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hr. 58—59 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 11 Als Vertreter der jüdischea Legionäre in Palästina sind die Herren Katznelson und Schochat in Paris eingetroffen, um mit den zuständigen Stellen in Paris und London über die Regelung der Frage der in Palästina verbleibenden, jüdischen Legionäre zu beraten. … Die zionistische Organisation m London wendet sich an das Wiener Palästina-Amt um Namhaftmachung jüdischer Architekten und Baumeister für den Wiederaufbau Palästinas. Wir ersuchen daher alle jüdischen Architekten, Baumeister und sonstige Fachleute des Hochbaues, welche sich für Palästina interessieren, ihre Namen und Adressen unverzüglich dem technischen Referate des Palästina-Amtes bekanntzugeben.
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Ueber den ״Boasismus“, der schnell zu einem neuen Schlagwort in Palästina geworden ist, hat sich bereits eine Kontroverse in der palästinensischen Presse entwickelt. Interessant ist, daß Smilansky sich auch gegen eine andere Bemerkung Dr. … Februar.) — Ist der Reichskanzler einverstanden, daß sein Name für ein derartiges Bubenstück in Anspruch genommen wird? Kooperativen für Uebersiedlung nach Palästina. Wir werden um folgende Veröffentlichung ersucht: Es besteht die Absicht, in Frankfurt a. M. Kooperative für mittlere Wirtschaftsschichten zu gründen, die die Scßhaftmachung in Palästina aus eigenen Mitteln ermöglichen soll.
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Geburtstag C h a i m Naehman B i a 1 iks, des größten hebräischen Dichters der Gegenwart, ln Palästina ehrt der Jischuw diesen Gedenktag durch die Verwirklichung der Lebensideee des Dichters, für die er bereits seit Jahrzehnten in Wort und Schrift unablässig in der Heimat und in der Galuth kämpft. … Dadurch soll die ganze geistge Arbeit vieler, vieler Generationen vom Zeitpunkte des Beginnes selbständigen Schaffens jüdischen Geistes in der hebräischen Literatur eingebracht werden. Zur Verwirklichung dieser Idee wird in Palästina ein Fonds geschafen, für den jeder Jude sein Schärflein beitragen soll. Hiedurch soll nicht nur am Geburtstage des großen Dichters diesem ein Geschenk, sondern von dem Dichter selbst auch eine unvergängliche Gabe an das jüdische Volk übereicht werden.
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Moses Günsberg (Hasmonea) sendet allen Klubkollegen Grüße aus Afuleh (Palästina). Freunde und Bekannte werden ersucht, ihm zu schreiben unter der Adresse: M. Günsberg, Haifa, P. V. B. 337. Ozeda, Siemens-Schuckert-Werke, Palestinc. _ ten bewahrten. … Toni Babad, die Auswahlhandballspielerin des S. E. Hasmonea, fährt in Kürze nach Palästina. Sie weilt gegenwärtig auf Hachscharah. _ ' Hakadur—Makkabi 2 13:3. Hakadur trat mit der Mannschaft John 2, Erwisch 2, Prager und Fischer an und konnte oen Kampf hoch gewinnen.
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Zum Überwiegen der Todesfälle — die Austritte spielen nicht eine besondere ßolle, es sind durchschnittlich 200 bis 800 im Jahr — tritt noch die Auswanderung hinzu. Bis 1937 sind etwa 1200 Juden nach Palästina ausgewandert, und auch 1987 nahmen noch einige hundert Menschen dorthin den Weg. Außerdem emigrieren zahlreiche österreichische Juden nach Südafrika und nach den südamerikaaiechen Staaten. … Ähnlich liegen die Verhältnisse in den Bundes- Gefahr der Vergreisung Da begreiflicherweise die jungen, gesunden Elemente ins Ausland, insbesondere nach Palästina gehen, und da die geringe Geburtenzahl nicht genügend Nachwuchs liefert, vergreist die jüdische Bevölkerung von Jahr zu Jahr immer m<gw.!
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B ernst e r n: „Der Zionismus, sein Wesen und feine Organisation", ll. Auflage (K 6.—); A. D. Gord » n: «Briese aus Palästina" (K l.80); H. G o s l a r: Sexualeihik der jüdffchenWndcrgeburt" (L4 50); H.H. v an K.ock:^,Die Zuknnft des jüdischen VolftS" (X 4.30); R. L i ch t h e i m: .Der Aufbau des jüdischen Palästina" (8 1.80); A. R u p p in: »Der Anlbau des Landes Israel" (gebunden fl 24.—); R. S t r i ck e r: ,Der jüdische Natkonasismus" (fl 3.—); T r i e t s ch: ,Palästivahandduch" (fl 19.50);.
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. * «rlelchttrungrr, im Schiffsverkehr «ach PalS stina. Das Palästina-Amt in Czer nowitz teilt mit, daß?r Servieiul Maritim Roman einen speziellen Personenschnell- » mpfer für den Dienstverkehr C o n st a n t a—H a i f a— Lass a—A lexandria «nd retour einstellt. … Klasse 2800 Lei (inkl. Verpflegung). Emigranten erhalten durch da» Palästina-Amt eine Ermäßigung auf 2000 Lei pro Platz. Die Reisenden der 3. Klaffe müssen Bettzeug mitführen, da sie bloß die Bettstellen erhalten. — Gruppen von mehreren Personen verden beträchtliche Preisnachlässe gewährt. _ * 2.tah«ng ösr Bücherlotterie.
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Zum Schluß szlrach Stöcker über die Lösung der „Indenfrage" und bezeichnete al« die beste die schon po» den Propheten u»d Apostel» an. gedeutete: die Uebcrsiedluiig der Juden »ach Palästina. (Die Berufung Paulus Mayer'« als Holprediger nach Jeruialein dürfte der gute Mann erst später empfehlen.) — Einige Tage vorher hatte Stöcker in Dresden ein Gastspiel, adsolvirt.
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Di« Verordnung scheirch gegen die vielen Nichtstuer gerichtet zu sein, die sich um 'den Emir angesammelt haben, und gegen die Politiker, welche 'im Land Umnhen stiften wollen. < *• ' . In Palästina sind, wie schon kurz telegraphisch Le-' richte^, Offiziere aus dem Ostjordanlande eingetroffen und Hahen Werbungen, angeblich zum Schutz.« der Hedschasbahn, vorgenommen.
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Auf eine Anfrage im englischen Unterhaus bezüglich der Hinterlassenschaft des Schanghaier Juden K a d o o r i e in der Höhe von 120.000 Pfund für jüdische Schulen in Palästina erwiderte der Kolonienminister Sir Philip Cuhliffe-Lister, daß der Bau der Kadoorie-Landwirtschaftsschule für Juden sich wegen der Schwierigkeit, ein geeignetes Terrain zu finden, verzögert habe.
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Mn Fest im Smigrnntenheim Kahlenbergerdorf. Pflanzung der ersten Baume. ' Das Heim der Palästina-Pioniere im Kahlenberger-, borf beging ein schönes u'nd frthes Fest. Nicht in weiten Sälen wurde es gefeiert. Draußen, im anmutigen Hügelgelände salmnelterr sich die Wiener Gäste um ein Stück Boden, das die Arbeit der Chaluzim und Wiener jüdischen Jugend den Sommer über für Baumpflanzungen bereitet hat.
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Geburtstage, solange Kraft und Leben reichen, für das geschichtliche Ideal des' jüdischen Volkes wirken, wie bis dahin." ' Freudig darf man feststellen, daß Max Nordau in voller Kraft das achte Jahrzehnt seines Lebens beginnt und seine Arbeit ganz dem ^rdentum weiht: er will aus Madrid, wo er seit Kriegsausbruch verbannt ist, nach Palästina über fiedeln, sobald ihm der ' Weg offen steht. , Die Abreise der Mifchert Kirrder nach HsSlsrrÄ., Ferienaktion des Jüdischen NationalrateS.füv Deutsch-, östevssich. ' Gestcknr ging der zweite TranSpork erholungsbedürftiger Wiener jüdischer.
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Der Unterrichtsbetrieb wird an diesem Tage in vollem ' Umfange wieder aufgenommen. , - . it * Palästina-Vortrag. Der /hebräische Schriftsteller J. Rodler-Feldmann (Rr Benjamin) aus Jerusalem hält Sonntag den 26. d. M. um 7 Uhr im.Saale der »Scholle“ einen deutschen Vortrag , über „D a s religiös e‘L eben in E r,'e zl'sra e 1“.?
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Lad$ Allenbys ihrem Dank und ihrer Freude über den besold ders' herzlichen Empfang Ausdruck, den Lord Alfenby b-eri seiuer Reise durch Palästina in Rischon gefunden hatö Dein... Andenken an diesen Empfang, cieit der General ui .eipeni;* Briefe an seine Mutter als eine -seiner schönsteli Lebensinnertnigen schilderte, sei ltuii das Geschenk der Miiftef gewidmet.