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Heinrich Lo ewe, der sich in letzter Zeit diesbezüglich in Palästina genall liuigesehen hat. Nur so viel will ich bemerken, daß die Chaluka auf keinen Fall abgeschafft werde» darf, so lange nichts Besseres an ihre Stelle gesetzt ist. … Viele Rohprodukte oder nur Halbfabricate werden nach Europa expvrtirt, anstatt im Lande zu marktfähigen Artikeln verarbeitet zu werden. Arbeit ist in Palästina billig, und das Land bietet für nutzbringende Capitalsanlngen ein weites Feld. Die Entwickelung von Industrie und Handel in Palästina ist außerordenlich vielversprechend.
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Versammlungen haben darüber verhandelt, Zeitungen darüber geschrieben, und gerade in Palästina ist das alles ungehört und unverstanden geblieben. Ausser in den bereits erwähnten zwei Anstalten, sowie vielleicht noch in der Lämmelschule in Jerusalem und dem damit verbundenen Waisenhause wird der Turnunterricht fast nirgends systematisch durchgeführt.
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Adolf Stand. Er plaidierte für Colonisationsthätigkeit in Palästina, sowie für die Anstellung von Lehrern der hebräischen Sprache in den jüdischen Gemeindeschulen. Es wurde beschlossen, an die „Jewish Colonization Association" ein Memorandum zu richten, worin diese Gesellschaft aufgefordert werden soll, durch Gründung und Förderung von industriellen Unternehmungen in Galizien, sowie durch Unterbringung von galizischen Juden in den Colonien der Gesellschaft an dem Hilfswerke zugunsten der galizischen Juden mit- Kundmachung des Jewish Colonial Trust (Jüdische Colonialbank) Limited.
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Im Gegentheile dürfte sogar das reichhaltigste Material in London zu finden sein, dessen British Museum von jeher Palästina und Kleinasien grosse Aufmerksamkeit gewidmet hat. Es ist daher Pflicht aller Landesorganisationen, eifrig mitzuarbeiten, die Arbeiten entsprechend zu vertb eilen und, soweit ihre Mittel es gestatten, das Archiv auch durch Bücher-, Karten- und Planspenden zu bereichern. … Londoner „Föderation" könnte mit der geodätischen Aufnahme des Obersten Conder den Grundstein zum Palästina-Archiv in würdiger Form legen.*) *) Anm. d.Red. Eine in diesem Artikel enthaltene Anregung ist, bevor sie noch zu unserer Kenntnis gelangte, schon ausgeführt worden.
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Neufeld in den Nummern 28 und 44 der „Welt" (1901) gegeben und vom Wiener ,»Verein für technische Studien in Syrien und Palästina" aufgegriffen worden. Es handelt sich um Anbahnung jener wissenschaftlichen Vorarbeit, welche nicht nur die Wiederbevölkerung Palästinas, sondern selbst der theoretischen Erforschung des Landes voranzugehen hat, nämlich um die Sichtung der Palästina-Bibliographie. … Was uns heute not thut, ist hauptsächlich die Orientierung in der modernen wirtschaftlich-technischen Palästina-Litteratur; diese aber ist — relativ — ebenso überraschend klein, wie die allgemeine Palästina- Litteratur überraschend gross ist.
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Von Davis Trietscli. Die Lage der jüdischen Tagelöhner in Palästina sowie der Stadtbevölkerung zu heben, ist eine der dringendsten Aufgaben der Palästinafreunde. Das wird allmählich so weiten Kreisen klar, dass nicht viel Worte darüber zu verlieren sind. … Dagegen ist in Bezug aut Oliven-Bau von jüdischer Seite durchaus nichts geschehen, was der Bedeutung dieser Kultur gerade für Palästina auch nur einigermassen entspräche. Dazu kommt noch, dass die Olive, nachdem sie einmal gepflanzt ist, eine unverwüstliche Lebenskraft zeigt.
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Ganz besonders eignet sich aber die Olivenkultur für die j üdisc h e n Kolonisationsbestrebungen in Palästina, weil dadurch — bei den grossen Schwierigkeiten einer Vergrösserung sowohl des Landbesitzes als der Seelenzahl — eine bessere Ausnutzung des bereits in jüdischem Besitz befindlichen Landes und vor allem eine Arbeitsgelegenheit für sehr viele Menschen ermöglicht wird.
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— 213 — ebenso wie den Bestand und Ausbau der palästinensischen Kolonien sichern helfen kann. Wenn die Palästina-Bestrebungen der verschiedenen Arten eine Lebensberechtigung haben wollen — wenn sie mehr sein wollen als blosse Gelegenheiten, um schöne Worte zu machen und sich zu begeistern, so muss es doch gelingen können, die Auswanderung — die Exfiltration der Tagelöhner zu verhindern, die mit zu dem besten Menschenmaterial gehören, das wir in Palästina haben!! * * * Was zuerst den Olivenbau von Palästina selbst betrifft, so zeigt der englische Konsulargericht für die Jahre 1898 und 1899 einen Export über Jaffa von 4500 Pfd.
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— 214 — : Monopol inne 'hatte (in dem Vorworte zu der Palästina-Karte von Bianconi und Abdallah Tohmeh.) * ■ * * Der Direktor des Ackerbau-Departements von Cypern, P. Gennadius, ist ein Mann von sehr langjähriger Erfahrung im Orient. … Eine kalifornische Fachzeitung sagt: Kalifornische Olivenöl-Produzenten können für die Förderung ihres Geschäftes lernen aus der Art, wie die Syrier zu Werke gehen, das Volk östlich der Rocky-Mounlains zu versorgen, welches — wie es scheint — noch nicht erfahren hat, dass Kalilornien es ebensogut wie, Palästina versorgen kann. G. Bie Ravndal, der amerikanische Konsul in Beirut, berichtete an das Staats-Departement wie folgt:
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