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Anderseits darf auch der Gesichtspunkt einer jüdischarabischen Annäherung nicht aus den Augen gelassen werden, die nach wie vor eines der Hauptmittel zur Lösung des komplizierten nationalen Problems in Palästina bleibt. Die Eliminierung eines großen Teiles der arabischen Bevölkerung aus dem Bereich der nationalistischen Verhetzungspropaganda und
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Auch in der Rechtssprechung spiegeln sich die außerordentlichen Erscheinungen wieder, die durch den Drang zur Einwanderung und die Neuformierung des jüdischen Volkes in Palästina hervorgebracht werden. In einem umfangreichen Strafprozeß waren verschiedene Gemeindebeamte jüdischer Siedlungen in der Nähe des Tiberas-Sees zusammen mit arabischen Beamten wegen der Fälschung türkischer Geburtsregister angeklagt, durch welche einer Anzahl anderer Angeklagter palästinensische Pässe beschafft werden sollten.
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Hoffentlich haben diese Bestrebungen den gewünschten Erfolg, da, wie früher dargelegt1, die hygienischen Zustände in Palästina manches zu wünschen übrig lassen. WIRTSCHAFT. Das Wirtschafts^Barometer: Jänner 1936. Von Dr. J. Adler, Tel Aviv. Der palästinensische Geldumlauf ist nunmehr von 7,545.134 £P am 1.
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imstande gewesen wäre, ist sehr bezeichnend für die wirkliche Lage in bezug auf die panarabische Konföderation. Die jüdische Siedlung in Palästina ist heute stark genug, um ihr Gewicht in die Wagschale der Politik zu werfen, umsomehr hinter ihr die Judenschaft der Welt und ihr verbrieftes Recht steht.
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Allerdings darf dabei nicht außeracht gelassen werden, daß es sich in den allermeisten Ländern um eine öffentlichrechtliche Versicherung handelt, die in Palästina fast unbekannt ist, wie ja die Arbeiterschutzgesetzgebung des Landes kaum über die ersten Stadien der Entwicklung hinaus gediehen ist.
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Fügen wir noch hinzu, daß eine Anzahl vorzüglicher Solisten und Kammermusikvereinigungen in die Öffentlichkeit getreten sind, so haben wir das Bild eines Konzertlebens, wie es in der übrigen Welt auch existiert. Das Problem des schaffenden Künstlers in Palästina ist noch nicht klar umrissen. Es ist auch — ganz selbstverständlich — in der verhältnismäßig kurzen Zeit der Volkswerdung noch nicht klar erkenntlich, ob sich eine nationale jüdische Musik
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Das einzige Mittel, welches geeignet ist den Judenhaß zu beheben, unseren Brüdern neue Erwerbszlveige zu eröffnen und ihnen eine geachtete Stellung zu verschaffen, haben um* bereits intuitiv ititb erfahrungsgemäß erkannt: daS ist der hohe, erhabene, in den Tiefen unserer Volksseele immer glimmende und nie nuslöschbare Gedanke der Wiedergeburt des jüdischen Volkes auf dem heiligen Boden seines angestannuten, uralten Vaterlandes: Palästina. Dort wollen wir unseren Briidern wieder den Pflug in die Hände driicken und sie in physischer. Arbeit. ihre Kräfte neu beleben und in nationaler Bethütigung aus der Jahrhunderte langen Erniedrigung sich emporschwingen l affen. … Dann kamen wir auf die Schweizerreise zu sprechen, von der auch sie eben heimkehrten, über die Stadt Basel, wo ich mich länger aufgehalten, über die dortigen Juden und endlich über den Zionisten-Congreß. „Spricht man heute wirklich noch von Palästina?" fragte mich die Dame, „bei uns in Odessa soll ja ein Central-Coinite für die Colonisation Palästinas bestehen. Ich betheilige mich sonst an verschiedenen Wohlthütigkeits-Unternehmnngen, weiß aber nichts von einer zionistischen Bewegung."
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Die stattliche Reihe der hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten dieses Gelehrten, der in den letzten Jahren zu Studienzw ecken Aegypten und Palästina besuchte, vcranlasste die Universität Cambridge ihm auch den höchsten Ehrentitel zu verleihen. Todesfall. Isidor S. Tonn, ein talentvoller Maler nnd eifttger Zionist, der sich vor mehreren Monaten nach Palästina begeben hat, um dort einige Bilder fertigzustellen, ist am 27. Jänner in Nizza gestorben. Tie englischen Cliovevi Zion verlieren in dem hoffnungsvollen, kaum 34-jährigen Künstler *) Anmerkung.
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Bentwich Auszüge aus den Berichten der britischen Consuln in Jerusalem und Beyrut. Es geht daraus hervor, dass nicht nur der Handel von Palästina von Jahr zu Jahr zunimmt, sondern auch die jüdischen Colonien eine Quelle von Vortheilen für das Land bedeuten. „Wir wollen das Beste unseres Volkes. … Der Zweck der Bank: Die Gewinnung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina, ist durch die Statuten der Bank für immer gesichert. Die Controlle wird in den Händen der Delegierten des grossen Baseler Congresses liegen.“ Mr.
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Der Vortragende berichtete, dass im Gegensätze zu der Colonisation von Palästina und Argentinien, die 1878 resp. 1890 begonnen wurde, die von Anatolien .erst seit zwei Jahren betrieben werde. Er schilderte dann eingehend Land und Leute; Anatolien, das alte Klein-Asien, hat8.000.000 Einwohner und ist um die Hälfte grösser als Spanie*:. … Die Kosten der Colonisation sind geringer als irgendwo; während diese für Palästina 12.000 Mark, für Cypern 8—10.000 Mark betragen, stellen sie sich in Anatolien für eine Familie von 5 Köpfen auf 2500 Mark.
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Nach Verlesung vieler Begrüssungsdepeschen aus allen Städten Russlands demonstrierte das Vereinsmitglied Lapidus an der Hand einer grossen Laterna magica folgende Bilder aus Palästina: 1. die geographische Karte von Palästina und Umgebung; 2. Jaffa; 3. die Kolonien bei Jerusalem; 4. die Ansicht von Jerusalem; 5.
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Als ein erfreuliches Zeichen für den wachsenden Absalz, den die Palästina- Weine auch Ln Deutschland finden, dürfte es von Interesse sein zu erfahren, dass die Import-Gesellschaft Palästina in Berlin imstande wai, für das Geschäftsjahr 190.2 eine Dividende von 6 Prozent zu zahlen und einen namhaften Betrag dem Reservefonds zu überweisen.
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Auf die Frage, wie er sich zu dieser Bewegung verhalte, antwortete Herr Feinberg zuerst ausweichend, dann aber meinte er ungefähr folgendes: Palästina sei zu klein an Raum, um viele Immigranten zu fassen, und wenn die Auswanderung dorthin geleitet werden sollte, würden wir ein Unglück erleben, wie wir es bis heute noch nicht erlebt haben. Anfangs der Achtzigerjahre wären zwar gegen 100.000 Seelen ausgewandert, deren Ueberführung ungeheuere Summen kostete und Baron Hirsch hätte damals zwar, ohne viel zu überlegen, Geld gegeben, aber damals ging der Strom nach Amerika, einem Lande mit Handel und Industrie, während diese in Palästina nicht vorhanden wären. Es gebe ferner keinen Baron Hirsch mehr, der ein solches Unternehmen fördern wollte. Auf die Einwände des Interviewers, dass ja Baron Hirsch sein Vermögen der „Ica" vermacht und dass diese doch die Pflicht hätte, für das ganze Volk etwas Bleibendes und Grosses zu schaffen, anstatt ihre Kräfte in
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Auge behaltend, haben wir nämlich an kompetenter Stelle in Jerusalem angefragt und die erfreuliche Information erhalten, daß Palästina Heuer in der Lage ist, den Esrogim-Bedarf der ganzen Welt zu decken. Parallel mit diesen Thatsachen haben wir auch in Erfahrung gebracht, daß die diesjährige Fechsung auf Corfu eine ungünstige ist.
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Enthält — neben dem Kalendarium und einem reichhaltigen informativen Theile — folgende literarische Arbeiten : 1. Dr. Max Nordaii: Der Zionismus und die Colonien in Palästina. - 2. Gustav Bader : Biblische Parabeln (I. Der erste Dichter; 11. Chanoch der Fromme; III. Babel; IV. Die Disputation; V.
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Bisherige Eingänge nach Ländern geordnet Rußland Deutschland West-Oesterreich: Böhmen M. 16 510.62 Inner-Oesterreich „ 13198.25 Mähren-Schlesien „ 10 507.81 ,, Süd-Afrika , Galizien „ England „ Amerika , Rumänien , Türkei (mit Palästina) , Kanada Holland Südslavische Länder , Belgien , Ungarn Bulgarien , Bukowina Verschiedene M. 124 570.33 „ 62 856.90 40 216.68 24 558.65 15 528.57 10 193.80 9 860.58 7 564.50 7 125.60 6 654.14 3 085.52 2 685.42 2 662.15 2 423.88 1 760.07 1 758.56 1 499.10 3 872.95 Zentralfonds 1914 Ausweis der vom 30.
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(Den Bibelkuirdigen ist bekannt» daß die jüdische Re^ l i g i o n den Lobensrnittelwucher verpönt und die mosaische Gesetzgebung ihn in Palästina nahezu unmöglich machte. Die von dem Statthalter Joseph nach der biblischen Geschichte getroffenen Maßregeln zur Verhütung einer Hungersnot in Aegypten gereichten als staats weise Fürsorge der Bevölkerung zum Segen» und nur die antisemitischen, dilettantischen Bibelauslegcr bringen es fertig, diese frühzeitige, vorzügliche Wirtschaftspolitik als Gctreidewucher darznstellen.
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Seine dritte These aber erhebt Ahasver wieder über das Gleiche und Viele seiner Konferenzgenossen in die Einzigkeit und Isoliertheit seines Daseinssinnes. „Dort (in Palästina) wollen wir das jüdische Volk in dem Glänze aufleben lassen, der seiner Vergangenheit und der Kulturrolle entspricht, die es in der Geschichte der Menschheit gespielt hat."
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Inr Wortgeklingek seines Aufrufs darf über auch das schöne Wort vom „Frnanzjuden» tum" nicht fehlen, obwohl dieses mit den Kriegsbedingungen nichts zu tun hat, und obwohl das, was die Vaterlands parier auch' Ln diesem' Aufruf fordert, „volle Kriegsentschädigung", der Finanz» weit, gleichviel, ob jüdisch pder christlich, nur höchst erwünscht sein könrüe« In -ein VünHel von ^oröerringen, dre Herrn von Kühlmann von den verschiedenen Parteien vorgelegl werden, befindet sich auch der Wunsch nach einer Auterstüßung .der jüdischen Palästina» bestrebungen durch die deutsche Regierung^ Diese Forderung er« hebr der „Aeichsbote"; Sin jü-ischer StaaLssekreLLr in Rußland.