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189719051914
  1. 1903-09-25 · 39 (25.9.1903) · p. 11 · [Kommentar]

    Ich bin ein strenger Palästinenser, und weil ich glaube, dass dieses Projekt einen Schritt vorwärts nach Palästina ist, befürworte ich es. Indem wir den Vorschlag Grossbritanniens annehmen, verlieren wir keineswegs die Hoffnung, Palästina zu erlangen. … Berger, K 4.74, 1.50 und Dr. A. B. in Paris 20__, in Summa K 26.24 sind für Palästina und Wad El Arisch gewidmet mithin ab K 26.24, verbleibt............. 46.45 Ein russischer Mönch Uber den Zionismus.

  2. 1914-01-23 · 4 (23.1.1914) · p. 87 · [Kommentar]

    nicht ganz unbeträchtliche Minderheit bilden, lossagen und der ruchlosen Selbstzerfleischung Einhalt tun, die die friedliche Entwicklung der jüdischen Kolonie in Palästina zu vernichten droht und für die Existenz des palästinensischen Judentums selbst die schwerste Gefahr bedeutet. Vielleicht fallen die ebenso warmherzigen als einsichtsvollen Mahnworte, die Dr. … Das ist etwas Neues in unserem Leben, ein Gruß aus dem neuen Palästina, zu dem wir uns beglückwünschen dürfen. In Rußland läßt sich unsere Jugend aus Gründen der „Karriere“ taufen, in den freien Ländern singen unsere Kinder christliche Lieder — und in Palästina nimmt die Schuljugend den Kampf für das Hebräische auf.

  3. 1914-03-13 · 11 (13.3.1914) · p. 262 · [Kommentar]

    Das Bestreben, unseren nationalen Einfluß im Lande zu mehren, ist ja die Seele vieler neuer Unternehmungen, die wir in den letzten Jahren in Palästina geschaffen haben. Dieses natürliche Streben hat insbesondere auch viel dazu beigetragen, unser Verhältnis zu Jerusalem und seinen 60 000 jüdischen Bewohnern zu ändern ... … Jetzt sind in dieser sachlichen Schrift, die vieles Tatsachenmaterial über den Sprachenkampf in Palästina enthält, nicht nur Darstellungen über die Bedeutung der hebräischen Sprache für das Gesamtjudentum, über das Schulwerk in Palästina, den Kampf der letzten Monate und die Broschüre Paul Nathans enthalten, sondern sie orientiert auch über den Verlauf der Sitzung des Kuratoriums am 22.

  4. 1914-05-29 · 22 (29.5.1914) · p. 535 · [Kommentar]

    Die Konferenz soll ferner unsere Studentenschaft über ihre Aufgaben und Pflichten in Palästina aufklären und auf diese Weise den „Hechawer“ zu der schöpferischen Tätigkeit heranziehen, die uns in das Land unserer Zukunft führt. … Die Palästinaarbeit ist nicht mehr eine Arbeit der fernen Zukunft, sondern sie ist eine vollberechtigte Gegenwartsarbeit des Judentums, die sich von der Arbeit im Gahrth nur durch ihre positive schöpferische Kraft und ihre Ewigkeitswerte unterscheidet. Unsere Studentenschaft kann für Palästina noch vieles leisten, wenn sie selbstbewußt und gemäß den Bedürfnissen des Landes ihr Leben so gestaltet, daß Palästina für sie selbst das Land ihrer Zukunft ist.

  5. 1901-10-04 · 40 (4.10.1901) · p. 12 · [Kommentar]

    Seite 12 „Die 2$ Welt" Nr. 40 In dem Artikel „Der Zionismus und die Colonien in Palästina" verwahrt sich Max Nordau in scharfen Worten dagegen, dass man die zionistische Partei für das weitere Schicksal der Colonisten in Palästina verantwortlieh mache. … Oeffnet gefälligst den Geldbeutel, gebt, wie viel ihr geben könnt, und schickt das Geld nach Palästina. Der Zionismus wird euch gern behilflich sein, eure Spenden zu sammeln, sie nach Palästina zu schicken und sie dort gehörig zu vertheilen.

  6. 1914-07-31 · 31 (31.7.1914) · p. 792 · [Kommentar]

    Nicht die Zionisten allein trifft seine Ungnade, sondern auch ihr Palästina und ihre hebräische Sprache. Diese „kleine Gruppe“ hat bekanntlich Palästina entdeckt und den Juden suggeriert, daß dieses Land berufen sei, dereinst wie in der Vergangenheit die Heimstätte des jüdischen Volkes zu sein. … — Die Vorherrschaft der hebräischen Sprache im Lande der Hebräer, der Auszug aus dem Galuth fremder Kulturen in einem Lande, wo die Juden von jedem fremden Einfluß frei sein können; mit anderen Worten, den Worten der amerikanischen Kuratoren: die Forderung, daß das Hebräische die Unterrichtssprache für sämtliche Lehrgegenstände im Technikum sein soll. Verdient das Palästina der Zionisten wegen dieser großen Sünde, deren sich in einem kritischen Moment Herr Schiff selber schuldig gemacht hat, eine so harte Strafe, daß „die internationale und besonders die amerikanische Judenheit es sich lieber ernstlich überlegen sollte, wieweit es überhaupt ratsam sei, ihr Interesse und ihre Unterstützung den Palästina-Unternehmungen und -Projekten zuzuwenden?

  7. 1914-05-08 · 19 (8.5.1914) · p. 466 · [Kommentar]

    Eine Universität kann nur als ein dauerndes Institut, das aus den nationalen Lebensbedürfnissen erwächst, geschaffen werden, nicht aber als Abhilfe für ein vorübergehendes Uebel. Sie ist möglich in Palästina, wo sie das Zentrum des kulturellen Lebens der Gesamtjudenheit darstellen würde. Auch in Nordamerika könnte allenfalls von einer jüdischen Universität die Rede sein, insofern die nach Millionen zählenden dortigen Juden ihren nationalen Kulturcharakter wahren wollten. … Der „Torgowo-Promyschlennyj Jug" („Der kaufmännische und industrielle Süden"), das Organ der südrussischen Kaufmannschaft, entwirft in einer seiner jüngsten Nummern folgende interessante Schilderung von der Entwicklung des Handels in Palästina: „Die Ergebnisse des letzten Balkankrieges zwingen das ottomanische Reich, seine Aufmerksamkeit vorwiegend auf seine asiatischen Besitztümer zu richten.

  8. 1901-08-01 · Heft 8 (August 1901) · p. Seite 629 - 630 · Revue der Presse.

    Juli) berichtet: Die zionistische Bewegung hält sich sehr gut.....Die Juden, welche die Idee aufgegriffen haben, scheinen ihr treu zu bleiben. Der Plan ist bekanntlich der, in Palästina osteuropäische Juden anzusiedeln und vom Sultan einen Charter zu bekommen, welcher die Anerkennung der Grossmächte finden würde und den Kolonisten Schutz gewährt.......Gegenwärtig umfassen die jüdischen Kolonien in Palästina ungefähr 60 Quadratmeilen (englische) in Judaea, Galilaea und Baschan. … Der Erfolg der Bewegung wird schliesslich davon abhängen, ob man in Palästina gute Erwerbs- und Lebensmöglichkeiten wird schaffen können. Kapitän G. King Hall, Generalstabschef der Mittelmeerflotte, hat an den „Jewish Chronicle" nachstehendes Schreiben gerichtet: „Als einer, der sich stets eifrig mit der Judenfrage befasst und weder die Vergangenheit des jüdischen Volkes vergessen, noch dessen ihm noch bevorstehende glänzende Zukunft jemals ausser acht gelassen hat, hatte ich kürzlich mit einigen Offizieren ein Gespräch über die Juden als Soldaten.

  9. 1901-02-01 · 5 (1.2.1901) · p. 10 · [Kommentar] / H.

    Jahrhundert auch nach dieser Richtung hin bedeutsame Veränderungen bringen... Es ist sicher, dass. wenn Palästina durch fleissige, arbeitsame Leute neu besiedelt wird, es binnen kurzer Zeit zu einem reichen, fruchtbringenden Lande und Staatswesen emporgebracht werden könnte." … (Mit Illustrationen.) B. Ebenstein: „Ein vergessenes Stück Palästina". (Mit Karten.) Ben Israel: „Der ewige Jude*. Gedicht. S. Lublinski: „Ein jüdischer Roman*. Dr. Th. Z 1 o c i s t i: „Juda".

  10. 1902-08-01 · Heft 8 (August 1902) · p. Seite 575 - 576 · Revue der Presse

    Sellin, ist auf einer wissenschaftlichen Forschungsreise durch Palästina begriffen, die er mit Unterstützung der Akademie der Wissenschaften unternommen hat. Von Dr. Sellin ist nun, wie das „N. … Am Schlüsse seines Berichtes erwähnt Dr. Sellin, dass der ganze Mai in Palästina auffallend kühl und angenehm war. Derselben Zeitung wird aus Wien berichtet (31. Juli 1902): Professor Sellin ist von seiner Palästina-Reise zurückgekehrt.

  11. 1897-07-30 · 9 (30.7.1897) · p. 14 · [Kommentar]

    In einem Aufsatz: „Les Juifs et la Palestine ä travers Thistoire“ wird die Geschichte der Juden in Palästina vom XI. bis zum XVI. Jahrhundert behandelt. Bereinsnachrichten. Brünn. Die jüdisch-nationale Verbindung „Berit as" veranstaltete am 15. d. … Juli, zum Doctor der gesummten Heilkunde. Feuilleton Kaugedanken für Palästina. Vom Architekten Oskar Marmore! in Men. n. Das Wauernhaus. Die Wiederherstellung des Tempels als fichtbarer Ausdruck der Wiedergeburt der Nation und der wiedererrungenen Selbstständigkeit ist vorläufig nur ein Problem der Sehnsucht und der Hoffnung.

  12. 1897-10-01 · 18 (1.10.1897) · p. 12 · [Kommentar]

    Zbarowski: „Die drei Perioden", dann „Die Geschichte der ersten jüdischen Kolonie in Palästina" u. s. w. Den außerordentlich interessanten Roman Hall-Caine's (Der^ Sündenbock) ans dem Leben der Juden in Marocco, bat der „Jewish Exprees“ in jüdisch deutscher Sprache zu veröffentlichen begonnen. … Die Dörfer in der Mhe Jerusalems und ihre archäologische Bedeutung. 8. Die letzte Expedition der Londoner Maccabäer in Palästina. 9. Vermischte Notizen. 10. Berichte aus den Eolonieu. 11. Jahresbetrachtung über den geistigen nnd materiellen Stand :c.?

  13. 1898-11-11 · 45 (11.11.1898) · p. 13 · Die Zukunft Palästinas [Kommentar] / Fischer, Theobald

    Nr. 45 Seite 13 von Theobald Fischer, der alle Verhältnisse dieses Landes mit großer Sachkenntnis erörtert, und der angesichts der Reise des deutschen Kaisers nach Palästina besondere Beachtung verdient. Der Verfasser gelangt am Schlüsse seiner Darlegungen zu folgenden Betrachtungen. So wenig erfreulich die Gegenwart Palästinas ist, so zuversichtlich kann man die Frage nach seiner Zukunft beantworten. … Vermuthlich waren damals, wo das ganze Land angebaut und große Flächen berieselt waren, auch die Missernten seltener. Die Cultur von ganz Palästina, das von zwei Seiten von der Wüste umgeben wird, aber namentlich dieser Grenzlandschaften, ist eine zarte Pflanze, die sorgsamer Pflege und starken Schutzes bedarf: sie verdorrt, sobald beide nicht mehr gewährt werden können.

  14. 1914-02-27 · 9 (27.2.1914) · p. 216 · [Kommentar]

    Februar: Wie man auch über den Streit zwischen Zionisten und Nichtzionisten in Deutschland denken mag, der als Resultat des hebräischen Sprachenkampfes in Palästina entstand: über die Art, in der dieser Kampf geführt wird, kann es keine Meinungsverschiedenheiten geben. Die Gegner des Zionismus haben es für richtig gehalten, diese Differenzen in die allgemeine Presse zu tragen. … Die bewundernswerteste Leistung der neuen jüdischen Siedlung in Palästina ist die Wiederbelebung der hebräischen Sprache. Hebräisch ist heute die Umgangssprache nicht von 6000 Juden, wie „Outsider“ behauptet, sondern von fast allen den 100 000 in Palästina lebenden Juden.

  15. 1902-10-01 · Heft 10 (Oktober 1902) · p. Seite 717 - 718 · Revue der Presse

    Sept.) beklagt in einer Notiz über den Bericht der Jewish Colonisation Association (Ica) einige schwere Schäden, welche die Colonien sowohl in Argentinien wie in Palästina betroffen haben. Das englische Blatt sagt: .... Aber das sind unvermeidliche Hindernisse, mit welchen jedes grosse Unternehmen dieser Art rechnen muss; und wie wir vorher gesagt haben, kann ein plötzlicher und wundervoller Wechsel in den jüdischen Dingen weder von Seiten der Ica noch irgend einer anderen Körperschaft erwartet werden. … Das ist ja gerade das Empörende an diesem rumänischen Treiben, dass sogar noch die Majestät des Gesetzesbegriffes durch eine in ihrer Rabulistik beispiellose Gesetzesauslegung beleidigt wird. * * * Kleine Presse, Frankfurt a. M. Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina. Wie wir dem Jahresbericht des Vereins zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina, Sitz in Frank-

  16. 1899-03-31 · 13 (31.3.1899) · p. 15 · [Kommentar]

    Der „New-York Observer“ beschäftigt sich in einer interessanten Ausführung mit der Palästina-Frage, die durch die zionistische Bewegung einerseits, den Besuch Kaiser Wilhelms andererseits wieder ins Rollen gekommen sei, und nicht mehr so bald wieder ruhen werde. Noch vor wenigen Jahren schien Palästina bloß Frankreich, Russland und England zu interessieren. Heute fiele es leichter, bei der Discussion des Problems Frankreich zu eliminieren, das, in Aegypten und Westafrika vollauf beschäftigt, zu einem freundlichen Einvernehmen mit den Russen in Palästina gezwungen und durch die rapide Entwicklung der deutschen Interessen in Syrien an die Wand gedrückt, seinen Einfluss langsam, aber sicher einbüße.

  17. 1901-12-01 · Heft 12 (Dezember 1901) · p. Seite 967 - 968 · Revue der Presse

    Bei der teils schon vollendeten, teils deutlich in die Wege geleiteten Abschliessung der Länder des Westens sieht Zangwill die einzige Möglichkeit für die Lösung der Frage auf dem Boden der alten Judenheimat und hält sie für um so dringender, als die bevorstehende Erschliessung Westasiens bald so viele andere Elemente nach Palästina bringen wird, dass auch dieses Land damit den Juden pi aktisch verschlossen würde. Zangwill sagt, dass die jüdischen Palästina-Bestrebungen ausführbar sind, aber nur in dieser und keiner anderen Generation.

  18. 1900-11-02 · 44 (2.11.1900) · p. 12 · [Kommentar]

    Die Juden sind gewiss eher als alle anderen dazu berufen, die heiligen Stätten des Christenthums in Palästina zu beschützen. Sie würden dort einen musterhaft guten Staat bilden: im Centrum von Kleinasien würden sie durch ihre Fähigkeiten den Handel zu einer nie dagewesenen Blülhe emporheben. … Leipzig, M. W. Kaufmann. 1900. weigern, dass die Juden in Palästina einen autonomen Staat gründen; ein solcher dürfte ihm den hundertfachen Nutzen bringen, wie Armenien und Kreta zusammengenommen, die ihm so viel zu schaffen machen.

  19. 1914-07-24 · 30 (24.7.1914) · p. 765 · Sachlicher Radikalismus oder endlich radikale Sachlichkeit [Kommentar] / Friedemann, Adolf

    Herzl, der ein Staatsmann war, fragte deshalb nie nach dem Beweggrund, sondern nur, ob der Mitstreiter Palästina für die Gesamtheit erwerben wollte. Und er hatte demzufolge auch keine Minimal- oder Maximalprogramme .... Zweierlei ist gefordert worden: Intensivere Pflege des nationalen Gedankens nebst Bekenntnis zu einem Hebraismus schon in der Diaspora, und Aufnahme der Absicht zur Auswanderung nach Palästina in das Lebensprogramm des Ein- Sprechen wir-zunächst vom ersten Punkt. … Ich merke aber nichts von dem starken Auswanderungstriebe und nichts vom tatsächlichen hebräischen Kulturstreben und frage wieder: warum gehen nur bloß die Verteidiger der Posener Resolution nicht sogleich hinüber nach Palästina? Warum verstanden sie noch nach Jahren nichts von der hebräischen Rede des Herrn Struck und vertrösteten auf eine ferne Zukunft?

  20. 1901-08-01 · Heft 8 (August 1901) · p. Seite 631 - 632 · Revue der Presse.

    „Leipziger Tageblatt*4 Leipzig, den 25. Juli 1901: Eine jüdische Plantagengesellschaft für Palästina soll ins Leben gerufen werden. In dem betreffenden Aufrufe heisst es u. a.: „Jüdisches Kapital muss ins Land gebracht werden, jüdische Intelligenz soll ihre Verwendung finden, jüdische Arbeiter sollen ihr Brot erwerben und dem Lande erhalten bleiben. … Ein ganzes Netz solcher Plantagengesellschaften soll in Zukunft Palästina umspannen." „Freisinnige Zeitung," Berlin, den 28. Juli 1901: Ein uraltes Schriftstück, welches für die Geschichte Alt-Berlins von bedeutendem Werte ist, wurde kürzlich bei Bauarbeiten in der Jüdenstrasse in einer Art Grundstein gefunden.