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  1. 1910-01-01 · Heft 4-5 · p. Seite 106 · Eingesandt

    Falls Sie es für zweckmässig finden, bitte ich sie höfl., meinen Dank dem „Bezalel" in der Zeitschrift „Palästina" oder dergleichen veröffentlichen zu wollen. Vielleicht werden sich manche dadurch für den „Bezalel" interessieren lassen. … Mit diesem Wunsche trete ich von der Herausgeberschaft der Zeitschrift „Palästina" zurück. Dr. med. Felix Theilhaber. P. S. Die nächste Nummer VI. erscheint zu Beginn des Juni. ^^^§£§^^^0-- 106

  2. 1914-01-09 · 2 (9.1.1914) · p. 38 · Ein Interview im Auswärtigen Amt

    Januar folgende Korrespondenz aus Jerusalem veröffentlicht: Der Kampf um die hebräische Sprache in Palästina. Jerusalem, Ende Dezember. Die Unruhen aut den jüdischen Schulen sind telegraphisch gemeldet worden, es verlohnt sich aber ihrer Entstehung noch einmal nachzugehen. . … Unseren Lesern, die über den Hergang des Sprachenkampfs in Palästina genau unterrichtet sind, brauchen wir nicht des näheren auseinanderzusetzen, daß diese von den Leuten des Hilfsvereins ausgehende Darstellung einen Rattenkönig von Verdrehungen aller Art und unverantwortlichen Insinuationen darstellt.

  3. 1914-01-30 · 5 (30.1.1914) · p. 112 · [Ohne Titel]

    Mielec (Galizien): Die Mitglieder des Vereins „Jüdische Bibliothek und Lesehalle“ protestieren energisch gegen das Vorgehen des Hilfsvereins in Palästina und sprechen der heldenmütigen jüdischen Jugend in Palästina ihre herzlichste Sympathie aus. Wir senden für das hebräische Schulwerk 25 Kronen und werden die Sammlung fortsetzen. … Horodok (Gouv. Grodno): Brüder, die ihr für die jüdische Erziehung in Palästina kämpft, seid gegrüßt! Mit edler Hingabe und Aufopferung habt ihr den Tempel unseres Volkes, unsere nationale Sprache beschützt.

  4. 1914-03-13 · 11 (13.3.1914) · p. 254 · Aufruf! / Sokolow

    254 —...- DIE^gELT- Nr. 11 Judentums in Palästina, für die Zukunft des Gesamtjudentums. Um dieses Werk gegen alle Gefährdungen sicher zu stellen, müssen alle Kräfte angespannt werden. … Ihre Zahl aber entspricht erst einem Bruchteil unserer Organisation, und kein Zionist, niemand, dem die Erneuerung unseres Volkstums in Palästina teuer ist, darf sich der Erfüllung dieser Pflicht entziehen. An alle ergeht der Ruf: Wir fordern zur Unterstützung des hebräischen Schulwerks in Palästina auf!

  5. 1914-06-19 · 25 (19.6.1914) · p. 616 · Nationalfonds-Bibliothek

    616 Nr. 25 Der Jüdische bationaIfonds ist dazu bestimmt, in Palästina Grund und Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes xu er7cerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von über 4 Millionen Mark erreicht. … Wir beginnen deshalb mit der Herausgabe; einer Reihe von Schriften, die die Grundprinzipien und Arbeitsmethoden des Nationalfonds an der Hand der von. uns selbst in Palästina, sowie von anderen kolonisierenden Völkern gesammelten Erfahrungen erörtern und klären soll. Diese erste Schrift von Dr.

  6. 1920-05-01 · Heft 5 (Mai 1920) · p. 169 · [Ohne Titel] / Verax

    Nun, es sind vorläufig bekanntlich noch nicht alle Ostjuden nach Palästina übergesiedelt und ^schon haben wir in diesem Lande die Judenfrage mit allen ihren Schrecknissen. Utinain falsus vates sim! … B. in Irland und Aegypten) wiederherstellen, und sie wird dabei nur eins bedauern, nämlich, daß sie nur eine Handvoll Juden, etwa 90 000 Seelen in Palästina hat, die sie gegen die Araber beschützen und — ausspielen kann. Es wäre viel schöner, wenn es ihrer schon jetzt zehnmal so viele wären!

  7. 1935-03-01 · Heft 3 (März 1935) · p. Seite 155 · Arbeiterbewegung. Von Dr. A.T.

    Auch darin kommt eine Verkennung des Prinzips des Konsumgenossenschaftsweseos zum Ausdruck, die psychologisch erklärlich sein mag, doch für die Zukunft des Arbeitersiedlungswerks in Palästina sicherlich unerwünscht ist. Handelt es sich nun bei den Kredit- und bei den Konsumgenossenschaften um mehr oder weniger fühlbare Mängel, die abgeschafft werden müssen, um eine gesunde Entwicklung der Institutionen möglich zu machen, immerhin aber das Wesen der Genossenschaften unberührt lassen, so bedeutet die gewerbliche Produktivgenossenschaft ein wahres Schmerzenskind des Arbeitergenossenschaftswesens in Palästina. Das Oppenheimersche eiserne Transformationsgesetz, wonach jede gewerbliche Produktivgenossenschaft schließlich ihren Prinzipien untreu werden muß, scheint sich auch in Palästina bewahrheiten zu wollen. Es sei zunächst darauf aufmerksam gemacht, daß die gewerblichen Produktivgenossenschaften in Palästina, was ihre Bedeutung im Wirtschaftsleben des Landes betrifft, mit den übrigen Genossenschaftsarten, insbesondere aber mit den landwirtschaftlichen Genossenschaften gar nicht zu vergleichen sind.

  8. 1920-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1920) · p. 241 · [Ohne Titel] / Verax

    Und die Schiffe, die unsere Häfen verlassen, gehen nicht leer" (sie führen nämlich immer jüdische Auswanderer, die Palästina verlassen). „Wenn man nun nach 2^jährigen Seelenqualen abermals die große Trompete an die Lippen legen will, sind wir verpflichtet, laut zu rufen: Hört auf! … Juni S. 7, Sp. 1.) Der „Karmel" (chaipha) schreibt: „Ein Unglück ist über Palästina herniedergezuckt, welches jedes arabische Herz wie ein Donner trifft. Wir raten unseren Brüdern, es mit Ruhe zu ertragen.

  9. 1932-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1932) · p. Seite 200 · Wirtschaft.

    Schließlich möchte ich noch ein allgemeines Moment erwähnen. In Palästina sind in den letzten zwölf Jahren eine große Reihe kleiner und mittlerer Unternehmungen begonnen worden. Eine wirtschaftliche Unnehmung entwickelt sich nicht Jahr für Jahr gleichmäßig und zeigt nicht Jahr für Jahr den wirtschaftlichen Effekt in gleichen Relationen. … Leider muß ich hinzufügen: selbstverständlich in dem bescheidejnen Rahmen, in dem sich ein Land, das sich noch so wie Palästina in den ersten Anfängen wirtschaftlicher Entwicklung befindet, entwickeln kann. Auch, die^ heutige Lage läßt die Diskrepanz zwischen den Bedürfnissen der Diaspora und zwischen den schon jetzt bestehenden Möglichkeiten Palästinas ungelöst.

  10. 1934-08-01 · Heft 8-9 (August 1934) · p. Seite 351 · Arbeiterbewegung. Von Dr. A.T.

    anstoß zu einer derartigen Taktik ist von den Revisionisten ausgegangen, die, wenngleich, sie in Palästina mit der in der Histadruth organisierten Arbeiterschaft zahlenmäßig gar nicht zu vergleichen sind, es doch verstanden haben, durch einen rücksichtslosen Kampf, nicht bloß der Histadruth! … Wie gesagt, sind die Folgen einer weiteren Spannung der Gegensätze gar nicht abzusehen. Palästina ist ja kein freies Land und ein eventueller Bürger-

  11. 1936-07-01 · Heft 7 (Juli 1936) · p. Seite 350 · Politik. Von a. b.

    Zwar sind die Mandate für Irak und Syrien mit dem ausdrücklichen Auftrag gegeben worden, diese Länder ehest zur Selbständigkeit zu führen (Art. 1 der beiden Mandatssatzungen) und diese Unabhängigkeit ist >-* respektive wird sein -~ eine durch Verträge mit den früheren Mandatsmächten beschränkte, immerhin ist das ein besonderes Stimulanz, speziell für die Araber Palästinas, welches Land für sie immer als Südsyrien galt und als solches auch stets von den syrischen Arabern angesprochen wurde. Es ist deshalb daran zu erinnern, daß Palästina nicht eingeschlossen war in den bekannten Zusagen Mac Mahons an Hussein. Selbst Lawrence hat, wie er an Robert Graves schrieb *, ausdrücklich Palästina aus der nationalen Einheit der Araber auszunehmen gewünscht. … Im Sykes-Picot-Vertrag wurde ein internationales Regime für Palästina vorgesehen und alle maßgebenden Staatsmänner haben sich dahin geäußert, daß schon wegen der großen religiösen und politischen Interessen die mit Palästina verbunden sind, dieses Land immer in irgendeiner Form international (Völkerbund o. dgl.) kontrolliert werden wird.

  12. 1914-07-03 · 27 (3.7.1914) · p. 703 · Ausweis : Schekel 5674

    Die zionistische akademische Verbindung ,,Hebroniah“ in Drohobycz veranstaltete im Laufe der letzten Wochen ein zionistisches Seminar über Palästina, welches den Zweck hatte, die Mitglieder der hiesigen Organisation in wissenschaftlicher Weise mit den Erscheinungen des zionistischen Lebens in Palästina bekannt zu machen. — Es referierten: Dr. … Barchasz über „Die Agrarfragen der jüdischen Kolonisation in Palästina"; Dr. Oerschon Zipper über „Den jüdischen Nationalfonds" und Dr. Philipp Korngrün über „Palästina in der internationalen und jüdischen Politik". — Die Zahl der Anteilnehmer schwankte zwischen 80 und 400; im ganzen betrug die Zahl der Gäste über 800. — Der Versuch ist als gelungen zu betrachten und wird hoffentlich zur Nachahmung anregen.

  13. 1928-11-01 · 21 (1.11.1928) · p. Seite 338 · Erlangen

    Wedgwood schilderte dann das aufsteigende Wirtschaftsleben Palästinas. In 8 Jahren seien 90 000 Juden nach Palästina gekommen, was sehr viel sei, wenn man bedenke, welch geringe Zahl von Kolonisten in den Jahren 1621—1641 nach Amerika gekommen sei. Die jüdische Kolonisation in Palästina sei ein einzig! dastehendes Werk. Die kleinen Völker, wie die Schweizer, die Schotten, hätten ihr Vaterland, nur die Juden hätten dieses noch nicht.

  14. 1920-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1920) · p. 246 · [Ohne Titel] / Verax

    246 Im deutschen Reich draußen gewahrt, kann mit ihnen machen, was er will, sie befinden sich vollkommen in seiner Abhängigkeit, ebenso wie in Palästina, je größer ihre Schutzbedürftigkeit gegenüber den Arabern ist. In Polen z. B., wo die Spannung am größten war, weilte eine so hohe Persönlichkeit wie Sir Stuart Samuel, um die Juden in Schutz zu nehmen und seinem Vaterlande in ihnen sichere Parteigänger zu werben. … Fragt sich bloß, ob die Juden nicht viel zu schwache Schultern haben für die hohe Mission, die der großbritannische Imperialismus ihnen aufladet. Die Juden brauchen eine Heimstätte in Palästina/ um sich dorthin aus den Golusländern vor dem Pogrom und dem Boykott zu retten. Nun ist Palästina plötzlich ebenfalls zu einem G o l u s l a n d geworden, Pogrom und Boykott sind den Juden in ihre nationale Heimstätte vorangeeilt.

  15. 1920-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1920) · p. 247 · [Ohne Titel] / Verax

    Gegen die vernünftigen Forde Zungen der Juden ist nichts e i n z u w e nde n, und s i e e n th a l t e n n i ch t s , w a s hindern könnte, d a ß d i e O b e r h o h,e i L über Palästina in mohammedanis cher Hand verbleib e." Wir haben gesehen, wie wenig der Beschluß von San Remo den Arabern imponiert hat. Wenn sie hören, daß man eine halbe Million, zwei, vier, sechs Millionen Juden nach Palästina „hineinpacken" möchte, so sagen sie sich: hier braucht man nicht einen Staat für die Juden, sondern Juden für einen Staat; den Staat, d e n b r a u ch L E n g l a n d.

  16. 1920-09-01 · Heft 9 (September 1920) · p. 270 · [Ohne Titel] / Verax

    Auerbach im roten „Tag" versichert habe, er denke nicht daran, die arabischen Grundbesitzer in Palästina zu enteignen. Fraglich ist nur, ob die Araber den roten „Tag"-lesen und ob sie überhaupt wissen, wer der Dr. Auerbach ist. … Horen wir, wie die arabische Presse ihn begrüßt: „Suria Djanuöia" vom 29. Juni schreibt: „Die Ernennung des Oberkommissars für Palästina und die Erklärung des Landes zur nationalen Heimstätte der Juden ist der erste Schritt auf dem Wege von San Remo. Die Tatsache, daß die britische Negierung sich beeilt, diesen Beschluß zu verwirklichen, um die Hoffnungen der Zionisten zu erfüllen, ganz besonders aber die Ernennung Herbert Samuels zum Oberkommissar von Palästina betrachten wir als eine Vergewaltigung unserer Rechte, gegen die wir uns auf gelehnt haben und gegen d i e w i r uns stets a u f l e h n e n werden.

  17. 1920-09-01 · Heft 9 (September 1920) · p. 272 · [Ohne Titel] / Verax

    Die Araber indessen müssen sich «fragen: Wem gegenüber soll Palästina als Schutzmauer für Aegypten dienen? Doch wohl nicht den Irländern oder den Neuseeländern oder den Buren gegenüber^ sondern uns, den Arabern, gegenüber! Hier haben wir wieder die schöne Theorie von btm „Bollwerk", welches die Juden in Palästina für die englische Politik zu bilden haben. Daß die Araber den eminentesten Träger dieser Idee, der jetzt zum Oberkommissar von Palästina ernannt wurde, nicht gerade mit freundlichen Augen ansehen, wird niemanden wundernehmen.

  18. 1920-09-01 · Heft 9 (September 1920) · p. 278 · [Ohne Titel] / Verax

    Und hier wäre ein Punkt, wo die ganze Judenheit in brüderlicher Eintracht eingreifen könnte, um an dem Ausbau des jüdischen Palästina mitzuarbeiten. Da gälte es zunächst, daß die Gemeinden und die jüdischen Organisationen beizeiten einen U n t e r st ü tz u n g s - fonds für die möglichen Pogrom- und Boykott Opfer in Palästina und den anderen islamitischen Ländern ins Leben rufen. … Die letzten Ereignisse haben uns bewiesen, daß dies sich gründlich geändert hat und daß die in Palästina herrschende Stimmung von der ganzen islamitischen Welt geteilt wird. Die fortwährenden Wirren im nahen Orient tragen nicht zur Beruhigung der Gemüter bei.

  19. 1920-11-01 · Heft 11 (November 1920) · p. 342 · [Ohne Titel] / Verax

    Die polnische Nationaldemokratie akzeptierte vollkommen das von den Entente-Staatsmännern gutgeheißene Zionistische Programm: Ein nationales Heim in Palästina und nationale Autonomie im Golus. Im Golus, d. h. also in diesem Falle in Polen, wird die jüdische Gemeinschaft als gesonderte 'Nationalität eingerichtet, mit hebräischer Sonderschule und allem anderen Zubehör, was in den Juden die Liebe und die Sehnsucht nach dem Heiligen Lande-wach erhalten soll. … Ein bestimmter Zeitraum muß festgesetzt werden, und wären es auch 160 Jahre, jedes Jahr muß sich die Zahl der Juden verringern, wenigstens um den natürlichen Zuwachs und um ein weiteres Hundertstel der gegenwärtigen Bevölkerungszahl. Sollte Palästina nicht imstande sein, so viele Juden zu ernähren, so muß man für sie Kolonien schaffen in Uganda, in Sibirien oder sonstwo ...

  20. 1920-12-01 · Heft 12 (Dezember 1920) · p. 380 · [Ohne Titel]

    Autonomie das Mittel .gefunden -worden^ das uns eben in den Golusländern vor diesen beiden Gefahren schützen soll. Wozu, dann noch die nationale Heimstätte in Palästina? Wo sollen wir übrigens die Kraft und das Menschestmaterial hernehmen, um das nationale Heim in Palästina zu füllen und es zu einem Bollwerk der englischen Orientpolitik auszugestalten, und gleichzeitig in einem Dutzend europäischer Staaten nationale Minderheiten zu bilden und Sine nationale Kultur zu schaffen, zu deren Schütz ja die nationale Autonomie dienen soll? Die Abwanderung der Juden aus den Golusländern nach Palästina müßte ja bewirken, daß sie aufhören, dort „in Massen zu siedeln", die Hauptbedingung für die Nationalautonomie käme, also in Wegfall.