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  1. 1908-01-01 · Heft 11-12 · p. Seite 221 · Vom Frauenverband

    Die Tätigkeit des Verbandes jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina erstreckte sich bisher nur auf die Krankenpflege, da die Gründung von Haushaltungsschulen etc. grosse Geldmittel verlangen, die der Verband leider noch nicht besitzt. … Die Zeitschrift Palästina kann durch dieselbe bezogen werden und auch Inserate u. dergl. werden durch besonderes Entgegenkommen der Herren dortselbst angenommen.

  2. 1921-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1921) · p. 176 · [Ohne Titel]

    Das Ende palästinensischer ZLlrrftonsPslitik. Bon Vr. Paul N a L h a n. In Palästina spielen sich zurzeit Vorgänge ab, die eine allgemeine, eine prinzipielle Bedeutung haben, und die zugleich für die Juden insbesondere bedeutungsvoll genug sind. … Es ist das Ergebnis von Entwicklungen unserer Zeit, die in Palästina zu Konflikten geführt haben und führen mußten. Palästina ist ganz gewiß nicht das einzige Land, in dem diese Strömungen und Gegenströmungen auseinanderwirken; wohl aber zum Glück für das Judentum ein Gebiet, wo zwar auch die Gegensätze zugespitzt genug sind, wo aber zugleich die Hoffnung besteht, daß ein Ausgleich sich unter geringeren Zuckungen wird vollziehen lassen, wie beispielsweise in Oberschlesien oder in Irland oder in Elsaß-Lothringen oder-in Indien oder sonstwo.

  3. 1927-02-09 · 2 (9.2.1927) · p. Seite 44 · Neustadt a. d. H.

    Augenblicklich können auch außerpsälzische Pensionäre in beschränkter Zahl gegen mäßigen Verpflegungssatz ausgenommen werden. Ein Deutsches Komitee Pro Palästina Am 15. Dezember 1926 wurde, in Berlin das Deutsche Komitee Pro Palästina gegründet. Das Programm des Komitees, das einstimmig genehmigt wurde, lautet wie folgt: Das Deutsche Komitee Pro Palästina zur „Förderung der Jüdischen Palästinasiedlung" wird in der Überzeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch aus die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öffentlichkeit über das Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist. … Die Gründung ,'^es Komitees zeigt uns, daß die maßgebenden Kreise der deutschen Politik die Bedeutung des jüdischen Kolonisationswerks in Palästina verstanden haben, und niemand wird fürdermehr behaupten dürfen, daß die Beteiligung von Juden an diesen Bestrebungen deutschen Interessen zuwiderlaufe.

  4. 1931-08-15 · 16 (15.8.1931) · p. Seite 247 · Ergebnisse des 17. Zionistenkongresses

    Indessen hat die Jewish Agency mit nicht geringen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, die nicht allein auf die Weltwirtschaftskrise zurückzuführen sind, obwohl Palästina davon weit weniger betroffen ist als andere Länder, sondern auch auf das Mißtrauen gegenüber einer zum Teil mit Savotage arbeitenden Verwaltung in Palästina, die sich initunter nicht einmal scheute, ihre Zuflucht zu einer Politik der Sticheleien zu nehmen. … Während der Kongreßzeit wurde die Ernennung eines neuen Oberkommissars für Palästina bekannt. General Wanchope wird als hoher Militär wohl eine bekannte Eigenschaft seines Standes, Sinn für Gerechtigkeit, mitbringen.

  5. 1930-03-15 · 6 (15.3.1930) · p. Seite 75 · Inhalt

    Marz 1050 flr. 6 Inhalt: Die deutschen Juden zum Aufbauwerk in Palästina — Der Januskops des Bücherfreunds — Der Maler Siegfried Ziegler — Eine schwierige Bibelstelle — Bücherschau — Aus der Gemeinde München — Vereine — Lehrerzeitung — meinden —> Personalia Aus den bayerischen Gevie deutschen luden zum Am Donnerstag, dem 27. Februar 1930, lud der soeben gebildete Ortsausschuß München-Augsburg des Aufbauwerkes in Palästina (Jewish Agency) zu einer Aussprache über „Das Verhältnis der deutschen Nichtzionisten zur Frage des jüdischen Palästina" ein.

  6. 1914-02-06 · 6 (6.2.1914) · p. 131 · [Ohne Titel]

    Mit einem Kapital von 45 £ wurde dort die „Moritz und Sophie Gottschalk s. A. Palästina-Schulstiftung" errichtet. Das scheint uns eine gute Form, auf die Dauer dem hebräischen Schulwerk in Palästina Zuwendungen zu sichern; das hochherzige Beispiel verdient eifrige Nachahmung. … Emil Margulies aus Leitmeritz über den Schul- und Sprachenkampf in Palästina sprach. Das Publikum, das den fesselnden Ausführungen gespannt lauschte, spendete am Schlüsse reichen Beifall. Die Zeichnungen für das Schulwerk in Palästina haben bereits 500 Kr. erreicht.

  7. 1903-11-01 · Heft 11 (November 1903) · p. Seite 791 - 792 · Politische Revue

    IL Als Mittel zur Erreichung dieser Zwecke werden empfohlen: Die Belebung der bestehenden Palästina-Kolonisations- Vereine durch eine kräftige Propaganda und die Gründung neuer Vereine dieser Art; das Zusammentreten und die zentrale Organisation aller Kolonisationsvereine; der loyale Zusammenschluss letzterer mit allen jüdischen Körperschaften, die sich für Palästina interessieren, und die Herbeiführung einer dauernden Verständigung unter denselben zwecks einheitlicher Führung des Ansiedelungswerkes. … Die Versammlung spricht dem Baron Edmund Rotschildschen Palästina-Komitee und der J. C. A. für ihre bisherige Tätigkeit, durch welche das jüdische Ansiedelungswerk im Orient begründet und gefestigt wurde, ihre wärmste Anerkennung aus.

  8. 1914-02-13 · 7 (13.2.1914) · p. 158 · Die neue Broschüre zum Sprachenkampf

    Purimfeiern für das hebräische Sch ul werk Das Actions-Comite hat an die zionistischen Organisationen und Vereine folgenden Aufruf versandt: Sehr geehrte Herren Gesinnungsgenossen! Das neue hebräische Schulwerk in Palästina ist gegründet. In einer großen nationalen Erhebung haben unsere Brüder in Palästina unserer Jugend Stätten geschaffen, in denen sie im hebräischen Geist zu vollen Juden, zu tüchtigen Menschen herangebildet werden. … Der Artikelschreiber charakterisiert hierauf sehr glücklich die einseitige, durch und durch tendenziöse Darstellung des Schulkampfes in Palästina und den unwürdigen, unsachlichen Ton, zu dem sich Paul Nathan in seinem Aerger über die Niederlage des Hilfsvereins in Palästina hinreißen ließ.

  9. 1914-02-27 · 9 (27.2.1914) · p. 217 · Die allgemeine jüdische Palästinafahrt im Frühjahr

    Nr. 9 DlEKfeELT 217 WELTCHRONIK tiiiiiiiimimimiiiimiiiimimiiniiii Die allgemeine jüdische Palästinafahrt im Frühjahr Das Wiener Palästina-Informationsbureau schreibt uns: Mehrere Gruppen aus allen Ländern bereiten sich für das Frühjahr zu einer Palästina-Reise vor. … Die Anmeldung zur Fahrt erfolgt durch die Ueberweisung der Hälfte des Fahrpreises an den Jüdischen Nationalfonds, Konto Palästina-Informationsbureau, Wien II, Karmeliterplatz 1. Die Teilnahme an der Reise in Palästina und Aegypten ist durch Anzahlung von Kr. 100.— bei der Unionbank Wien, Konto Anglo Palestine Co., Jaffa, für Sachs, anzumelden.

  10. 1930-11-15 · 22 (15.11.1930) · p. Seite 309 · Inhalt

    LL Inhalt: Ein Reisebericht zur religionspolitischen Lage im Orient — Zum hebräischen Schriftsystem — Das Älteste Heiligtum der Menschheit — Aus der Gemeinde München — Aus der Gemeinde Bamberg — Aus dem übrigen Bayern — Verband der Israelitischen Kultusgemeinden der Pfalz — Lehrerzeitung — Vereine — Bücherschau — Personalia Lin Reisebericht zur religionspolitischen Lage im Orient" Anläßlich der Krisis des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina „Die Zrvilrsierung des Ostens ist das Ende des Westens", diese Asienparole der Ruffen faßt schlagwortartig zusammen, warum heute ein so brennendes allgemeines Gegenwartsintereffe an den sehr verwickelten Verhältnissen im vorderen Orient, auch in der Palästina-Frage, besteht. … Hier findet man über die staatsrechtliche Entstehung und den politischen Werdegang der verschiedenen Staatenbildungen aus dem ehemaligen ottomanischen Reich eine urkundenmäßige Darstellung. Speziell für die Palästina-Frage ist ergänzend die völkerrechtliche Arbeit von Ernst Marcus „Palästina — ein werdender Staat" (Leipzig 1929) über die Völker- und staatsrechtliche Gestaltung des Mandatslandes Palästina mit Gewinn heranzuziehen.

  11. 1920-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1920) · p. 245 · [Ohne Titel] / Verax

    Mai sagte Nordau, die Hauptsache sei jetzt, „in der nächsten Zeit nach Palästina mindestens eine halbe Million Juden — ich scheue das Wort nicht — hineinzu packe n". Und Davis TriersA wendet sich aufs schärfste gegen alle, die sich zum Minimalprogramm Lichtheims — 1,5 Millionen in dreißig Jahren — bekennen und nicht unerschütterlich glauben, daß alle 15 Millionen Juden schon in .der n ä ch st e n Zeit in Palästina Platz finden. … Spottöilligkeit des Hauserüaues anbetrifst, so erfahren wir hierüber aus der Jerusalemer Presse merkwürdige Dinge. In ganz Mesopotamien, Syrien und Palästina herrscht nämlich eine derartige Teuerung in Leb ensmiLteln und Wohnungen, daß"dis Auswanderung nach Amerika beunruhigende Dimensionen, a n g e n o m m e n h a t Und wie in Palästina ein Bollwerk englischer Orientpolitik, so sollen die Juden in den Staaten des zerstückelten und balkanisierten Europa Stützpunkte der englischen Kontinentalpolitik bilden.

  12. 1927-01-01 · Heft 6-7 · p. Seite 313 · Politik. Von Dr. Hans Kohn. Jerusalem.

    Dies ist zu bedauern, denn die Regierung kann so den dringenden sozialen und kulturellen Aufgaben, die ihr in Palästina der Gesamtbevölkerung gegenüber obliegen, nicht entsprechen. Andererseits ist es auch schwierig, die einzige Abhilfe, die es dagegen gibt, in Palästina durchzuführen, nämlich ein direktes, allgemeines und progressives Steuersystem, das die Steuerlast, die heute vorwiegend den landwirtschaftlichen Produzenten und den städtischen Konsumenten trifft, gerechter verteilt. … Dieser Fall der Brutalität der Tel-Awiwer Polizei ist nur ein Einzelfall in der Gesamtheit des brutalen Verhaltens, das die Polizisten in Palästina (es, gibt in dieser Hinsicht keinen Unterschied zwischen arabischer, englischer und jüdischer Polizei) häufig an den Tag legen.

  13. 1932-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1932) · p. Seite 199 · Wirtschaft.

    Es ist für mich immer wieder ein Problem, das zum Nachdenken reizt, daß gerade in diesem Jaihr der allgemeinen Weltkrisis die jüdische Wirtschaft in Palästina so blüiht. Die Weltkrisis unld das Gedeihen der jüdischen Wirtschaft hängen natürlich miteinander nicht zusammen. Palästina als Ganzes leidet unter der Weltkrisis ebenso wie andere Länder. … Denn das starke Anwachsen der antisemitischen Bewegung in Europa und indirekte Folgen der WirtscTiaftskrisis haben von Neuem großen Kapitalien den Weg nach Palästina gezeigt.

  14. 1914-01-02 · 1 (2.1.1914) · p. 13 · Ein Beschluss der Wiener Kultusgemeinde

    Den in der Minderheit gebliebenen Mitgliedern des Kuratoriums wurde Anerkennung ausgesprochen und dem hebräischen Lehrerverband in Palästina wurde die tatkräftige Unterstützung der bulgarischen Judenheit in seinem Kampfe für die hebräische Sprache zugesichert. … Eine türkische Stimme über die Sprachen frage Aus Konstantinopel wird uns von einem gelegentlichen Mitarbeiter berichtet: Eine Persönlichkeit, die in der türkischen Regierung einen hohen Rang einnimmt, äußerte sich über den gegenwärtig in Palästina herrschenden Kampf für die Hebraisierung der jüdischen Schulen folgendermaßen: „Wenn die Juden in Palästina ihre nationale Sprache nicht verteidigen werden, so werden sie gezwungen sein, in ihren Schulen die türkische oder arabische Unterrichtssprache einzuführen.

  15. 1920-06-01 · Heft 6 (Juni 1920) · p. 204 · [Ohne Titel] / Verax

    Man vertröstet uns, daß alles ruhig sei, die Beherrscher des Landes geben Versicherungen; wir aber wissen aus Erfahrung, was diese Versicherungen wert sind, wir hören die Worte, lesen die Depeschen und bleiben unruhig wie zuvor.In der Tat, wer kann uns verbürgen, daß die Pogrome sich nicht wiederholen werden, in Jerusalem ebenso wie anderwärts in Palästina? Unter der früheren Regierung (des Sultans) durften wir getrost uns und andern die Versicherung geben, daß in Palästina keine Pogrome stattfinden werden, denn wir wußten, daß dies unmöglich war. … War doch der ganze Zionismus darauf aufgebaut, daß man die Judenmassen aus dem Bereich der ewigen Pogrome herausführen müsse in ein Land, wo Pogrom und Boykott unmöglich sind; hat ja die Emigration nach Palästina erst begonnen, als die großen Judenpogrome in Südrußland 1881/82 ausbrachen. Nun taucht in Palästina das blutige Gespenst drohend empor.

  16. 1936-10-01 · Heft 10 (Oktober 1936) · p. Seite 515 · Politik. Von a. b.

    daten über arabische Länder nur jenes für Palästina in Kraft bleibt, so hat dies eben in den besonderen Verhältnissen dieses Landes seine Begründung. Freilich ist die neue »Unabhängigkeit« der anderen Staaten eine von der bisherigen Mandatarmacht gestützte. … Es ist von Interesse, daß dort, wo es in Syrien bedrohte Minderheiten gibt (wie in Latakia und im Dschebel Drus) die Franzosen ein Recht auf die Haltung einer Garnison besitzen, wenn dieser Staat auch nicht mehr unter Mandat stehen wird. Die Nutzanwendung auf Palästina ergibt sich von selbst. Inzwischen hat sich, trotz der bereits erfolgten Landung des neuen Militärbefehlshabers und der konsignierten Truppen in Palästina nicht viel geändert.

  17. 1903-11-06 · 45 (6.11.1903) · p. 5 · [Ohne Titel] / -y.

    Und hier stand auf jeder Seite Palästina, mit unserem Blute geschrieben, denn wir sind das Blut unspr«r Väter. Das Volk ist krank, weil es aus seinem L ind-gerissen ist. … Wenn es in der Hütte emporwuchs, so bleibt ihm der Inbegriff des Trauten und Heimatlichen sein Leben lang die Hütte, und sollte es in Palästen wohnen. Das ist uns Palästina, und darum ist es unersetzlich. Als Ersatz für unsere Heimat, wie es wohlmeinend von England vielleicht gedacht war, kommt darum auch Ostafrika keinen Augenblick in Betracht für alle die, die schon vorher zu Palästina hielten.

  18. 1914-06-26 · 26 (26.6.1914) · p. 642 · Rechnungs-Abschluß am 31. Dezember 1913

    Abschreibung auf Mobilien Abschreibung auf Effekten Abschreibungen auf Häuserbesitz in Palästina . . Kursdifferenzen .... Verwaltung in Palästina: Palästina-Amt. Juristische u. agronomische Hilfe in Palästina . . . … Effekten-Zinsen. 25 500 65 520 09 Zinsen aus Bankguthaben . 1548 23 Darlehen-Zinsen. 28 953 65 Allgemeine Zinsen.... 356 88 Zinsen an Genossenschafts- 56 359 41 510 Zinsen an Leibrentenvertrag 5 755 Ob 6 265 05 50094 36 Geschenkte Immobilien . . Land- und Gebäude-Ertrag in 15 592 50 Palästina. 14 516 08 765 559 05 ' 1 Erläuterungen zur Bilanz und zum Rechnungsabschluß des Jüdischen Nationalfonds pro 1913 K a s senbestand und Bankguthaben in Köln.M. 23555.09 Guthaben bei der Jüdischen Colonialbank, London .„ 77 657.42 Guthaben bei der Anglo Palestine Co.

  19. 1901-03-22 · 12 (22.3.1901) · p. 2 · Resolution des Vereines jüdischer Hochschüler "Bar Kochba" in Prag

    Schliesslich apostrophierte er in rührender Weise die anwesenden Delegierten der Colonisten und Arbeiter aus Palästina. Hilfe für die Colonisten und Arbeiter in Palästina. In Ergänzung unseres Berichtes über die vom Vereine „Dorsche Zion" in Paris veranstaltete Versammlung, in der Max Nord au in so glänzender Weise über die Lage der palästinensischen Colonisten und Arbeiter sprach, erhalten wir folgende Mittheilung: Unmittelbar unter dem Eindrucke von Nordaus zu Herzen dringender Rede wurde in der Versammlung eine Sammlung zugunsten der brotlosen Arbeiter in Palästina eingeleitet, welche 138 Francs ergab. 138 Francs! … M. in Olmütz zusammentritt, die Tagesordnung um ein Referat über „die Lage der Colonisten und Arbeiter in Palästina", vermehren. Dieses Referat wird zum Ausgang-punkte einer grösseren Action gemacht werden, welche die österreichischen Zionisten zugunsten der Colonisten und Arbeiter unternehmen wollen.

  20. 1919-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1919) · p. 318 · [Ohne Titel] / B. S.

    Larckwirtschaft treibende jüdische Familie» gibt es also in Amerika ungefähr zehnmal soviel als in Paläftin», mit einer Personenzahl, die etwa fünfmal so groß ist als die in Palästina; die von den jüdischen Landwirten bebaute Bodensläche ist ungefähr ne.unzehnmal so groß als die in Palästina. In Palästina stehen zur Verfügung neuankommender Kolonisten etwa 22 000 Hektar; der im Besitz der Jen befindliche, anbaubereitr Boden, der neue Ansiedler aufnehmen üum, mißt 761 000 Hektar, also beinahe vi-erunddreißigmal soviel. … Man betrieb eine ausgedehnte Weidwirtschaft, an Rindvieh besaßen die Kolonisten 48 41b Stück, an Schafen 13 ISO usto. Die Kolonisten in Palästina dagegen sind hauptsächlich Pflanzer, welche nur Lurusgewächse anbauen,' Wein der kostbarste» Marken, Orangen, Mandeln, Feige», die sie vrrrwiegLNd nach Aegypten und England exportieren.