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Denn Ostafrika ist nur ein provisorisches Heim, obwohl, wie es wohl möglich ist, die Zionisten sich damit zufrieden geben, ohne die Träume einer endgiltigen Wiederherstellung der Nation in Palästina zu realisieren. Es ist ein Experiment, welches der westliche Jude, der mit seiner angenommenen Nationalität meistens zufrieden ist, mit seinen bedrückten Brüdern des Ostens vornehmen will. … Und wenn der enthusiastische Zionist in dem Plan nur ein spärliches Surrogat für das nationale Heim in Palästina sieht, das der höchste Traum seines Volkes ist, so muss es ihm doch angenehm sein bei der Aussicht auf einen Staat, der von Israel selbst verwaltet wird für Israel, eine Sache, die das Judentum seit der Zerstörung des Tempels nicht gesehen hat/ .*.
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Wie lächerlich die Anschuldigungen des „Outsider“ sind, erhellt daraus, daß bereits der Vater des „russischen Juden“ David Jellin in Palästina geboren war und daß von den Führern der „russisch-jüdischen Nationaiistenbewegung“, den über 40 aus den Hilfsvereinsdiensten getretenen Lehrern, bloß drei Russen, die übrigen aber Palästinenser, Oesterreicher und Deutsche sind. … Nathan weist darauf hin, daß die amerikanische Judenheit nur 160 000 Dollar für das Technikum aufgebracht hat, während die Beiträge der deutschen und russischen Juden sich auf rund 200 000 Dollar beziffern. Er hebt hervor, daß Palästina allein eine große Anzahl von Ingenieuren und Technikern gar nicht beschäftigen könne, außerhalb Palästinas aber die Ausbildung in hebräischer Sprache den Absolventen des Technikums nur hinderlich sein würde.
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. — Saui und David von Lord Byron. — A. L. Lewinski: Die Reise nach Palästina im Jahre 2030. — Schulem-Aleichem: Die Narren. — Mittheilungen des Actions-Comitäs. Ein Vollbild aus dem kürzlich besprochenen Werke „Juda" von Frh.
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Wir sollten meinen, dass die jüdische Presse gar keine Veranlassung hat, in einen grossen Jubel über dieses Ereignis auszubrechen, denn die Zionisten erstreben bekanntlich die Begründung eines jüdischen Staates in Palästina und somit die Auswanderung der Juden aus Deutschland (!). Wir können nach dem Telegramm annehmen, dass der Kaiser damit sehr einverstanden wäre und eine Verwirklichung der zionistischen Pläne in möglichster Ausdehnung wünschte.
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Lilien. Verkleinerte Titelzeichnung der neuen Zeitschrift „Palästina". Eine eigentümliche „Berichtigung" des Herrn Houston Stewart Chamberlain lesen wir in der „Münchener Allgemeinen Zeitung", von der wir folgendes bringen: „Auf S. 373 meiner „Grundlagen des 19.
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erwiderte der Präfekt achselzuckend, „schiesst Euch tot, wenn Ihr wollt, oder, wenn Euch das nicht passt, so geht nach Palästina." Für ein solches Vorgehen ist jedenfalls die Regierung verantwortlich. * * * Die „New-York Times" weist in einem Leitartikel darauf hin, dass der Protest des Staatssekretärs Hay gegen die Verfolgung der rumänischen Juden in vollem Einklänge mit der traditionellen Politik der Vereinigten Staaten steht.
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Die Waisen der Qpfer von Kischinew haben vor kurzem auf dem Umweg über Wien- Triest Europa ver-. lassen, um sich nach Palästina zu begeben, wo sie eine neue Heimat finden sollen. Es begleitete sie Herr Beikind, ein verdienter und bewährter palästinensischer Pädagoge.
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Weißmann schließt seine sehr bemerkenswerte Artikelreihe über ein von ihm entworfenes und dem Zionistischen Actions-Gomite unterbreitetes Projekt zur Schaffung eines neuen Kreditsystems für die jüdischen Ansiedler in Palästina auf Grund der obligatorischen Lebensversicherung. — D. Ben-Gurjon setzt seinen Aufsatz über das neue Vilajetsgesetz in der Türkei fort. — Die vorliegende Nummer enthält ferner eine Darstellung des Konflikts der jüdischen Landarbeiter in S e - j e r a mit der Verwaltung der Agudath N’taim, einen interessanten Bericht aus der Kolonie Metulah und eine Anzahl literarischer Beiträge.
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Diese Haltung resultierte — so glauben wir — in den meisten Fällen aus einem Zweifel, der darüber gehegt ward, ob die Zionisten dem an sie gerichteten Appell Folge leisten und bereit sein werden, ihrem Wunsche nach einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina praktischen Ausdruck zu geben. Es ist selbstverständlich, dass, sobald die Gründung des Trust (mit dem Sitze in London) perfect geworden, ein tüchtiger Manager bestimmt und das Bankgeschäft von in diesem Lande lebenden Männern mit specielLer Eignung zur Führung eines financiellen Unternehmens dieser Art geleitet werden wird.
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Die Administration der „Welt" hat sich bereit erklärt, Spenden für die nothleidenden Arbeiter entgegenzunehmen. Der Bürgermeister: Kornhaber. Weltchronik. Aus Palästina. Einem uns freudlichst zur Verfügung gestellten Privatbriefe entnehmen wir folgende Stellen: »Heute ritten wir nach Amkez oder Umchais, einemDorf, das im Talmud Gader genannt wird.
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M. enthält unter der Spitzmarke „Palästinensische Federzeichnungen" einen sehr ausführlichen Artikel der jüdischen Niederlassungen in den Städten des Heiligen Landes und des Werdeganges der palästinensischen Colonien. Der Artikelschreiber nennt Palästina ein Jüdisches Californien", womit er sagen will, dass die Juden dort — wie am Stillen Ocean die Goldsucher — sich ein neues Eldorado geschaffen, indem sie aus steinigen Wüsteneien paradiesische Gärten hervorzaubern.
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Am Schlüsse seiner ebenso lehrreichen, wie interessanten Abhandlung führt er Hommel anT der die Möglichkeit einräumt, „dass schon um 1400 eine Abtheilung der Israeliten von Gosen her den Versuch gemacht haben mochte, Palästina zu erobern .. .", worauf Schorr dann fortfährt: „In der That führt Max Müller - . . den Nachweis, dass .der Stamm Asser sicher schon gegen 1350 ... in Westgaliiäa ansässig war".
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Zangwill, haben den Satz ausgesprochen: „Habe ich nicht gesagt, dass der Tag, an welchem wir Palästina erlangen, der schrecklichste Tag unserer Bewegung sein wird" u. s. w. Diese Aeusserung würde ich von einem anderen erwartet haben, von einem, den Mr.
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Ben-Jehuda in Jerusalem herausgegebene hebräische Zeitschrift a z e w i" ist das einzige dem Zionismus dienende Blatt in Palästina. Es bringt Originalnachrichten aus dem heiligen Lande, besonders aus den Colonien und vertritt voll Begeisterung das Baseler Programm.
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Die Lebensbedingungen spielen dabei eine verhältnismässig untergeordnete Holle. Wir können nicht hoffen, dass alle Juden in Palästina Milch und Honig schlürfen werden; aber wir glauben, dass sie dort ihr Haupt friedlich zur Hube werden betten können, dem Lehel wollen ihrer Hasser und der Missgunst ihrer Neider weiten weit entrückt.
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Das entspricht durchaus nicht der Wahrheit, denn eine der grossen Aufgaben des Zionismus besteht darin, den Versuch zu machen, von dem Sultan auf friedlichem und diplomatischem Wege diejenigen Concessionen zu erlangen, welche das jüdische Volk in Stand zu setzen vermögen, gesetzlich geschützte Coionien in Palästina zu gründen. Colonien im grossen Stile ohne gesetzlichen Schutz sind gar nicht denkbar. (Langandauernder lebhafter Beifall und H ä n deklat sehen.)
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Zlatopolsky mit Entschiedenheit gegen die Idee des Herrn Tri et sch aus, in dem er einen typischen Vertreter des „westlichen“ Zionismus sehen will, d. h. derjenigen Richtung, welcher Palästina im Grunde gleichgiltig sei. Von ganz anderen Voraussetzungen ausgehend, gelangt M. L. Lilienblum im „Hameliz“ zu demselben Ergebnisse.
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Unseren Herzenswunsch bildet Zion, der Wille Gottes und des jüdischen Volkes ist Palästina, und nicht Amerika kann uns Zion ersetzen." Die Jänner-Nummer unseres Londoner Bruderorgans „Israel" erscheint wiederum in prächtiger Ausstattung.
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. — Brief aus London (Königin Victoria und die Juden). - Dr. S.: Brief aus Bukarest. — Brief aus Palästina. Von einem alten Zionisten. — Jüdische Neuigkeiten. — Die jüdische Presse. — Politische Wochenchronik. — J. L.Bornc h o w i t z : Ein Traum (Gedicht). -- Dr.