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Auch sind die Meinungsverschiedenheiten, die sich in der Arbeit mit dem Palästina-Amt in Lemberg ergeben hatten, beigelegt. Besonders wichtige Aufgaben erfüllte das dem Palästina-Amt angegliederte Arbeitsamt, das insbesondere die Organisierung und Auswahl der auf Grund der Zertifikate Einwandernden besorgte. In diesem. Arbeitsamt waren, ähnlich wie bei dem Amt in Palästina, alle zionistischen Föderationen und Fraktionen vertreten. Zur Zeit der Hochflut der Einwanderung gab das Palästina-Amt eine ausschließlich den Fragen der Einwanderung gewidmete Zeitung unter dem Namen „Erez Israel-Zeitung" heraus.
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Schon feit dem'Minsker Congreffe konnte man in Rußland eine verstärkte Wiederaufnahme der Palästina- Colonisationsbewegung wahrnehmen. Nicht nur, daß die Verwendung des Nationalfonds zum sofortigen Terrainkauf von Palästina empfohlen wurde, es bildeten sich überdies neue Bodenkaufsgenossenschaften und auch die ganze Thätigkeit des Ingenieurs Ussischkin war auf Förderung der direkten Action in Palästina gerichtet. … Im vierten Theil entwickelte Dr. Nossig das neue, erweiterte Colonisationsprogramm für Palästina. Man hat auf dem letzten Zionisteneongreß den Verlust Palästinas beweint. Es war gar kein Anlaß hierzu vorhanden. Niemals war uns Palästina näher als jetzt, wo das Anfiedelungswerk auf bestem
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Nr. 4 tes ipolitiscihes Interesse, gerade jetzt, nach den letzten Ereignissen in Aegypten, seinen Stützpunkt nach 'Palästina zu verlegen. Dieser Stützpunkt ikönnte für England inur dann zuverlässig werden, wenn Palästina eine ausgesprochene jüdische Majorität hat. … Zu diesem Zwecke müßte die englische Kolonialpofitik bestimmte R i c h tii n i e n zugunsten eines jüdischen Palästina fest'legen, und ihre administrativen Körperschaften anweisen, in Palästina die jüdischen Bestrebungen nicht nur zu 'fördern, sondern auch materiell mit Staatsmitteln zu unterstützen.
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Oder haben die Juden des Jemen all die Jahrhunderte des Elends hindurch instinktiv gefühlt, daß nur von Palästina ihr Heil kommen würde? Die erste größere Einwanderung jemenitischer Juden in Palästina .geschah ■ vor 30 Jahren, im Jahre 1882. … Der jüdische Landbesitz (allerdings zumeist fruchtbarer und kultivierter Boden, während in Palästina weite Gebiete brachliegen) beträgt somit 1,11'.. der Gesamtfläche. In welchem Verhältnis der fruchtbare und kultivierte jüdische Landbesitz zur Gesamtfläche des kultivierten Bodens in Palästina steht, ist leider nicht genau ermittelt.
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Lord Methuen. worin dieser vorschlägt, Palästina als AnsiedlungSgebiqt für Malthäser zu verwenden. Lord Methuen teilte der Versammlung mit, daß er von Sir Walter Lang . … Vater Lamf meinte, es sei vorteilhaft, eine Kolonie von Malthesern in Palästina zu gründen; die klimatischen Bedingungen sind in Palästina dieselben wie in Malta, die Sprache arabisch und das System des Ackerbaues ist ebenfalls dasselbe wie in Malta.
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Dr. Weitzmann iiihrte aus. dass, wer als Autiziomst nach Palästina gehe•, gewiss hundert Beobachtungen macken werde, die gegen die Realisierung der zionistischen Idee sprächen. Umgekehrt dürfe ein Zi■ :!ist, der Palästina besucht, sich nicht durch seine Hoffnuugc״ und Wünsche sein Urteil beeinflussen lassen. Zunächst müsse man feststcHcn, dass Palästina sein Gesicht heute von lag?.!
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C. auf £ 100 000.— zu erhöhen und neue Filialen und Agenturen "dieser Bank in Palästina zu errichten. Das A. C. erklärt sich damit einverstanden, daß ein entsprechender Antrag der nächsten Sitzung des Direktoriums der A. … Mit Bezugnahme auf den für Errichtung eines Waisenhauses in Palästina verfügbaren Betrag des russischen Hilfsfonds wurde folgender Beschluß gefaßt: Nachdem sich herausgestellt hat, daß die dem A.
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Zum Schlüsse teilt Redner mit, daß der Palästina-Ausschuß beschlossen hat, eine Produktivgenossenschaft zum Absätze der Paiästinaprodukte zu gründen. (Beifall.) In der Debatte sprachen dieGg.Dr.Spindel und JoachimNeiger. … Der Präsident teilte ihnen mit, daß bereits ein Komitee eingesetzt worden sei, welches den Bau der Arbeiterhäuser in Palästina vorbereitet. Auch Professor Oppenheimer, der sich gegenwärtig in Palästina in Angelegenheit der Siedlungsgenossenschaft befindet, sei beauftragt, die Tätigkeit des Komitees zu überwachen.
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Auf einem Bankett des Foyles Book-Klubs hielt der gewesene Chefsekretär der Palästina- Regierung Ronald Storrs eine Rede, in der er sagte, die Palästina-Teilung sei noch nicht eine vollendete Tatsache; es sei auch jetzt noch nicht zu spät, zu einer Verständigung zwischen Juden und Arabern zu gelangen. … Die Araber würden sich niemals mit einer Situation einverstanden erklären, in der die Juden auf ihre, der Araber, Kosten (!) gewaltsam in Palästina angesiedelt würden. Palästina sei nicht das Land Israels. Das Gewicht der internationalen Ratifizierung Den zionistischen Standpunkt vertrat Rev.
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Varli». Der Peschlutz de» Hilfskomiteefür Palästina, einen größeren Vorrat von Geräten und Maschinen für jüdische Bauern und Handwerker in Palästina zu erwerben, ist von den zuständigen stellen im Heiligen Lande mit leb- I,asrer Genugtuung begrüßt worden. Das Komitee erhielt die Mitteilung, daß die Vertreter der größten in Palästina arbeitenden Lrganiiationen ein geineinsames Komitee bilden »«erden. welches die Verteilung der nach Palästina zu entsendenden Gcrüischaftcn übernehmen wird.
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In zwei galizischen Wahlkreisen, und zwar S a n o k und S k o 1 e, sind wir auf Grund der zu diesen Protesten vorliegenden Akten zu der Ansicht gelangt, daß in diesen Wahlkreisen tatsächlich statutenwidrige Unregelmäßigkeiten vorgekommen sind, weshalb die Mehrheit des Legitimationsausschusses dem Kongresse vorschlägt, diese zwei Mandate gänzlich zu kassieren. Aus Palästina, sowie seitens der Föderation Poale Zion wurden je zwei Delegierte mehr gewählt, als der Zahl der abgelieferten Schekolim entspricht. Diese zwei Mandate wurden vom Legitimationsausschusse beanstandet und die Folge war, daß sowohl aus Palästina, als auch seitens der Leitung der Poale Zion die Verzichtleistung auf je zwei Mandate angemeldet wurde. Der Legitimationsausschuß hatte zum ersten Male Wahlergebnisse auf Grund des vom X.
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Eventl. soll ein rabbinisches Gutachten von dritter Seite in der Angelegenheit eingeholt werden. Palästina. Die Petttion der palästinensischen Agudas Jisroel an den Völkerbund. Jerusalem, 15. Juni. Die Leitung^ der Agudas Jisroel in Palästina hat die gegenwärtig in Genf tagende Mandatskommission auf telegraphischem Wege ersucht, die Prüfung der von der Agudah übermittelten Petition bis zum Eintreffen weiteren Materials zu verschieben. … Januar, unmittelbar nach dem Inkrafttreten der Gemeindeordnung der Regierung zur Weitergabe an die Mandatskommission übermittrT7 als noch keine praktischen Erfahrungen mitgeteilt werden konnten.- Die Regierung hat diese Petition zugleich mit ihren Bemerkungen zu derselben am 9. März d. I. der Kommission zugeleitet. (ITA.) Palästina in der Mandatskommission. Genf, 17. Juni. Am Sonnabend den 16. Juni, vorm., hat die Mandatskommission des Völkerbundes die Behandlung des Berichtes der Palästina-Regierung über die Administration in Palästina und in Transjordanien beendet.
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Das Zionistische Zentralbureau für Westösterreich hat ein Palästina-Informationsbureau für jüdische Auswanderer nach Palästina eingerichtet, deren Zahl ständig zunimmt. Das Bureau entfaltet eine segensreiche Tätigkeit. … Die vom Zionistischen Zentralbureau herausgegebene und vom Mitglied des Aktionskomitees, Herrn A. Böhm, verfaßte Broschüre „Palästina-Arbeit(( leistet in der Agitation vortreffliche Dienste und wurde jüngst vom Niederländischen Zionistenbund ins Holländische übersetzt.
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;»olien Satin: durch Wiedercniditung eines jü- (iisdien Volks/cniiums in Palästina dienten, verdieiitcu besondere Anei kentn.11;;. Der Antul der amcrikn'niseluni Zionisten am nationalen Werk in Palästina sei von! … Die Zionisten wünschte» ein eigenes Land, in dem sie wie andre Nationen ein nationales Leben führen könnten. Sie könnten die besten Freunde jener werdet!, die in Palästina lebten, ohne daß Palästina ihnen jemals gehörte. Auf die Leute, die sich ihnen in den Weg stellen wollten, käme •es überhaupt nicht an.
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In seiner Polemik gegen Schabotinski schreibt Gorelik: „Auch wir glauben, daß der Arbeiter in Palästina einen Bruchteil seiner Interessen dem gemeinschaftlichen nationalen Ideal opfern muß; aber wir bleiben nicht dabei, wir verlangen das gleiche von dem Kapitalisten . . . … Der Satz des Herrn Schabotinski ist daher keineswegs unanfechtbar, und die jüdischen Arbeiter in Palästina können die Fürsorge für die Stabilität des Profits ruhig den JJnternehmern selbst überlassen. Sie brauchen sich in dem Kampf um ihre Existenz keine Schranken aufzuerlegen.
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Hierauf kehrte er nadh Palästina zurück, richtete die Mutlosen auf und teilte seine Erfahrungen und Kenntnisse mit ihnen. (Er war ein Agronom vom Fach.) Dann ging er nach Rußland zurück, um seinen einzigen Sohn von dort nach Palästina zu führen und ihn in der Schule Mikweh Israel erziehen zu lassen. Die langsamen Fortschritte der Kolonisation in Palästina konnten jedoch seine stürmische Ungeduld nicht befriedigen.
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Wie sich jetzt herausstellt, war die Zahl zu niedrig angesetzt. Eine später von der Palästina-Regierung aufgestellte genaue Berechnung zeigt, daß am 1. September 1926 rund 158.000 Juden in Palästina wohnten, die 17,6 Proz. der 887.000 Seelen betreffenden Gesamtbevölkerung ausmachten. … Gazette" veröffentlicht die folgende Aufstellung über -die Verteilung des Ertrages der Palästina-