-
Sein Zweck ist, die Gegner, wohlge« merlt die jüdischen Gegner der Wiedererrichtung einer unabhängiges jüdischen Nation in Palästina zu entwaffnen. Die Bewegung, die den Namen. „Pro Israel" angenommen hat, ist auch schon in Genf und Lausanne durch Zweigstellen vertreten.
-
wird, die im Golus, nach! dem Willen einer starken Partei sogar in Palästina, das Hebräische ersetzen soll — ist dieses Jiddische selber nicht ein Produkt der — Assimilation? In seinen ältesten Urkunden gleicht Beachtet die Anzeige: Philo Verlag!
-
JGNAZ GIDALEWITSCH, geboren 1909 in München, Student der Jurisprudenz, machte im Auftrag eines Berliner Verlages eine Reise durch Palästina. Arbeiten in literarischen Revuen und illustrierten Zeitschriften. gCHEMARJAHU LEWIN, geboren 1867 in Svislohsdh, studierte in Berlin und Königsberg.
-
In Sowjetrußland wird mangelnde Rentabilität und mangelnde Kapitalsbildung kompensiert durch den Druck auf die Lebenshaltung der Massen, diesen wird die Deckung für Unrentabilität und Investitionskapital zwangsweise vom Munde abgespart. Ein gleiches kann in Palästina nicht geschehen. Die drei wichtigsten jüdischen Produktionszweige, Landwirtschaft, Industrie, Bauwesen, haben aller Wahrscheinlichkeit nach bis jetzt in bezug auf Rentabilität gut abgeschnitten.
-
Man darf nie vergessen, daß einerseits der Zollschutz ein ungenügender ist, daß Palästina ferner keine Kompensationsverträge schließen kann, trotzdem es gegenüber allen Ländern stark passiv im Außenhandel ist, was für die Exportchancen sehr ungünstig wirkt, andererseits daß es, wie in einem Artikel dieser Nummer (über den Einzelhandel) ausgeführt wird, nur ca. 200.000 Personen mit europäischen Konsumstandard im Lande selbst gibt.
-
Wenn auch vielfach außerökonomische Gründe das jüdische Kapital nach Palästina treiben, so zeigt schon das immer stärkere Tempo des Anschwellens der Depositen in den Banken, die Tatsache, daß die gar nicht börsemäßig verwertbaren Pfandbriefe palästinensischer Institute!
-
Ohne zunächst auf die Argumentation der Kolonisten und der Arbeiter einzugehen, auf die wir in der Folge noch zurückkommen werden, sei darauf hingewiesen, daß der Kampf in Kfar Saba, eine der traurigsten Konsequenzen des Arbeitermangels darstellt, der in Palästina seit vielen Monaten herrscht und auf dem Wirtschaftsleben des Landes schwer lastet. Das gewaltige Tempo der Entwicklung in den letzten zwei Jahren, durch das ununterbrochen ins Land hereinströmende Kapital verursacht, hat das Bedürfnis nach Arbeitshänden vielfach gesteigert, ohne daß die durch die Regierung scharf begrenzte Einwanderung im Stande wäre, dieses Bedürfnis in entsprechender Weise zu befriedigen.
-
Der Arbeitermangel marcht sich somit in den Kolonien viel schwerer fühlbar als in der Stadt, er stellt wohl eines der Hauptprobleme der jüdischen Landwirtschaft in Palästina im gegenwärtigen Augenblick dar. Und doch wäre es falsch, das, was gegenwärtig in Kfar Saba vorkommt,, einzig und allein auf diese Tatsache zurückzuführen.
-
Und doch kann die Behauptung der Kolonisten, daß durch, das höhere Lohnniveiau die Rentabilität der Wirtschaft gefährdet wird, kaum als stichhältig anerkannt werden. In der Konjunkturperiode, die der Orangenbau in Palästina gegenwärtig durchmacht, und die noch viele Jahre andauern dürfte, spielt die HöMie der Lohnsätze keimet entscheidende Rolle.
-
Im Kibbuz sieht der Haschomer Hazair die chaluzischen Zellen der neuen Gesellschaft, ein Instrument zur Aufnahme der Arbeiteralijah und eine Stütze im Kampfe der jüdischen Arbeiterklasse in Palästina. — Weniger geschlossen sind die beiden anderen Verbände der Kwuzoth und der Moschwe Owdim, wo jede Gruppe sowohl wirtschaftlich, als auch administrativ selbständig bleibt, der Moschaw Owdim noch darüber hinaus auf dem Prinzip des individuellen Eigentums der einzelnen Mitglieder aufgebaut ist, wenngleich auch dort der genossenschaftliche Einschlag von aller Anfang an ziemlich stark gewesen ist und an Intensität in den letzten Jahren noch mehr zugenommen hat.
-
Der Imam von Jemen hat überhaupt nicht mitgemacht und das für Palästina wichtigste arabische Land, Syrien, war als französisches Mandatsland von vornherein von dieser Aktion ausgeschaltet.
-
Die in den ersten Oktobertagen nach Jagur zusammengerufene Session des Rates des Kibbuz Meuchad, wo die Frage der Vereinigung einen der Hauptpunkte der Tagung bildete, faßte ihre Beschlüsse im Sinne der weitergehenden Einstellung und formulierte folgendermaßen die Grundsätze einer eventuellen Vereinigung der kibbuzischen Bewegung: a) Einheit der selbständigen und der Lohnarbeit, b) Einheit der landwirtschaftlichen, der gewerblichen und der industriellen Arbeit, c) Sammlung des Volkes in Palästina und Koordinierung der Einwanderungsströme, d) Unterordnung unter die Histadruth, e) Ausbau von kollektiven Siedlungen, die jedem Arbeitsmenschen offen stehen und quantitativ wachsen können, f) Unterwerfung der einzelnen Siedlungspunkte unter die Disziplin der Kooperative und die Erziehung der Mitglieder im Geiste des Zionismus und des Sozialismus.
-
Als Konsument hat er zunächst dasselbe Interesse wie die Arbeiterschaft der anderen Völker: er will möglichst billig kaufen und will sich nicht durch Händler und Spekulanten übervorteilen lassen. Es gibt eben in Palästina der Gelegenheiten genug, wo von verschiedensten Seiten versucht wird, die Preise künstlich hinaufzuschrauben, auch in den allerletzten Tagen wurden die Unruhen im Lande durch verschiedene Spekulanten zu diesem Zwecke ausgenutzt.
-
-
Es handle sich um die materielle Sicherstellung irgendeiner Erziehungsanstalt, einer Stiftung für Arme oder Kranke in Palästina, um die materielle Hebung durch Förderung der Kolonisation oder der Handwerke der Judenheit im heiligen Lande, deren Schicksal er sich ganz besonders annahm, es heiße eine Sammlung zugunsten einer hier von einer Katastrophe heimgesuchten, dort in eine furchtbare Not versetzten, anderswo der Verfolgung preisgegebenen jüdischen Kollektivität zu veranstalten — mit einem nie ermüdenden Opfersinn verstand es Dr.
-
. - 100.56 5.92 Rußland. . . 18361.73 3463.59 480.29 2325.67 4832.37 1705.35 80.57 , 2457.31 46.09 2970.49 Schweden. . 33.36 33.36 Schweiz . . . 6.46 6.46 Südafrika. . 2185.86 984.64 316.37 825.69 69.16 - Türkei (Palästina). . . 548.94 221.04 282.58 45.32 Gesamtbetr.! 42524.39 7841 66 ' 1408.30 | 400.17 7948.36! 8440.88 2875.95! 530.89 j 6043.46 | 585.01 | 6449.71 j *) Postwertzeichen-Erlös.
-
346 DIEXyELT Nr. 14 Der Jüdische'^ Nationalfonds ist dazu bestimmt, in Palästina Orvnd und Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes ku erwerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von circa 4 Millionen Mark erreicht.
-
696 DIESqKELT» Nr. 27 jliiü ZIONISTISCHER ZENTRALFONDS jjl|||i Bisherige Eingänge nach Ländern geordnet Rußland M. 122 725.81 Deutschland 62 471.40 West-Oesterreich: Böhmen M. 16186.38 Inner-Oesterreich „ 12 496.43 Mähren-Schlesien „ 10339.81 39 022.62 Süd-Afrika 24 558.65 Galizien 15524.37 England 10 091.80 Amerika 9 860.58 Türkei (mit Palästina) „ 7 125.60 Rumänien 6935.22 Kanada 6323.94 Holland 3 085.52 Südslavische Länder „ 2677.02 Belgien 2 662.15 Ungarn 2423.88 Bulgarien 1 760.07 Bukowina 1 758.56 China 1 419.10 Verschiedene 3 781.35 Bisherige Eingänge nach Städten geordnet (Beträge in Mark.) r Rußland Moskau . .
-
.— England 10 193.80 Amerika 10 512.42 Rumänien 7 564.50 Türkei (mit Palästina) „ 7 125.60 Kanada 6 654.14 Holland 3 055.52 Südslavische 2928.62 Belgien 2 733.75 Ungarn 2 547.54 Bukowina 1 844.24 Bulgarien 1 760.07 1 499.10 Verschiedene 4170.15 W estösterreich Böhmen Prag: Samml.
-
Die unmittelbare Ursache des Konflikts ist zurzeit noch ziemlich dunkel." Und die „Jüdische Rundschau" vom 16. April jubelte: „Palästina ungeteilt, und der Zugang frei!" Die Stimmung unter den Juden im Lande malt ein Leitartikel des Jerusalemer hebräischen Tageblattes „Haaretz" vom 12.