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Jahrhundert von Maimonides in der Form eines modernen Kodex reassumiert; reassumiert und redigiert mit dem steten Hinblicke auf die einstige Restauration eines jüdischen Staatslebens in Palästina. Die Umgestaltung der Verfassung ist indess immer weiter .fortgelaufen, und noch aus dem 16. Jahrhunderte besitzen wir ein Denkmal jüdisch-nationaler Gesetzgebung, den Schulchan Aruch. … Und man glaube ja nicht, dass dieses Zion, wo die verstreuten Kinder Israels versammelt werden sollen, etwa ein unsichtbares Gottesreich, der ideelle Tempel des Herrn sein solle; diese Interpretation ist ein Märchen, das im Interesse einer kirchlichen Doktrin in die Welt gesetzt wurde. Zion ist Palästina. Die Idee unserer Propheten kann von einem Unbefangenen gar nicht missverstanden werden. Die messianische Zeit ist die Zeit, wo das jüdische Volk in Palästina wieder versammelt sein, wo das jüdische Gesetz in seinen wesentlichen Teilen wieder hergestellt sein wird, und wo die anderen Völker endlich die Weisheit dieses Gesetzes begreifen und es selbst anerkennen werden.
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186 MENORAH L. PILICHOWSKI (Palästina) GLÜCKEL VON HAMELN Leopold Pilichowski in Palästina Das Ostjudentum ist heute zum Zerrbilde seiner selbst worden. … Sein inniges Verhältnis zu den geheimnisvoll rauschenden Quellen der jüdischen Tradition spricht aus seinem Schaffen, das der „Bezalel" anläßlich Pilichowskis Anwesenheit in Palästina in den 56 Nummern der Wanderausstellung in instruktiver Weise ergänzt durch ein Album photographischer Reproduktionen weiterer Werke dem hiesigen Publikum vorführt.
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612 MENORAH „von Haus zu Haus einmal wöchentlich drei Jahre hindurch gehen sollten" und von jedermann mindestens eine Tympfe nehmen sollten, da alle Juden verpflichtet wären, für die Armen in Palästina zu spenden. Ähnliche Bestimmungen finden wir auch in den Gemeindeordnungen anderer Länder3). Die Metzer Gemeinde hatte anfangs des 18. … Jahrhunderts, in welchem Zeitpunkte die Lage der aschkenasischen Juden in Palästina sehr schlecht war. Damals vergaßen die Juden der Galuth nicht an ihre Pflicht diesen Gemeinden gegenüber. Äußerst traurig wurde die Lage der Aschkenasim-Gemeinden in Jerusalem, Hebron und Saffed zu Beginn des 17.
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Angesichts der fortwährenden Geldanforderungen aber aus Palästina wurde um diese Zeit von Wertheimer sogar die Frage angeschnitten, ob nicht die Gemeinden separate Bestimmungen erlassen sollten, daß nur wohlhabenden Juden gestattet sein möge, nach Palästina zu gehen, da die Armen allzu viel zur Last der jüdischen Gemeinden fallen.
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Oskar Cohn, dem früheren Führer der Unabhängigen Sozialdemokraten und preußischen Juslizminisler und derzeitigen führenden Vorstandsmitglied der Poale Zion und der Liga für das arbeitende Palästina. oder auch den feinnervigen, von innerer Vibration durclizilterlen des Dichters S a u 1 Ts e h e rnichovsky, zeigt sie als eine ernst zunehmende künstlerische Persönlichkeit, die mit ihrer kräftigen, sicheren Linienführung, ihrem ehrlichen Ringen um das Detail und ihrem ausgeprägten Sinn für die reine Form, eine erste Stufe künstlerischen Konnens erreicht zu haben scheint, von der weitere nach oben führen. … Von wissenschaftlichen Abhandlungen schrieb er: ..Ölbau in Palästina zur Zeit der Mischnalr (1917), ..La iigue en Palesline" (190*)i. ..Die Theorie des Fauslpl'andverlrages im jüdischen Beehr 11908).
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Der heiße Pulsschlag des jüdischen Lebens im Lande beweist täglich, daß der Aufbau von Ercz Jisrael mehr als ein historisch unbedeutendes Experiment, mehr als die organisatorische „Spielerei" einer Gruppe von Idealisten geworden ist. Palästina ist heute das Z e n t r a 1 b e c k e n, in das alle politischwirtschaftlichen Energien des jüdischen Volkes die (< e u 1 a h zu befruchten. Palästina ist heute der einzige politische und wirtschaftliche Konzentrationspunkt für alle Juden geworden, denen ein Weiterleben in den Galuthländern. insbesondere des Ostens, aus politischen, wirtschaftlichen und geistigen Gründen unmöglich geworden ist.
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Moscheh Ziffer I Fassadenkopf Pal äst hm 1026 DE Ii I5II.DII \l l'H MOSCH JiH XIIIT.H AusstHlung-Galeric HolbiMit, Wien Als Siebzehnjähriger verließ Ziffer seine Geburtsstadt Przemysl, um mit dem großen Strom jüdischer Jugend nach Palästina auszuwandern. Hier arbeitet er abwechselnd als Land-, Straßenbau- und Steinbrucharbeiter, wobei er sich durch die Neigung auszeichnet, aus eigener Initiative und nach eigenen Einfällen kleine Erfindungen zur Erleichterung der Arbeit seiner Kwuzahgenusscn auszuführen.
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Eine Gtabkammer in den sogenannten .,Köni</s<jrtiI)crn' in Jcriisalem Unten ist die umlaufende Hank sichtbar ÜBER JÜDISCHE FRIEDHOFKUNST UND GRABBAUTEN IN PALÄSTINA oweit wir heule die Entwicklung der jüdischen Friedhofskunst in ^7 I Iii st i nn in dem Jahrtausende währenden Zeilabschnitt übersehen können, läl.U es sich gleich feststellen, daß sich dieselbe schon in ihren Anfängen in zwei verschiedenen Richtungen bewegte: es bildete sich einerseits die Kelsengriiberarchiteklur aus, anderseits entslanden oberirdische (irabmonumente und Friedhöfe.
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Auf diese Weise hatte Wertheimer die gesammelten Gelder für die Aschkenasim in Palästina in derselben Höhe unverkürzt abzahlen lassen, obwohl er nachdem Vertrag vom 12. Kislew 5520 (1760) der Gemeinde Frankfurt a.
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Die Dissonanz zwischen Deutschtum und Judentum im Deutschjuden muß nach Ansicht des Verfassers diejenigen dieser Kategorie, die zur Betonung der jüdischen Komponente in ihrem Wesen neigen, dazu führen, ihre Kinder in Deutschland seihst oder im henachharlen Ostjudentume zu nationalen Volljuden heranbilden zu lassen mit dem Ziel: Palästina. Auch verspricht er sich für die Stärkung der jüdischen Religion viel von engerer Fühlungnahme mit dem Chassidismus.
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Jahrhundert v, Chr. stammenden Amarnabriefe berichten von dem Einfall kriegerischer Eindringlinge in Palästina, die teils „Schleudere r", teils H a b i r i genannt werden. Schon von dem um 2750 v. Chr. lebenden babylonischen König Naram-Sin werden sie in einer Inschrift zu Boghazkoi erwähnt.
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Während die orientalische Kultur sich weiter entwickelte, hörte Palästina auf der alleinige Schauplatz jüdischer Kultur zu sein. Statt einen einzigen Weg jüdischer architektonischer Uberlieferung zu beschreiten, verlor man sich in der Architektur des Synagogenbaues in derselben Wildnis historischer Stile, in der sich auch die Andersgläubigen befinden.
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. — Anläßlich des Kongresses der jüdischen Gemeinden in Italien wurden mehrere Vorsteher vom König Viktor Emanuel empfangen, der die patriotische Haltung der Juden anerkannte und sich günstig über das jüdische Aufbauwerk in Palästina aussprach. — In New York starb William Topkis, ein führendes Mitglied der amerikanischen zionistischen Organisation. — Die Ziffern der jüdischen Selbstmorde in Berlin zeigen eine erschreckende Zunahme. — In den jüdisch-liberalen Kreisen Deutschlunds wird die Schaffung einer Reichsorganisation aller deutschen Juden angeregt. — In Berlin starb Dr.
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Und so wie etwa der Industriemarkt des Orients mit den schäbigsten Erzeugnissen europäischer Fabriken überschwemmt wird, die nicht nur dem primitiven Geschmack unkultivierter Völker Rechnung tragen, sondern deren Geschmack noch verderben, so hat eine gewisse Schichte von Malern und Zeichnern, die weder malen noch zeichnen, den europäischen Markt in den letzten Jahren mit ihren häßlichen und dabei gleichzeitig verlogenen Produkten überschwemmt. Durch diese Richtung entsteht aber für Länder wie Palästina, die keine Museen haben, in denen die Bilder der Klassiker als Schönheitsideal doch dem heranwachsenden Künstler eine gewisse ästhetische Richtschnur und Stütze bieten können, die ungeheure Gefahr, daß in ihnen ein Künsllergeschlecht heranwächst, das in Zeichnung und Farbe verlogen wird, das in der Natur nur Themen zu angeblich innerem Erleben sieht und das sich vor jeder Kritik dadurch schützt, daß es behauptet, der Tadler habe kein Verständnis für das „innere Erleben" des Künstlers.
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Gerechtigkeitssinn ist, was die Welt heute braucht - solche Gerechtigkeit, wie sie von den grossen jüdischen Propheten gepredigt und prophezeit worden ist; und ich glaube, es wird der jüdischen Rasse vorbehalten sein — ob als eine Mustergemeinschaft in Palästina oder als eine über die ganze Welt verbreitete Armee von Geisteskämpfem — dieses Bedürfnis zu befriedigen und der Gerechtigkeit ihren Thron zu errichten in den Herzen der Menschen.
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Die Mehrheit der Christen verhält sich dem Zionismus gegenüber gleich giltig, bei vielen ist der Gleichgiltigkeit eine Dosis Verachtung beigemischt und am häufigsten hört man folgende trivial klingende Ansicht äussern: „Was? Die Juden wollen nach Palästina? Gott sei dank, wenigstens werden wir sie los!K Dabei bedenken die sich so Aeussernden nicht, welche bodenlose Schande für uns Christen darin liegt, dass die Juden diesen Ausweg suchen müssen, welcher auch der einzige und beste ist.
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Unmittelbarer als der literarischen erschließt sich die Landschaft der bildnerischen Erfassung. Palästina, als Neuland kaum fünf Jahre alt, hat seinen Maler gefunden. Dieser Maler ist nicht Kind des Landes; der zwischen Abstraktem und Ornament schwankende Formensinn des Orients hatte sich nur schwer der Aufgabe zugewandt.
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Gerade diese Tagelöhner sind das beste Menschenmaterial der Palästina-Bestrebungen, und mit ihrer Zerstreuung in die weite Welt würden Anstrengungen zu nichte gemacht, welche die grössten Opfer an Menschenleben und Geldmitteln gekostet haben.
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Jahrhunderts hatten die Frankfurter Juden ein besonderes Interesse für Palästina. Um das Jahr 1710—1712 standen einige Frankfurter Juden in engster Verbindung mit dem Grafen Langallerie, der ihnen ein Judenstaatsprojekt vorlegte.
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10 MENORAH Tibcrias Mit üent'limisunü des Benj. I!; Josef Fluch Wh Briefe eines jungen Farmers in Palästina Diese Veröffentlichung bildet eine Fortsetzung der bereits in Heft 2/3, 4 und 5 des I. Jahrganges erschienenen Briefe B., 29.