Mannheim
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  1. 1920-06-01 · Heft 6 (Juni 1920) · p. 199 · [Ohne Titel] / Verax

    Als die Dinge weit genug gediehen waren, und man die Juden genügend erniedrigt und gedemütigt hatte, erlaubte man den Einwohnern von Sichem, unsere Nationalbank aus dieser ehemaligen jüdischen Königstadt zu vertreiben. Es half ihr nichts, daß sie Ang.lo-Palästina- Bank hieß. Wir erinnern uns, daß unter der türkischen Regierung die Bewohner von Sichem die Juden baten, dorthin zu kommen, eine Zweigniederlassung der Bank dort einzurichten und sich in der Umgebung anzusiedeln, im Bewußtsein, daß die jüdische Kolonisation der Nachbarschaft Segen bringt.

  2. 1920-09-01 · Heft 9 (September 1920) · p. 276 · [Ohne Titel] / Verax

    In Wirklichkeit ist es jetzl der Judenheit der ganzen Welt — mit Ausnahme von dem kleinen Häuflein der Juden Großbritanniens —-u nm ö g- (ich, an dem Aufbau von Erez Israel irgendwie aktiv mitznarbeiten, es sei denn innerhalb der Grenzen der reinen Philanthropie. Wir haben gesehen, daß Palästina jetzt ein rein großbritannisches Unternehmen ist, das Land soll zu einem Bollwerk der englischen Orientpolitik, einer Schutzmauer für Aegypten, einer Heerstraße nach den Goldschätzen von Golkonda und nach den Naphthaquellen von Mosu!

  3. 1920-11-01 · Heft 11 (November 1920) · p. 343 · [Ohne Titel] / Verax

    Das ist eine sehr beachtenswerte Deutung des Wesens des national ho me in Palästina, über welches, wie wir im vorletzten Hefte gesehen haben, die Zionistenführer sich noch immer herumstreiten und von welchem ein hervorragenderbritischer Würdenträger dem Araberscheich gesagt hat: „Ich weiß nicht, was es ist, vielleicht weiß es der liebe Gott."

  4. 1920-12-01 · Heft 12 (Dezember 1920) · p. 379 · [Ohne Titel]

    Konzipiert und ausgestaltet jedoch wurde diese Idee in London, als Gegenstück und Ergänzung zum National Home in Palästina. In den Golrrs-- Ländern sollen uns armseligen europäischen Juden die Minderheitsrechte die bisherige bürgerliche und politische Gleichberechtigung ersetzen, für die unsere Vorfahren beinahe ein volles Jahrhundert gekämpft haben, und die sich in Mitteleuropa durchgesetzt, sogar in Rumänien im Prinzip anerkannt und zuletzt auch in Rußland durchgeführt wurde.

  5. 1920-12-01 · Heft 12 (Dezember 1920) · p. 384 · [Ohne Titel]

    Da es sich also um einen unvermeidlichen inhärenten Lebensprozeß handelt, so ist klar, daß es dem Völkerbund nicht gelingen wird, uns mittels der nationalen Heimstätte in Palästina und der nationalen Autonomie im Golus von.der Assimilaton „fremdnationaler Kultur" abzusperren. Wenn nun die nationale Autonomie uns keinen Schutz gegen Pogrom und Boykott,, keinen gegen Assimilation gewährt, was gewährt sie uns sonst?

  6. 1929-09-01 · Heft 9-10 (September 1929) · p. Seite 534 · Unsere Autoren : Bertha Badt-Strauss ; Samuel Meisels ; Ber Horowitz

    Wenige Wochen sind verstrichen und die Jewish Agency. der er Leben einhauchen wollte (sooft er sprach, mochten es auch kurze Sätze sein, immer lag etwas Forderndes, ja Gewaltsames in seinem Ton), diese Jewish Agency hal nach den furchtbar,)'» Geschehnissen in Palästina ihre Feuerprobe nicht bestanden. Ob es wohl anders gewesen wäre, hätte Louis Marshall eingreifen können? Es läßt sich nichl rüekprophezeien.

  7. 1931-08-15 · 16 (15.8.1931) · p. Seite 257 · Erben gesucht : unbekannte jüdische Erben

    ACKERMANN * MÖNCHEN Promenadestraße 12 / Fernsprecher 93394/92587 Abteilung: Immobilien: Vermittlung in allen Sparten Abteilung: Hausverwaltung: Beste Wahrung der Hausbesitzer-Interessen bei billigster Berechnung Abteilung: Vermietung: Büro-, Geschäftsräume, Läden usw. 2602 Asch, Schalom: Die Kinder Abrahams. 2605 Guttmann, Alex: Enthüllte Talmudzitate. 2604 Abeles, Otto: Zehn Jüdinnen. 2606 Thomson, Peter: Palästina und seine Kultur in fünf Jahrtausenden. 2607 Oppenheimer, Franz: Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes, Erinnerungen. 2608 I Dubnow, Simon: Geschichte des Chastidismus. 2609 Kaupel, Heim.: Die Dämonen irn Alten Testament. 2610 Thieben, Ludw.: Das Rätsel des Judentums. 2258 VII Lneyclopaeckia Judaica. 2152 III Rathenau, Walt.: Briese an eine Liebende. 2611 Stiefelzieher, Max: Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen im Volksschulrecht. 2612 Festschrift zur Feier des hundertjährigen Bestehens der Knabenschule der jüdischen Gemeinde in Berlin.

  8. 1935-12-01 · Heft 12 (Dezember 1935) · p. Seite 673 · Arbeiterbewegung. Von Dr. A.T.

    Man mag sich nun zu dieser Auseinandersetzung verhalten, wie man will, es unterliegt keinem Zweifel, daß die Bedingungen in Palästina doch anders liegen als in den Galuthländern, wo auch vielfach, doch ohne besonderen Erfolg versucht wurde, jüdische Arbeiterschulen ins Leben zu rufen.

  9. 1935-12-01 · Heft 12 (Dezember 1935) · p. Seite 681 · Arbeiterbewegung. Von Dr. A.T.

    Als ein eklatantes Beispiel mag das große soziale Versicherungswerk der Arbeiterschaft, in erster Reihe die Arbeiterkrankenkasse, erwähnt werden, die infolge des geschwächten ' Solidaritätsgefühles innerhalb der Arbeiterschaft viel zu leiden hat. Palästina kennt bis heute kein obligatorisches soziales Versicherungswesen von Staats wegen, das in den allermeisten europäischen Staaten fast bereits zur Selbstverständlichkeit geworden ist.

  10. 1936-05-01 · Heft 5 (Mai 1936) · p. Seite 258 · Jewish Agency. Von d. e.

    Damals und jetzt relativ kleine Ursachen, die durch eine auf beiden Seiten schnell zunehmende Spannung über ihre Grenzen hinauswachsen und den Arabern zum Anlaß dienen, sofort ihre alten politischen Forderungen sowie überhaupt das Palästina-Problem in aller Schärfe zur Diskussion zu bringen. Für diese politische Situation mag es dabei relativ unerheblich sein, daß sich die Araber heute wie 1929 durch unmenschliche Mordtaten, Überfälle und Brandstiftungen selbst ins Unrecht setzen.

  11. 1936-07-01 · Heft 7 (Juli 1936) · p. Seite 352 · Politik. Von a. b.

    Es ist erinnerlich, daß die Grundidee des Brith Schalom, daß der Zionismus ohne Ausgleich mit den arabischen Interessen in eine Sackgasse geraten müsse, nicht anerkannt und der Bund als hochverräterisch erklärt wurde aus dem prinzipiell völlig belanglosen Grund, weil er schwere taktische Fehler begangen hatte. Es ist bekannt, wie das Wort vom binationalen Palästina, das nichts anderes ausdrückt, als daß im Lande immer zwei gleichberechtigte Völker wohnen werden, im Munde von Professor Weizmann quasi als Beleidigung der Majestät des zionistischen Königsgedankens angesehen worden ist.

  12. 1936-07-01 · Heft 7 (Juli 1936) · p. Seite 353 · Politik. Von a. b.

    Es wäre auch ganz sinnlos, wenn durch Gesetze verboten werden sollte, daß in arabischen Kantonen an Juden kein Land verkauft werden darf, denn dies auf so engem, übersehbaren Raum zu verhindern, sind die arabischen Nationalisten praktisch in der Lage und wenn sie das nicht können, so wäre das ein Beweis dafür, daß die nationalistische Bewegung ohne jede Kraft ist. Aber es ist jedenfalls ausgeschlossen, in Palästina ein Ausnahmsrecht gegen Juden zu schaffen. Schon die Trennung von Juden und Arabern dort, wo sie bisher miteinander lebten, als Folge der Ereignisse (wie in Jaffa und einigen Gegenden Haifas) ist beklagenswert genug.

  13. 1936-11-01 · Heft 11 (November 1936) · p. Seite 565 · Politik.

    Wie es zu deuten ist, daß die Revolte kurz nach der (durch die Verhandlungen Nuri Paschas und der Proklamation des Königs) erfolgten Intervention Iraks in Palästina ausbrach, ist noch zweifelhaft. Jedenfalls wird diese Intervention als eine proenglische empfunden worden sein. Von besonderer Pikanterie ist es, daß die Führer der neuen Regierung, Ministerpräsident Hikmath Suleiman und General Bekr Sidky, Kurden sind.

  14. 1936-11-01 · Heft 11 (November 1936) · p. Seite 576 · Arbeiterbewegung. Von Dr. A. T.

    Genossenschaften im Rahmen des Chewer Hakwuzoth tatsächlich eine ziemlich weitgehende Einschränkung deren Selbständigkeit, mag dieselbe auch prinzipiell weiterbestehen und von vielen Siedlern hartnäckig verteidigt werden. Die gemeinsame Propaganda- und Aufklärungsarbeit in Palästina selbst und in den Galuth-Ländern, die Sorge für die neuen Einwanderer und für die neuen jungen Genossenschaften, die Schaffung eines Instruktorats, gemeinsame, überaus rege kulturelle Tätigkeit, gegenseitige Besuche in den einzelnen Genossenschaften und ein zentrales Organ der Bewegung (die Zeitschrift »Niw Hakwuzah«) all dies zusammengenommen schweißt tatsächlich diese Bewegung zu einem einheitlichen Körper zusammen, wo die Disziplin der Bewegung als solcher immer mehr gegenüber der Selbständigkeit der einzelnen Gruppe durchgreift.

  15. 1936-11-01 · Heft 11 (November 1936) · p. Seite 580 · Arbeiterbewegung. Von Dr. A. T.

    Es wird darauf hingewiesen, daß insbesondere der Verbrauch an Trinkmilch, die fast ganz aus der jüdischen Wirtschaft im Lande stammt, heute in Palästina zwei- bis dreimal geringer sei als in den westeuropäischen Ländern. Hier kann durch eine richtige Propaganda sicherlich vieles erreicht werden.

  16. 1901-04-26 · 17 (26.4.1901) · p. 15 · [Ohne Titel]

    Ich spreche daher allen auf diesem Wege meinen wärmsten Dank für die herzliche, innige Antheilnahme aus. Amelie Gelbtuch. Spenden. Für die Arbeiter in Palästina: Sammlung Strauss, Wien K 6.45. Tischgesellschaft „Massada", Taus K 5.36, J. F., Zepce K 10.—, Adler, Insbruck K —.60, „Chowewe Zion", New-York K 124.80, Einzel verein „Praterstern" des „Zion" K 52.70, Benj.

  17. 1901-05-23 · 21 (23.5.1901) · p. 15 · [Ohne Titel]

    Für die Centrat-Bibliothek in Jerusalem. „Beth Israel", Kolomea K 25.«-. Für die Arbeiter in Palästina: BeimThora-Aufruf im Bethaus „Dorsche Schlom Zion" in Lemberg: J. L. Lipschitz, Math. Lipschitz, H. Wassermann, H.

  18. 1901-07-01 · Heft 7 (Juli 1901) · p. Seite 543 - 544 · Professor Joseph

    Der Autor hat während einer fünfzehnmonatlichen Anwesenheit in Palästina und Syrien das Leben der Araber und Beduinen dieses Landes belauscht, und von der Ueberzeugung ausgehend, dass diese Welt bald unter den Wellen abendländischer Kultur begraben sein wird, die naiven Lieder der Bauern, Hirten, Beduinen und Städter gesammelt und mit poetischer Uebertragung herausgegeben.

  19. 1901-10-04 · 40 (4.10.1901) · p. 15 · Unzufriedenheit unmöglich

    Jüdischer Nationfonds: J. C, Berlin K 5.85. Für die Arbeiter in Palästina: Jugend in Hullein K 5.— Frl. Marie Weiss, Pressbaum K 2.--, Frau Julie Weiss, Pressbaum, K 2.—, Richtigstellung in Nr. 38 bei Leipziger Spenden, anstatt K 144.32 K 146.66 2.34, BrüderM.

  20. 1903-07-10 · 28 (10.7.1903) · p. 26 · Hr. L. Kor., Ropczyce

    --- & *lttD Üater Aufsicht des Hamburger Öberrabbinats Original-Palästina Weine u, Gognac Goldene jViedaille Veliaus- . . Stellung paris I9DÖ . . EXPORT Sichron Jaacob(Weissw.)p. Fl. Mk.1.10 Ghemdath Zion Asra (Alicante) süss Asra (Portwein) Asra - alt 1.50 1.50 1.75 2.~ IMPORT - | Eliadah (Rothwein) p.Fl.