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Februar 1914 eine ständige Palästinakommission einsetzte, mit der Aufgabe, „sich über die jüdische Siedlung in Palästina fortlaufend zu informieren, allen Entwicklungsmöglichkeiten dieser Siedlung ihre ständige Aufmerksamkeit zuzuwenden, über die Ergebnisse ihrer Erhebungen dem Xultusvorstande zeitweise zu berichten und Vorschläge zur Förderung der erwähnten Siedlungen zu erstatten". … Stern unterbreitete Antrag, eine Palästinakommission einzusetzen, welche lediglich „die Prüfung und Ueberwachung der von der Wiener Gemeinde geförderten Anstalten in Palästina" (nämlich: Lämelschule, Bezalel, hebräisches Gymnasium in Jaffa und Wertheimsche Chalukastiftung) zum Gegenstände haben sollte, fiel durch, hingegen wurde der von den zionistischen Kultusräten Ehrlich und Stricker eingebrachte, eingehend motivierte Antrag auf Bestellung einer Palästinakommission mit dem oben zitierten weiteren Arbeitspläne auf legalem Wege mit der erforderlichen Majorität angenommen.
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Es ist dort nicht bloß das Unmögliche und Undurchführbare des Herzlichen Vorschlages, daß die Juden aller Länder Europas nach Palästina auswandern und dort einen eigenen Staat bilden sollen, nachgewiesen worden, es ist auch mit Recht gesagt, daß weitaus den meisten deutschen Staatsbürgern jüdischen Glaubens die Anschauungen und Wünsche Herzlos völlig fremd sind.
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„Die Juden selbst," so heißt es, „haben für ihre Glaubensgenossen im Osten Europas allerhand koloniale Pläne in Kleinasien; einige Anfänge sind schon gemacht worden und einige Lausend Juden sind in Palästina angesiedelt worden, aber alle diese Gründungen hängen gleichsam in der Luft, weil dort eine geordnete Landesverwaltung fehlt.
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Die türkische Regierung hat die Verfügung erneut, wonach die sich in Geschäften oder als Pilger nach Palästina begebenden Juden sich dort nicht länger als drei Monate aufhalten dürfen. Diese Erneuerung erfolgte trotz der Proteste der Botschafter, die sich auf das im Anschlüsse an den Pariser Vertrag erlasiene Gesetz beriefen, welches den Angehörigen der fremden Staaten das Recht der Ansiedelung in allen Theilen der Türkei zuerkennt.
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Die neuhebräische Litteratur. Denkmäler und Ausgrabungen in Palästina, Babylon u. Aegypten. Die Gesetze gegen den Wucher. Ackerbau und Handwerk im Judenthum. Ueber Toleranz. Das Judenthum u. die Nichtjuden.
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Eine ganze Reihe von Tierschutzgesetzen beweist, daß in Palästina schon vor Jahrtausenden tierfreundliche Anordnungen vorhanden waren, während in Europa erst vor hundert Jahren der erste Tierschutzverein und zwar in London gegründet wurde, dessen Anregungen sogar erst weit später zur Anerkennung gelangten.
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Sandler erbot sich auf Grund eigener Studien über .Land und Leute des heutigen Palästina" mehrere Vorlesungen zu halten. So werden die Tage vom 5.—13. Juli d. I. die Hörer des Breslauer Ferienkurses sicher n it neuen Geisteswaffen für die Ehre und Erhaltung unserer Religion ausrüsten. - Schweidnitz, 6.
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Sind es auch Zionisten, nationale Juden, die aus irgrnd einem Grunde ihren bisherigen Sitz verlassen, so müssen wir doch mit dem Mißlingen des Planes rechnen, einen jüdischen Staat in Palästina zu errichten. Zum mindesten ist aber seine Verwirklichung noch weit im Felde. Dann wird die deutsche Bevölkerung Berlins, ja, des ganzen Landes, auch noch diese Juden zu ertragen haben.
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Karge, P., Die Resultate der neueren Ausgrabungen und Forschungen in Palästina; Münster, Aschendorff; 1,00. Kent, Eh. F., The Kings and Prophets of Israel and Judah; London. ' Kittel, R., Geschichte d.
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Außerdem unterhält der „Heehaluz" seit Jahren Eigenwirtschaften zur landwirtschaftlichen und gärtnerischen Ausbildung für Palästina. In den Landschulheimen werden schulpflichtige Kinder nach den Lehrplänen der heutigen Schule unterrichtet, wobei dem Handfcrtigkeitsunterricht eine besondere Beachtung geschenkt wird.
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„Gerade soeben hat der Reichsverband in Gemeinschaft mit der Palästina-Filmstelle der Zionistischen Vereinigung für Deutschland eine neue Institution gegründet, die demnächst aktiv in Erscheinung treten wird.
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Wer deshalb mit aufmerksamen Augen die Entwicklung der jüdischen Religiosität in unserer kollektiven Renaissancezeit beobachtet — in den Ländern der Galuth, besonders aber in Palästina — mit allen dort vorhandenen negativen Vorzeichen und den kaum greifbaren positiven Resultaten, wird mir Recht geben, wenn ich sage: Es ist noch ein weiter Weg bis zu diesejm totalen Endziel, aberesläuftgesetzmäßigund notgedrungen darauf hinaus.
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Bell besprach zuerst die in Argentinien und anderen Ländern Amerikas unternommenen jüdischen Colonisationsversuche, die nicht reüssieren konnten. Sodann kam er auf die jüdischen Colonien in Palästina zu sprechen, die er aus eigener Anschauung kennt und denen er ein äusserst günstiges Prognostikon stellte. Palästina werde wieder, wie einst, ein Land werden, in dem Milch und Honig fliesst, und nur die Juden seien imstande, dieses Wunder zu bewerkstelligen.
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:r. 13 ÖIE2&ELT 31 1 iiiinnuiiiiiiiiiiiii PALÄSTINA-RUNDSCHAU ■illlUllllllillllllllll 1 ...;.J,l Von der landwirtschaftlichen Mittelschule in Pethach-Tikwah (Von unserem Berichterstatter.) … Die Boden- und Düngeranalysen kommen nicht bloß der Schule, sondern auch der Kolonie zugute. Das Odessaer Palästina-Komitee, das die Anstalt subventioniert, hat in diesem Jahre seine Beihilfe auf 1530 Eres, erhöht. Der Wiener jüdische Kolonisationsverein hat nachträglich für das abgelaufene Schuljahr 500 Eres, bewilligt und wird voraussichtlich auch in diesem Jahre mit einem namhaften Betrag zur Erhaltung der Schule beitragen.
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Das Karmelgcbirge ist eine der schönsten Landschaften in Palästina. Es erhebt sich vom Mittelländischen Meere bis zu einer Höhe von 250 Metern, schlief.it die Bucht von Akko ein und bietet eine unvergleichliche Aussicht auf Meer und Küste. … Die Größe der einzelnen Par/ellen schwankt zwischen 1000 und 1500 nr, ein Flächenraum, der zur Anlegung einer schönen \ lila mit Garten ausreicht. Um dem Interesse am Bodenerwerb in Palästina, das unter den Juden aller Staaten erwacht ist, gerecht zu werden, beantwortet die Schriftlcitung der „Mcnorah", Wien, IX., Berggasse 31, alle einschlägigen Anfragen.
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In der bezüglichen Oieiiiara (daselbst f. 110a) erklärt jedoch Rabba bar Brona diese Stelle also: ״Es entspringt", sagt er, ״in Palästina eine Quelle zwischen zwei Frankel, Monatsschrift Hl. 7.
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Die Zahl der Juden in Bombay und in den benachbarten Orten soll sich aus 5 bis 6000 *) Nur ist zu bedauern, daß den Entzifferungen des wie bekannt auf diesem Gebiete schwach bewanderten Rawlinson, wenig Glauben geschenkt werden kann. . D. R. *ft Aus dem Werke: Reise nach Ostindien über Palästina und Egypten, vom Juli 1849 bis April 1883. Von K. Graul. 3 Bde. Leipzig 1854.
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Petermann herauSgcgebenen Mitthcilungen auf dem Gesammtgebiete der Geographie bringen folgende interesfante Notiz des durch seine Reisen in Palästina und seine topographische Beschreibung Jerusalems bekannten vr. To bl er: Auf einer zweiten Tour forschte ich nach den Quellen in der Umgebung der großen Teiche über ArtLs und nach der Vereinigung der von Ain Hanieh und Sätäf (Bst Hanta) herströmenden Winterbäche, wovon ich, der Kürze willen, den ersten Wadi Hanieh und den anderen Wadi SatLf künftig nennen werde.
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Die Antisemiten, welche ohne Weiteres annehmen, daß alle Kongreßtheilnehmer öffentlich bekunden wollten, „daß sie durchaus nicht Deutsche, Oesterreicher, Franzosen oder Russen „mosaischer Konfession", sondern Angehörige ein«s eigenen Volkes" seien, übersahen absichtlich oder unabsichtlich, daß die deutschen Theilnehmer sich keineswegs für einen jüdischen Nationalstaat begeisterten, sondern nur für eine rege Förderung jüdischer Kolonien in Palästina. Daß jüdische Oesterreicher, Franzosen und Russen bei den jetzigen Zuständen in ihrer jetzigen Heimath sich nicht mehr sehr heimisch fühlen, ist begreiflich, der deutsche Jude aber hat ein Vaterland und hat Ursache es zu lieben, denn die Konstitution des deutschen Volkes ist markig genug, um die akute antisemitische Krankheit glücklich zu überstehen und zu neuer herrlicher Kraft zu gesunden.
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Mozkin's über seine auf Veranlassung des Aktions- Komitees unternommene Reise nach Palästina. Der Referent gab auch ein Bild der dortigen jüdischen Kolonisation und führte dabei aus, daß er, ebenso wie die Kolonisten selbst, an den Ernst und den guten Willen Rothschilds glaube, daß aber die Verwaltung Auswüchse zeitige.