Mannheim
Compact Memory
604 pages · page 7Sort: relevance · oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
77
184118891938
  1. 1898-10-01 · Heft 10 (Oktober 1898) · p. 527 · Budapest

    Petersburg, 2. Oktober. Dem hiesigen Blatte „Woschod" ging aus Palästina die Nachricht zu, daß die dortigen Behörden von der türkischen Negierung die strengste Weisung erhielten, darüber zu wachen, daß der Grund und Boden in Palästina nicht in die Hände von Juden, selbst türkischer Nnterthanenschaft, übergehe.

  2. 1911-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1911) · p. 437 · [Ohne Titel] / A. L.

    Auch aus .Rumänien kommen trübselige Berichte über Ausschreitungen gegen die Juden und selbst in der Türkei haben trotz der freiheitlicheren Gestaltung der politischen Verhältnisse antisemitische Volksverhetzer in letzter Zeit die Lage der Inden in einzelnen Gegenden ernstlich gefährdet. In Palästina, insbesondere in Liberias, Nazareth und Haifa, wurden solche Ausschreitungen durch den Mangel an Gendarmerie und Militär derart begiinstigt, daß die Bedrohten sich an beit Großrabbiner der Türkei in Konstantinopel wandten, der ihnen einen besseren Schutz zu erwirken suchte. Durchgreifende Abhilfe wird in Palästina nur dann geschaffen werden, wenn der gefährlichen Verhetzung der einheimischen Bevölkerung gegen die Europäer ein Ende gemacht wird.

  3. 1914-04-24 · 17 (24.4.1914) · p. 401 · Aufruf / Sokolow

    AUFRUF Die Zionistische Organisation hat sich in dem Kampf für den Geist unseres Erneuerangswerkes in Palästina bewährt. Jeder einzelne Zionist hat das Bewusstsein der hohen Verantwortung in sich auf genommen, die die gesamte Zionistische Organisation für die nationale Zukunft unseres Volkstums trägt. … Der Zionismus verlangt von jedem einzelnen Juden, der sich mit uns in der zielbewussten Arbeit für unser Ideal der Erneuerung unseres Volkes in Palästina eins fühlt, vor allem dieses Bekenntnis der Solidarität: den Schekel. Zionisten! Unser Programm und unsere Stellung im jüdischen Volke haben uns schwere Verantwortung auferlegt.

  4. 1918-05-01 · Heft 5 (Mai 1918) · p. 227 · An unsere Leser und Freunde

    Auch in Nachlässen dürften sich häufig Werke befinden, die für den Erben nicht den Wert besitzen, den sie für uns und unsere Sache haben. Unteroffizier Walter W.- z. Z, in Palästina. Sven Bedin schreist m Kapitel 18 seines Buches „Bagdad, Babylon, Ninive" über das Ghetto M Bagdad: „tzs riecht geradezu nach Judentum, und es riecht schlecht, obgleich es hier lustiger ist, als in den Basaren der MobarnmOamr.,. … B. nimmt -sich noch gut aus gegen den Unrat des arabischen Viertels. Es gibt auch in Palästina entsetzliche Drecknester, denen durchaus nicht der Geruch nach Judentum anhustet. Mit den türkischen und arabischen Behörden 'will man es sich offenbar nicht verderben, folglich muß der bewährte Allgemeine Zeitung des Judentums Begründet vom Rabbiner Dr, Ludwig Philippson. 5lnter Leitung des Geheimen Regierungsrates Professor Dr.

  5. 1903-11-27 · 48 (27.11.1903) · p. 9 · Kischenew

    Mitglieder des Landeskomitees, des Distriktskomitees, unsere rührigen Gesinnungsgenossinnen Frau Fanny Weiss und Frau Hartmann, zahlreiche Arbeiter und Studenten hatten sich zum Empfange der Kleinen eingefunden. Führer der Kleinen ist unser wackerer Pionier in Palästina, Lehrer B e 1 kin d, ein Teilnehmer der „Biluu, jener berühmten Studentengruppe aus Russland, die nach den Exzessen der 80er Jahre nach Palästina auswanderte; weiters fahren zwei Frauen mit, welche die Bewachung und Betreuung der Kinder besorgen. … Von Wien aus schliesst sich unsere bekannte Gesinnungsgenossin Frau Swenigorödskaja aus Russland der Expedition an und wird die Kinder nach Palästina begleiten. So wird alles getan, um den Kindern, den zukünftigen Ackerbauern in Palästina, den Aufenthalt so angenehm als möglich zu machen und sie an die schrecklichen Stunden vergessen zu lassen, die sie miterleben müssten.

  6. 1914-01-09 · 2 (9.1.1914) · p. 46 · Kartelltag des K. Z. V.

    Grunwald hielt sodann einen glänzenden Vortrag über den gegenwärtigen Schulkampi in Palästina. Er kritisierte in scharfen Worten das gewalttätige, unjüdische Vorgehen des Hilfsvereins und dessen verhängnisvolle Schulpolitik in Palästina. … Die Steigerung der Einnahmen des Jüdischen Nationalfonds ist auf das wachsende Verständnis für seine fruchtbare Wirksamkeit zurückzuführen und auf die Liebe der breiten Schichten des jüdischen Volkes zu einem Fonds, der berufen ist, den nationalen Besitz in Palästina zu mehren und vor allem den besitzlosen einwandemden Massen die Verbindung mit der heimatlichen Scholle zu erleichtern.

  7. 1900-11-09 · 45 (9.11.1900) · p. 1 · Fabrikanten, Gewerbetreibende, Techniker!

    Jahrgang ^ab*»il^ai)tei), (§evfre¥>befr>eibei)<Ie, ^f>ecbt)i1<ef>! Um den 400 beschäftigungslosen jüdischen Arbeitern in Palästina Brot und Arbeit zu schaffen, ist die Begründung industrieller und gewerblicher Unternehmungen in Palästina (fabriksmässiger und Hausbetrieb) geplant. Es handelt sich vor allem um die Erzeugung solcher Artikel, die theils in Palästina selbst dringend benöthigt und daher dort placiert werden könnten, theils aus den im Lande vorhandenen Rohmaterialien gewonnen und zum Export gebracht werden können.

  8. 1914-01-30 · 5 (30.1.1914) · p. 125 · Mitteilungen des Hauptbureaus des jüdischen Nationalfonds in Köln

    Der Jüdische Nationalfonds ist daxu bestimmt, in Palästina Orund und Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes \u ertcerbcn. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von circa 4 Millionen Mark erreicht. … Js. eingegangen und in Nr. 2 von „Dos Yiddische Folk“ detailliert ausgewiesen.$ 604.67 ---- 2521.48 Palästina. Vom 1. bis 31. Dezember 1913 eingegangen und in Nr. 2 von „Erez Israel“ detailliert ausgewiesen.Frcs. 656.25 — JC 525 — Rumänien.

  9. 1899-05-26 · 21 (26.5.1899) · p. 8 · Aufruf! / Ahawath Zion / Verein

    J. haben die Mitglieder des gefertigten Vereines den Beschluss gefasst, die unglücklichen jüdischen Bergarbeiter aus Boryslaw nach Massgabe der zu diesem Zwecke aufzubringenden Bonde nach Palästina zu übersiedeln. Mit 50 Familien soll der Anfang gemacht werden. Wem von uns ist die traurige Lage dieser Enterbtesten aller Enterbten nicht bekannt! … Sie werden dann weiteren Platz schaffen und ebenso galizische Bahnbrecher jüdischer Colonisationsthätigkeit in Palästina sein, wie ihre Landsleute auf der von uns begründeten Colonie Machnajim es geworden sind. Um jedoch die zur Beförderung der fünfzig Arbeiterfamilien von Boryslaw nach Palästina nothwendigen Geldfonde aufzubringen, wenden sich die Unterfertigten an die jüdische Oeffentlichkeit aller Länder.

  10. 1902-01-03 · 1 (3.1.1902) · p. 2 · Eröffnungssitzung ; Donnerstag den 26. December 1901

    Im Sinne der Beschlüsse des letzten Congresses hat das Actionseomite die Einrichtung von Toynbee-Hallen in vielen Städten veranlasst, für jüdische Schulen in Palästina und anderwärts eine hebräische Naturgeschichte und Naturkunde drucken lassen, die Schule in Jaffa und die Nationalbibliothek in Jerusalem subventioniert und die auf Palästina bezügliche Gesanimtliteratur in einer besonderen B i b 1 i o g r a p Ii i e zusammenstellen lassen. Es wurde der Versuch gemacht, den nothleidenden Arbeitern in Palästina von den bestehenden Wohltliatigkeitsinstituten Hilfe zu verschaffen, was aber missglückt ist. W i r h o f - 1*en, den Arbeitern bald Hilfe aus eigener Kraft bringen zu können.

  11. 1914-02-13 · 7 (13.2.1914) · p. 155 · [Ohne Titel]

    Besonderes Interesse erregte die Darstellung des Schulkampfes in Palästina. Als Dr. Levin mit der Aufforderung schloß, diese gute Sache zu unterstützen, war die Begeisterung allgemein. Die Versammlung schloß der Obmami des Vereins Dr. … Juda Bornstein ein Referat über das Thema „Der Sprachenkampf in Palästina“ hielt. Nach dem Referate wurde einstimmig eine Protestresolution angenommen und eine Sammlung für das hebräische Schulwerk eingeleitet, die bisher über SO Kronen ergeben hat.

  12. 1900-03-01 · 1 (3.1900) · p. 0 · Inhalt

    Oer Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. Baseler Programm. Dr. Max Nordau: Ein Tempelstreit. Dr. Theodor Herzl: Russische Juden. Die zionistische Abordnung in Palästina.

  13. 1906-10-01 · Heft 10 (Oktober 1906) · p. 607 · [Ohne Titel]

    September abgehalten worden ist, wurde witgeteilt, daß alle von den Zionisten in Palästina begründeten Einrichtungen in erfreulichem Aufschwung begriffen seien. Außerordentlich schnelle Fortschritte zeige die Kunstgewerbeschule „Bezalel" in Jerusalem, der ein Kredit zum Kauf eines Grundstücks bewilligt wurde. Den Waisen des „Pogroms" von Kischenew, die in Palästina zu Handwerkern und Ackerbauern ausgebildet sind, sei der Boden für eine Farm zur Verfügung gestellt worden. Der „Jüdische

  14. 1906-10-01 · Heft 10 (Oktober 1906) · p. 608 · Köln

    Nationalfonds" ans dessen Mitteln Boden für das jüdische Volk in Palästina gekauft werden soll, habe bereits eine Höhe von P/2 Millionen Franken erreicht. Eine definitive Absage wurde in Köln an alle etwaigen Bestrebungen, eine Heimstätte für das jüdische Volk anderswo als in Palästina zu schaffen, erteilt.

  15. 1914-05-28 · Heft 2 (28.5.1914) · p. 84 · [Ohne Titel] / Lublinski, S.

    (Aus „Ost und West" 1904, Märzheft.) * Dr. MAX MAYER Wenn Palästina plötzlich durch ein elementares Ereignis vom Erdboden verschwände, würde sich die neue nationale Theorie^ zu der sich die zionistische Elite dann durchringen müßte, wenig von dem unterscheiden, was Mathias Acher schon heute) als sein Lebensvermächtnis übergeben hat. … Man nennt ihn den „Theoretiker des Golus" und übersieht dabei, daß es für ihn diese Nomenklatur nicht mehr gibt. Für ihn ist auch Palästina — Golus, oder auch die Diaspora Judenland. Er kennt nur Volk und volksfremde, national-atrophierte Intelligenz, Volkskern und Volkssplitter.

  16. 1898-04-15 · 15 (15.4.1898) · p. 11 · New-York / M. S.

    Tie „Arba Causolh" <4 Becher) waren mit den vortrefflichen Weinen des „K arme l", aus den jüdischen Colonien in Palästina, gefüllt, und trugen dazu bei, dass die Stimmung die eines echt nationalen Festes war. Brünn. Hier hat sich ein Leseverein jüdischer Mädchen „I e h u d i t h" gegründet. … Nicht wirtlich luftig und erzkomisch? Tic Juden gravitieren nach Palästina! Lachen wir beim Glas Bier und bei einer guten Mahlzeit! Es lachen die Völker Oesterreichs, Legionen der Proletarier, cs lachen die Propheten der kommenden Zeiten!"

  17. 1898-05-06 · 18 (6.5.1898) · p. 11 · Budapest

    Ueber die Thätigkeit der Gesellschaft in P a l ä st i n a und Cypern heißt es im Bericht: Palästina. Die Thätigeit unserer Gesellschaft in Palästina ist von derjenigen wesentlich verschieden, welche sie in der Republik Argentinien ausübt. … Die meisten der Eigenthümer sind Russen, welche sich noch nicht in Palästina niedergelassen haben. Das größte Hindernis in der Entwickelung dieser Eolonie ist ihr ungesundes Klima. Sie hat nämlich große Sümpfe, welche gefährliche Miasmen erzeugen.

  18. 1898-07-08 · 27 (8.7.1898) · p. 9 · Convention der amerikanischen Orthodoxen

    Würde ein Judcnstaat, unabhängig oder dem Sultan unterthan, in Palästina etabliert werden, so würden die Juden der ganzen Welt an ihm ein besonderes Interesse nehmen, aus denselben Gründen, die ihren Patriotismus gegen ihre jetzigen Vaterländer inspirieren." … Eine fixe Zeit wäre unsererseits auch nicht für die Ausübung des Schwesterndienstes bestimmt, wenn es ausgeschlossen wäre, dass eine oder die andere Dame auf Vereinsunkosten eine kleine Lust- oder Studienreise nach Palästina unternehmen möchte. Mit den Kosten der Beförderung nach dem heiligen Lande und der Ausbildung steht daher eine Minimaldienstzeit von zwei Jahren doch wohl im Einklänge.

  19. 1898-08-05 · 31 (5.8.1898) · p. 9 · [Ohne Titel]

    Anm. der Red. aufnehmen und den Ansiedlern sammt Kindern und Kindeskindern vom Ackerbau allein auf einer Miniaturform für die Ewigkeit eine sichere Existenz gründen könne. Diese Wirtschaftsreform in Palästina zur vorherrschenden zu machen, wäre nach meiner unmassgeblichen Ansicht eilt derartiger Schritt, wie wenn jemand auf .Kähnen mit Armbrust und Bogen gegen die Panzerschiffe und Armstrongkanonen kämpfen wollte. Es wäre bedauerlich, wenn wir in Palästina wieder die ungesunden socialen Verhältnisse einbürgcrn würden, welche zur Zeit des zweiten Tempels bestanden. Bor fünfzig Jahren wurde in Ungarn die Leibeigenschaft aufgehoben, nnd eine Menge kleiner Bauernwirtschaften ins Leben gerufen.

  20. 1901-05-17 · 20 (17.5.1901) · p. 16 · Gedenket des Schekels!

    Das Streben der zionistischen Bewegung, denjenigen Juden, die aller Rechte beraubt und den furchtbarsten Entbehrungen aufgesetzt sind, eine öffentlich-rechtliche Heimstätte in Palästina zu schaffen, verdiene die Unterstützung der besten Amerikaner, geschweige der amerikanischen Juden. An den Vortrag schloss sich ein auserlesenes musikalisches Programm. … Der letzte Bericht des englischen Consulats in Jerusalem gedenkt in äusserst lobenden Worten des Wandels, den die jüdischen Colonien in Palästina in der Signatur des Landes hej-vorgerufen haben. Sie werden geradezu als Muster rationeller Landwirtschaft hingestellt.