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Weizmann erinnerte eingangs daran, datz es dcutschsprechsnde Männer waren, die die moderne zionistische Bewegung schufen. Aus Deuftchland sei eine auserlesene Jugend nach Palästina gekommen. — Zur Darstellung der augenblickliehen schwierigen Verhältnisse in Palästina übergehend, erklärte Dr. Weizmann, die Ursache der »Krise" sei die plötzliche überstarke Einwanderung aus dem Osten gewesen — eine Immigration, die durch die unerträglich schwere Lage in den Ländern Osteuropas veranlatzt worden sei. … Wenn man einmal ftagen werde: Was kann der Jude? so werde man auf Palästina zeigen, wy er ohne Machtmittel, ja ohne Geld, den Faden weiterzuspinnen suche, der vor 2000 Jahren abgerissen wurde.
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In den letzten Wochen wurden die großen englischen Zeitungen mit Briefen zur Palästina- Frage geradezu überschüttet, und die Aeußerungen wichtiger englischer Persönlichkeiten bieten Anhaltspunkte genug zum Studium der Psychologie. … Vor allem fordern wir, daß sie sich nicht als technische Experten für Palästina betrachten, sondern auch die Juden frage in ihren Beziehungen zu [Palästina untersuchen und sich bewußt sind, daß es darauf ankommt, eine Lösung zu finden, die die N o t d e r Juden berücksichtigt.
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406 Aus Palästina Dr. Oppenheimer in Palästina. Dr. Oppenheimer setzt seine Studienreise fort. Nachdem er die judäischen Kolonien besucht und insbesondere auf dem Nationalfondsgute in Beth-Arif und in Rechowoth* Gelegenheit hatte, mit den Arbeitern Fühlung zu nehmen, sowie im Beth-Am in Jerusalem vor einem größern Publikum seine Theorie über die Siedlungsgenössenschaft auseinanderzusetzen, begab er sich nach Galiläa. … Sämtliche Redner hoben das innige Verhältnis der^Stifter zu Palästina und seinen wichtigsten nationalen kulturellen Institutionen hervor. Herr Moser erwiderte in warmen und bewegten Worten und erklärte, daß er nach Palästina nicht des Vergnügens wegen gekommen sei; er habe die Zeit seines Hierseins lediglich dazu ausgenützt, um sich ein objektives Bild von den kulturellen Bedürfnissen des Landes zu verschaffen.
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Goldberg, Köln. — Ausstellung (während des ganzen Tages): ״Das jüdische Buch“ (Buchhandlung Jordan). ״Palästina-Handarbeiten“ (Verband Jtul. Frauen für Palästinaarbeit ,,Wizo“, Ortsgruppe Essen). Unkosten beitrag: Zur öffentl. … Tseherlok. — F r a 11 e n - A r h e i t s g e m e i n s r h a f t für Palästina, abends 8.30 i hr, H. Vortrag im S e 11 11 1 ״ n g s k u r s 11 s , Herr Dr. Georg Herlitz: ,,Richtungen und Strömungen im Zionismus“. —- Dienstag, den 22.
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Noah D a v i d s ö h n. — Im Jahre 1927 wanderten 1179 Juden aus Polen nach Palästina aus. 1926 betrug die Zahl der Palästinawanderer aus Polen 6809, 1925 war diese Zahl 17 731, 1924: 7987, 1923: 3100, 1922: 3052, 1921: 4636, 1920: 2081. … Wahrlich, würden die Juden des Galul eine solche Opferbereitschaft für Palästina betätigen. Me sie ein Teil der Juden Palästinas mit Selbstverständlichkeit tagtäglich betätigt, — das Problem des jüdischen Aufbaues an Palästina wäre längst gelöst.
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Jan. in tlcr Turnhalle der Isr. Lehrerbildungsanstalt einen gut besuchten Palästina Abend. Es sprachen Dr. Bamberger. Nürnberg, und Dr. Schloliberg, Berlin, ü!>er: „Palästina, Hoffnung und Verpflichtung1'. Vorgctührt wurden Palästina-Monatschau mit musikalischen iiihI negatorischen Darbietungen des Bachad. Zwickau. Frau Hernistailt.Oellingen brachte Vortragsabend „Klänge jüdischer Seele". am 6.
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Ostindien. Calcutta, Nr. 42. Palästina. » Franken, Nr. 40. Jerusalem, Nr. 4. 6. 7. 12. 16. 18. 34. 40. 42. 43. 46. 51. 52. Magdeburg, Nr. 41. 44..-46-.! Mainz;- M. M - ,*j .r. r .m: . ’ New-Tork, Nr. 47. i- ,-/j: , Palästina, Nr. 43. 48/ s49.; Paris, Nr. 42. tm . ■ : V: Preußett. - ■ Berlin, Nr. I. 4'.'S. 6. 8-—15. 17. 18. 20 — 27. 29. 31 —34. 36. 37. 39 —45. 47 — 50. '• Birnbaum, Nr. 10. ‘ •*;. > ".
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ן>e über das Thema: ,,Zur gegeuwarligen poli* tischen und wi:tsc-haftli< i־en hage in Palästina“. Hamburg. Am 1. September sprach in dtT Misrarhi-Ernu*gngru|)f)C Frau h!udtem׳i‘in Stern über: ,,\׳־r fatrikanische Jüdin*‘. … Am 10. August sprach Georg G u t h m a nn über ״Krise in Palästina? —• Zur gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Lage im Lande". Ankündigungen Frankfurt am Main: Veiein Wohltätigkeit.
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Dm jüdisch» Pub'iku» Berlin» tistte G^M־eßhiut» die Schau,pieler der pelSsUneneiedben hebrÄischea Tbtmfcer auf dem Ball der Freunde des arbeitenden Palästina kennenraleracn. Der künstlerische Teil de* Ball», der auf einem auch von der Berliner Preiae ' anerkannten hohen Niveau *taad, wurde eröffnet von Meir Teomi mit der Rezitation von ״Zalroaveth“. … Januar» ins Klub »Schalem Aieichem“, Kleiststraß© 9, einen Vortrag des^bekanntea jüdischen Publizisten Ben-Art ir (Dr. A״ Rosin), welcher soeben aus Palästina zurück gekehrt ist, über das Thema: »Dar Zionismus und di« j ü - di »eben Siedlungen in Palästina*. Nadb dem Vortrag Diskussion.
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Als weltlicher Dichter schuf er herrliche Naturschilderungen (berühmt ist die des Seesturms auf seiner Palästina-Pilgerbringt am nächsten Freitag: ״Mia gehl zur Mi-Ha“, ein Bericht vom Weg zur Hachscharah Auf einer Landwirtschallsschule tu Palästina Die Fortsetzung der spannenden Erzählung ״Die Insel ■ KtVUZah“ und vieles andere mehr waren ein um die Mitte des 8. … Als Uebersetzer und Kommentator von Ovid, Apuleius, Bandello, France, Maupassant u. a. hat er sich einen Namen erworben. Otto Mittler geht jetzt nach Palästina, wo er als Siedler ein neues Leben aufbauen wird. H. L. Adolf Naffaniel 111( Asphaltierungen־ Pflasterungen Robert Wolfen» jf Auto-Oaragan - Tankst.||| ■ Fahrstuhlbau Ernst Fischer O W 50, Kuimbacher Str. 6 Ruf: 24 78 51/32 Bandagist BERLINER HANDWERK UND EINZELHANDEL IDO uwe«en llllil Beratung Überwachung W 15, Duisburger Str. 1 Tel. 92 45 31 § Daeharbeiten M, Engländer.
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,tBe gjjj, durch zahlreiche Beispiele belegen, aber « dürfte genügen, daran zu erinnern, wieviel Freude un* die alten Kupferstiche machen, — auch so eine 1 *<d»nik, die Zeit und Ruhe vom Künatlcr fordert. schweren, von ihr die erstmalige Lösung von Problemen zu verlangen, die noch nirgendwo gelöst wurden. Seit aber aus der Praxis in Palästina heraus in Stadt und Land sich die Stimmen mehren, welche auf die empfindlichsten Schäden hinweisen, welche aus der privaten Aneignung des Bodens naturnotwendig fließen mußten, wäre cs für den Zionismus an der Zeit, die bodcnreformcrischcn Ideen mehr zu beachten und zu befolgen, als es bisher der Fall war.“ , » ßus,änej! … Emaillearbeit ist auch eine mühsame Technik, zuerst das Aufmalen — und dann das Brennen — erfordern Ruhe und Geduld. 111 Palästina, glaube ich, sind die Verhältnisse ganz andere wie im modernen Europa. Ich erinnere midi an ein Schreiben meines Freundes, in dem er midi auffordert, nach Palästina zu gehen, denn die Ruhe der Umgebung würde mich da zu vielem anregen, zu dem ich sonst in der Großstadt niemals kommen würde.
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Leitender Artikel: Das „jüdische Volksblatt''. Zeitungsnachrichten: Palästina: Jerusalem, Jerusalem, Paris. Deutschland: Waren, Fulda. Preußen: Berlin, Berlin, aus der Provinz Posen, aus der Provinz Posen, aus dem Shnagogenbezirk Crefeld.
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.) — Wir entnehmen auS Nr. 9, daß jetzt die ganze Summe, welche. Juda Touro für Palästina vermacht hat, in den Händen von Sir MoseS Montefiore und zu dessen Disposition ist. Gebe Gott, daß die bedeutende Summe zu wahrem Nutzen angewendet werde!
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Wien S. 21. 37. 49. 81. 107. 108. 124. 189. 218. 219. 246. 276. 289. 317. 346. 374. 1386. 450. 466. 479. 492. 522. 577. 593. 620. 661. 705. 721. 722. Palästina. Jerusalem S. 13. Persien. London S. 250. 305. 569. Preußen. Aus dem Belgard - Schievelbein - Neustettm- Dramburger Wahlkreise S, 719.
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Jugendgruppe, Nationalfvndsmai keu 10 Mk. — Hilf sw e r k für Palästina. Durch Herrn Fritz Svndheimer, „Teilerlös aus b; Mizwans-Bersteigerung für Palästina an den letzten Pc sacht« gen in der Westend-Synagoge, Unter l i n d a u 23" 3485 Mk. — M.
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November sprach Herr Lazarus Da r 111 ans, Berlin über das Thema ,.Die Bedeutung des Palästina• Aufbauwerks für die gesamte Judenheii“. Durch seine 1k< '..׳>• risch glänzenden, von tiefem sittlichen Ernst gclrageiicn Aus• Iül1,t1ngi11׳ verstand er cs, seine zahlreichen Zuhörer zu überzeugen, daß die tnikräi.ige Förderung des Aufbauwerks heute keine rein zionistische Angelegenheit mehr, sondern selbstverständliche. … Novemher, hatten wir ׳ unsere erste öftcntlichc Veranstaltung, der Herr Juda Dornst ein vor einem großen Publikum, das überraschend viele Nichlzionistcn enthielt, sprach. Das Thema lautete ״Das heutige Palästina“. Herr Bornstein gab uns ein lebendiges Bild von dem, was io Palästina, vor zehn Jahren war und was heute ist. Er ging dam!
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. * Wie uns der Hechaluz, Landesverband Deutschland, mitteilt, sammelt ein gewisser Schwarz Gelder, die angeblich für Transporte der Ehaluzim nach Palästina bestimmt sein sollen. Wir machen darauf aufmerksam, daß niemand, der sich nicht als Vertreter des Palästina-Amtes oder des Hechaluz ausweisen kann, berechtigt ist, Gelder für diesen Zweck zu sammeln.
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Robert Hirschfeld, Berlin W. 15, Joachimstalerstr. 14. Themata: 1. Ausgrabungen in Palästina. 2. Aus der Kulturgeschichte Vorderasiens. 3. Hat Jesus gelebt? 4. Die Einwirkung der französischen Revolution auf die Juden. 5.
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Nach der Arisierung, wanderten viele jüdische Mitschüler aus, u. A. nach Palästina, oder wurden umgeschult. Die Mutter floh einen Tag nach der Reichskristallnacht nach England, ohne ihre Söhne. Michael versuchte ihr zu folgen, scheiterte jedoch an der Schweizer Grenze, als er seine jüdische Herkunft offenbarte.
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Auch in der Frage des Zionismus konnte sich die ,Morning Post" nicht zn einer ruhigen Objektivität gegenüber der Mischen Arbeit in Palästina aufschwingen. Die Erfolge im paläst inensischeil Mandatsgebiet stellte das Blatt niemals als das Ergebnis jüdischen Fleißes und Opfermutes, sonder« stets als die Folge der umsichtigen englischen Verwaltung hin. … Erst seitdem Sir Herbert Samuel sein Amt eines Oberkommissärs an Lord Plumer >i bergab und die Beschwerden über die, gelinde gesagt, Zurückhaltung der Mandatsregierung gegenüber dem wirtschaftlichen und kulturellen Aufbau des jüdischen Jischuw immer lauter wurden und ihre Berechtigung schließlich von der Zionistischen Exekutive zugegeben werden mußte, wurde auch „Morning Post" etwas zurückhaltender, da sie von der konservativen Negierung den Wink erhielt, daß eine zn offenkundige, judengegnerische Palästinapolitik letzten Endes dem Prestige des britischen Reiches abträglich sein und von einer Verhetzung der Araber in Palästina Nicht nur die Juden Schaden erleiden mußten. Aus den finanziellen Schwierigkeiten der „Morning Post" weitgehende Schlüsse aitf einen tieferen Gesinnungswechsel in den hochkonservativen Kreisen Englands zu ziehen, wäre unangebracht, wenn es auch gewiß nicht der Pikänterie entbehrt, daß das älteste konservative Blatt gerade unter dem konservativen Neginte vom völligen Untergang bedroht ist.