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für Palästina angenommene Einwohnerschaft von drei Millionen Einwohnern oder HO pro Quadratkilometer würde also von dem ziemlich gleichwertigen Sizilien schon jetzt fast um die I lälfte übertroffen sein. … Wenn dies schon durch eine Besiedlung von knapp 10 000 jiidischeu Bauern in ganz Palästina bewirkt ist, so kann man sich vorstellen, was cs für die ökonomische Stärkung der Türkei bedeuten wird, wenn diese Zahl erst zehn- oder zwan/igmal so groß geworden sein wird, geschweige denn, wenn Palästina erst wieder, wie zur Zeit von Joscphus, ein blühender Garten sein wird, in dem sich Dorf an Dorf, Pflanzung an Pflanzung reiht.
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-Mitglicdcr, ebenso blieb er Freund und Mitarbeiter Wolffsolins, er war aber auch ein Jasager in bezug auf die praktische Arbeit in Palästina. In erster Linie zog er die Konsequenz für sich selbst und ergriff die erste Gelegenheit, die ihm eine schwache Möglichkeit bot, mit seiner Familie nach Palästina zu übersicdcln. … Er hatte eine hohe Auffassung von seiner Aufgabe als Arzt in Palästina, mit aller Liebe und hochstein Interesse nahm er Anteil am Leben seiner Kolonie und allen Erscheinungen in Palästina.
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Für die Juden solle ein besonderes Komitee gebildet werden, in dem Herr Bergson neben drei anderen Juden wirken solle. Die russisdieii JuSen in Palästina. Ueber die russischen Juden in Palästina wird aus Konstantinopel gemeldet: Von den 'hunderttausend Juden Palästinas 'waren die Mehrzahl russische Untertanen geblieben, da unter der Herrschaft der Kapitulationen die russischen Konsuln sich weigerten, diese Juden aus dem russischen Staatsverband zu entlassen. … Brandeis ist, hat kürzlich1 weitere 35.000 Dollar in Ergänzung zu den ca. 66.000 Dollar, welche bereits nach1 Palästina gesandt wurden, abgeliefert. Das Provisorische Executive-Comite ist jetzt wiederum in der Lage, weitere 25.000 Dollar für Palästina Zu geben.
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uns die (ielegenhcit erwünscht ist, ihm hierfür gerade in diesem Zeitpunkte herzheben Dank zu sagen. Palästina )st durch den Weltkrieg aus den im Frieden geknüpften Be- Ziehungen und Verbindungen so lierausgerisscn worden, dal) die wenigstens teilweise Ucber- Windung der damit zusammen hängende 11 Schvvierigkeiten eine auch heute noch kaum iibcrschbare Fülle von Aktionen und Arbeiten erforderte. … ■r .sorgte, mit der es die Ucberweisung grolWr׳1 ׳ (icUlsummen unterstützte und schlichlieh au!ן f״r die Beförderung jener Juden Sorge bug, die Palästina während des Krieges vcrhellen, Die Hilfsaktionen dieser Art verraten ״k'ht nur den Charakter einer grollzügigen Mctiseln-iiliebc, sie sind auch von unschätzbarem für die Erhaltung des neuen Jischuh, des gcs.ainti-H jüdischen Werkes in Palästina gewesen, ^,unn einmal die Geschichte dieses Krieges und ‘1'i'H's Einflusses auf das Geschick Palästinas Keseliiit lH u werden wird, wird die Unterstützung, der Botschafter der Vereinigten Staaten, Mr. ־ Henry Morgetitliuu, den jüdischen Palästinn-Be- Strebungen, den zionistischen vor allem, geleistet ״jd״ ihre volle Anerkennung finden müssen.
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Das Sich-Verbeißen in bestimmten Richtungen soll wie weit möglich unterlassen werden. .1. Golomb. Korrespondenzen. Hilfskommission 1915 fUr Palästina. Wien. Infolge des Krieges ist die Lage der Juden in Palästina, welche zumeist durch die Spenden aus den europäischen Ländern ausgehalten werden, eine sehr traurige geworden. … Es gelangten zwei Ansichten zum Ausdrucke; die eine vertrat den Standpunkt, daß man sich bloß auf eine momentane Nothüfsaktion beschränken soll, anderer^ seits wurde die Reorganisierung der ganzen Hilfsarbeit m Palästina, die Vereinigung aller „Kollim", die Reformierung des ganzen jüdischen Lebens im heiligen Lande verlangt. Schließlich wurden die Anträge des Referenien angenommen.
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Das Sich-Verbeißen in bestimmten Richtungen soll wie weit möglich unterlassen werden. .1. Golomb. Korrespondenzen. Hilfskommission 1915 für Palästina. Wien. Infolge des Krieges ist die Lage der Juden in Palästina, welche zumeist durch die Spenden aus den europäischen Ländern ausgehalten werden, eine sehr traurige geworden. … Es gelangten zwei Ansichten zum Ausdrucke; die eine vertrat den Standpunkt, daß man sich bloß auf eine momentane Nothilfsaktion beschränken soll, andererseits wurde die Reorganisierung der ganzen Hilfsarbeit in Palästina, die Vereinigung aller „Kollim", die Reformierung des ganzen jüdischen Lebens im heiligen Lande verlangt. Schließlich wurden die Anträge des Referenten angenommen.
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Leider wird damit unsere bisher so schöne Einheitsgemeinde nicht mehr bestehen. ttalciftftta. Die Eröffnung der Nationalversammlung in Palästina. Jerusalem, 12. Januar. Die neugewählte jüdische Nationalversammlung (Asesath Haniwcharim) wurde am 11. Januar abends im |ion-Theater eröffnet. … Hierauf hielt U s s i s ch k i n eine Ansprache und schilderte die Lage in Palästina und in der Diaspora. Danach erfolgte Schluß der Sitzung. Zu Beginn der zweiten Sitzung, die am 12. Januar stattfand, erstattete Herr G l i k s o n , Herausgeber der Tageszeitung „Haarez", Bericht - über die Beziehungen zwischen den landwirtschaftlichen jüdischen Siedlungen in Palästina und der Zionistischen Exekutive.
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Die „Tnrqnie" veröffentlicht einen Artikel, in dem die Publikationen der feindlichen und der neutralen Presse, in denen die Lage der fremdländischen Israeliten in Palästina als nicht gut dargestellt wird, widerlegt werden. Der Artikel erinnert daran, daß sich die Regierung vor zwanzig Jahren genötigt sah. gewisse einschränkende Maßnahmen gegen die Bewegung der israelitischen Ei n w mibe r lt n g n a ch Palästina zu treffen. … Als der Krieg mit dem Dreiverband ausbrach, beschloß man überdies, den Israeliten, denen es gelungen war, sich in Palästina seßhaft zu machen, eine begünstigte Behandlung zuteil werden zu lassen, und gewährte ihnen ausnahmsweise Erleichterungen bei Erwerbung der ottomanifchen Staatsangehörigkeit.
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Es wird ausdrücklich'darauf aufmerksam gemacht, daß jemand, der in Zukunft auf Anforderung seiner Kinder nach Palästina einwandert, nicht damit rechnen -'kann, bei der Transferierung seines Vörzeigegeldes bevorzugt' behandelt zu werden. … Nach län-, gerer" Krankheit stärb in New' York der frühere Leiter des Gesundheitsdiesntes der Hadassa ,jn Palästina, Dr. Simon Ten n e n bäum. , •. i Karlsruhe, 9. Marz. Die Israelitische Gemeinde jn Karlsruhe zahlte im Jahre 1933 3119 Seelen.
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Ueber den Verlauf der beiden «letzten Sitzungen« ist noch mitzuteilen: Rabbiner Hobias Horpwitz hielt das Referat über die politische Palästina-Arbeit. Er erklärte, daß die Balfpur-Deklyratton wie überhaupt «die gasize historische Verbundenheit des jüdischen Volkes mit feineM Amd? … Umso krasser wirke die Ungerechtigkeit, daß man gerade die Rechte der orthodoxen Juden auf Palästina in mannigfacher Hinsicht beim Gemeindegesetz verkürze. Der Redner schilderte die mehrjährigen Verhandlungen der agudistischen Organisationen mit der Zionistischen Exekutive, insbesondere auch diejenigen, die sich auf die Jewish Agency beziehen.
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In der Reihe der von dem Deutschen Komitee zur Förderung der jüdischen Palästina- Siedlung herausgegebenen Schriftcnsammlung ist als viertes Heft: Die wirtschaftliche Bedeutung Palästinas als eines Teiles der Türkei von Major a. … Doch, mag manches in der Arbeit Endres durch die Geschehnisse der letzten Seit ein anderes Gesicht erhalten haben und manches csagte gegenstandslos geworden sein, die Ansichten des genaueiö Kenners der Türkei Endres über Palästinas Zukunftsmöglichkcitcn und -Notwendigkeiten haben im großen und ganzen durchaus ihre Gültigkeit behalten. j Dem Deutschen Pro Palästina-Komitee, das heute stur mehr aus ideellen Gründen die jüdischen Palästina-Bestrebungen fördern und begünstigen kann, sei für seine -aufrichtigen und regen Bemühungen, den zionistischen Ideen auch in Deutschland den Weg zur allgemeinen Beachtung und Würdigung zu ebnen, warmer Dank gesagt.
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A., referierte über die Lage der Weltorganisation und erklärte, daß die Aguda-Idee L11 allen Ländern, auch dort, wo’•das religiöse Judentum eine Minderheit ausmacht, durchdringt. Auch in Palästina hat die Aguda große Erfolge. Ueber Organisation, Propaganda und Presse referierte Redakteur 1M. K a in i n e r, Herr Schwär zm a 1111 erörterte •die Jugendprobleme. … Ueber den Verlaut der beiden letzten Sitzungen ist mitzuteilen: Rabbiner Hurwitz, der das Referat über die Palästina-Arbeit hielt, erklärte, das historische Recht auf Erez ..Israel haben nur die gesetzesfjreuen Juden. Logischerweise habe sich die Balfourdeklaration ausschließ־ lieh an das orthodoxe Judentum gewendet.
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In den Reden dieser Sitzung wurde immer wieder betont, daß die amerikanische Judenhett die hellige Pflicht habe, mit aller Kraft.das Werk des Zionismus in Palästina zu erhalten und den von dem Kriege schwer betroffenen Juden Europas zu helfen. Mt einer Massenversammlung, die das Interesse des Pnblikiuns für Palästina als Znfluchtslaud für die. unterdrückten Inden Rußlands, Rumäniens und anderer Länder und als geisttges Zentrum der Judenhett wachrufen wollte, nahm die Misrachi-Tagnng ihr Ende.
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Aus den Reihen dieser Schüler kamen auch jene Abtrünnigen heraus, die nach Absolvierung der Schule Palästina verließen und dann in Frankreich oder England zum Christentum übertraten. Die letzten Wüßten in den Pereinigten Staaten.
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V ta historiae m.iaistra. — Dir auserwählten Völker.) — Viktor Weitzmann: Palästina während des Krieges (mit 7 Illustrationen). — BinjaMin Segel: Morija und Golgathg. — I. L. Perez (mit Porträt). — I.
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“ Daß die Juden ״Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlieh-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina." Baseler Programm. vielfach schlechte Manieren haben und ein auffälliges Acußere, gesteht der edle Verteidiger gerne zu.
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Liebe ßjm Volk heißt schließlich auch unendliche Fürfür sein geistiges und körperliches Wohl, ״stlose Kleinarbeit zum Schutze gegen entwick- ״gsstorende Einflüsse, «Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlieh •rechtlich gesicherten Heimstätte ln Palästina." Baseler Programm. Die Trägerder nationalen Idee streben nach theoretischer Vertiefung ihrer aus dem Leben geschöpften Anschauungen; sic können sich dabei von der instinktiven Erfassung des nationalen Gedankens entfernen und so die innere Gewalt über das Volk verlieren.
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י ' f «Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer öffent* lieh-rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina." Baseler Programm. und nationales Dasein ganz, einheitlich, selbstverständlich und unproblematisch ist, auch solche gibt, die durch ihre historische Entwicklung und Schicks,alsgcstaltung in ihrem nationalen Sein gespalten sind, die zwei Volkssphären angehören oder ״her staatlich einem anderen Kreise eiligefügt sind, als dem, auf den ihre nationale Zugehörigkeit hinweist, kurz: Menschen, deren kollektiver Charakter aus verschiedenen divergierenden Elementen zusammengesetzt ist, Wenn man die Menschen mit eindeutigem nationalem Charakter den einfachen Worten der Sprache vergleichen mag, so darf man diese zu den zusammengesetzten, durch einen Bindestrich verbundenen Worten in Parallele setzen: cs sind die ״Bindestrich-Menschen“, Von denen der ״Bindestrich-Amerikancr“ nur einen Spezial fall darstellt. .
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Als Bewcismaterial dienten Naliotialioiulsmurkcn, I lerz.lbilder, Palästina- Ansichten und Aufschriften des Basler Programms, Nach, zweistündiger Beratung wurden sämtliche Angeklagten, sechs Mann, f r e i g e s p r oe h e n, (I) i 0 j ii d i s c h e Int c 1׳ pell a t i o 11 in d e 1 D n in a) Die Anträge über das ungesetzliche Verfahren der Polizei den Juden gegenüber und über das bekannte von T s e 11 c I!
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Die palästinensische Regierung hat mit den Salzwerken in Athlit einen Vertrag.abgeschlossen, wonach die Regierung alles in Athlit gewonnene Salq üoernrmmt. Der Salzimport nach Palästina wurde gesperrt. Die Salzwerke in Achltt, deren Grundkapital 50.000 Pfund Sterling beträgt, nahmen ihren Betrieb im September vorigen Jahres auf und produzierten in den ersten zwei Monaten 1000 Tonnen Salz.