhaft verurteilt. Die Aguda in Polen und die Pro-Palästina- Konferenz. Warschau, 23. März. Dieser Tage fand eine zweite Sitzung des provisorischen Komitees zur Vorbereitung der Pro-Palästina- Konferenz aller Juden Polens statt.
-
. — Simon Fuchs in Buttenwiesen 10., Ungenannt in Kleinerdlingen für Jakob Zwebner 20 oft., für die welche von Rußland nach Erez Israel geflüchtet 20., Sammlung von der Gemeinde Mönchsroty bei Dinkelsbühl: Von Gebrüder Salomon Elkan Levite auch für die Russen die nach Palästina geflüchtet sind 20., Rafael Maier Cultus-Vorstand 25., Gabriel Maier 10., H. Maier von Chevra Kadischa 6., H. Maier 2., Simon Epstein 2., Samuel Epstein 1., Gabriel Braun 2.50, L.
-
Sie entwarf ein liebevoll gezeichnetes Bild von dor Jugend, die jn Palästina 'die Wege zu einer neuen Renaissance beschreite und in einem lebensfrohen, arbeitenden Land zu selbstbewußten Menschen herangezogen werde.. … Es schweben Verhandlungen über dio Überführung eines Teils der Zöglinge nach Palästina. ■ Wie uns aus Frankfurt a. M. gemeldet wird, begeht Gemeinderabbiner Dr. Georg Salzberger in diesen Tagen sein 25jähriges Amtsjubilfium.
-
Neumann Challogeld 5. Ladenburg. Durch Herrn Lehrer S. Rosenfelder f. Palästina Spenden der Gemeinde 37.80. Löcknitz. Herr Scharlach, Challogeld 5.50 Ludwigshafen. Ist. Kultusgem. f. Mazzos 50. Mannheim.
-
Seite 4 Nr. 6 Der Israelit Blätter 22. Mai 1930 Spendenliste der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel Frankfurt am Main, Postscheckkonto Frankfurt a. M. 53 900. Keren Erez Jisroel (Schulwerkfond) (Fortsetzung.) … Manstein 10, Frau Berta Eldod 60, Louis Strauß 3, Leop. Lebermann 10, dch. Jonny Ullmann 30. Zürich: dch. Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel von Lehrer Kurzweil, Winterthur 100, P. Heiselbeck 100, Frl. Eiß 50, Mädchengruppe Luzern 125, Johanna Kurzweil, Winterthur 50, zus. 425.
-
Lonerstadt: Jakob Lettner 5 fl. ' Schnaittach: Durch I. Lichtenstädter für dieNothleidenden in Palästina 3 fl., für die Armen des heil. Landes 2 fl. 15 kr., Synagogenspende ferner 3 fl. 30 kr., von C. L. als Chalogeld 33 kr.