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  1. 1910-09-23 · 38 (23.9.1910) · p. Seite 5

    Theodor Heul 2u be- 'nehnen. Aufhebung der Pilgerpässe für jüdische Palästina-Fahrer. Die gesetzliche Bestimmung in. Rußland, wonach Palästinapilgern an Stelle der gewöhnlichen, sehr teuren Auslandspässe spezielle; Pilgerpässe gegen eine extra billige Gebühr ausgestellt werden, wurde bisher auch auf die Juden; ausgedehnt. … Oktober d. J. eine Palästina-Nummer, herausgeben. Aus der Fülle der Beiträge, die für das Heft vorgesehen sind, heben wir hervor: Zionistische Arbeit in Palästina. — Die jüdischen Kolonien in Palästina. — Das Verkehrsproblem in Palästina. — Die hebräische Sprache in Palästina. — Die Tätigkeit des jüdischen Nationalfonds in Palästina. — Die Arbeiterfrage in Palästina. — Kulturpflanzen in Palästina. — Das gesellschaftliche Leben in Palästina. — Das Kreditwesen in Palästina. — Jüdische Altertümer in Palästina. — Die Heilquellen Palästinas und die Hygiene im Lande. — Das Volksleben in Palästina. — Industrielle Möglichkeiten in Palästina. — Presse und Verlagswesen in Palästina.

  2. 1917-11-30 · Heft 45 (30.11.1917) · p. Seite 2

    Lesef uttb llnterhaltungsbücher, Saurmel- und LwderwerL sind ,im Kriege in Palästina erschienen und haben während! dieser Zeit die HÄräische Literatur wie Lin anderes Land bereichert. Da kam die Evakuation, unerlvartet und darum' hört um . so schlimmerer Wirkung. … Es ist durchgreifende, -regelmäßige'Hilfe notwendig. - Wer mich «chere Wnge fesseln gegenwärtig »unsere ganze AufmerftamLtt; es ist die Palästina-Frage, die jetzt KU einem europäischen Problem geworden ist. Fast überall wird der GedänL immer lauter ausgesprochen, Pälästina Len Juden zu überlassen.

  3. 1906-11-01 · Heft 11-12 (1.11.1906) · p. Seite 265

    Lin neuer „OMKins-Lolonilstions-yerein u Hier in Wien, wo Herzl den ersten Anstoß zu einer Bewegung gegeben, die unter dem Namen „Zionismus" auf der Bildfläche der jüdischen Geschichte in Erscheinung trat, ist jüngst ein neuer Colonisatiolns-Berein ins Leben gerufen worden, der es sich zur Aufgabe macht, in Palästina an schon bestehende gedeihlich arbeitende jüdische Kolonieen neue Heimstätten für Ackejrbauer und Gewerbetreibende anzugliedern. … In der Ansicht, daß Palästina das geeignetste Land zur Auswanderung sei, stimmen der Wiener Verein und der Begründer des Zionismus überein. Es ist gar ■*■■■ >

  4. 1917-06-15 · 24 (15.6.1917) · p. Seite 269

    Bereits früher ist gemeldet worden, daß die Zionisten auf einer Tagung in Odessa die Errichtung eines autonomen jüdischen Staates in Palästina forderten. Diese Forderung steht mit der bekannten Kriegszielerklärung Wilsons in einem unleugbaren Zusammenhang. Es ist verständlich, daß die Zionisten bestrebt sind, aus dem Kriegszustand zu gewinnen und ihr Ideal der Errichtung eines jüdischen Kulturzentrums in Palästina rasch und stark zu verwirklichen. Ob die Lage der in Palästina wohnenden Juden durch ein so kritikloses Eingehen auf die englische Kriegshetze erleichtert wird, ist freilich die Frage.

  5. 1917-05-11 · 19 (11.5.1917) · p. Seite 3

    Die Türkei darf Palästina nicht behalten. Können wir es aber zugeben, daß es invdie Hände einer, europäischen Großmacht fällt? Man hat ins vorgeschlagen, Palästina an Frankreich zu geben. Frankreich hat weder politische noch militärische Interessen in 'Palästina, und seine syrischen Interessen können nicht besser geschützt sein als durch ein zionistisches Palästina i nter britischer Flagge.

  6. 1906-10-12 · 41 (12.10.1906) · page 1

    Inhalt: Leitartikel: — Moderne Selbsthilfe — Etwas vom „Polnischen Inden". — Entdeckung des wilden Urweizens in Palästina. — Korrespondenzen: Plenarsitzung des Kultusvorstandes. Zur Kultuswahl. Die Rückkehr zur früheren Konfession. Brünn. … Wir wollen dem verfolgten Juden seine dauernde Zuflucht gründen; wir wollen in Palästina an schon bestehende und gedeihlich arbeitende jüdische Kolonien neue Heimstätten für Ackerbauer und Gewerbetreibende angliedern, ein Streben, das uns mit den „Palästina-Kolonisationsvereinen“ der ganzen Welt verbindet.

  7. 1906-10-18 · 42 (18.10.1906) · p. Seite 7

    . — An die Stelle des verabschiedeten bisherigen Militärkonnnandantcn von Sicdlee, des DberNen Tichanowski, der als der eigentliche U» Heber des Pogroms bezeichnet wird» tritt der Dbert't des Tubno Regiments, das sich an dein Pogrom nicht beteiligen wollte. Palästina. Z a s f a,Oktober. DaSZns 0 r m a t i 011 s bnrean sür Palästina teilt mit: Bon Hand werkern können jetzt in Palästina Arbeit bekommen: Schlosser, Schmiede, Maurer s. … Ein ,Fachmann mit genügendem Kapital tonnte eine Wnrittabrik eröffnen. Es gibt ׳.!ach keine solche in Palästina. ׳Zuckerbäcker mit einigen hundert Rubel, können sich etablieren. Wer -Holländer-, Schweizer und ähnliche 5käse erzeug n kann, und 1000 bis 200«י Rubel besipt, könnte sich in Palästina eine Existenz gründen.

  8. 1920-10-06 · Heft 69 (6.10.1920) · page 4

    B. nach Damaskus sind der Verpflichtung enthoben, sieh etiitragcu zu lassen, vorausgesetzt daII ihr Aufenthalt in Palästina drei Monate nicht Überschreitet. Wenn sie sieh länger laiiflwilten, müssen sie sich eintragen lassen und erhalten dann vom Einwandcningsdirekt■.)! … Auch finden diese Vor- Schriften keine Anwendung für uniformierte Mitglieder «kr militärischen, seemännischen und Luitstrcitkraue. 1 )«•r Direktor der Abteilung für Einwanderung und Verkehr kann, mit Genehmigung des Gouverneurs, von Zeit zu Zeit Maßregeln für die bessere Regelung der Permits treffen.“ ie Greuel der polnischen Hölle Die palästinensischen Briefmarken. Die am 1. Septendier in Palästina ein;!;«'führten neuen Marken entlialtcn auf dem Matkcnbihle mit der Aufschrift ״E. E. F.“ (Egvptian Expedvtkmary Forces) den Aufdruck ״Palästina“ in englisch, arabisch und hebr#isch, Charak• tcristisch ist, daß der hebräische Text außer der Be* Zeichnung Palästina nodi die beiden Buchstaben .א״י ״Ere/.

  9. 1906-10-26 · 43 (26.10.1906) · page 7

    Der Obmann des Distriktskomitees berichtete, daß aus den zionistischen Spenden ein großes Waisenhaus für die zahlreichen Waisen der russischen Opfer in Palästina gegründet wird. Daselbst sollen die Kinder zu tüchtigen Landwirten herangebildet werden. Später soll dieses Waisenhaus auch zur Heranbildung anderer armer Kinder zur Landwirtschaft dienen. … An dem Bortrag, der mit Beifalle ausgenommen wurde, knüpfte sich eine rege Debatte. Köln- Das Aktionskomitee hat beschlossen, in Palästina eine große Waisenanstalt zu errichten, die für Kinder bestimmt sein soll, die bei den letzten russischen Pogromen ihrer Eltern beraubt worden find.

  10. 1918-12-27 · 52 (27.12.1918) · p. Seite 4

    Außerdem veranstaltet das Bureau unter den jüdischen Handwerkern eine Enquete über ihre Ansiedlung in Palästina und ist iür die Förderung der' Achusahbewegung tätig.; Als Achusahanteil wurde der Betrag von 15.000 Rubel festgesetzt. … Palästina gedacht ist.

  11. 1917-05-04 · 18 (4.5.1917) · p. Seite 4

    Diese Forderungen stehen im’ Einklang mit den Rechten und Pflichten des Staates und entsprechen-seinen Interessen. 2. eine öffentlich-rechtliche Anerkennung von Palästina als Heim für das jüdische Volk und Garantien für eine jüdische Kolonisation in Palästina, die eine weitere freie" Entwicklung ermöglichen.“ Diese Resolution wurde in begeisterter Stimmupg per Akklamation 'einstimmig angenommen. Unter den K'ängen der Hatikwah wurde dar. zionistische Volksmeeting geschlossen. Aus Palästina Einem Berichte des Vereins „L-e m a an’ Z i- 6n“ entnehmen wir: Die Augenklinik des Vereins steht unter der Leitung des in Wien ausgebildeten Spezialisten, Herrn Dr.

  12. 1906-09-19 · Heft 38 (19.9.1906) · page 1

    Jahrgang Der Zionismus erstrebt IQr das Jüdische Volk die Schaffung einer Gffetitllchrechtlich gesicherten Heimstltte In Palästina. (Baseler Programm.) Schofartöne An den Hilfsverein der deutschen Juden Von Hans Mcserilz f . Der Pogrom in Siedlce Bericht an das Zionistische Aktionskomitee Die Form des Pogroms Verwundete und Ermordete Vorgeschichte des Pogroms Bericht an den Hilfsverein Das neue System Vorschläge zur Reorganisation der zionistischen Bewegung Von Josef Löwy Rundschau Grossherzog Friedrich von Baden Eduard von Hartmann und der Zionismus Juden raus!

  13. 1917-07-01 · 4/6 (Juli-Dezember 1917) · p. Seite 56

    Lamm), 1917. 88 S. m. Abb. 8°. M. 3. GRUNWALD, Max. Hilfskommission für Palästina. 1915. Brünn, Jüdischer Buch- und Kunstverlag Max Hickl, |1915.J 11 S. 8°.

  14. 1906-09-18 · Heft 39 (18.9.1906) · p. Seite 460

    Es herrschte Einstimmigkeit darüber, daß vor allem das Schul-. werk in Palästina, wohin eine starke Auswanderung ganz armer Elemente aus Rußland jetzt stattfindet, nach Möglichkeit großzügig auszugestalten sei. Entsprechend dem Prinzip, das Schulwesen organisch von unten aufzubauen, hat der Hilfsverein zunächst Kindergärten in den Zentren des jüdischen Lebens in Palästina begründet. Gerade bei den wirtschaftlichen und hygienischen Verhältnissen des Orients und dem bunten Völkergemisch ist es von höchster Wichtigkeit, die Kinder von frühester Jugend an in Obhut zu nehmen und ihnen eine einheitliche Vorbildung für die Schule zu geben.

  15. 1906-09-19 · 38 (19.9.1906) · page 6

    Auch ist zu erstreben, durch hausindustrielle Arbeit der Töchter oder Frauen die Chaluka in manchen Fällen ganz oder teilweise entbehrlich zu machen. Sämtliche in Palästina tätigen Organe der Chalukaverwaltung, insbesondere auch die an der Ausbildung von Lehrlingen etc. beteiligten, müssen, soweit sie Juden sind, in Gesinnung und Tat auf dem Boden des gesetztreuen Judentums stehen und das Vertrauen der palästinensischen Rabbiner besitzen. … Diejenigen Geber, die er vertrete wenigstens, seien der Meinung, daß ausschließlich die der Beschäftigung mit der Thora zugewandte Lebensführung gefördert werden soll, daß mitten in einer nur auf Erwerb und Genuß gestimmten Welt Palästina, soweit es an uns liegt, eine Stätte des Idealismus bleibe. Rabb. Dr. Breuer- Frankfurt a. M. entgegnet, daß es eine unabweisbare jüdische Pflicht sei, da, wo die Möglichkeit gegeben ist, vor Verarmung zu schützen, und das könne nur durch vernünftige Pflege von Handwerk und Industrie geschehen.

  16. 1906-10-04 · Heft 40 (4.10.1906) · page 6

    Die ״sieghafte■ Macht des GottcsgcdankVns*־ die von dem i.1 Palästina geeinten Judenvclkc ausging, erfährt eine merkwürdige Beleiichtaug durch die Blutströme und die entsetzlichen Greueltaten in den weiten Gebieten des Ostens, von denen die l.eser der deutschen Tageszeitungen hei weitem nur das allergeringste erfahren. … Dass dieses Land einer zukünftig«. 1 nationalen Heimat nur Palästina sein kann, gibt sogar Dr. Vcgelstcin zu. Wenn er aber dabei meint, «lass w ir ״pietätvoll Zions und Jerusalems" gedenke!

  17. 1920-11-12 · Heft 41 (12.11.1920) · p. Seite 2

    Die Konstituierung des »Hauptbureaus des Keren ,-Hajesfod (Grundforcks für den' Palästina-Aufb au) in London ist .soeben erfolgt.!. W ist beschlossen worden, d« Legalisierung des Keren Hajessod sofort in die Wege zu leiten. … onden britischen Konsularämtern der ganzen Welt dir ^Matzvffa für die Einreise nach Palästina, wobei -die jf. Zionistische Organisation die Verantwortung für das Vertzhalteu der 'Einwanderer, im Falle diese keine Arbeit fin» „T ien, übernimmt.

  18. 1930-05-23 · Heft 127 (23.5.1930) · page 8

    Entfernung der jüdischen Bettler aus dem Gebiet der Klagemauer Jerusalem (J. T. A.). Die Palästina-Regierung hat der Polizei die Weisung erteilt, die jüdischen Bettler aus dem Gebiete der Klagemauer zu entfernen, weil die Stelle vor der Mauer eine öffentliche Passage ist. … Doktor Ruppel gilt nicht nur in deutschen, sondern auch in internationalen Kreisen als ein besonderer Kenner kolonialer Fragen. Mit der Palästina-Frage, die in der Regel einen wichtigen Platz in den Arbeiten der Mandatskommission einnimmt, hat er sich bisher öffentlich nicht befaßt.

  19. 1911-09-01 · 35 (1.9.1911) · p. Seite 4

    Es erließ eine Verfügung, die nach dem „Rjetsch“ auch schon zur Ausführung gelangt ist, Wonach die jüdischen Patienten der Walichowska- Abteilung des städtischen Krankenhauses unverzüglich, das Stadtgebiet verlassen und sich nach dem Ansiedlungsrayon zu begeben haben. Die Mandel- und Efhrogimernte in Palästina. Pet'hach-Tikwah. Die Mandelernte in , unserer Kolonie hat in diesem Jahre Verhältnis- J mäßig geringe Erträge geliefert. … Der beste Beweis hiefür bildet das pulsierende hebräische L e b e.n in Palästina, die jüdischen Kinder mit hebräischer Muttersprache und id ie Jugend im Osten, die unsere alte Nationalsprache mit .einer bewunderungswerten Sicherheit beherrscht.

  20. 1917-05-24 · Heft 9 (24.5.1917) · page 4

    Jahresbesprechung der ״Hilsskommission 1915" und ״Kriegsspitalhilfe für Palästina". Montag, den 14. d. M. wurde im Zeremoniensaal dev israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1. Bez., Sertenstettengass-e 4, die Jahresbesprochiung der ״Hilfskommission 1915" und ihrer Zweiginstituion abgehalten. … Szabolcsi aus Budapest als Abgesandter des ungarischen Landeskomitee für Palästina, das, vor zwei Jahren als Parallelaktion zu dem Wiener Unternehmen von Ministerialrat Dr. Lederer und Dr. Szabolcsi ins Leben gerufen, mit den Wienern in steter Fühlung geblieben ist.