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Hoffendlich befindet sich die erste Angelegenheit bereits im Stadium der Erledigung. Ein agronomisch-culturtechnisches Bureau in Palästina. Dieser Tage ist in der Colonie Zichron Jacob ein „Ägroriomisch-culturtechnisches Bureau für Palästina" eröffnet worden. … Auskünfte werden kostenfrei erthci.lt. — Alle Zuschriften sind zu riehen an die Adresse des Bureaus, Zichron Jacob pres Caiffa, Palästina. Es unterstehen bis jetzt der Leitung der einzelnen Mitglieder des Bureaus: Landwirtschaft: Gutswirtschaft „Dorsche-Zion", Orangen- und Ethrogimgarten „Gan- Sehemuel", Gutswirtschaft des Herrn I).
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Seite 4 „Die # Welt" Nr. 2 Ziele arbeiten können, so müssen wir eben thun, was uns ihm näher bringt, und zwar erstens: Dass wir das ganze Capital hereinbringen, zweitens, dass wir den nöthigen Connex mit Palästina herbeiführen, und drittens, dass wir in unserer Thätigkeit einen Contact herstellen mit denjenigen Orten, woher das Capital gekommen ist. … Seine positiven Anträge lauten, dass die Bank eine Expedition von Fachleuten nach Palästina schicke, um ihren Actionsboden genau kennen zu lernen; zweitens, dass es kein Vorrecht des grösseren Besitzes in der Bank geben solle, wofür man grössere Popularität und grössere Erfolge erzielen würde.
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Gerschon Zipper in seinem Aufrufe sogar ausdrücklich zur Sammlung für das hebräische Schulwerk in Palästina „ohne Versammlungen“ aufforderte. Die abgehaltenen Meetings gewinnen daher noch mehr an Bedeutung, weil sie einen spontanen, selbständigen Willensausdruck des entrüsteten galizischen Judentums darstellen. … In den Resolutionen, die dem Kuratorium des „Jüdischen Instituts für technische Erziehung in Palästina“ übermittelt werden, wird der Empörung über dessen Sprachenbeschluß und weiteres Verhalten Ausdruck gegeben, Ascher G i n s b e r g, Dr.
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Eine Resolution begrüßt die jüdische Kolonisationsbewegung in Amerika und fordert die Genossen und Gruppen zur tatkräftigen Förderung derselben auf. Eine weitere Resolution wünscht die Gründung einer Palästina-Arbeiterfonds-Kommission aus 'Vertretern aller Organisationen, die für diesen Fonds tätig Der Palästina-Arbeiterfonds Dieser von. der II. … April 1914 eingegangen: Aus Oesterreich 1809,30 Kr., Amerika 1500 Kr., England 389,15 Kr., Rußland 154,62 Kr„ Westeuropa 160,98 Kr., Palästina 100 Kr., Diverse 234,76 Kr., zusammen 4349,31 Kr. Doch ist zu hoffen, daß die Eingänge bald in raschem Tempo wachsen werden.
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Nachr." von maßgebender und offizieller Seite mitgetheilt: „Der sogenannte nationale Zionismus ist eine utopistische Bestrebung, die, in jüngster Zeit entstanden, von einem Judenstaate in Palästina träumt, und die nur dort Anhänger findet, wo die Juden den Verfolgungen und wüsten antisemitischen Verhetzungen ausgesetzt find, wie in Rußland, Rumänien, Wien. … Von diesen Phantasien sind vollständig zu trennen jene edlen Bestrebungen, die besonders die verfolgten russischen Juden durch Anlegung von Ackerbaukolonien in Palästina und Amerika zu Bauern und Handwerkern erziehen wollen. Bemerkenswerte Erfolge sind auf diesem Gebiete bereits erzielt worden.
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Ein ganzes Netz solcher PAnAgm-chesellschasren soll in Zurunst Palästina umsponnen." l een ennpsi das Quedlinburger Blatt folgende für ein „chreiüblatt" '.acht seltsame Lemerlr-ng: „Wir wnns In guten Erfolg und hoffen, daß sich die gesannnte jüdische Jufi'nach Palästina begeben ward." — Diesem chreisolaite sieh: offenbar sowohl dir jüdische wie dir christliche JntcLigenz so fern, daß rS kaum von dem ersehnten „Exodus" einen Nutzen haben tonnte. .
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Heber die jüdische Kolonialbank wurde mitgetheilt, das; sie seit zwei Monaten aktionsfähig sei. sich von allen Spekulationen fernhalten und ihre ganze Aufmerksamkeit der Kolonisation in Syrien und Palästina widmen werde. Mar Nordau sprach über die Hebung der Juden; der Hebung der Judenschaft in die ihr gebührende Kulturstufe muffe die wirthschastliche Hebung vorausgehen. deshalb müsse es die erste Aufgabe des Zionismus sein, die Juden ökonomisch Nichtiger zu machen. … Daß die „Kreuz-Zeitung" den Juden das deutsche Wesen abstreiteu möchte, ist glaubhaft, daß sie ihnen Judäa gönnt, weit minder. — In derselben Nummer bringt das wackere Blatt folgende Notiz: „Im Fremdcnbuche eines Gasthauses zu Jericho (Palästina) ist, nach den „Alld. Blättern", zu lesen: sieur et Madame Sussmann de Schwerin". Französich ist die Sprache der „Alliance Isradlite Universelle" namentlich auch in den von ihr wesentlich mit Hilfe deutsch - jüdischen Geldes errichteten Schulen im türkischen Orient; die französische Eintragung der Schweriner Juden steht also aus der Höhe jüdischer Kultur." — Die hochgeborenen Gönner der „Kreuz-Zeitung" sind freilich meistens von französischen Bonnen und Gouvernanten erzogen worden und radebrechen mit Vorliebe französisch.
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Grossi hat in Italien den Netzen das Wort geredet, die sich an den durchseuchtesten Orten sehr bewährten. Es wäre für Palästina sehr wünschenswert, wenn in Chedera und anderorts stärkere Maßregeln gegen die Malaria ergriffen würden. ■*äk Türkische Eisenbahnen. … Die Bahn wird über Tell- Habesch-Aleppo Anschluß an das syrisch-palästinensische Netz erhalten, so daß man in wenigen Jahren Palästina mit der Eisenbahn, ohne ein Schiff zu benutzen, wird erreichen können. Die Gerüchte, daß die Engländer sich um den Bau einer Konkurrenzlinie bewerben, da sie das Vorrücken desdeutschen.Einflusses bis an den persischen Golf ungern sehen, wollen nicht verstummen.
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Aus vielen Gründen waren wir zu dem Entschlüsse gekommen, ich und meine Freunde in Palästina, die mich aussandten, daß die äußere Form dieser Sendung den Bedingungen des Landes entsprechen müsse, in das ich gehe. … Ich besuchte die folgenden Städte: Dala'ah, Ka'atabah, Ta'es, *) Der Verfasser hatte eine Reise nach dem Jemen unternommen, um die jüdische Bewohnerschaft über die Zukunftsmöglichkeiten in Palästina zu interessieren und ihre Auswanderung vorzubereiten. Die Red. 228
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Kerkert Sentwich» der soeben nach London zurückgekehrte Führer des Palästina- Pilgerzuges englischer Juden, schreibt einem Wiener Freunde folgenden Brief: Lieber Doctor! Als Jurist ersuchen Sie mich, den Advocaten, um mein Urtheil über die Hunderte von Eindrücken, die ich während meiner Reise in Palästina empfangen habe. Ich antworte Ihnen, daß selten ein Land und eine Bevölkerung so abscheulich verleumdet wurden, als Palästina und die dort wohnende Bevölkerung. Palästina ist nicht jene verlassene Wüste, als die es beschrieben wurde, es ist vielmehr so wie einst, noch ein Land von Milch und Honig, des Wiederaufblühens fähig, sowohl im Interesse aller Nationen als auch seiner ehemaligen Einwohner.
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Türkei14 über Verschäi-ßöfigen des Verbotes de| Einwanderung von Juden nach Palästina. fffv > % § Die Mittheilung hat folgenden Wortlaut: O. M. Die kürzlich signalisierte .Verfügung der Pforte, welcher zufolge siel) die, sei es $i HaruJelszwecken oder als Pilgernach P a 1 ä s t i n a b^gebgiiden Israeliten daselbst nicht länger als drei Mtuiäle aufhalten dürfen, bildet, wie man uns aus Consta iict i mg p e 1 berichtet, die Fortsetzung einer seit Jahren eingeleimten Actiori, die auf die Verhinderung der dauernden Niederlassung auslandischer Juden in der bezeichneten Provinz abzielt. … Der hierdurch im Hinblicke,auf die zionistische Bewegung gerrährte Argwohn konnte die Pforte in der auf *die Verhinderung einer grösseren Judeneinwanderung gerich- telen Tendenz selbst^erstäfrdlfch nur bestärken, was sich in : dem Umstände deutlich g«teug ausspreche, dass es mit allen : erwähnten Massre^In ß^ciell auf die Fernhaltung der Israeliten von Palästina Abgesehen ist. Es handelt^ /'wie man sieht, keineswegs um irgendwelche positive" öder neue Mittheilnngen, sondern nur um eine Gombination von aus Constantinopel datierten Meinungen wonach, die türkische Regierung "V?
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Bevor jedoch Palästina zu einer Hochstrasse für unser indisches Reich gemacht werden kann, muss es neutralisiert und seine Bewohner in eine neutrale Lage versetzt werden. Die zionistischen Politiker, die den Herbst hindurch auf dem Posten waren und die im Frühjahr in Constantinopel einen grossen Eindruck gemacht haben, mischen sich in das orientalische Spiel der Politik und machen sich erbötig, gerade solche ideale Bedingungen in Palästina zu schaffen. Sie suchen Exploitationsrechte in Palästina; in der That Tvird von mehreren Seiten versichert, dass sie nahe daran sind, ihre Geschäfte abzuschliessen, aber man kann nichts glauben, bevor es das officielle Gepräge hat.
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Wir Zionisten sind der Ueberzeugung, dass die Sachlage in Palästina durchaus nicht so schlecht ist; dass, wenn auch die gegenwärtigen Zustände viel zu wünschen übrig lassen, doch der Boden im allgemeinen als fruchtbar zu bezeichnen ist und bei geeigneter Behandlung reichen Ertrag liefert. Fachleute haben uns berechnet, dass Palästina und Syrien zehnmal mehr Bewohner als jetzt selbst dann ernähren könnten, wenn auch nur die gegenwärtige Art der Bewirtschaftung fortgetrieben würde, und in unserer Ansicht geben uns am meisten die Bestrebungen der Grossmächte recht, von denen jede sich bemüht, Concessionen im Lande zu erwerben.
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Er gedenkt sich dauernd in Palästina als Landarbeiter niederzulassen. In einem Gespräch mit einem jüdischen Journalisten erklärte Beilis, die Nachricht, daß Baron Rothschild für ihn in Palästina ein Stück Land gekauft habe, sei falsch. … Mendel Beilis in Wien Unser Wiener Korrespondent schreibt uns: Anläßlich seiner Uebersiedlung nach Palästina weilte Mendel Beilis mit seiner Familie einen halben Tag in Wien. In zionistischen Kreisen war die Stunde seiner Ankunft durch ein Privattelegramm aus Podwoloczyska bekannt geworden und alle Gesinnungsgenossen, die darum wußten, erwarteten ihn morgens am Bahnhofe, begrüßten ihn und fanden sich wieder am Abend ein, um der Familie Beilis ein glückliches Leben in Erez Israel zu wünschen.
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Februar, unter der Ueberschrift „Die jüdische Ehre gerettet" u. a. folgendes: „Wenn wir das jüdische Leben der letzten 30 Jahre betrachten, dann muß selbst der Nichtzionist anerkennen, daß nur in Palästina wirklich produktive Erfolge in der Arbeit für die jüdische Gesamtheit erzielt worden sind. Nur dort sind ländliche jüdische Siedlungen auf historischem Boden geschaffen worden. … Die ottomanische Regierung erteilte die Konzession für den Bau der Anstalt, die deutsche Regierung nahm sie in ihren Schutz, die jüdische studierende Jugend aller Länder wandte sich der ersten jüdischen Hochschule in Palästina begeistert zu, und so eröffneten sich dem Technikum die besten Zukunftsaussichten, — als plötzlich der unselige Sprachenkonflikt ausbrach und alles wieder in Frage stellte.
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Ausgaben erschienen sind, ohne daß man daraus irgend etwas SpeeielleS oder (Genügendes über die hypsometrischen Arbeiten derselben erführe. 0׳s ist zwar außerdem ein osfieieller, an das Navy-Departement in Washington gerichteter Bericht gedruckt, aber wegen seiner Unzugänglichkeit wenig bekannt geworden. Die Höhen-Verhältnisse in Palästina besitzen in mehrfacher Beziebung ein ganz ungemeines Interesse, wie keine andere Region der h׳rde. Ans vcrbältnißmäßig kleinem Raum umfaßt das Land Alpine (^ebirgS-Snsteme neben großartigen Furchen, die tief unter dem Niveau des Meeres liegen; dann wiederum ausgedehnte und mächtige Plateau- Länder, die aber so sanft von! … Fuß höher, und dann Jerusalem auf der Spitze desselben helegen, das tobte Meer aber kaum so weit als Halberstadt und in derselben Höhe, so bat man eine Vorstellung von dem Höhen- Unterschiede zwischen Jerusalem und dem tobten Meere. lieber das merkwürdige Wady el Arabah, die südliche Verlangeruug der großen Depressionssurche von Palästina, ist bereits die Rede gewesen. Die hypsometrischen Data bilden eine unentbehrliche Hauptbasis sowohl zur klaren Anschauung der geographischen Verhältnisse des heiligen Landes, als zum richtigen Verständniß der biblischen Geschichte; denn sie allein können uns manches bisher Undeutliche in Bezug auf gewisse in derselben beschriebene Local!
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Die Jca nahm die Sach« in die Hand und führte stufenweise KörnerLau und Weidwirischast, also richtigen Äckerbsu in des Kolonien ein, stellte die ganze ÄerAmlwng auf eine neue Grundlage, gründete s ch t neue Kolsnisn, nebst einer Musterfarm, in der junge, tüchtige Landwirte herrmgichÜdrt wurden. Kurzum, alles was in Palästina an MM-Eol-mifatorifchen Werten besteht, ist teils ein Werk der CbotveWS Zion, welche mit Unterstützung Rothschilds arbeiteten, aber «ach einem verfehltM Prinzip und mit unzulängliche» Mitteln arbeiteten, teils btt von den Zionisten als „agitmttoitel", asstMilatorisch" verschrienen Jea, die nach Kräften die Wlsfen Kolonien sanierte und die gange Arbeit in n«rr BahE leitete. … Als es sich schließlich herausstellte, baß der Charter Merreichbar war, gab er den Plan, den Judenstaat in Palästina
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Besonders wertvoll ist die umfangreiche dem Buche als Anhang beigefügte im Wortlaut wiedergegebene Responsenliteratur. B. B. Trietsch, Davis. Bilder aus Palästina. Eerlin. Orient-Verlag. (1911.) 159 Seiten. Gr. 8°. — Preis geb. 4 M. Der bekannte Orientforscher gibt in diesem vorzüglich ausgestatteten Buch in der Form einzelner Schilderungen ein vortreffliches Bild von dem Lande Palästina und von seinen Bewohnern, Die teilweise geradezu packerden Stimmungsbilder werden durch zahlreiche Abbildungen noch lebendiger. Der Verfasser hat Palästina, das er aus mehrjähriger eigener Beobachtung kennt, als Jude betrachtet; seine „Bilder* sind daher mehr als bloße Relsebeschreäbungen.
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Abhandlungen: Dr. Jacob Segall, Berlin: Die Zahl der Juden in Palästina. — Dr. S. Weißenberg, Elisabethgrad, Die russischen Juden in der Kriegs- und Kevolutionszeit — J. Koralnik: Progrormnaterialien. — Dr. … Wir bringen nachstehend aus dem tabeliariundderhauptsächlichstenKontessionenautdie i sehen Material die wichtigsten Ergebnisse: Zum ersten Male in der modernen Zeit hat in Palästina im Jahre 1922 eine amtliche Zählung stattgefunden, die ein einigermaßen zuverlässiges Bild derVerteilung der Gesamtbevölkerung!
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. — Die jüdischen Reichsratsabgeordr.eten in Oesterreich seit 1867. — Jüdische Einwanderung nach Palästina im zweiten Halbjahr 1908. III. Literatur. Jahrbuch der Statistik. — Jüdische fragen. — Palästina. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.