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  1. 1930-04-16 · Heft 30 (16.4.1930) · page 3

    In den nächsten Wochen muß das Auskriechen der jungen Hüpfer beginnen, es werden jetzt die letzten Vorbereitungen getroffen, um ihnen zu begegnen. Kanton-System in Palästina? New York, 10. April. (J. T. A.) Der Palästina-Korrespondent der ״New York Times“ telegraphiert seinem Blatte, es sei ihm von ״gut unterrichteter Seite“ mitgeteilt worden, daß die Palästina-Regierung einen Plan zur Unterbreitung an die Behörden in London ausgearbeitet hat, in welchem als ein erstes Experiment für die Einrichtung eines Kanton- Systems in Palästina die Bildung eines besonderen jüdisehen Distrikts vorgesehen wird. … Nach eingehender, sehr um Objektivität bemühter Untersuchung des Palästina-Problems unter historischen und psychologischen Gesichtspunkten kommt Tweedy zu dem Schluß, England solle auf die Vorschläge zurückkommen, die die Palästina-Regierung 1923 den Arabern gemacht hat und die damals sämtlich abgelehnt worden sind.

  2. 1934-01-26 · Heft 8 (26.1.1934) · page 10

    Süddcutschlaad in Dar in st,׳»dt sprach Assessor Georg Gulhmann (Frankfurt a. M.) über ״Palästina: Asyl oder Heimat?" — Am 27. Dez. sprach in Göppingen Dr. Paul Tänzer (Stuttgart) über landwirtschaftliche Arbeit in Palästina. … Jan. sprach in Wanne-Eickel im jüdischen Jugendhunii Dr. Capell (Düsseldorf) über ״Palästina als Einwandcrungsland“. — ln Wesel sprach am 2. Okt. Dr. Löwenstein (Grevenbroich) über ״Palästina und die deutschen Juden", am 19.

  3. 1927-06-01 · Heft 44 (Juni 1927) · page 7

    Der Leiter der Verhandlung, der arabische Scheich AI Rareb, schloß sich jedoch der Darlegung des Verteidigers an, daß, da in Palästina gemäß der Balfour-Dekiaration ein j ü - disches Nationalheim besteht, ein Jude nicht aus Palästina ausgewiesen werden könne, weshalb er den Angeklagten zwar zu einer Arreststrafe von drei Monaten verurteilte, von einer Landesausweisung aber absah. Me Palästina-Orangen aal dem englischen Markt Die beiden letzten Schiffe, die Palästina-Orangen von Jaffa nach England brachten, liefen am 11. und 12.

  4. 1929-09-17 · Heft 73 (17.9.1929) · page 5

    IX 1929 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 485 Statt einer Polemik In der schwierigen Situation, die nach den blutigen Ereignissen in Palästina entstanden ist, herrschte im zionistischen Lager darüber Uebereiastimmung, da» nunmehr alle jüdischen Kräfte zu entschlossener Aktion für Palästina zusammengefaßt werden müssen. … Fritz Löwenstein gab dann zunächst ein Bild über das Ausmaß der Zerstörungen und das Geschaffene und erklärte, daß wir Juden als friedliche Menschen nach Palästina gekommen seien. Es sei unser Wille, auch weiter friedlich und ohne Waffen den Aufbau zu vollziehen. Allerdings müßten grundlegende Aenderungen in der Palästina-Verwaltung eintreten.

  5. 1933-07-25 · Heft 59 (25.7.1933) · p. Seite 370

    Alfr., Die theologischen Voraussetzungen der Politik. Ortsgruppen Beckum (Wcstf.). Im Rahmen einer ״Palästina* Woche“ finden nachstehende Veranstaltungen statt: eine ״Palästina-Schau“, ein Vortrag ״Palästina und wir“, eine Freitag-Abcndfeier, dem Gedenken Theodor Herzl gewidmet, schließlich eine hebräische und jüdische Prüfung des Schülerbundes. Der Gedanke einer ״Palästina-Woche“ hat lebhaftes Interesse gefunden. Darmstadt. Am 9. Juli sprach in den Räumen der Starkenburglosc auf Einladung der Zionistischen Vereinigung Herr Adolf Po link (Berlin) über ״Palästina — ein Einwanderungsland".

  6. 1933-08-11 · Heft 64 (11.8.1933) · p. Seite 421

    G. O. AI m a n. London). über die Arbeit der Palästina-Exekutive und der Wizo-Organisation in Palästina und über die Hilfsorganisation für auswandernde deutsche Juden (Frau Sieff, London). … Juü sprach hier in der Oemeinde- Synagoge in einer Versammlung der Zionistischen Vcreinigung Herr Dr, Ludwig Loew enstein (Düsseldorf) über: ״Deutsche Juden und Palästina“. Der zahlreiche Besuch des Vortrages bewies, welch großes Interesse alle Mitglieder unserer Gemeinde dem Aufbauwerk in Palästina entgegenbringen.

  7. 1912-02-09 · 6 (9.2.1912) · page 13

    Es wird ferner geplant, nach Vollendung der Eisenbahnlinie Kerak—Jerusalem sogleich mit dem Bau einer zweiten Zweiglinie Haifa — Jerusalem zu beginnen. Gesellschaftsreise nach Palästina Das Wiener Palästina-Informationsbureau veranstaltet auch in diesem Jahre eine Gesellschaftsfahrt nach dem heiligen Lande. … Der Zeitpunkt der Reise ist sehr glücklich gewählt, da Palästina in dieser Zeit im herrlichsten Frühlingsschmucke steht. Es liegt im Interesse derjenigen, die sich der Gesellschaftsfahrt anschließen möchten, ihre Teilnahme ehebaldigst dem Informationsbureau für Palästina, Wien IX., Türkenstraße 9, anzumelden, bei Angabe der Klasse und ob Herren¬ oder Damenkajüte, damit die Plätze rechtzeitig reserviert werden können.

  8. 1920-08-13 · Heft 55 (13.8.1920) · page 4

    Für die Richtlinien der Wanderungs-Hygiene sowie für zahlreiche andere Einzelheiten der zukünftigen sanitnren Arbeiten in Palästina ist vor allem auf das vor kurzem in! jüdischen Verlag erschienene Werk ״Aufgaben und Organisation des Sanitätswcsens in Palästina'* hin/uweisen. … J e r u s al« m, 30. Juli. (Jüd. Korr.-Büro.) Der High Commissioner in Palästina, Sir Herbert Samuel, hat gelegentlich eines Empfanges etner Deputation eine große jüdische Zuwanderung nach Palästina für den nächsten Monat in Aussicht gestellt.

  9. 1933-07-04 · Heft 53 (4.7.1933) · p. Seite 307

    Die Frankfurter Besucher des Palästina-Amtes werden gebeten, sich möglichst strikte an die angesetzten Sprechstunden zu halten. Glogau. In Glogau wurde eine Unterstelle des Palästina- Amtes Berlin gegründet, deren Leitung Herr Dr. … F r i e d r i ch s h a i ri: 6 Juli, 20.30 Uhr, bei Gerecht, Am Königsgraben 3, Dr. E. Seren 1: ״Aus dem Leben einer jüdischen Siedlung in Palästina“. — Jannowitzbrücke: 6. Juli, 20.30 Uhr, im Jathrerveteinshaus (Müllersaät), Fritz Pollak: ״Aktuelle Palästina-Fragen“. — Nordring-Pankow: Die für den 4.

  10. 1927-05-20 · Heft 40 (20.5.1927) · page 6

    Weil wäre, selbst wenn er den Willen zur Objektivität hat, als langjähriger Streiter gegen den Zionismus gar nicht in der Lage, Palästina auf Grund seines Besuches objektiv zu werten. Palästina sei zwar klein, aber die Besiedlungsdichte ließe sich vervielfachen. … Sollte aber Weil wirklich nicht wissen, daß der Völkerbund, nicht aber die zionistische Idee die Grenze von Palästina im Osten am Jordan, im Norden von Akko bis Metullah gezogen hat? Weiter erwiderte WeS: ״Der Herr Diskussionsredner hat ganz recht, in Palästina herrscht ein Kriegszustand.

  11. 1910-04-08 · 14 (8.4.1910) · page 15

    Ein Übel, welches bei der Emigration zutage tritt, ist der Mangel an Informierung über Palästina und die Reise. Daher kommt es, daß in der Berichtszeit 48 Auswanderer nur über einen Teilbetrag der Reisespesen verfügten. … Die Versammlung konstatiert mit Genugtuung: Alle Redner haben sich dahin ausgesprochen, daß die praktischeArbeit in Palästina nach Kräften zu fördern ist. Allgemein ist als wünschenswert erachtet worden, daß jede Chance einer Arbeitsmöglichkeit in Palästina und für Palästina ausgenutzt, insbesondere die Schaffung des Agrarkreditinstitutes unter Heranziehung aller Freunde Palästinas mit allen Mitteln unterstützt werden muß.

  12. 1924-03-21 · Heft 23 (21.3.1924) · page 6

    Dabei ist das gerade für sic um so wichtiger, als sie im Gegensatz zu der ersten Gruppe darauf angewiesen sind, von ihrem nach Palästina verlegten Geschäft zu leben, weil es ihre einzige Einkommensquelle ist und ein Fehlschlag für sic den Ruin bedeuten würde. … B. die benötigten Rohmaterialien und HUfsstoffc, welche Räumlich• keilen u, a.). Die Redaktion der ״Palästina-Wirtschaft“ hat daher ausführliche Fragebogen entworfen, die von jedem Inter• csscnten genau ausgcfüllt werden müssen, wenn die nötigen Auskünfte erteilt bzw. aus Palästina cingeholt werden sollen.

  13. 1914-01-23 · Heft 4 (23.1.1914) · page 5

    Etwa vor 20 Jahren wurde im Kampf mit der Alliance die erste hebräische Schule in Palästina gerundet. Die jetzige palästinensische Jugend ist urchaus hebräisch. Im neuen Palästina kennen 10 000 jüdische Kinder keine andere Muttersprache. … Lins jedoch lehrt es uns: Was ernst lind wirklich sich für Palästina interessiert in der Brcslauer Judenschaft, ist i ni Zionismus und u 111 ihn herum konzentriert. Die andern wollen von Palästina nichts wissen, wenn sie es auch manchmal behaupten.

  14. 1933-06-20 · Heft 49 (20.6.1933) · p. Seite 273

    Leopold J u s t h. Die Einwanderung von Handwerkern Das Berliner Palästina-Amt teilt mit: Bekanntlich hat die Palästina-Regierung der Exekutive der Jewish Agency zugesagt, die Bewilligung von Einwanderungserlaubnissen für gelernte Handwerker, die über ein Kapital von £ 250 verfügen, — das für die Berufsaus- Übung notwendige Werkzeug kann evtl, auf diesen Betrag mitangerechnet werden — und deren Berufe Aussicht auf Arbeitsmöglichkeit in Palästina haben, zu erleichtern. … Interessenten werden gebeten, sich vorher schriftlich oder mündlich bei Herrn Werner anzumelden, da feste Sprechstunden nicht angesetzt werden können. Frauen-Arbeltsgemelnschaf! für Palästina. Gruppen West und Nord west: 27. Juni, nachm. 41/2 Uhr, Vortrag von Dr. Marie Mayer: ״Hausfrauensorgen in Palästina“.

  15. 1928-09-21 · Heft 74-75 (21.9.1928) · page 8

    Mit Recht weist Herr Cowen im ״Jewish Chronicle“ auf die bestehenden unbefriedigenden Zustände in Palästina hin und kritisiert nicht nur das Verhalten der Araber gegen uns, sondern auch das unserer jüdischen Freunde in Palästina gegenüber den Arabern. … Es ist mehr als zweifelhaft, ob Palästina in seinem jetzigen Zustande genügend fortgeschritten ist, um einen Beginn von Selbstvertretung zu bekommen. Und wenn ich diese Meinung zu äußern wage, so denke ich keineswegs an etwaige Unfähigkeit der Araber, sondern an die herrschenden Zustände in Palästina.

  16. 1934-03-09 · Heft 20 (9.3.1934) · page 14

    Jan. Dr, Israel Auerbach über ״Juden und Araber in Palästina“. Am 7. Febr. sprach Assessor Guthmauu (Frankfurt .1־. M.) über «ins Thema ״Ist Palästina die Lösung?“ und am H. Lehr, berichtete Dr. … Diese und viele andere Fragen beantwort״ die Informations-Broschüre des Palästina-Amtes .,AI fjןh* Aut der Umschlagseite der Broschüre befindet sich eine P!! lästina-Lamlkart(־. Der Zolltarif Palästina» in deutscher Sprache enthält *jm, liehe Positionen in übersichtlicher, ,11 plia bei!

  17. 1920-06-04 · Heft 36 (4.6.1920) · page 5

    Mai in Berlin kigeinlc jüdische Volksversammlung, an der gewaltigen Aufgabe des Wiederaufbaus von Palästina mit äußerster Hingabe mitzuarbeiten. Die Versammlung appelliert un alle Juden, deren Herz noch jüdisch empfindet am! … In den Ländern des Gahith sind die objektiven Voraussetzungen für ein jüdisches, mit Palästina verbuiulenes Volksleben zu schaffen und zu fördern. Die hebräische» Bestrebungen und die Kulturarbeit sind unter diesem Gesichtspunkt von besonderer Bedeutung.

  18. 1930-08-22 · Heft 66 (22.8.1930) · page 6

    Möge ihm ein Lebensabend in ungebrochener Frische beschieden sein. D. K. Auftakt zum Kongreß für das Arbeitende Palästina. Im Zusammenhang mit dem ara 27. September in Berlin beginnenden Weltkongreß für das Arbeitende Palästina findet am Sonnabend, den 23. August, abends, im großen Saal der Musiker- Fcstsäle zu Berlin, eine öffentliche Massenkundgebung statt, aut der die Führer der Bewegung für das Arbeitende Palästina in Palästina und In Deutschland, D. Ben-Gurion, S. Kaplansky, J. Sprinzak, Fritz Naphtali, M. Neustadt, AI. Kaplan, S.

  19. 1925-07-10 · Heft 54 (10.7.1925) · page 5

    Wir haben jcJoch das volle Vertrauen, daß Lord Plumer sowohl den Inhalt, wie auch den Geist des Palästina-Mandates treu behüten wird. Der Schluß des Briefes weist auf die Bedeutung des Ausbaues aller Förderationen und auf die Stärkung der Zionistischen Organisation hin. … Wie „Haaret" vom 19. luni mitteilt, ist Jabotinsky in den Kreis seiner ständfgen Mitarbeiter getreten. (Ziko.) Die Reisedauer von Polen nach Palästina Im Auftrag der Zionistischen Palästina-Exekutive brgiht sich der Leiter des Warschauer Palästina-Amtes, Barlas, nach Athen, um dort das Projekt wc^cn Verkürzung der Reisedauer von Polen nach P.il.r.tuu zu prüfen urul eventuell die nötigen Abmachungen zu treffen.

  20. 1940-04-01 · 13 (1.4.1940) · p. [Seite]

    Dankbar empfanden sie auch das Werk derer, die durch 50 Jahre mit sehr geringen äusseren Aussichten mit ihrer Pionierarbeit den Boden vorbereitet hatten, sodass Palästina politisch und wirtschaftlich als Aufnahmebecken für die Sachenden bereit stand. Die Menschen, die damals ins Land strömten und einen grossen Teil dessen, was wir als das Palastina von heute vor uns sehen, aufgebaut haben, fühlten sich glücklich an der Schwelle eines neuen Lebens. … Man muss sich dies vergegenwärtigen, um zu ermessen, welche Tragik darin liegt, dass mehrere Jahre später auch Palästina ein Land wurde, aus dem UngtückfibotteHaftm zu der Judenheit hinausdrängen. Und in den