-
Seite 12 „Die A Welt“ Nr. 23 einen silbernen Reisepass tragen, der so gross wie 5 Francs ist* Sonst gehts den Juden gut. Palästina. Jaffa. Gelegentlich der russischen Osterfeiertage weilte der russische Botschafter in Constantinopel, Nelidoff, in Jerusalem. … Gegenwärtig kreuzen vor Jaffa 7 grosse Dampfer, die zur Aufnahme von russischen Pilgern, die in ihre Heimat zurückkehren, bestimmt sind. — Eine dunkle Partei treibt gegenwärtig in Palästina ihr Intriguenspiel, um einen der verdienstvollsten Männer, die für unsere Sache im Lande gearbeitet, Dr. Hillel Joffe, aus dem Präsidium des Waad hinauszudrängen.
-
Redner wandte sich namentlich gegen die absurden Aeusserungen von Mrs. d'A vigdor und M. Cohen, die vier Wochen in Palästina sich aufhielten und sich nun schon ein Recht anmassen, ein Urtheil über die dortigen Zustände abzugeben. Dasselbe widerspreche derart allen massgebenden Aeusserungen. dass es kaum nöthig sei, weiter darauf einzugehen. … Man möge das hinwegdenken, was die Juden in England geleistet, und es würde von allem Glänze nicht viel übrig bleiben. Palästina werde unter den Händen der Juden wieder zu einem blühenden Garten werden. — Dr. Gaster, der den Vorsitz in der Versammlung führte, bemerkte im Verlaufe des Abends, es seien viele der Ansicht, seine Thätigkeit in der zionistischen Bewegung habe sich vermindert.
-
Neil hielt mit Zuhilfenahme eines Kinemaiographen einen Vortrag über Palästina. Dem Referenten assistierte Mr. S. H. W i 1ki n s o n. Die zahlreiche Hörerschaft folgte mit gespanntestem Interesse dem Vortrage des Referenten, und auch diesmal hat sich der Kinematograph als unübertroffenes Agitationsmittel bewährt. … Buardskey Ausschussmitglieder. Eine Summe von 6 Pfd. Sterl. wurde für die Arbeiter in Palästina bewilligt. in das Central-Comite der zionistischen Vereine von Manchester sind folgende Herren gewählt wTorden: Mr.
-
Goldschmidt, der sich mit der Grundtendenz des Zionismus, nämlich mit der Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heimstätte des jüdischen Volkes in Palästina, einverstanden erklärte und als Seelsorger einen Appell an die Gemeindemitglieder richtete, sich dem Zionismus anzuschliessen. … Für die rumänischen Juden : Löwy David, Berlin K 11.74. Für die Arbeiter in Palästina : Zum Geburtstage Sonja Liftschitz-Ekaterinoslaw von Samburski und Frau, Königsberg K 2.30, Moses Garten - stein, Warschau K j.26, Israel Aschenkiel, Warschau K 1.20, Moses Krone, Warschau K 1.26, Hirschwolf Goldlewitsch, Warschau K —.75.
-
Die jetzige Lage der jüdischen Colonisten u n d Arbeiterin Palästina. Referat des Herrn Hof- und Gerichtsadvocaten Dr. Leop. Kahn. 3. Besprechung von Cultusangelegenheiten. — Wir erhoffen den zahlreichen Besuch aller für jüdische Angelegenheiten sich interessierenden Glaubensgenossen. … (Fortsetzung folgt.) ^WWWV^W^W^^Ml^M^A^VVV^ Spenden. Für die Arbeiter in Palästina: Verein jüdischer Hochschüler „Bar Kochba" in Prag K 10.-. Fonds für palästinensische Arbeiter: Zion. Studentenverein „Zionah" in Leipzig K 176.28.
-
Er entwaif an der Hand reicher Daten ein Bild der Lage d e r j ü d ischen Colonien in Palästina, nachdem er die Geschichte ihrer Gründung dargelegt hatte. Durch da* Eingreifen der russischen Zionisten werden sie wohl für die Zukunft dauernden glücklichen Bestand haben. … Die Präsidentin des Vereines Frau Sophie R o b i t s c h e k erinnerte in einer wirkungsvollen Rede an den Heldenmuth der jüdischen Arbeiter, die aus Liebe zu ihrem alten Mutterlande ihre Heimstätte verlassen hatten, um das alte Palästina wieder urbar zu machen, und forderte mit begeisterten Worten zur Unterstützung dieser Volkshelden auf. Das Fest •verlief s*hr animiert.
-
J. de H a a s beleuchtete in längerer Rede die Fortschritte der zionistischen Bewegung/ die heute hunderttausende von Anhängern umfasse. Der zionistische Plan sei durchführbar, denn Palästina biete Platz für zehn Millionen Juden. Er appellierte an die thatkräffcige Hilfe der Gesammtheit, ohne die das grosse Werk nicht vollbracht werden könne. … S£ S c h a f f e r, Reverend H. 11 i o w i t z i und Mr. Wolf L. Epstein aus Palästina. ^Philadelphia. Der hiesige Zions-Verein hat folgende Herren als Delegierte in die Jahres-Convention gewählt: Mr. Gabriel H.
-
März fand abermals ein überaus gut besuchter Discussionsabend statt, an welchem Herr J. Beikind aus Palästina über „Palästina und dessen Colonien" in überaus treffender Weise sprach. Als zweiter Redner referierte Herr Dr. Egon Zweig: „Zur Kritik der Jüdischen Volkspartei".
-
Herr Jacobsohn berichtet uns von seiner interessanten Reise nach Palästina. Er konstatiert die Tatsache, dass der ganze Handel in Palästina in Händen von Nicht¬ Juden konzentriert ist. Der einzige Exportartikel der Juden ist Kognak und Wein aus Rischon Lezion.
-
Um so erfreulicher ist es, daß der genossenschaftliche Betrieb in Merchawja nach dem Zeugnis erfahrener und objektiver Fachleute, zu den bestorganisierten und modernsten Großbetrieben in Palästina gehört und (daß die von dem Betriebsleiter in den beiden Wirtschaftsjahren aufgestellten Wirtschaftsbudgets genau eingehalten worden sind. … Die Erfahrungen, welche mit der genossenschattlichen Bewirtschaftungsmethode, bei Urbarmachung von Neuland, den Versuchen, die Agrarfrage durch innere Kolonisation einer Lösung zuzuführen, in anderen Ländern und in Palästina gemacht wurden, geben uns Veranlassung, die Werbetätigkeit für den Genossenschaftsfonds und die Siedlungsgesellschaft energisch fortzusetzen. ln der genossenschaftlichen Siedlung Merchawjas erblicken wir nach wie vor ein Vorbild, dessen Gelingen uns die Umwandlung des der Landarbeit entwöhnten Städters zum Bauern, die Erprobung der neuesten Bewirtschaftungsmethoden, die systematische Vorbereitung des Bodens ermöglichen und somit „die Grundlage für eine Kolonisation auf großem Fuße“ liefern kann. gez.
-
Dezember 1897, in welcher u. A. eine die jüdischen Dörfer in Palästina wohlwollend besprechende Notiz des „Globus" abgedruckt war. Besonders interessierte uns aber der von kerndeutscher Gesinnung zeugende Bericht über die Einweihung der deutschen Freimaurer-Loge „Kaiser Friedrich" zu Johannesburg, zu deren Beamten u.
-
Die Zionisten dächten nicht daran, für deutsche Juden, sondern nur für ihre im Osten Europas im Elend schmachtenden Glaubensgenossen eine gesicherte Heimstätte in Palästina zu schaffen. Auf die Bitte des Vorsitzenden, sich nicht von dem Gegenstand der Tagesordnung zu entfernen und hier auf jede Propaganda für den Zionismus zu verzichten, entgegnete Herr Rechtsanwalt Dr.
-
Er wies insbesondere auf die trefflichen Leistungen der jüdischen Weinbauern in Palästina und auf die imposante Zahl der jüdischen landwirthschaftlichen Kolonien in Rußland hin, gab aber gleichzeitig auch dem dringenden Wunsche "Ausdruck, daß sich die Juden in Deutschland ebenso wie unsere Glaubensgenossen in England, Frankreich und Amerika zu einer ausreichenden Unterstützung der jetzt in Beffarabien und Cherson in Folge von Mißerfolgen drückende Roth leidenden jüdischen landwirtschaftlichen Bevölkerung erbarmen möchten.
-
Elschner in der „Chemischen Revue für die Fett- und Harz-Industrie" (Heft 8 und 9, 1901) einen mit Karte versehenen Aufsatz, dem wir folgendes entnehmen: Der Palästina-Asphalt ist der beste' im Handel und dient zur Darstellung der feinsten Lacke. Hauptsächlich findet er sich in der Gegend des Toten Meeres, auf dessen Wasser nach Stürmen zuweilen Stücke reinen Asphaltes schwimmen; es ist anzunehmen, dass dieselben sich vom Lager am Boden des Sees abbröckeln.
-
Das jüdische Volk habe sich durchaus nicht in der Blutreinheit erhalten, wie vielfach angenommen würde, sondern zu verschiedenen Zeiten haben Blutvermischungen in größerem Maaße statrgesunden, so z. B. schon in Palästina, wo die Juden sich mit den kananitischen Urbewohnern vermengten und auch im babylonischen Exil, wo eine Vermischung mit Assvrerü und Babyloniern stattgefunden, und im 8.
-
Elsaß bestreitet wie feine vorgenannten Amtskollegen, daß Steine in die Särge gelegt werden, und versichert, daß nur in einzelnen Fällen Erde aus Palästina mitgegeben werde. O. 8., München. Mehr und mehr fühlen sich Ihre Lands-
-
Der Redner verwies darauf, daß in sehr früher Zeit die Juden aus einem umherwandernden Hirtenstamm zu einem seßhaften, Ackerbau, Wein- und Oelbau und Viehzucht treibenden Volk herangereist seien, dessen Richter und Propheten vor ihrer Berufung vielfach den Pflug geführt hätten, daß die Juden aber auch nach der Zerstörung des Tempels und ihrer Zerstreuung in anderen Ländern Bedeutendes in der Bodenkultur leisteten, der sie erst in den Zeiten der mittelalterlichen Verfolgungen entfremdet wurden. Erst nach der Mitte des vorigen Jahrhunderts sei in Palästina versucht worden, die Juden wieder zur Bodenkultur zurückzuführen, wofür Baron Edmund Rothschild opferfreudig wirkte.
-
Verhandlungen des Vereins für Sozialpolitik über die bernfsmäßige Vorbildung der volkswirtschaftlichen Beamten. — Wirtschaftliche Tätigkeit in Palästina. — Das Judenbuch der Scheffstraße zu Wien. IV. Mitteilungen. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.
-
Gaza* Gaza ist.ohne Zweifel ein geeigneter Ort zu neuen Ansiedlungen. Es gibt in Palästina Städte, welche durchaus von Orthodoxen, fanatischen Mohammedanern bewohnt sind; durch deren grossen Fanatismus ist es für Juden schwierig, sich dort festzusetezn.
-
. — B. G o 1 d h e r g- - Wilna : jüdischer Landbesitz in Palästina. II* StätistiScHes Archiv. Bevölkerungsbewegungim Königreich Württemberg IHuH und 1910. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.